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	<title>Wilhelm Dahms - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:04:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Dahms&amp;diff=2601893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-05-11T15:47:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HL Damals – Dahms.jpg|mini|Wilhelm Dahms]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Lübecker Anzeigen.jpg|mini|Lübeckische Anzeigen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Wilhelm Otto Dahms&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Dezember]] [[1859]] in [[Lübeck]]; † [[27. Januar]] [[1939]] ebenda) war ein deutscher [[Drucker (Beruf)|Buchdrucker]], [[Verleger]] und [[Publizist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Lübecker Stuhlmachers verlebte sein ganzes Leben im Schatten der [[Marienkirche (Lübeck)|Marienkirche]]. Seine Wiege stand in der [[Fleischhauerstraße (Lübeck)|Fleischhauerstraße]], sein Berufsleben verbrachte er in der [[Königstraße (Lübeck)|Königsstraße]] und seine Häuslichkeit befand sich ebenfalls in der &amp;#039;&amp;#039;Fleischhauerstraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 14 Jahren trat er 1874 als [[Lehrling]] in die Buchdruckerei &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Borchers&amp;#039;&amp;#039;, der er sein Leben lang treu bleiben sollte, ein. Nach seiner Lehrzeit arbeitete er als [[Gehilfe|Gehülfe]] unter stetiger Vervollkommnung seiner Kenntnisse weiter. Nach wenigen Jahren wurde er zur Führung des [[Abonnement]]s- und [[Inserat]]swesens ins [[Kontor]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Adresshaus an der Königstraße Ecke [[Hundestraße]] wurde 1885 verlassen und das neue in der &amp;#039;&amp;#039;Königstraße 46&amp;#039;&amp;#039; bezogen. Deren Geschäftsräume wurden durch [[Umbau|Um- und Durchbauten]] vergrößert und um die Grundstücke 44 und 46a erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1890 wurde ihm die [[Führungskraft (Wirtschaft)|Leitung]] des &amp;#039;&amp;#039;Technischen Betriebs&amp;#039;&amp;#039; und in Verbindung damit die [[Reorganisationsverfahren|Reorganisation]] des [[Druckerei]]betriebes übertragen. Als &amp;#039;&amp;#039;Johs. Geertz&amp;#039;&amp;#039; durch schwere Krankheit sein Amt als [[Geschäftsführung (Deutschland)|Oberleiter]] nach 16 Jahren am 1. Juli 1890 niederlegte, trat &amp;#039;&amp;#039;Dahms&amp;#039;&amp;#039; an seine Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geschäftsführer und [[Prokurist]] der Firma rief er die &amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtischen Blätter&amp;#039;&amp;#039; ins Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Glückwunschschreiben zur 25-jährigen Betriebszugehörigkeit vom 9. April 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem [[Amtsblatt]], den [[Lübeckische Anzeigen|Lübeckischen Anzeigen]], welches ursprünglich nur die Bekanntmachungen des [[Senat]]s und [[Anzeige (Medien)|Anzeigen]] bot, wurde eine angesehene und besonders in [[Handel]]skreisen beliebte [[Tageszeitung]] mit einer täglichen Morgen- und Abendausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Nachruf in den [[Lübeckische Blätter|Lübeckischen Blättern]] im Februar 1939 wird der Niedergang und die [[Auflösung (Gesellschaftsrecht)|Auflösung]] der Firma im Jahr der [[Machtergreifung]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wenn man die letzten Ausgaben der &amp;#039;&amp;#039;Lübeckischen Anzeigen&amp;#039;&amp;#039; vor deren Einstellung Ende 1933 liest, geschah dies, wie diversen [[Leserbrief]]en zu entnehmen ist, überraschend. Es erscheint wahrscheinlich, dass die Firma im Zuge der [[Gleichschaltung]] der Medien zum 31. Dezember 1933 [[Liquidation|liquidiert]] wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leitung einer großen auswärtigen Zeitung, die ihm auf Vermittlung des [[Senator]]s [[Emil Possehl]] angetragen wurde, schlug er aus Liebe zu seiner Vaterstadt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine berufliche Stellung war es ihm möglich, sich für das heimatliche Schriftentum einzusetzen. 1896 gründete er die wöchentlich den &amp;#039;&amp;#039;Lübeckischen Anzeigen&amp;#039;&amp;#039; beigegebenen &amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtischen Blätter&amp;#039;&amp;#039;. Diesen stand ein großer Stab von [[Sachverständiger|Sachkennern]] zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verlegte er eine große Anzahl von eigenständigen Arbeiten auf dem Gebiet der [[Ortsgeschichte|Heimatgeschichte]]. 1896 gehörte er zu denen, die im Jahre nach der [[Deutsch-Nordische Handels- und Industrie-Ausstellung]] den [[Tourismus|Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs]] gründeten. Dessen Vorstand sollte Dahms über 30 Jahre angehören. Bereits vor dem Krieg entstand mit seiner Hilfe der &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Nordische Verkehrsverband&amp;#039;&amp;#039; der nach dem Kriege zum &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Verkehrsverband&amp;#039;&amp;#039; wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied im [[Haus &amp;amp; Grund|Haus- und Grundbesitzerverein]], im &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Schwimmverein&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Overbeck-Gesellschaft|Lübecker Kunstverein]] und stand in der &amp;#039;&amp;#039;Gewerbegesellschaft&amp;#039;&amp;#039; mehrere Jahre an führender Stelle. Über zehn Jahre war er der Vorsitzende der im [[Holstentor-Lichtspiele|Reuterkrug]] vor oftmals über 2000 Besuchern stattfindenden &amp;#039;&amp;#039;Volksbildungsabende&amp;#039;&amp;#039;. Diese fanden ihr Ende, als der Reuterkrug 1904 abbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 wurde er in die Lübecker [[Bürgerschaft (Vertretungsorgan)|Bürgerschaft]] gewählt, welcher er zwölf Jahre angehören sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kirchenvorstand von [[Marienkirche (Lübeck)|St. Marien]], dessen [[Kirchenchor]] er von 1870 bis 1874 angehörte, wurde Dahms 1898 gewählt. Seit 1919 hatte er dessen Vorsitz inne und gehörte somit dem Kirchentag, der spätere [[Kirchenrat]], an. Als solcher enthüllte er am Totensonntag des Jahres 1929 das [[Ehrenmal der Sankt Marien-Gemeinde (Lübeck)|Ehrenmal der Sankt Marien-Gemeinde]] auf dem [[Marienkirchhof (Lübeck)|Marienkirchhof]] mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Center|&amp;#039;&amp;#039;Möge es für alle Zeit Zeugnis darüber ablegen, dass unser Geschlecht der teuren Toten unauslöschlich gedenkt.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1908 das [[Luftschiff]] bei [[Echterdingen]] notlandete, war er es, der die Sammlung für eine Zeppelinspende in Deutschland in die Wege leitete. Als einer der ersten stellte ihm der Senator Possehl hierfür 100.000 [[Goldmark|ℳ]] zur Verfügung. Den ersten Ertrag der Sammlung überbrachte Dahms dem [[Ferdinand Graf von Zeppelin|Grafen Zeppelin]] persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Kriegs]] nahm er sich der Verwundeten an und veranstaltete mehrmals in der Woche [[Fremdenführer|Führungen]] für diese durch die Hansestadt. Im Laufe der Jahre entstand hierfür ein Führungsausschuss dem sich Dahms bis zuletzt widmete. Das [[Verdienstkreuz für Kriegshilfe (Preußen)|Verdienstkreuz für Kriegshilfe]] wurde ihm 1917 verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1924 feierte &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Dahms&amp;#039;&amp;#039; im Saal der [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]] sein 50-jähriges Berufsjubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;101&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Stätten seines Wirkens&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 HL Damals – Königstraße 31.jpg|Altes Adresshaus und Druckerei&lt;br /&gt;
 HL Damals – Königstraße 46.jpg|Neues Adresshaus&lt;br /&gt;
 WP Reuterkrug.jpg|Reuterkrug&lt;br /&gt;
 HL Werkhaus – SitzungssaalN.jpg|Sitzungssaal im [[Marienwerkhaus]]&lt;br /&gt;
 HL HJHP – Marienkirche.jpg|Ehrenmal der Sankt Marien-Gemeinde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift der Gebrüder Borchers&amp;#039;&amp;#039;, Lübeck 1901&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Anzeigen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtische Blätter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-09-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dahms, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bürgerschaft (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dahms, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dahms, Johannes Wilhelm Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchdrucker, Verleger und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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