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	<title>Wilhelm Backhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Pianisten; zum Kaufmann, Publizisten und Politiker siehe [[Wilhelm Emanuel Backhaus]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Backhaus um 1920.jpg|mini|Wilhelm Backhaus um 1920 [[Datei:Unterschrift Wilhelm Backhaus deutscher Pianist.png|rahmenlos|zentriert|class=notpageimage skin-invert-image|Unterschrift Wilhelm Backhaus deutscher Pianist]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Backhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1884]] in [[Leipzig]]; † [[5. Juli]] [[1969]] in [[Villach]], [[Österreich]]) war ein deutscher [[Pianist]]. Er gilt als einer der bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Am 26. März 1884 wurde Wilhelm Backhaus als fünftes von acht Kindern geboren. Sein Vater war der Kaufmann Gustav Ludwig Guido Backhaus, seine Mutter Clara Marie Schönberg, mit der er im Kindesalter musizierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Heinz Eichmann: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Backhaus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die großen Interpreten&amp;#039;&amp;#039;, Genf 1957, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Verheiratet war er seit 1910 mit der [[Harfe]]nistin Alma Backhaus geb. Herzberg (* 24.&amp;amp;nbsp;Januar 1886; † 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 1978).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Backhaus wurde 1891 Schüler von [[Alois Reckendorf]] und besuchte von 1894 bis 1899 das [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Leipziger Konservatorium]], wo er weiter Klavier bei Reckendorf und Komposition bei [[Salomon Jadassohn]] studierte. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Am Konservatorium studierte er auch [[Violine]] und [[Kontrapunkt]]. Ab Herbst 1899 war er kurzzeitig Schüler von [[Eugen d’Albert]] in Frankfurt am Main. Seine Klavier-Studien setzte er bei [[Alexander Iljitsch Siloti]] fort. Im Alter von elf Jahren lernte er [[Johannes Brahms]] kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Sundermann: &amp;#039;&amp;#039;100 berühmte Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Erfurt 2010, ISBN 978-3-86680-606-1, S. 98 ([https://books.google.de/books?id=oSFE99qEZ3gC&amp;amp;pg=PA98&amp;amp;dq=Wilhelm+Backhaus+Leipzig&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjw8NmEptTcAhWDmLQKHVpKCIEQ6AEILjAB#v=onepage&amp;amp;q=Wilhelm%20Backhaus%20Leipzig&amp;amp;f=false Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten öffentlichen Auftritte hatte er in seiner Geburtsstadt Leipzig, einen schon mit 12 Jahren, und dann wieder einen im Alter von 14 Jahren: beim II. Philharmonischen Konzert des [[Hans Winderstein|Winderstein]]-Orchesters im Oktober 1898 begeisterte er das Publikum in der überfüllten [[Krystallpalast (Leipzig)|Alberthalle]] mit [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]], [[Franz Liszt|Liszt]] und [[Frédéric Chopin|Chopin]]. In Hamburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/ich-bin-nun-wieder-dort-angelangt-wo-ich-angefangen-habe.3780.de.html?dram:article_id=452168 |titel=„Ich bin nun wieder dort angelangt, wo ich angefangen habe.“ - Zum 50. Todestag des Pianisten Wilhelm Backhaus |werk=deutschlandfunkkultur.de |hrsg= |datum=2019-06-30 |abruf=2019-07-02 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Darmstadt folgten dann seine ersten auswärtigen öffentlichen Auftritte: am 20. November 1899 beeindruckte er im Darmstädter Saalbau u.&amp;amp;nbsp;a. mit seiner Interpretation von [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] [[4. Klavierkonzert (Beethoven)|Klavierkonzert Nr. 4 in G-dur]], und schon am 29. März 1900 folgte dann das zweite Konzert in der [[Residenzschloss Darmstadt|Großherzoglich-Hessischen Residenz]] (in der er dann von 1911 bis 1915 sogar wohnte). Im Dezember 1900 reiste er nach London und begann dort seine Weltkarriere. 1902 folgte er der Einladung von [[Hans Richter (Dirigent)|Hans Richter]] nach [[Manchester]]. Auf der Reise begleitete ihn sein Jugendfreund, der Cellist [[Paul Grümmer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1905 gewann er den ersten Preis beim [[Anton Grigorjewitsch Rubinstein|Anton-Rubinstein]]-Wettbewerb in [[Paris]], der zweite Preis ging an [[Béla Bartók]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45549249|Titel=Gestorben: Wilhelm Backhaus|Nr=29|Jahr=1969|Datum=1969-07-14|Seiten=128}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Jahr wurde er als Principal&amp;amp;nbsp; Professor&amp;amp;nbsp; of&amp;amp;nbsp; Pianoforte an das [[Royal Northern College of Music|Royal College Manchester]] berufen. Dieses Amt gab er aufgrund seiner zahlreichen Konzertverpflichtungen nach einem Jahr wieder auf. In den Folgejahren konzertierte er mit zahlreichen internationalen Künstlern, u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Teresa Carreño|Teresa Carreno]] und dem Geigenvirtuosen [[Jan Kubelík]]. Von 1905 bis 1908 gab er „Ferien-Meisterkurse“ am fürstlichen [[Konservatorium Sondershausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er als Großherzoglich Herzoglicher Kammervirtuose in [[Darmstadt]] angestellt. Aufgrund seiner internationalen Erfolge machte er Bekanntschaft mit den [[Hohenzollern]] und gab bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges Kronprinzessin [[Cecilie zu Mecklenburg|Cecilie]] Klavierunterricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. April 1915 wurde Wilhelm Backhaus zum Militärdienst eingezogen. Aufgrund der Fürsprache des Kaiserhauses wurde Backhaus vom Fronteinsatz verschont und war zunächst in [[Gießen]] stationiert. Am 24. Februar 1916 wurde er nach Berlin zum [[Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3]] versetzt. Während des Krieges wurde ihm durch Fürsprache des württembergischen Königs [[Wilhelm II. (Württemberg)|Wilhelm II.]] die Möglichkeit gegeben, Klavierkonzerte im Stuttgarter Hoftheater zu geben. Einen Teil der Einnahmen spendete er dem württembergischen [[Deutsches Rotes Kreuz|Roten Kreuz]]. 1917 wurde Backhaus zum Oberkommando der [[Heeresgruppe Deutscher Kronprinz]] und zum persönlichen Stab des [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Kronprinzen Wilhelm]] abkommandiert und gab während des Krieges zahlreiche Konzerte für verwundete Frontsoldaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/3J6PVA6DZUBAQJHB3ZYTCCIOFBRGSGXO |titel=Vermietung des Kleinen Hauses an den Pianisten Wilhelm Backhaus, Darmstadt, für Konzerte - Deutsche Digitale Bibliothek |abruf=2020-10-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Backhaus - Gezeichnet von Ismael Gentz.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Backhaus, gezeichnet von [[Ismael Gentz]], 1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Wilhelm Backhaus.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Backhaus, 1907]]&lt;br /&gt;
Nach Ende des Ersten Weltkrieges führten ihn Konzerttourneen durch Europa, in die USA und nach Australien. 1925/26 unterrichtete Backhaus am [[Curtis Institute of Music]] in [[Philadelphia]] ([[Vereinigte Staaten|USA]]). Am 22. Februar 1926 gab er das Abschiedskonzert seiner Amerika-Tournee. Im Frühjahr 1926 kehrte er nach Deutschland zurück. Backhaus galt Ende der 1920er Jahre als Repräsentant deutscher Musikkultur und war Gast zahlreicher in- und ausländischer Diplomaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In Anerkennung seiner Leistungen wurde er in die [[Preußische Akademie der Künste]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Ehefrau Alma siedelte Backhaus 1930 in die [[Schweiz]] nach [[Lugano]] über, lebte dort im Stadtteil [[Loreto TI|Loreto]] in der &amp;#039;&amp;#039;Villa Wellingtonia,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Via Giuseppe Mazzini&amp;#039;&amp;#039;, welche inzwischen abgerissen wurde, und nahm 1931 die [[Schweizer Staatsbürgerschaft]] an, wirkte aber trotzdem weiter in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] lernte er spätestens im Mai 1933 [[Adolf Hitler]] persönlich kennen, den er auf einem Flug nach München begleitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, CD-Rom-Lexikon, Kiel 2004, S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde er Präsidialbeirat der [[Kameradschaft der Deutschen Künstler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee23&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 wurde er vom preußischen Kulturminister gemeinsam mit [[Wilhelm Furtwängler]], [[Max von Schillings]] und [[Georg Kulenkampff]] in eine Kommission zur Prüfung sämtlicher Konzertprogramme berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Signale für die musikalische Welt, Heft 27/28, 5. Juli 1933, S. 2–3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus konzertierte in den 1930er Jahren in zahlreichen Städten des Deutschen Reiches und setzte seine Konzerttätigkeit im Ausland, wie in Frankreich, Italien, Großbritannien und Südamerika fort. Er wurde als [[Jury (Wettbewerb)|Juror]] zu zahlreichen nationalen und internationalen Klavierwettbewerben, u.&amp;amp;nbsp;a. 1933 zum Internationalen Klavierwettbewerb in Wien und 1937 zum Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren übte Backhaus zahlreiche kulturpolitische Funktionen aus. Am 15. November 1935 ernannte ihn [[Joseph Goebbels]] zum [[Reichskultursenat]]or. 1936 machte Backhaus zur [[Reichstagswahl 1936|Reichstagswahl am 29. März]] in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Musikwoche&amp;#039;&amp;#039; in der Rubrik &amp;#039;&amp;#039;Im Namen der Solisten&amp;#039;&amp;#039; Wahlreklame: „Niemand liebt die deutsche Kunst und insbesondere die deutsche Musik glühender als Adolf Hitler ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Vollständiges Zitat bei Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, S. 213, siehe auch Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Monat später wurde Backhaus am 20. April von Hitler der Professor-Titel verliehen. 1937 schlug er eine persönliche Einladung Hitlers für ein Konzert am 12. März aus, da er zur gleichen Zeit als Juror beim Chopinwettbewerb unabkömmlich sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Salzburg-Panzl-Schmoller Silvia Mag |url=https://www.stadt-salzburg.at/ns-projekt/ns-strassennamen/wilhelm-backhaus/ |titel=Wilhelm Backhaus |sprache=de |abruf=2023-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1937 wurden Backhaus und seine Ehefrau als Ehrengast zum [[Reichsparteitag]] geladen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der nationalsozialistischen Presse gelobt, wurde Backhaus 1934 von dem nationalsozialistischen Konzertkritiker [[Friedrich W. Herzog]] als „totale Verkörperung deutscher Kunst im nationalsozialistischen Sinn“ charakterisiert. Er beschreibt dessen Klavierspiel „im Geiste Bachs, im Geist Beethovens oder Brahms ein Stück deutscher Musik stilvoll in klingendes Leben umzusetzen und als Deuter dieser Musik zu bestehen, das ist die Totalität des Pianisten, die Backhaus in steter Arbeit und Selbstkontrolle heute erkämpft hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich W. Herzog |Titel=Der Pianist der Totalität - Wilhelm Backhaus zum 50. Geburtstag |Sammelwerk=Die Musik |Band=XXVI |Nummer=6 |Ort=Berlin |Datum=1934 |Seiten=402-403}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-salzburg.at/fileadmin/landingpages/stadtgeschichte/nsprojekt/strassennamen/schlussbericht_teil_a_und_b/teilb_biografien__5_.pdf Siegfried Göllner: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Backhaus. Pianist&amp;#039;&amp;#039; auf Stadt Salzburg: Nach NS-belasteten Personen benannte Straßen in der Stadt Salzburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] setzte Wilhelm Backhaus seine Konzerttätigkeit im Deutschen Reich und einigen europäischen Ländern fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1942 wurde das Generalkonsulat Zürich vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda angewiesen, seiner Ehegattin, Alma Backhaus einen Antrag auf Sichtvermerke und Durchlassscheine zu verweigern. Das Ministerium hegte aus politischen Gründen schwerste Bedenken gegen die Ausreise von Alma Backhaus bzw. war dagegen, dass diese ihren Mann auf einer Konzertreise nach Kopenhagen und Stockholm begleiten sollte. Nach anfänglicher Weigerung ist Backhaus schließlich seinen Konzertverpflichtungen in Skandinavien – ohne Alma Backhaus – nachgekommen. Nach seiner Rückkehr aus Skandinavien musste Backhaus im November 1942 vier geplante Philharmonische Konzerte mit Wilhelm Furtwängler in Berlin wegen eines Nervenzusammenbruches absagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Auch im Frühjahr 1943 sagte Backhaus alle geplanten Konzerte in Berlin und Österreich krankheitsbedingt ab. In den letzten Kriegsjahren unternahm Backhaus keine Konzertreisen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] setzte er nach einigen Jahren Konzertabstinenz seine Karriere fort. Konzerttourneen führten ihn ins europäische Ausland, in die USA, Südamerika, Japan und Australien. Wilhelm Backhaus siedelte nach [[Salzburg]] um und war mehrfach als Pianist bei den [[Salzburger Festspiele]]n eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juni 1969 eröffnete Wilhelm Backhaus den [[Carinthischer Sommer|Carinthischen Sommer]] in der [[Stift Ossiach|Stiftskirche in Ossiach]] ([[Kärnten]]), die Einnahmen aus diesem Benefizkonzert stiftete er für den Ankauf einer neuen Orgel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=10 Jahre Carinthischer Sommer |Hrsg= |Sammelwerk=Österreichische Musikzeitschrift |Band=34 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Wien |Datum= |ISBN= |Seiten=355}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Backhaus-Gedächtnisorgel&amp;#039;&amp;#039; wurde 1970/71 durch die Firma [[Metzler Orgelbau]] gebaut und am 11. Juni 1971 eingeweiht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Melaten Grab Wilhelm Backhaus Oktober 2016 02.jpg|mini|hochkant|Grabstätte von Wilhelm Backhaus auf dem Kölner Melaten-Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstelle Wilhelm Backhaus 05072019 Melaten Friedhof 13.jpg|mini|hochkant|Grabstelle am 5. Juli 2019, dem 50. Todestag von Wilhelm Backhaus]]&lt;br /&gt;
Seine letzten beiden Konzerte fanden am 26. und 28. Juni 1969 in der Stiftskirche in Ossiach statt und wurden für das Radio aufgezeichnet. Backhaus musste am zweiten Abend (28. Juni), nach einem Schwächeanfall, das ursprüngliche Programm ändern und spielte anstelle des letzten Satzes von Beethovens [[Klaviersonate Nr. 18 (Beethoven)|Klaviersonate Nr. 18]] zwei der [[Fantasiestücke op. 12 (Schumann)|Fantasiestücke op. 12]] (Nr. 1 „Des Abends“ und Nr. 3 „Warum“) von [[Robert Schumann|Schumann]] und als Zugabe das [[Impromptu]] As-Dur op. 142 Nr. 2 von [[Franz Schubert|Schubert]]. Wenige Tage später verstarb Wilhelm Backhaus in Villach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]] (Flur 20 in E).&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Abt, Johann Ralf Beines, Celia Körber-Leupold: &amp;#039;&amp;#039;Melaten – Kölner Gräber und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Greven, Köln 1997, ISBN 3-7743-0305-3, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der künstlerische Nachlass von Wilhelm Backhaus befindet sich heute im Archiv des Forschungsinstituts für Salzburger Musikgeschichte am FB Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft der [[Universität Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PDP-CH - Wilhelm Backhaus - Liebestraum No. 3 in A-flat major, S.541-3 (Liszt) - Hmv-d788-05754.flac|mini|hochkant|[[Franz Liszt]]: &amp;#039;&amp;#039;Liebestraum&amp;#039;&amp;#039;, Aufnahme vom 15. Oktober 1923 in London]]&lt;br /&gt;
Backhaus tat sich als [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]]- und [[Johannes Brahms|Brahms]]-Interpret hervor. Seine Fähigkeit, Werke mühelos zu [[Transposition (Musik)|transponieren]], gilt als außergewöhnlich. Die Londoner „[[The Times|Times]]“ rühmte ihn 1969 in einem Nachruf als den „größten überlebenden Vertreter der klassischen deutschen Musiktradition, wie sie im Konservatorium seiner Geburtsstadt Leipzig gepflegt wurde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus machte 1909 mit dem [[Klavierkonzert (Grieg)|Klavierkonzert]] von [[Edvard Grieg]] die erste Gesamtaufnahme eines Konzertwerkes überhaupt. 1910 nahm ihn die englische [[Gramophone Company|Grammophone Company]] unter Vertrag. 1913 bezeichnete ihn der Musikkritiker [[James Cuthbert Hadden]] als einen der zehn wichtigsten Pianisten weltweit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus war auch der erste Pianist, der bereits 1927 sämtliche [[Etüden (Chopin)|Chopin-Etüden]] einspielte (diese gilt bis heute als eine der besten Interpretationen dieser Werke). Er galt bis ins hohe Alter als zuverlässiger Konzert- und Studiointerpret. Zu seinen bekanntesten und bedeutendsten Einspielungen gehören die 32 [[Ludwig van Beethovens Klavierwerke#Klaviersonaten|Beethoven-Sonaten]] für die britische [[Decca Records]], die erste Einspielung in [[Stereofonie|Stereo]] (ausgenommen die [[Klaviersonate Nr. 29 (Beethoven)|Klaviersonate Nr. 29]] in [[Monophonie (Elektroakustik)|Mono]]), die auf die Vierteljahresliste des [[Preis der deutschen Schallplattenkritik|Preises der deutschen Schallplattenkritik]] aufgenommen wurde und bis heute als in Teilen unübertroffen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikbeispiele ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://sfpd.cultlib.ch/repository/flac/18-000309B.flac |titel=Klavier-Sonate Nr. 25, Opus 79 in G-Dur (Ludwig van Beethoven), 2. + 3. Satz (Andante + Vivace) |werk=Schweizerische Stiftung Public Domain |abruf=2019-04-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm-Backhaus-Strasse Koeln Lindenthal 06.jpg|mini|hochkant|Wilhelm-Backhaus-Straße in Köln-Lindenthal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiftskirche Ossiach, Wilhelm-Backhaus-Gedächtnisorgel (09).jpg|mini|hochkant|Wilhelm-Backhaus-Gedächtnisorgel in der Stiftskirche Ossiach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozartgemeinde Wien - Träger der Mozart-Medaille - Deutschordenshof (1).jpg|mini|hochkant|Gedenktafel für die Träger der Mozart-Medaille im Deutschordenshof in Wien]]&lt;br /&gt;
* 1907: Verleihung im Juli 1907 der Goldenen Medaille für Kunst und Wissenschaft durch den Fürst Schwarzburg-Sondershausen&amp;lt;ref&amp;gt;Musikalisches Wochenblatt, nr. 31/32, Berlin, Leipzig, Wien, 1. August 1907, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1908:  Februar 22 – Verleihung des Ritterkreuzes I. Klasse des großherzoglich hessischen Verdienstordens Philipps des Großmütigen&amp;lt;ref&amp;gt;Großherzoglich Hessische Ordensliste 1909, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910: Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaften am Bande des Friedrichs-Orden durch den [[Wilhelm II. (Württemberg)|König von Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Grazer Tagblatt, !4. Februar 1910, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928: Ehrenmitglied der Wiener [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien|Gesellschaft der Musikfreunde]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1934: Ehrenmitglied der [[Wiener Philharmoniker]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939: Beethoven-Plakette in Bronze zur 50-Jahr-Feier des Vereins Beethoven-Haus in Bonn&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1949: Eintrag ins [[Goldenes Buch|Goldene Buch]] der Stadt Bonn am 1. Juni 1949 anlässlich des [[Beethovenfest]]es&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bonn.de/bonn-erleben/besichtigen-entdecken/eintragungen-seit-1926.php |titel=Eintragungen in das Goldene Buch der Stadt Bonn |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-10-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1953: Erster Träger des „Bösendorfer-Rings“ (Wanderauszeichnung des Klavier-Herstellers [[Bösendorfer (Unternehmen)|Bösendorfer]], nächster Träger wurde 1978 [[Paul Badura-Skoda]])&lt;br /&gt;
* 1959: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]], verliehen zu seinem 75. Geburtstag durch [[Theodor Heuss]].&lt;br /&gt;
* 1961: Mozartmedaille durch die [[Mozartgemeinde Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.viennatouristguide.at/Gedenktafeln/pers/M/mozart_1_zmed.htm Inschrift Deutschordenshof, Singerstraße: Wilhelm Backhaus 1961] (abgerufen am 11. Juni 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: Erster Träger des Beethovenringes der [[Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien|Akademie für Musik und darstellende Kunst]] Wien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Aus Österreichs Musiklehranstalten |Hrsg= |Sammelwerk=Österreichische Musikzeitschrift |Band=16 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Wien |Datum=1961 |ISBN= |Seiten=139}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: Ehrenring der Wiener Philharmoniker&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Oliver Rathkolb]] |Titel=Ehrungen und Auszeichnungen (Ehrenmitglieder, Ehrenring, Nicolai-Medaille und die „gelbe“ Liste) |Hrsg=Wiener Philharmoniker |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Wien |Datum=2013 |ISBN= |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1966: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf |titel=Anfragebeantwortung 10542/AB XXIV. GP: Träger der Orden und Ehrenzeichen |werk= |hrsg=Österreichisches Bundeskanzleramt |datum=2012-04-23 |abruf=2018-01-29 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern]], verliehen zu seinem 85. Geburtstag, am 26. März 1969, durch [[Heinrich Lübke]] im &amp;#039;&amp;#039;Beethovensaal&amp;#039;&amp;#039; der [[Redoute (Bad Godesberg)|Bonner Redoute]].&lt;br /&gt;
* 1969: Goldene Medaille der Mozartstadt Salzburg, verliehen zu seinem 85. Geburtstag am 21. März 1969 durch [[Alfred Bäck]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wilhelm Backhaus ist Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker, der [[Wiener Konzerthaus]]gesellschaft, der [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien]], des [[Musikverein für Steiermark|Musikvereins für Steiermark]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.musikverein-graz.at/wp-content/uploads/2015/03/Ehrenmitglieder-Liste-Homepage_NEU2.pdf Ehrenmitglieder des Musikvereins für Steiermark], abgerufen am 8. Oktober 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Beethoven-Haus#Der Verein Beethoven-Haus Bonn|Vereins Beethoven-Haus Bonn]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.beethoven-haus-bonn.de/sixcms/detail.php?id=39076&amp;amp;template=&amp;amp;_mid=39076 |wayback=20161008213952 |text=Ehrenmitglieder des Vereins Beethoven-Haus Bonn}}, abgerufen am 8. Oktober 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; der Accademia Filarmonica Romana, des [[Conservatorio di Musica Luigi Cherubini]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. H. Mueller von Asow, Hedwig Mueller von Asow |Titel=Kürschners Deutscher Musiker-Kalender 1954 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=2. Ausg. d. dt. Musiker-Lexikons. Reprint 2019 |Verlag= |Ort=Berlin |Datum= |ISBN=9783111721675 |Seiten=366 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Mozarteum|Akademie für Musik und darstellende Kunst]] in [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;Kuratorium zur Förderung der Pflege des künstlerischen und geistigen Erbes Ludwig van Beethoven&amp;#039;&amp;#039;, Bonn&lt;br /&gt;
* In [[Lindenthal (Köln)|Köln-Lindenthal]],&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Adenauer und Volker Gröbe: &amp;#039;&amp;#039;Straßen und Plätze in Lindenthal&amp;#039;&amp;#039;. J.P. Bachem, Köln 1992, ISBN 3-7616-1018-1, S. 164&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Salzburg und Villach sind Straßen nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Die 1971 in der Stiftskirche von Ossiach aufgestellte Metzler-Hauptorgel wurde in Erinnerung an das hier stattgefundene letzte Backhaus-Konzert als &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Backhaus-Gedächtnisorgel&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.odb.at/Kaernten.html |wayback=20161019112249 |text=Österreichische Orgel-Datenbank}}, abgerufen am 29. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1978: Benennung eines Weges bei [[Goritschach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Backhaus spielte in den 70 Jahren seiner Konzerttätigkeit fast 5000-mal vor Publikum.&lt;br /&gt;
* Über den Dirigenten [[Karl Böhm]] witzelte Backhaus 1967, während der Proben eines [[Brahms]]-Konzertes, „Dieser Kerl spielt Brahms ziemlich gut für sein Alter“, Böhm war zu diesem Zeitpunkt 73 Jahre alt und damit gut zehn Jahre jünger als Backhaus.&lt;br /&gt;
* Bei einer Aufführung des Klavierkonzertes a-Moll von [[Edvard Grieg]] stellte Backhaus fest, dass der Flügel einen halben Ton zu tief gestimmt war, und spielte das Konzert einfach in b-Moll [Legende]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich W. Herzog]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Backhaus: der Pianist der Totalität&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Musikalische Schriftenreihe der [[Kampfbund für deutsche Kultur|NS-Kulturgemeinde]].&amp;#039;&amp;#039; H. 8). Hesse, Berlin 1935 (Broschüre von 15 Seiten Umfang).&lt;br /&gt;
* Roger Hauert (Fotos), Arnold H. Eichmann (Text): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Backhaus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die großen Interpreten&amp;#039;&amp;#039;). Kister, Genf 1954.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie ich sie sah ... und wie sie waren. 12 kleine Porträts.&amp;#039;&amp;#039; List, München 1985, ISBN 3-471-77969-8 (Eines der Porträts ist Backhaus gewidmet).&lt;br /&gt;
* Piero Rattalino: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Backhaus: il pastore; contiene repertorio e discografia aggiornata&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Collana Grandi pianisti.&amp;#039;&amp;#039; 2). Zecchini, Varese 2005, ISBN 88-87203-34-2.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 243f. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* Werner Koroschitz: &amp;#039;&amp;#039;Bericht zu den (nationalsozialistisch) belasteten Straßennamen in Villach&amp;#039;&amp;#039;, Villach 2019 ([https://villach.at/getmedia/5c353eb8-3a72-4261-836a-2ddf1c072831/Koroschitz_Bericht_Strassennamen_190429_ALLES-korrMM-2.pdf.aspx online]).&lt;br /&gt;
* Siegfried Göllner: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Backhaus,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Biografische Recherchen zu NS-belasteten Straßennamen der Stadt Salzburg,&amp;#039;&amp;#039; Salzburg 2021 ([https://www.stadt-salzburg.at/ns-projekt/ns-strassennamen/wilhelm-backhaus/ online]).&lt;br /&gt;
* Gerhard Melchert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Backhaus: Der bewunderte Pianist.&amp;#039;&amp;#039; STACCATO Verlag, Düsseldorf 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116029579|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Nationalphonothek}}&lt;br /&gt;
* [http://www.naxos.com/artistinfo/Wilhelm_Backhaus/1214.htm Biografie] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://agso.uni-graz.at/marienthal/biografien/backhaus_wilhelm.htm Biografie] (Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich)&lt;br /&gt;
* [http://www.ricercamusica.ch/testi/Arte_Storia/056_pianisti.pdf Carlo Piccardi: &amp;#039;&amp;#039;Pianisti a Lugano. Da Franz Liszt ed Ernesto Consolo a Martha Argerich&amp;#039;&amp;#039; (mit Foto)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116029579|LCCN=n84040845|VIAF=64190901}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Backhaus, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammervirtuose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskultursenator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Backhaus, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Villach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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