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	<title>Wilhelm Bonn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-23T00:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kronberg, Villa Bonn.jpg|mini|Villa Bonn, Kronberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt, Villa Bonn, Vorbau.JPG|mini|Villa Bonn, Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Bernhard Bonn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1843]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[21. Oktober]] [[1910]] in [[Kronberg im Taunus]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nach der [[Frankfurter Biographie]] am 22. Oktober&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein Frankfurter [[Bankier]] und [[Mäzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Bankier ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Bonn war das sechste Kind des jüdischen Bankiers [[Baruch Bonn]] (1810–1878) und dessen Frau Elizabeth &amp;#039;Betty&amp;#039; Charlotte geborene Schuster. Er besuchte die Realschule [[Philanthropin (Frankfurt am Main)|Philanthropin]] und machte eine Bankausbildung im Bankhaus [[Lazard Speyer-Ellissen]]. Auch aufgrund seiner guten Kenntnisse der englischen Sprache wurde er 1863 zur Schwestergesellschaft Speyer &amp;amp; Co nach [[New York City|New York]] versetzt. Das dortige Hauptgeschäft, die Finanzierung von Eisenbahnprojekten, wickelte er so erfolgreich ab, dass er 1866 Geschäftsführer dieser Bank wurde und bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahre 1885 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gründete in dieser Zeit die Bank [[Ruette &amp;amp; Bonn]]. Sein Bruder [[Leopold Bonn|Leopold Bernhard Wilhelm Bonn]] leitete die Londoner Niederlassung dieser Bank. Das väterliche &amp;#039;&amp;#039;Bankhaus Benedikt Baruch Maximillian Bonn&amp;#039;&amp;#039; wurde von zwei anderen Brüdern geleitet und ging 1920 in der [[Pfälzische Bank|Pfälzischen Bank]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde Wilhelm Bonn Teilhaber des Bankhauses [[Lazard Speyer-Ellissen]]. Die Bank, die ihren Hauptsitz an der Ecke Taunusanlage/Mainzer Landstraße hatte, war eine der größten in Frankfurt. Das Bankhaus geriet im Zuge der [[Weltwirtschaftskrise]] in Schwierigkeiten und wurde nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] 1934 liquidiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Bonns erste Frau starb in New York. Aus dieser Ehe ging der Sohn [[Max Bonn|Maximilian Bonn]] hervor, der in das Bankhaus Ruette &amp;amp; Bonn in [[London]] einstieg. Er erwarb sich hohes Ansehen und wurde als [[Knight Bachelor]] geadelt. Neben Maximilian hatte Wilhelm Bonn zwei weitere Kinder (Richard und Emma Betty Charlotte). [[Emma Bonn]] wurde Schriftstellerin und lebte in [[Feldafing]], bevor sie 1942 von den Nationalsozialisten in das [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] gebracht und dort ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe war er mit Amelie Schuster, geb. Ettlinger, verheiratet. Das Grab der Eheleute Bonn befindet sich auf dem [[Alter jüdischer Friedhof Rat-Beil-Straße|Alten jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße]] in Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationalökonom [[Moritz Julius Bonn]] war sein Neffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mäzenatentum ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Bonn gehörte aufgrund seiner Gewinne aus Amerika zu den 300 Millionären in Frankfurt. Mehr als zwei Dutzend Institutionen wurden von ihm als Mäzen bedacht. Er war „ewiges Mitglied“ der [[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung]] und des [[Physikalischer Verein|Physikalischen Vereins]], dessen Vorstand er auch angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Theodor Petersen]] | Herausgeber=[[Physikalischer Verein]] | Titel=Jahresbericht des Physikalischen Vereins zu Frankfurt am Main für das Rechnungsjahr 1898–1899 | Verlag=C. Naumann&amp;#039;s Druckerei | Ort=Frankfurt am Main | Jahr=1900 | Seiten=11 | Online=[https://archive.org/details/jahresberichtde00germgoog Online im Internetarchiv archive.org]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Freies Deutsches Hochstift|Freie Deutsche Hochstift]], die [[Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main]], die Goldschmidtsche Stipendienstiftung und Dr. Christs Kinderhospital konnten erhebliche Spenden verbuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Kronberg ernannte ihn zum [[Ehrenbürger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
Das repräsentative Haus von Wilhelm Bonn in Frankfurt, die [[Villa Bonn (Frankfurt)|Villa Bonn]], steht heute unter Denkmalschutz und wird von der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft genutzt. Der [[Villa Bonn (Kronberg im Taunus)|Sommersitz der Familie Bonn]] in Kronberg ist heute das Rathaus der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Jeske: &amp;#039;&amp;#039;Frommer Jude und großherziger Mäzen&amp;#039;&amp;#039; in: [[FAZ]] vom 21. Oktober 2010, Seite 35.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3782904443|Seite=91}}&lt;br /&gt;
* Harro Trenkler: &amp;#039;&amp;#039;Die Bonns : (1520–1920) ; vom weitreichenden Wirken einer einflussreichen jüdischen Frankfurter Familie&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1998, ISBN 378290477X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116241721|titel=Bonn, Wilhelm Bernhard|datum=2020-06-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116241721|LCCN=|NDL=|VIAF=40125033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bonn, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Kronberg im Taunus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bonn, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bonn, Wilhelm Bernhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bankier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1910&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kronberg im Taunus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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