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	<title>Wilhelm Bollinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lektor w: Link</title>
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		<updated>2025-08-06T13:53:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm „Willi“ Bollinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1919]] in [[Saarbrücken]]; † [[7. Januar]] [[1975]] in [[Wuppertal]]) war ein deutscher [[Chemie|Chemiker]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wie sein um drei Jahre älterer Bruder [[Heinrich Bollinger|Heinrich]] besuchte Wilhelm Bollinger die katholische Volksschule und schloss sich dem [[Bund Neudeutschland]] an. Im Februar 1939 bestand er sein [[Abitur]] und studierte nach einem Jahr [[Reichsarbeitsdienst]] Chemie an der [[Universität zu Köln]]. Er musste sein Studium jedoch unterbrechen, weil er als Sanitätsgefreiter zum [[Wehrdienst]] eingezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Wehrdienst leistete er in einer Saarbrücker Schreibstube im [[Heilig-Geist-Krankenhaus]] ab. Dort nahm er Verwundeten Waffen, vor allem Pistolen und Maschinenpistolen, ab und leitete sie an Feinde des Nationalsozialismus weiter. Zusammen mit seinem Bruder kam er gegen Ende des Jahres 1942 mit [[Willi Graf]] und der [[Weiße Rose|Weißen Rose]] in Kontakt. Im Januar 1943 vervielfältigte Wilhelm Bollinger den Aufruf „An alle Deutsche“ und schickte 20 Exemplare an Akademiker in Saarbrücken. Außerdem fälschte Bollinger Urlaubs- und Militärfahrscheine für die Gruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Peter Goergen|Titel=Willi Graf, ein Weg in den Widerstand|Verlag=Röhrig Universitätsverlag|Jahr=2009|ISBN=9783861104582|Seiten=165–166}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu seinem Bruder, der den Aufruf nicht verteilte, blieb Wilhelm Bollinger vom [[Weiße-Rose-Prozesse|zweiten Weiße-Rose-Prozess]] verschont. Jedoch machte Willi Graf Angaben über Bollinger. Er versuchte seinen Kameraden zwar zu decken, jedoch wurde Bollinger dennoch am 28. Januar 1944 von der Saarbrücker Staatsanwaltschaft der Nichtanzeige eines [[Hochverrat]]s angeklagt. [[Hubert Ney]] verteidigte den Angeklagten vor Landgerichtsrat Dr. Jochum. Das Verfahren wurde als minderschweres Vergehen eingestuft. Seine Mithilfe an der Verteilung des Aufrufs der Weißen Rose blieb unentdeckt und so wurde Bollinger vor dem Landgericht Saarbrücken&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Projekte/Widerstandskarte/wilhelm-bollinger-beteiligte-sich-an-der-verbreitung-eines-ns-kritischen-flugblattes-/DE-2086/lido/dc00020064 lrv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; lediglich zu drei Monaten Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] setzte Bollinger sein Studium an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] und der [[Universität Basel]] fort. Nach drei Jahren Berufserfahrung in der chemischen Industrie schloss er 1953 an der [[Universität Saarbrücken]] mit [[Diplom]] ab und arbeitete anschließend im Rheinland für ein Chemieunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab ca. 1966 lebte er bis zu seinem Lebensende in Wuppertal-Barmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler|Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]/[[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]]|Ort=Bonn|Verlag=Dietz|Jahr=1989|ISBN=3-8012-5010-5|Seiten=32–42}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1255676655|VIAF=4457165110754136780006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bollinger, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Weißen Rose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bollinger, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bollinger, Willi (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wuppertal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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