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	<title>Wilhelm Clemm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */ Hinweis verlinkt</title>
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		<updated>2024-06-30T07:39:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Hinweis verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ludwig August Theodor Clemm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Dezember]] [[1843]] in [[Gießen]]; † [[21. September]] [[1883]] ebenda) war ein deutscher klassischer Philologe, der hauptsächlich in Gießen lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Clemm, der Bruder der Unternehmer [[Carl Clemm]] (1836–1899) und [[August von Clemm]] (1837–1910), litt seit frühester Kindheit an einem Knochenleiden, das ihm normalen Schulbesuch unmöglich machte. Von 1854 bis 1856 war er in einer pädagogischen Anstalt in [[Cannstatt]] untergebracht, wo er Gehfähigkeit erwarb, so dass er Ostern 1856 das Gießener Gymnasium beziehen konnte. Seine Reifeprüfung bestand er 1862 mit Auszeichnung. Ab dem 9. Mai studierte er an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen| Hessischen Ludwigs-Universität]] ([[Ludwig Lange (Philologe)|Ludwig Lange]]). 1862 wurde er im [[Corps Hassia-Gießen zu Mainz| Corps Hassia Gießen]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;97&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 742&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er 1864 an die [[Universität Leipzig]] ([[Georg Curtius]]) und 1865 an die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] ([[Friedrich Ritschl]], [[Otto Jahn (Archäologe)|Otto Jahn]] und [[Arnold Dietrich Schaefer]]) Klassische Philologie und Archäologie. Als Ritschl im Zuge des [[Bonner Philologenstreit]]s die Universität verließ und nach Leipzig ging, folgte ihm Clemm und wurde von ihm, Curtius und [[Johannes Overbeck]] im letzten Jahr seines Studiums entscheidend geprägt. Sein Examen erwarb er im Wintersemester 1866/1867 in Gießen; im Mai 1867 bewarb er sich in Leipzig für die Promotion und Habilitation; mit seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;De compositis Graecis, quae a verbis incipiunt&amp;#039;&amp;#039; wurde er im Juli mit dem Prädikat &amp;#039;&amp;#039;summa cum laude&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Seine Habilitation erreichte er erst im Mai des folgenden Jahres, da ihn sein körperliches Leiden zu längerer Kur und Erholung zwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wintersemester 1868/1869 begann Clemm seine Lehrtätigkeit an der Gießener Universität. 1871 wurde er zum außerordentlichen Professor ernannt, 1874 (nach dem Weggang [[Eduard Lübbert]]s) zum ordentlichen Professor und Mitdirektor des philologischen Seminars. Im Frühjahr 1883 erhielt er einen Ruf an die [[Karl-Ferdinands-Universität]] in [[Prag]], den er jedoch ausschlug. Nachdem sich sein Gesundheitszustand zu dieser Zeit zusehends verschlechtert hatte, setzte ein akuter Ausbruch der Brightschen Krankheit (eine Form der [[Nephritis]]) seinem Leben kurz vor Beginn des Wintersemesters 1883/1884 ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clemm beschäftigte sich insbesondere mit griechischer und lateinischer Grammatik und Etymologie, betonte dabei aber den philologischen Schwerpunkt seiner Arbeit im Gegensatz zur [[Sprachwissenschaft]], die sich allmählich entwickelte. Seine Gießener Antrittsvorlesung (1872) trug den Titel „Ueber Aufgabe und Stellung der classischen Philologie, insbesondere ihr Verhältniss zur vergleichenden Sprachwissenschaft“. Auch auf [[Epigraphik|epigraphischem]] und literaturwissenschaftlichem Gebiet veröffentlichte er einige Aufsätze, besonders zu [[Alkman]], [[Hesiod]], [[Euripides]] und [[Plautus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De compositis Graecis, quae a verbis incipiunt&amp;#039;&amp;#039;. Gießen 1867 (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Aufgabe und Stellung der classischen Philologie, insbesondere ihr Verhältniss zur vergleichenden Sprachwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Gießen 1872&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die neuesten Forschungen auf dem Gebiet der griechischen Composita&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur griechischen und lateinischen Grammatik&amp;#039;&amp;#039;. Band 7, Leipzig 1875, S.&amp;amp;nbsp;1–99&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De fragmento quodam Alcmanico commentatio&amp;#039;&amp;#039;. Gießen 1876&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Miscellanea critica&amp;#039;&amp;#039;. Gießen 1879&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nekrolog von Hermann Schiller, in: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch für Alterthumskunde&amp;#039;&amp;#039;, 6. Jahrgang (1883), S. 12–17 ([https://archive.org/details/jahresberichtb33leipuoft/page/n423/mode/2up?view=theater Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Herman Haupt (Historiker)|Herman Haupt]], Georg Lehnert: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Universität Gießen, 1607–1907.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Alfred Tölpelmann, Gießen, 1907, S. [57] ([http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/2996/pdf/HauptChronik-1907.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116543809}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116543809|titel=Clemm, Wilhelm Ludwig August Theodor|datum=2022-11-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116543809|VIAF=64760328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Clemm, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Clemm, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Clemm, Wilhelm Ludwig August Theodor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. September 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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