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	<title>Wilhelm Boger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dread87: Die letzte Textänderung von ~2026-17381-90 wurde verworfen und die Version 263926996 von Ichigonokonoha wiederhergestellt. Beides falsch: Das erste Komma ist innerhalb eines Zitates, das zweite kann man ggf. setzen, muss man aber nicht (siehe WP:KORR).</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-17381-90&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-17381-90&quot;&gt;~2026-17381-90&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/263926996&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/263926996&quot;&gt;263926996&lt;/a&gt; von Ichigonokonoha wiederhergestellt. Beides falsch: Das erste Komma ist innerhalb eines Zitates, das zweite kann man ggf. setzen, muss man aber nicht (siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:KORR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:KORR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:KORR&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Friedrich Boger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[19. Dezember]] [[1906]] in [[Zuffenhausen]]; †&amp;amp;nbsp;[[3. April]] [[1977]] in [[Bietigheim-Bissingen]]) war ein deutscher zum [[Oberscharführer|SS-Oberscharführer]] degradierter [[Hauptsturmführer|SS-Hauptsturmführer]] und [[Kriegsverbrechen|Kriegsverbrecher]]. Er war [[Geheime Staatspolizei|Gestapo-Beamter]] der [[Politische Abteilung (KZ)|Politischen Abteilung]] beim &amp;#039;&amp;#039;Referat Flucht, Diebstahl und Fahndung&amp;#039;&amp;#039; im [[KZ Auschwitz I (Stammlager)|KZ Auschwitz]] und führte dort die als &amp;#039;&amp;#039;Bogerschaukel&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Foltermethode ein, die „[[Papageienschaukel]]“ mit [[Ochsenziemer]]-Schlägen vor allem auf [[Gesäß]], [[Bastonade|Fußsohlen]], [[Rücken]] und [[Geschlechtsorgan]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Hermann Langbein | Titel=Menschen in Auschwitz| Auflage=4| Verlag=Europaverlag| Ort=München &amp;amp; Wien| Datum=1999| Sprache=de| ISBN=3-203-51243-2| Kapitel=Die Gefangenen| Seiten=266| Originaltitel=Menschen in Auschwitz | Originaljahr=1972| Originalort=Wien| Originalsprache=de| Zitat=Die Schaukel ist die beliebteste Folter der Politischen Abteilung. Der Häftling muß sich mit angezogenen Knien auf den Boden setzen. Seine Hände werden ihm vorne gefesselt und über die Knie gezogen. Unter den Kniekehlen, aber über die Unterarme stecken sie eine Stange. An dieser Stange wird der Häftling aufgehängt, den Kopf nach unten. Dann schaukeln sie ihn, und bei jedem Schwung bekommt er einen Schlag aufs Gesäß. Das alles könnte man aushalten, aber das Schlimmste ist, daß sie die Geschlechtsteile treffen, und Boger, der berüchtigte Oberscharführer der Politischen Abteilung, zielt direkt darauf. Die Häftlinge, die in den Bunker eingeliefert werden, müssen sich nackt ausziehen und bekommen nur einen dünnen Drillichanzug, keine Unterwäsche. Ich hätte mir nie vorstellen können, daß Hoden so fürchterlich groß anschwellen können. Blau und grün! Die, die von der Schaukel kommen, können die nächsten Tage nicht sitzen und liegen.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boger wurde 1958 verhaftet und im ersten [[Auschwitzprozesse|Auschwitzprozess]] 1965 zu lebenslanger Haft verurteilt, in der er dann auch starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Boger stammte aus [[kleinbürger]]lichen Verhältnissen; sein Vater war Kaufmann. Er besuchte neun Jahre lang die Bürgerschule II (heute [[Heusteigschule]]) im Süden Stuttgarts und schloss sie 1922 mit der Mittleren Reife ab. Seine kaufmännische Berufsausbildung absolvierte er bei der Firma [[Rheinstahl]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.zde.org&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zeichen-der-erinnerung.org/namen-%c2%b7-schicksale-%c2%b7-lebenslaeufe/ns-funktionaere-taeter/wilhelm-friedrich-boger/ |titel=Wilhelm Friedrich Boger: Die Bestie von Auschwitz |werk=zeichen-der-erinnerung.org |abruf=2019-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1925 war er beim [[Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband|Deutschnationalen Handlungsgehilfenverband]] in der Gaugeschäftsstelle Stuttgart angestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee56&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen und Opfer und was aus ihnen wurde. Ein Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2013, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Alter von 16 Jahren war Boger Mitglied der NS-Jugend, der Vorläuferorganisation der [[Hitlerjugend]]. Zudem betätigte er sich in völkischen Organisationen, wie etwa dem [[Artamanen]]bund. Mit 18 trat er aus der evangelischen Kirche aus und erklärte sich „[[gottgläubig]]“. Im Jahr 1929 kehrte er nach Stuttgart zurück und trat zum 1.&amp;amp;nbsp;Oktober desselben Jahres der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 153.652)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/3690285&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Sturmabteilung|SA]] bei, von der er 1930 zur [[Schutzstaffel|SS]] ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 2.779) wechselte. Nach mehreren Arbeitsverhältnissen als kaufmännischer Angestellter wurde er im März 1932 arbeitslos. Ab 1933 wohnte er in [[Friedrichshafen]], trat dort als Quereinsteiger von der SS ohne nennenswerte polizeiliche Qualifikation bei der Außenhauptstelle der [[Politische Polizei im Volksstaat Württemberg|Württembergischen Politischen Polizei]] in Dienst&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern.&amp;#039;&amp;#039;S. 101f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nach Besuch der Polizeifachschule bis zum Kriminalkommissar befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;auschwitz-prozess-frankfurt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fritz Bauer Institut |url=http://www.auschwitz-prozess-frankfurt.de/index.php?id=122 |titel=Wilhelm Boger |werk=auschwitz-prozess-frankfurt.de |abruf=2019-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er im Zuge der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besetzung Polens]] zur Staatspolizeistelle nach [[Zichenau|Ciechanów (Zichenau)]], [[Masowien|Woiwodschaft Mazowieckie (Masowien)]], beordert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gross/Renz316f&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Angeschuldigte Wilhelm Boger&amp;#039;&amp;#039;. Aus der Schwurgerichtsanklage der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Frankfurt am Main in der Strafsache gegen Mulka und andere vom 16. April 1963. In: Raphael Gross, Werner Renz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965). Kommentierte Quellenedition&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 1, Frankfurt am Main / New York 2013, S. 316&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; von wo er nach drei Wochen noch im Jahr 1939 das Grenzpolizeikommissariat [[Ostrołęka| Ostrołęka (Ostrolenka)]] übernahm. Dort nannte man ihn bald den „Henker von Ostrolenka“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kienzle/Mende&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Kienzle, Dirk Mende |url=http://www.geissstrasse.de/file_download/33/bauer_boger.pdf |titel=Fritz Bauer – Wilhelm Boger |werk=Reihe Denkblatt |hrsg=[[Stiftung Geißstraße]], Stuttgart |datum=2006-11-24 |format=pdf, 5,8&amp;amp;nbsp;MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140101015637/http://www.geissstrasse.de/file_download/33/bauer_boger.pdf |archiv-datum=2014-01-01 |abruf=2021-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde er im Mai 1940 zur Staatspolizeistelle [[Inowrocław| Inowrocław (Hohensalza)]] versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gross/Renz316f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boger hatte Anfang der 1930er Jahre geheiratet und aus dieser Ehe drei Kinder, von denen allerdings zwei früh starben. Zudem hatte er außereheliche Beziehungen. Wegen [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] und [[Nötigung (Deutschland)|Nötigung]] zur [[Schwangerschaftsabbruch|Abtreibung]] wurde er im Sommer 1940 vom Polizeidienst suspendiert, im Rang vom [[Hauptsturmführer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1964/17/im-schatten-des-galgens/seite-5 &amp;#039;&amp;#039;Die-Zeit-Archiv Jahrgang 1964 Ausgabe: 17 Im Schatten des Galgens&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 24. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Oberscharführer]] degradiert und kurzzeitig inhaftiert. Nach seiner Scheidung heiratete er seine zweite Frau, die bereits eine Tochter mit ihm hatte. Aus dieser Ehe folgten zwei weitere Töchter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kienzle/Mende&amp;quot; /&amp;gt; Nach Verurteilung durch das SS- und Polizeigericht in Berlin wegen Beihilfe zur Abtreibung war er im [[Prinz-Albrecht-Palais|Gestapo-Gefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße 8]] bis zum 19. Dezember 1940 inhaftiert. Infolge dieses Urteils hatte er eine kurze militärische Ausbildung zu durchlaufen und wurde zur Bewährung in ein SS-Polizeibataillon strafversetzt. Im März 1942 wurde er an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] bei [[Sankt Petersburg|Leningrad]] verwundet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gross/Renz316f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der Bewährung und nach einem Lazarettaufenthalt wurde Boger Anfang Dezember 1942 im Dienstgrad eines SS-Oberscharführers ins [[KZ Auschwitz I (Stammlager)|Konzentrationslager Auschwitz]] versetzt, wo er nach kurzem Einsatz in der SS-Wachkompanie in der [[Politische Abteilung (KZ)|politischen Abteilung]] das &amp;#039;&amp;#039;Referat Flucht, Diebstahl und Fahndung&amp;#039;&amp;#039; übernahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;auschwitz-prozess-frankfurt&amp;quot; /&amp;gt; Auch seine Familie lebte im Lagerbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ließ wahllos Menschen erschießen und wandte in den sogenannten verschärften Verhören Foltermethoden an, unter anderem die in Auschwitz nach ihm benannte &amp;#039;&amp;#039;Boger-Schaukel&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus einer waagerechten Stange, einer Art Kurbel, um die herum die Häftlinge mit über ihren angezogenen Unterschenkeln zusammengebundenen Armen und unter den Kniekehlen hindurch aufgehängt wurden und auf diese Weise fixiert sowie vertikal gedreht werden konnten. Diese Folter, andernorts auch [[Papageienschaukel]] genannt, führte Boger in Auschwitz ein und nannte sie zynisch &amp;#039;&amp;#039;Sprechmaschine&amp;#039;&amp;#039;. In dieser wehrlosen Lage wurden die Opfer von Boger und anderen verhört und dabei mit Stöcken und Peitschen misshandelt, manche von ihnen bis zum Tod.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web  |url=https://www.auschwitz-prozess.de/zeugenaussagen/Grande-Gerhard/ |title=Zeuge Gerhard Grande, 64. Verhandlungstag, 10. Juli 1964, 1.&amp;amp;nbsp;Frankfurter Auschwitz-Prozess, »Strafsache gegen Mulka u.&amp;amp;nbsp;a.«, 4 Ks 2/63, Landgericht Frankfurt am Main, 64. Verhandlungstag, 10. Juli 1964. Tonbandmitschnitte des Auschwitz-Prozesses (1963–1965) |last=Grande |first=Gerhard |date=1964-07-10 |publisher=Fritz-Bauer-Institut |access-date=2021-04-05 |quote=[Er war] bekannt durch seine ‚Schwinge‘, die er erfunden hatte, und daß er einer von den wenigen SS-Leuten war, die selbst mit den schwächlichsten Häftlingen kein Erbarmen hatten. Ich selbst habe mit ihm auch einen Zusammenstoß gehabt. (…) Ich hatte eine Meldung in der Politischen Abteilung abzugeben (…) Und da kam ich grad hinzu, wie der betreffende Häftling in der ‚Schwinge‘ drin war und von Boger und noch einem anderen geschlagen worden ist.}} (Ton-Datei: Ab Minute 19:15)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies brachte Boger seinen zweiten Beinamen ein: &amp;#039;&amp;#039;Bestie von Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Rutkowski: [https://www.fr.de/politik/bestie-auschwitz-11726249.html &amp;#039;&amp;#039;Die „Bestie von Auschwitz“.&amp;#039;&amp;#039;] [[Frankfurter Rundschau]], 17. August 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ehemalige Lagerinsassen beschrieben die Folteropfer später im Auschwitz-Prozess mit den Worten: „Er hat nicht mehr wie ein Mensch ausgesehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Langbein: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt am Main, Berlin, Wien 1980, ISBN 3-548-33014-2, S. 433&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor der [[Befreiung von Auschwitz]] durch die [[Rote Armee]] im Januar 1945 beteiligte sich Boger noch am Transport von geheimen Akten nach [[KZ Buchenwald|Buchenwald]]. Von Februar bis zum April 1945 war Boger Mitglied der politischen Abteilung im [[KZ Mittelbau-Dora]] und bewachte nach der Räumung dieses Lagers im April 1945 noch einen [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende April 1945 sollte er noch zum Fronteinsatz mit einer Kampfgruppe, die sich aber auflöste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gross/Renz316f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Kriegsende ===&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende tauchte er ab und versteckte sich. Am 19. Juni 1945 wurde er in [[Ludwigsburg]], wo seine Eltern lebten, von der amerikanischen Militärpolizei entdeckt, verhaftet und in ein Lager eingewiesen. In der Haft im [[Internierungslager Dachau]] machte er bereitwillig Aussagen zu seiner Person und seiner Tätigkeit im KZ Auschwitz. Der verfügten Auslieferung nach Polen entzog er sich am 22. November 1946 während des Auslieferungstransports nach Polen durch Flucht bei [[Furth im Wald]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee56&amp;quot;/&amp;gt; Bis Mitte 1949 arbeitete er unerkannt als landwirtschaftlicher Hilfsarbeiter bei [[Crailsheim]]. Wenig später wurde er in [[Ravensburg]] wegen einer bereits 1936 begangenen Körperverletzung im Amt verhaftet. Das Verfahren wurde jedoch eingestellt und er lebte für die nächsten Jahre gemeinsam mit seiner Familie unter seinem richtigen Namen in [[Hemmingen (Württemberg)|Hemmingen]] bei Leonberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kienzle/Mende&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein [[Entnazifizierung]]sverfahren überstand er schadlos. Die [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] in Stuttgart konstatierte: „Er macht auch nicht den Eindruck eines rohen, brutalen Menschen, vielmehr den eines vernünftigen, gut geschulten Kriminalbeamten“, und stellte das Verfahren zu Lasten der Regierungskasse ein. Boger fand im September 1950 Arbeit als Lagerverwalter bei dem Motoren- und Motorrollerhersteller [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel]] in seinem Geburtsort Zuffenhausen. Er führte ein kleinbürgerliches, eher zurückgezogenes Leben und stieg in der Firma bis zum kaufmännischen Angestellten auf. Wenn die Rede auf seine Aktivitäten im Lager Auschwitz kam, antwortete er gegenüber Bekannten und Nachbarn, er habe sich nichts vorzuwerfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kienzle/Mende&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auschwitzprozess ===&lt;br /&gt;
Am 1. März 1958 erhielt die [[Staatsanwaltschaft (Deutschland)|Staatsanwaltschaft]] Stuttgart ein Schreiben des ehemaligen Auschwitz-Häftlings [[Adolf Rögner]], der unter anderem wegen [[Meineid]]s unter Anklage stand und in der [[Justizvollzugsanstalt Bruchsal]] inhaftiert war. In diesem Schreiben belastete Rögner Wilhelm Boger und andere ehemalige Angehörige der Auschwitzer SS-Mannschaft. Wegen seines kriminellen Hintergrunds wurde Rögner erst am 6. Mai 1958 persönlich vernommen, und die Stuttgarter Staatsanwaltschaft behandelte darum die Anzeige zuerst mit Vorsicht. Rögner belastete auch die später mit Boger gemeinsam angeklagten [[Hans Stark (SS-Mitglied)|Hans Stark]], [[Pery Broad]] und [[Klaus Dylewski]]. Erst nachdem sich das [[Internationales Auschwitz Komitee|Internationale Auschwitz Komitee]] unter seinem Präsidenten [[Hermann Langbein]] im Mai 1958 bei der Staatsanwaltschaft für die Aufnahme von Ermittlungen einsetzte und weitere Zeugen benannte, kam es zum Haftbefehl gegen Boger und weitere Täter. Am 8. Oktober 1958 wurde Boger an seinem Arbeitsplatz verhaftet und im Stuttgarter Polizeipräsidium vernommen. Die weiteren Beschuldigten wurden erst im April 1959 festgenommen. In den darauf folgenden Ermittlungen, die sich bis zum April 1963 hinzogen, übernahm der hessische Generalstaatsanwalt [[Fritz Bauer]], selbst ein Verfolgter des NS-Regimes, die Leitung. Die Staatsanwaltschaft legte eine 700 Blatt umfassende Beweissammlung vor. 252 Zeugen waren vernommen worden. Dazu legten die Ermittler 17 Bände mit weiteren Dokumenten, Lagerplänen und Fotos vor. Gegen 24 Beschuldigte wurde Mordanklage erhoben. Wilhelm Boger wurde die Beteiligung an [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektionen]], [[Block 11 (KZ Auschwitz)#Bunkerräumungen|Bunkerentleerungen]], Erschießungen sowie Tötung von Häftlingen bei Vernehmungen zur Last gelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kienzle/Mende&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Renz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Werner Renz |url=https://www.fr.de/politik/voelkermord-strafsache-11726261.html |titel=Völkermord als Strafsache |werk=[[Frankfurter Rundschau]] |datum=2000-08-18 |abruf=2019-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 22 Beschuldigte wurde im [[Auschwitzprozesse|1. Auschwitzprozess]] am 20. Dezember 1963 unter Vorsitz des Landgerichtsdirektors [[Hans Hofmeyer]] durch das [[Schwurgericht]] Frankfurt am Main das Verfahren eröffnet. Die Angeklagten leugneten durchweg jede Beteiligung an Verbrechen in Auschwitz. Boger selbst beleidigte und verhöhnte Zuschauer und verwendete im Gerichtssaal den [[Hitlergruß]]. Er sagte aus, dass es für ihn während der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] nur den Gesichtspunkt gab, die gegebenen Befehle des Vorgesetzten ohne Einschränkung auszuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Renz&amp;quot; /&amp;gt; Erst am 145. Verhandlungstag ließ er sich zum einzigen Eingeständnis seiner Schuld ein:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.auschwitz-prozess.de/zeugenaussagen/Gestaendnis_des_Angeklagten_Boger/ Angeklagter Wilhelm Friedrich Boger, 145. Verhandlungstag am 25. März 1965, 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess: &amp;#039;&amp;#039;Strafsache gegen Mulka u.a.&amp;#039;&amp;#039;, 4 Ks 2/63, Landgericht Frankfurt am Main]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Und nach etwa zwei oder drei Erschießungen sagte [[Maximilian Grabner|Grabner]]: ‚[[Walter Quakernack|Quakernack]], geben Sie Ihr Gewehr ab, es schießt weiter Oberscharführer Boger.‘ Daraufhin habe ich zwei Häftlinge erschossen. Alsdann hat Grabner wieder eine Ablösung befohlen […] Das war der einzige Fall, wo ich herangezogen wurde, wo ich befehlsgemäß von Grabner, Exekutionen durchgeführt habe.|Tobias Barth|&amp;#039;&amp;#039;„Weinen Sie nicht, die gehen nur baden“&amp;#039;&amp;#039;|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tobias Barth |url=http://www.mdr.de/kultur/literatur/1793481.html |titel=Hörbuchtipp: „Weinen Sie nicht, die gehen nur baden“ |werk=[[MDR Kultur|MDR Figaro]] |datum=2007-01-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070930232056/http://www.mdr.de/kultur/literatur/1793481.html |archiv-datum=2007-09-30 |abruf=2019-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Lagerinsassin Dounia Zlata Wasserstrom sagte dagegen am 23. April 1964 als Zeugin aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Im November 1944 kam ein Lkw an, auf dem sich Kinder befanden. Der Lkw hielt in der Nähe von der Baracke. Ein kleiner Junge im Alter von vier bis fünf Jahren sprang vom Lkw herunter. Er hatte einen Apfel in der Hand. Woher die Kinder kamen, weiß ich nicht. In der Tür stand[en] [Wilhelm] Boger und [Hans] Draser. Ich selbst stand am Fenster. Das Kind stand neben dem Lkw mit dem Apfel. Boger ging zu dem Kind hin, packte es an den Füßen und warf es mit dem Kopf an die Wand. Den Apfel steckte er ein. Dann kam Draser zu mir und befahl mir, ‚das an der Wand‘ abzuwischen. Das tat ich auch. Eine Stunde später kam Boger und rief mich zum Dolmetschen. Dabei aß er den Apfel. Das Ganze habe ich mit eigenen Augen gesehen. Das Kind war tot. Ein SS-Mann hat das tote Kind weggebracht.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.zde.org&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kienzle/Mende&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manuel Heßling |url=http://www.revierflaneur.de/2008/10/15/mittwoch-15-oktober-2008-apfel/ |titel=Apfel |werk=Revierflaneur |datum=2008-05-15 |abruf=2014-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. August 1965 begann nach 183 Verhandlungstagen die Urteilsverkündung in der Strafsache gegen Mulka und andere. Sie dauerte zwei Tage. Wilhelm Boger wurde wegen [[Mord]]es in mindestens fünf Fällen und gemeinschaftlichen Mordes zu lebenslanger Haft und zusätzlich 15 Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Zudem verlor er die [[Bürgerliche Ehrenrechte|Bürgerlichen Ehrenrechte]] auf Lebenszeit. Im Schlusswort des Gerichtsverfahrens sagte er: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Heute sehe ich, daß die Idee, der ich anhing, Verderben gebracht [hat] und falsch war.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wilhelm Boger |url=https://www.auschwitz-prozess.de/zeugenaussagen/Schlussworte_der_Angeklagten/ |titel=Letztes Wort des Angeklagten Boger |werk=&lt;br /&gt;
1. Frankfurter Auschwitz-Prozess, »Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63, 180. und 181. Verhandlungstag, Landgericht Frankfurt am Main, Schlussworte der Angeklagten |datum=1965-08-06 |sprache=de |abruf=2021-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boger hatte sich zu keinem einzigen Anklagepunkt schuldig bekannt. Er starb 1977 in Haft. Ein von seiner Frau gestelltes Gnadengesuch wurde nicht mehr bearbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kienzle/Mende&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Ein Personenlexikon&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-10-039333-3.&lt;br /&gt;
* [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oświęcim 1998, ISBN 83-85047-35-2.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Langbein]]: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt am Main, Berlin, Wien 1980, ISBN 3-548-33014-2.&lt;br /&gt;
* [[Peter Weiss]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Ermittlung]].&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt 1991, ISBN 3-518-10616-3.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Abmayr (Journalist)|Hermann G. Abmayr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum Massenmörder.&amp;#039;&amp;#039; Schmetterling, Stuttgart, 2. Auflage, 2009, ISBN 978-3-89657-136-6. Das Kapitel über Wilhelm Boger stammt von Ursula Boger, einer Enkelin.&lt;br /&gt;
* [[Donald M. McKale]]: &amp;#039;&amp;#039;Nazis after Hitler: how perpetrators of the Holocaust cheated justice and truth.&amp;#039;&amp;#039; Rowman &amp;amp; Littlefield, Lanham, Md. 2012 ISBN 978-1-4422-1316-6.&lt;br /&gt;
* Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern.&amp;#039;&amp;#039; Schmetterling, Stuttgart 2013, 2. Aufl. ISBN 3-89657-145-1.&lt;br /&gt;
* [[Raphael Gross]], [[Werner Renz (Germanist)|Werner Renz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965). Kommentierte Quellenedition.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 1. Campus, Frankfurt 2013, ISBN 978-3-593-39960-7.&lt;br /&gt;
* Wolf-Ulrich Strittmatter: &amp;#039;&amp;#039;Friedrichshafener Lehrjahre des Massenmörders von Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter, Helfer, Trittbrettfahrer. Band 5. NS-Belastete aus dem Bodenseeraum.&amp;#039;&amp;#039; Kugelberg, Gerstetten 2016, ISBN 978-3-945893-04-3, S. 47–64.&lt;br /&gt;
* Manfred Henne: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Boger. Die „Bestie von Auschwitz“. Eine Beweisführung.&amp;#039;&amp;#039; verlag regionalkultur. Ubstadt-Weiher 2024, ISBN 978-3-95505-449-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Christian Ebner |url=https://www.stern.de/politik/geschichte/auschwitz-prozess--haben-sie-von-den-vergasungen-gewusst---3512088.html |titel=Auschwitz-Prozess: „Haben Sie von den Vergasungen gewusst?“ |werk=[[Stern (Zeitschrift)|Stern.de]] |datum=2005-01-19 |abruf=2019-09-15 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.zeichen-der-erinnerung.org/namen-·-schicksale-·-lebenslaeufe/ns-funktionaere-taeter/wilhelm-friedrich-boger/ |titel=Wilhelm Friedrich Boger: Die Bestie von Auschwitz |werk=zeichen-der-erinnerung.org |abruf=2019-09-15 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Fritz Bauer Institut |url=https://auschwitz-prozess-frankfurt.de/index.php/der-auschwitz-prozess/prozessbeteiligte/angeklagte?view=article&amp;amp;id=93:wilhelm-boger&amp;amp;catid=10:angeklagte |titel=Wilhelm Boger |werk=auschwitz-prozess-frankfurt.de |abruf=2026-01-24 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Reichel (Politikwissenschaftler)|Peter Reichel]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/erster-frankfurter-auschwitz-prozess/ Der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Kurt Groenewold]], Alexander Ignor, Arnd Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der Politischen Strafprozesse]]&amp;#039;&amp;#039;, Online, Stand Mai 2018&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Anton Fuchsloch |url=https://www.schwaebische.de/regional/bodensee/friedrichshafen/der-teufel-von-auschwitz-hat-seine-taten-nie-bereut-324392 |titel=„Der Teufel von Auschwitz“ hat seine Taten nie bereut |titelerg=Vernichtungslager |hrsg=Schwäbischer Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |werk=www.schwaebische.de |datum=2013-03-13 |sprache=de |abruf=2024-02-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119367033|LCCN=no2024105792|VIAF=15578666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boger, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Mittelbau-Dora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des NS-Völkermords an den Sinti und Roma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boger, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Boger, Wilhelm Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Oberscharführer und Auschwitz-Verbrecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zuffenhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. April 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bietigheim-Bissingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dread87</name></author>
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