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	<title>Wilhelm Brese - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Brese&amp;diff=143414&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26 am 25. Januar 2026 um 11:53 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brese CDU Celle.jpeg|mini|Brese zur Kreistagswahl 1952]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Brese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Dezember]] [[1896]] in [[Scharnhorst (Landkreis Celle)|Scharnhorst]]; † [[9. März]] [[1994]] in [[Celle]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], [[Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei|CNBL]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Brese, der [[evangelisch]]en Glaubens war, besuchte nach der Volksschule das Lehrerseminar in [[Uelzen]]. Die Ausbildung unterbrach er, um während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] im Hannoverschen Füsilier Regiment Nr. 73 ([[Gibraltar]]füsiliere) zu dienen. Diesem Regiment gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. die Schriftsteller [[Hermann Löns]] und [[Ernst Jünger]] an. Aufgrund einer Handverletzung wurde Brese jedoch nur im Stabsdienst eingesetzt. 1918 beendete er seine berufliche Ausbildung, trat in den Schuldienst ein und wurde Volksschullehrer, zunächst in seinem Heimatort Scharnhorst, später in [[Marwede (Scharnhorst)|Marwede]]. 1923 schied er aus dem Schuldienst aus, um den Bauernhof, den seine Frau geerbt hatte, zu bewirtschaften. Nebenberuflich war er Vorsitzender der Spar- und Darlehenskasse [[Eschede]]. Außerdem stand er dem [[Kirchengemeindeleitung|Kirchenvorstand]] in Eschede vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HofBrese.jpg|mini|Hof Brese in Marwede]]&lt;br /&gt;
Brese trat 1924 in die Deutschnationale Volkspartei ein. 1928 schied er aus Protest gegen die Dominanz der ostelbischen Großagrarier wieder aus und beteiligte sich an der Gründung der Christlich-Nationalen Bauern- und Landvolkpartei, deren Vorsitzender für den Bezirk Hannover-Ost er bis zur Auflösung 1933 war. Am 12. August 1937 beantragte Wilhelm Brese die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.313.732).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4430087&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helmut Gewalt |url=http://www.niqolas.de/bredel/news/mdb.pdf |titel=Angehörige des Bundestags / I.-X. Legislaturperiode: Ehemalige NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |hrsg=[[Willi Bredel|Willi-Bredel]]-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V. |datum=2005-10-20 |seiten=2 |abruf=2020-01-20 |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210831212145/http://www.niqolas.de/bredel/news/mdb.pdf |archiv-datum=2021-08-31 |offline=ja   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 beteiligte sich Brese an der Gründung der CDU im [[Landkreis Celle]] und war dort von 1946 bis 1966 auch Kreisvorsitzender sowie zeitweilig Bezirksvorsitzender im [[Regierungsbezirk Lüneburg|Bezirksverband Lüneburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Brese war vor 1933 Kreistagsabgeordneter im [[Landkreis Celle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948/49 war Brese Mitglied des [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes|Wirtschaftsrates]]. Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte er von [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis 1969 an. Bei den ersten drei Bundestagswahlen zog er über die [[Landesliste]] der CDU Niedersachsen ins Parlament ein. 1961 und 1965 gewann er das Direktmandat im [[Bundestagswahlkreis Celle – Uelzen|Wahlkreis Celle]]. Aufgefallen ist er im Bundestag dadurch, dass er stets für eine solide Haushaltsführung eintrat und sich gegen Staatsverschuldung sowie ein Aufblähen der öffentlichen Verwaltung einsetzte, was ihm auch den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Spar-Willy&amp;#039;&amp;#039; eintrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem lehnte er stets alle Initiativen zur Verbesserung der Arbeitssituation der Abgeordneten (von Mitarbeiterstellen über die Schaffung einer Bibliothek bis zum Bau des Abgeordnetenhochhauses &amp;#039;&amp;#039;Langer Eugen&amp;#039;&amp;#039;) mit dem Argument ab, eine Verbesserung der Strukturen in [[Bonn]] führe dazu, dass sich die Abgeordneten dort häuslich einrichteten und vergäßen, dass eigentlich [[Berlin]] die Hauptstadt sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ganzen Bundesrepublik bekannt wurde er durch einen parlamentarischen Überraschungserfolg: In der dritten Lesung eines der jährlich vom Bundestag neu zu verabschiedenden Haushaltsgesetze beantragte er als Einzelabgeordneter, jede vierte 1955 frei werdende Beamten- oder Angestelltenstelle nicht wieder zu besetzen, um so den Weg in den Schuldenstaat zu bremsen. Dies wurde mit einer Zufallsmehrheit Gesetz, 1956 jedoch nicht wieder übernommen. In Teilen der CDU machte er sich damit höchst unbeliebt. (&amp;#039;&amp;#039;Vgl. Brese 1976: 98 f.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
[[Datei:Brese Adenauer Erhardt.jpg|mini|Li. Wilhelm Brese hinter Ehefrau Martha, re. Konrad Adenauer und Ludwig Erhard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1933 und von 1945 bis 1973 war Brese Bürgermeister von Marwede sowie zeitweilig Vorsitzender des Landgemeindetages im Landkreis Celle und Mitglied des Landesvorstandes des Landgemeindetages Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bürgermeister setzte er sich nach 1945 energisch für die Eingliederung der Flüchtlinge ein und sorgte dafür, dass Marwede die bauliche Gesamterscheinung eines traditionellen Heidedorfes beibehielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erlebnisse und Erkenntnisse des langjährigen Bundestagsabgeordneten Wilhelm Brese von der Kaiserzeit bis heute&amp;#039;&amp;#039;, Marwede, 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marwede – Eine Perle der Südheide&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der CDU in Stadt und Landkreis Celle&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118515152}}&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-113006 Eintrag über Brese, Wilhelm] in [[Zentrale Datenbank Nachlässe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118515152|VIAF=15560536}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brese, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CNBL-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Celle)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brese, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DNVP, CNBL, CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Scharnhorst (Landkreis Celle)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Celle]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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