<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Bergenthal</id>
	<title>Wilhelm Bergenthal - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Bergenthal"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Bergenthal&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T16:26:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Bergenthal&amp;diff=1248619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aholtman am 28. Dezember 2022 um 11:26 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Bergenthal&amp;diff=1248619&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-12-28T11:26:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Bergenthal.jpg|mini|F. A. Wilhelm Bergenthal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Anton Wilhelm Bergenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1805]] in [[Warstein]]; † [[28. April]] [[1893]] ebenda) war ein [[Montanindustrie|montanindustrieller]] Unternehmensgründer im westfälischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die in Warstein seit längerem bestehende Kupferindustrie wurde von Bergenthal erworben, aber bereits in den 1830er Jahren aufgegeben. Auch die Gründung eines Betriebs zur Produktion von Metallgeräten misslang, und die Firma wurde verkauft. Aus ihr gingen die späteren [[Siepmann Gruppe|Siepmann-Werke]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergenthal begann 1834 zusammen mit seinem Schwager Ferdinand Gabriel mit dem Aufbau der Eisenwerke in Warstein. Als einer der ersten in Westfalen baute er seit 1836 ein [[Puddelverfahren|Puddelwerk]] auf. Diesem wurden unter anderem ein Walzwerk und ein Stahlraffinierhammer angegliedert. Das Puddlingwerk der Gewerke Ferdinand Gabriel und Wilhelm Bergenthal erzeugte 1855 Eisengusswaren, Stabeisen, Achsen und anderes im Wert von 353303 Talern bei 309 Arbeitern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Herrmann Wilhelm Jacobi : Das Berg-, Hütten- und Gewerbewesen des Regierungsbezirks Arnsberg in statistischer Darstellung. Iserlohn, 1857. Unveränderter Nachdruck Kreuztal, 1988. S. 351.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Kupferhammer 2009.JPG|miniatur|Haus Kupferhammer]]&lt;br /&gt;
Ohne wirklichen Bezugspunkt zu den politischen Ereignissen kam es zu Beginn der [[Deutsche Revolution 1848/49|Revolution von 1848]] zu gewalttätigen Auseinandersetzungen in Warstein um die Aufteilung von Gemeindebesitz. Bergenthal war dabei der Anführer einer Gruppe wohlhabender Bürger, die eine Teilung zu Gunsten einer breiteren Bevölkerungsgruppe verhindern wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;WStAMs Regierung Arnsberg 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr hat Bergenthal das repräsentative [[Haus Kupferhammer]] erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der schlechten Verkehrsverbindungen wurden das Puddelwerk und das Walzwerk in den 1860er Jahren nach [[Soest]] in die Nähe der Eisenbahn verlegt. In Warstein blieben vor allem die Hammerwerke und eine Achsfabrik bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über sein eigenes Werk hinaus beteiligte sich Bergenthal an zahlreichen weiteren Unternehmungen. Im Jahr 1854 wurde er etwa Bevollmächtigter der Handlung und von dem eisengewerblichen Betrieb von Christoph Gabriel aus [[Eslohe]]. Im selben Jahr beteiligte er sich an der Gründung des [[Bochumer Verein]]s. Außerdem saß er seit den 1850er Jahren im Verwaltungsrat der [[Stolberger Zink|Aktiengesellschaft für Bergbau, Blei- und Zinkfabrikation zu Stolberg und Westfalen]]. Er war Vorsitzender des Aufsichtsrates der [[Aplerbecker Hütte]] sowie Mitglied im Aufsichtsrat der [[Spinnerei Vorwärts]] in [[Bielefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1863 beteiligte sich Bergenthal an der Firma Funcke&amp;amp;Elbers in [[Hagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=w__-THP13k8C&amp;amp;pg=PA47&amp;amp;dq=Wilhelm+Bergenthal&amp;amp;sig=1D0URH_7ZPjQqcIxNr7fetORSu0#PPA47,M1 dazu: Pfister, Maschinenbau im Ruhrgebiet].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre später war er Mitbegründer der Werkzeugmaschinenfabrik Wagner in [[Dortmund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war Bergenthal maßgeblich an der Errichtung des Hochofenwerkes in [[Lenhausen]] (bei [[Finnentrop]]), der [[Germaniahütte]] in [[Grevenbrück]] sowie der Fischbacherhütte im [[Kreis Altenkirchen]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seine direkte unternehmerische Tätigkeit hinaus war Bergenthal zwischen 1878 und 1884 Präsident der Handelskammer für die Kreise Arnsberg, Meschede und Brilon. Auch politisch engagierte er sich. Zuerst trat er bei der Ersatzwahl für den [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Norddeutschen Reichstag]] im März 1867 für das liberal-konservative Lager gegen den Kandidaten des katholischen Lagers [[Peter Reichensperger]] an und unterlag.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Sperber: Popular Catholicism in Nineteenth-Century Germany. Princeton University Press, 1984.S193f&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch bei späteren Wahlen kandidierte er ohne Erfolg, so bei der [[Reichstagswahl 1878]]&amp;lt;ref&amp;gt;Centralvolksblatt 1. Juli 1878&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer Ersatzwahl für das [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußische Abgeordnetenhaus]] 1884.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnsberger Zeitung 3. August 1884&amp;lt;/ref&amp;gt; oder bei der [[Reichstagswahl 1884]].&amp;lt;ref&amp;gt;Arnsberger Zeitung 2. November 1884&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war darüber hinaus 1881 maßgeblich an der Gründung der [[Westfälische Landes-Eisenbahn|Warstein-Lippstädter Eisenbahn-Gesellschaft]] beteiligt und saß bei diesem Unternehmen im Vorstand beziehungsweise im Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 erhielt Bergenthal wegen seiner Verdienste den Titel eines Geheimen Kommerzienrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergenthal verstarb 1893 in seiner Heimatstadt Warstein im Alter von 88 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Winfried Reininghaus: Gewerbe und Handel in den Kreisen Arnsberg, Meschede, Brilon, Soest und Lippstadt (1800–1914). In: Karl Peter Ellerbrock/Tanja Bessler Worbs (Hrsg.): Wirtschaft und Gesellschaft im südöstlichen Westfalen. Dortmund, 2001. S. 161.&lt;br /&gt;
* Theodor Thüsing : Die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Arnsberg unter besonderer Berücksichtigung der letzten 50 Jahre. Diss. Münster, 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=4&amp;amp;tektId=290 Nachlass im Westfälischen Wirtschaftsarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189419563|VIAF=220842828}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bergenthal, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Warstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sauerländischer Gebirgsverein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1805]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bergenthal, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bergenthal, Franz Anton Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Montanindustrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1805&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 1893&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aholtman</name></author>
	</entry>
</feed>