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	<title>Wilhelm Burchard-Motz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:19:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Burchard-Motz&amp;diff=322073&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-15T07:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Burchard Motz by Anita Rée.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Burchard-Motz, gemalt von [[Anita Rée]] (vor 1933)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Amsinck Burchard-Motz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1878]] in [[Hamburg]]; † [[13. Januar]] [[1963]] ebenda) war ein deutscher [[Rechtsanwalt]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Amsinck Burchard war der älteste Sohn des Hamburger Senators [[Johann Heinrich Burchard]] und seiner Ehefrau Emily, geb. [[Amsinck]]. Er besuchte das [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum]], bestand dort 1895 das Abitur und studierte anschließend Jura in [[Heidelberg]] (wo er dem [[Corps Vandalia Heidelberg|Corps Vandalia]] beitrat) und [[Berlin]], mit Auslandssemestern in [[Lausanne]] und [[Cambridge]]. 1899 kehrte er nach Hamburg zurück. Nach Militärzeit und Referendariat in Hamburg trat er 1904 als Rechtsanwalt in die heute noch bestehende Sozietät [[Esche Schümann Commichau]] in Hamburg ein, in der schon sein Vater Sozius war und in die später auch sein Sohn Heinrich Burchard-Motz als Sozius eintrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Treue|Treue, Wilhelm]], Rechts-, Wirtschafts- und Steuerberatung in zwei Jahrhunderten, [[Esche Schümann Commichau]], Zur Geschichte einer hamburgischen Sozietät, 3. Auflage 1997, ISBN 3-00-001424-1, S. 28 ff., 53 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Burchard-Motz-Wappen Hamburg LM.png|mini|Wappen der Familie Burchard ([[Allianzwappen]] Burchard-Motz)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Lorenz-Meyer]] und [[Oscar Tesdorpf]]: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Wappen und Genealogien. 2. Teil: Wappenbuch Hamburgischer Familien und deren Genealogien&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1890, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt;]] &lt;br /&gt;
1925 fügte er seinem Familiennamen den seiner [[Bremen|Bremer]] Vorfahren ([[Motz (Adelsgeschlecht)|Motz]], in Bremen beginnend mit [[Christoph Ludwig Motz]]) hinzu und ließ seinen Namen in Burchard-Motz ändern. Außerdem führte er als [[Mittelname]]n den Namen [[Amsinck]] seiner hanseatischen Herkunftsfamilie mütterlicherseits, hieß also mit vollem Namen Wilhelm Amsinck Burchard-Motz. Gründlicher konnte man nicht auf seine vornehme Abstammung aufmerksam machen.&amp;lt;ref&amp;gt;John Frederick Jungclaussen: &amp;#039;&amp;#039;Risse in weissen Fassaden. Der Verfall des hanseatischen Bürgeradels&amp;#039;&amp;#039;, 2006, ISBN 9783886808229, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Familienwappen Burchard zeigte bereits auf dem [[Johann Heinrich Burchard|Grab der Eltern]] vereint Symbole aus dem burchard’schen und dem motz’schen Wappen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1934 wurde Burchard-Motz zum Direktor der [[Hamburger Feuerkasse]] ernannt, ein Amt, das er bis zum Ende des „Dritten Reichs“ innehatte. Ab 1935 war er zudem Vorstandsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Daniel Schutte-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, die seit 1892 Wohnungen für ältere Menschen anbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.daniel-schutte-stiftung.de/daniel/content/default.asp?contentid=53 Website der Daniel Schutte-Stiftung].&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs beteiligte er sich&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Schirg: &amp;#039;&amp;#039;Bei Nacht und Nebel: Hamburgs Kapitulation.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hamburger Abendblatt]] vom 18. April 2015, S. 20–21 ([https://www.abendblatt.de/hamburg/magazin/article205263173/Hamburgs-Kapitulation-bei-Nacht-und-Nebel.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Bitten des Reichsstatthalters [[Karl Kaufmann (Gauleiter)|Karl Kaufmann]] an den Verhandlungen um die kampflose Übergabe Hamburgs an die Engländer.&lt;br /&gt;
Er war auch bei der offiziellen Übergabe der Stadt an die Engländer am 3. Mai 1945 zugegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren war Burchard-Motz Vizepräsident des [[Deutscher Golf Verband|Deutschen Golf Verbandes]] und Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Land- und Golf-Clubs in der Lüneburger Heide&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Spiegel]] vom 9. September 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Burchard-Motz war im Kaiserreich Mitglied der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]] und zeitweise, zumindest 1918, deren Landesvorsitzender für Hamburg, mit [[Peter Stubmann]] als Stellvertreter.&amp;lt;ref&amp;gt;Nationalliberaler Landesverband Hamburg: Hamburgs wirtschaftliche Zukunft, Hamburg 1918, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] gehörte er von 1913 bis 1919 für den Wahlkreis Finkenwerder an. Er schloss sich in der Bürgerschaft der &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Rechten&amp;#039;&amp;#039; an, die sich 1916 in &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umgründung der Nationalliberalen in die [[Deutsche Volkspartei]] wurde er 1918 Mitglied dieser neuen Partei. Am 1. April 1933 leitete Burchard-Motz anlässlich einer Bismarckgedenkfeier die [[Gleichschaltung|Selbstauflösung]] der DVP in Hamburg ein und forderte alle Parteimitglieder auf, in die [[NSDAP]] einzutreten, was über drei Viertel der Mitglieder in den folgenden Tagen taten. Burchard-Motz selbst trat zum 1. Mai 1933 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.002.159).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5161173&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 18. März 1925 wurde Burchard-Motz Senator für Handel, Schifffahrt und Gewerbe (→[[Hamburger Senat 1919–1933]]). Bei der Wahl vom 27. September 1931 verlor der amtierende Senat seine Mehrheit in der Bürgerschaft, da aber kein neuer Senat gewählt werden konnte, führte der alte Senat die Geschäfte weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die bürgerlichen Parteien DVP, [[Deutsche Demokratische Partei|Staatspartei]] und [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] im Januar 1933 mit der NSDAP über die Bildung einer Senatskoalition verhandelten, war Burchard-Motz für das Amt des Ersten Bürgermeisters im Gespräch&amp;lt;ref&amp;gt;Das sozialdemokratische [[Hamburger Echo]] präsentierte bereits am 19. Januar 1933 eine Senatorenliste mit Burchard-Motz als Erstem Bürgermeister an der Spitze&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Verhandlungen scheiterten aber am Widerstand von Bürgermeister [[Carl Wilhelm Petersen]] (DDP). Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im Reich am 30. Januar 1933 änderte sich die Machtstellung der NSDAP in Hamburg. Zwar griff das Reich nicht direkt mit Notverordnungen in Hamburg ein, doch wurde der Druck erhöht. Am 3. März traten die SPD-Senatoren zurück. Zwei Tage später, nach der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl]], wurde das Rathaus von [[Sturmabteilung|SA]]-Einheiten besetzt. In der Bürgerschaft einigten sich in den folgenden Tagen die bürgerlichen Parteien, mit der NSDAP eine Regierung zu bilden. Diese sollte nicht die Machtverteilung in der Bürgerschaft abbilden, sondern entsprechend der Stimmenverteilung der Reichstagswahl vom 5. März 1933 gebildet werden. In Hamburg wurde zunächst ein Koalitionssenat aus NSDAP, DNVP und DVP gebildet, diesem gehörte Burchard-Motz ab 8. März 1933 als Zweiter Bürgermeister an (→[[Hamburger Senat im Nationalsozialismus]]). Am 8. November 1934 wurde er aus dem Senat entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Burchard-Motz, Wilhelm Amsinck|5|69|71|Wilhelm Poppelbaum}}&lt;br /&gt;
* Hamburg im dritten Reich, Sieben Beiträge. Hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, Hamburg 1998, ISBN 3-929728-42-7&lt;br /&gt;
* Hamburg 1945, Kriegsende, Not und Neubeginn, Hartmut Hohlbein. Hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, Hamburg 1985&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hürter]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945. 5. T – Z, Nachträge.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 5: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger: Schöningh, Paderborn u. a. 2014, ISBN 978-3-506-71844-0, S. 419&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/330 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Familiengeschichte [[Amsinck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Hamburger Bau- und Stadtentwicklungssenatoren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117160903|VIAF=37904700}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:BurchardMotz, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Burchard-Motz, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Burchard-Motz, Wilhelm Amsinck (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Politiker (Nationalliberale Partei, DVP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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