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	<title>Wilhelm Birrenkoven - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-09T09:49:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Willi Birrenkoven.jpg|miniatur|Willi Birrenkoven]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm „Willi“ Birrenkoven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Oktober]] [[1865]] in [[Köln]]; † [[8. März]] [[1955]] in [[Hanstedt (Nordheide)|Hanstedt]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Tenor (Stimmlage)|Tenor]] und [[Theaterdirektor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Birrenkoven, dessen Gesangstalent bemerkt wurde, als er 17 Jahre alt war, erhielt von 1884 bis 1888 ein [[Stipendium]] am [[Hochschule für Musik Köln|Kölner Konservatorium]], wo er von [[Franz Wüllner (Komponist)|Franz Wüllner]] unterrichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausbildung gehörte er ab 1888 zunächst dem [[Ensemble (Theater)|Ensemble]] des [[Düsseldorf]]er Opernhauses an, dann ab 1890 der Opernbühne Köln. 1893 verpflichtete ihn [[Bernhard Pollini]], der Direktor des [[Hamburgische Staatsoper|Hamburgischen Stadttheaters]], wo Birrenkoven am 1. September 1893 in der Rolle des &amp;#039;&amp;#039;Walther von Stolzing&amp;#039;&amp;#039; in den [[Die Meistersinger von Nürnberg|Meistersingern von Nürnberg]] erstmals auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1892 bis zu ihrem Tode am 20. April 1903 war er mit der Sopranistin [[Anna Slach]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birrenkoven blieb bis 1912 am Hamburgischen Stadttheater, trotz zahlreicher Angebote anderer Bühnen. In dieser Zeit trat er insgesamt 1500-mal auf; in den Jahren 1901 bis 1906 betrug seine [[Honorar|Jahresgage]] den für jene Zeit immensen Betrag von 25.000 [[Goldmark]]. Neben den Auftritten in Hamburg unternahm er zahlreiche [[Tournee]]n in [[Europa]] und [[Amerika]]. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt Willi Birrenkoven als einer der führenden Tenöre; zu seinen Bewunderern zählten unter anderem [[Gustav Mahler]], [[Eugen d’Albert]] und [[Ruggiero Leoncavallo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Mai 1912 gab Birrenkoven seine Abschiedsvorstellung in Hamburg als [[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg|Tannhäuser]]. Dann zog er nach [[Bochum]], wo man ihm die Stelle des Direktors des [[Schauspielhaus Bochum|Stadttheaters]] angeboten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Wilhelm Birrenkoven FriedhofOhlsdorf (2).jpg|mini|Grab für &amp;#039;&amp;#039;Willi Birrenkoven&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Die neue Aufgabe erwies sich als Fiasko für Birrenkoven. Das Theatergebäude war noch nicht fertiggestellt; das für eine große, voll ausgestattete Bühne zusammengestellte Ensemble musste daher in unzureichenden Behelfssälen spielen. Das [[Provisorium]] konnte nicht lange gehalten werden. Birrenkoven war gezwungen, die [[Spielzeit (Theater)|Spielzeit]] 1912 vorzeitig abzubrechen und das Ensemble aufzulösen. Zu dem beruflichen Misserfolg kam ein schwerwiegender finanzieller Verlust, da Birrenkoven in dieser Zeit 50.000 Goldmark verlor, die er [[Investition|investiert]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birrenkoven kehrte nach Hamburg zurück und trat gelegentlich am [[Operettenhaus]] sowie am Stadttheater auf; daneben war er auf Einnahmen aus seiner Tätigkeit als Gesangslehrer angewiesen. Nach 1923 führte er für einige Jahre das &amp;#039;&amp;#039;Stadttheater-Restaurant&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Altona|Altona]], ehe er sich in den 1930er Jahren nach Hanstedt zurückzog. Zusätzlich zu seiner geringen Rente erhielt er von der [[Hamburgische Staatsoper|Hamburgischen Staatsoper]] einen [[Ehrensold]] von 100 [[Reichsmark]] monatlich. Nach seinem Tode 1955 wurde die Zahlung des Ehrensolds auf seine zweite Ehefrau übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Birrenkoven wurde auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] bei Planquadrat R 3 im Bereich &amp;#039;&amp;#039;Talstraße&amp;#039;&amp;#039; hinter den Bushaltestellen beigesetzt, wo sich sein Grab bis heute befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhof-hamburg.de/besucher/prominente/ Prominenten-Gräber]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Birrenkovenallee&amp;#039;&amp;#039; im Hamburger Ortsteil [[Oldenfelde]], wo Birrenkoven von 1903 bis 1912 lebte, ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Brüder [[Franz Birrenkoven]] (1873–1961) und [[Fritz Birrenkoven]] (1878–1939) waren ebenfalls Opernsänger (Tenor).&lt;br /&gt;
[[Datei:Birrenkoven, Willi.jpg|mini|Schallplatte von Wilhelm Birrenkoven (Hamburg 1904)]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Birrenkoven hinterließ wenige Schallplatten auf G&amp;amp;T (Hamburg 1904), Gramophone (Hamburg 1908) und Pathé (Berlin 1908).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eisenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;.  Verlag von [[Paul List]], Leipzig 1903, S. 99 f. ({{archive.org|ludwigeisenberg00eiseuoft|Blatt=99}}).&lt;br /&gt;
* Dietmar Möller: &amp;#039;&amp;#039;Unser Oldenfelde&amp;#039;&amp;#039;. Bürgerverein Oldenfelde, 1996. ISBN 3-00-000460-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{operissimo|ffcyoieagxaaaaaayice}}&lt;br /&gt;
* [https://www.friedhof-hamburg.de/ohlsdorf/prominente/b/ Friedhof Ohlsdorf: Grabstätten bekannter Persönlichkeiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116192933|LCCN=nr/2005/25428|VIAF=25347260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Birrenkoven, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tenor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Birrenkoven, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Birrenkoven, Willi (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Tenor und Theaterdirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Oktober 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. März 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hanstedt (Nordheide)|Hanstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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