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	<title>Wilhelm Büxten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:44:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_B%C3%BCxten&amp;diff=1958435&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:EA:8F21:5101:C8FA:5A73:7C4E:6C66 am 23. Februar 2025 um 08:56 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-23T08:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Büxten, Wilhelm.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Büxten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Büxten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1810]] in [[Lockhausen (Bad Salzuflen)|Lockhausen-Büxten]] im [[Amt Schötmar]]; † [[17. Juni]] [[1892]] in [[Salzuflen]]) war Gutsbesitzer, lippischer Landtagsabgeordneter und Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Büxten wurde als ältester Sohn des [[Meier]]s zu Büxten (†&amp;amp;nbsp;1811) und dessen Frau Friederike, geb. Brinkmeier, aus [[Werl-Aspe|Werl]] geboren. Die Ahnenreihe reicht bis in das Jahr 1487 zurück, viele [[Minden-Ravensberg]]er und [[Grafschaft Lippe|westlippische]] Bauerngeschlechter sind in der Ahnengalerie der „Meyer to Büxten“ zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Brenker und Kronshage: &amp;#039;&amp;#039;Die Stammfolge alter Erbhöfe in Lippe und Minden-Ravensberg&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, S.&amp;amp;nbsp;151&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Büxten besuchte die Volksschule in [[Lockhausen (Bad Salzuflen)|Lockhausen]], eine Privatschule in [[Herford]] und machte bei Peter Ambrosius Hausmann auf der Domäne Breda im heutigen [[Lemgo]]er Ortsteil [[Matorf-Kirchheide]] eine Ausbildung für Ackerbau und Viehzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 heiratete Büxten die aus [[Vlotho]] stammende Amalie Hermine Thoss (†&amp;amp;nbsp;24.&amp;amp;nbsp;August 1876 in [[Detmold]]).&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Todesanzeige.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Heute Morgen um 4 Uhr entriß uns, mir und meinen Kindern, der unerbittliche Tod nach kurzem, unerwartet eingetretenen Leiden meine theure unvergeßliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gattin.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wer die Entschlafene kannte, wird die Größe unseres herben Verlustes zu würdigen wissen.&amp;amp;nbsp;– Indem ich tiefbetrübt meinen Freunden und Bekannten diese Traueranzeige widme, bitte ich, auch Namens meiner Kinder, um stille Theilnahme.&amp;amp;nbsp;– Die Beerdigung findet am Sonntagmittag in Schötmar nach Beendigung des Gottesdienstes und die Abfahrt von hier um ½8&amp;amp;nbsp;Uhr Morgens statt.&amp;lt;br /&amp;gt;Detmold, 24. August 1876. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;W. Büxten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Quelle=[https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/llb/periodical/zoom/3372245 Fürstlich Lippisches Regierungs- und Anzeigeblatt, Nr.199, 25. August 1876]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Für die vielen aufrichtenden und tröstlichen Beweise herzlicher Theilnahme, welche uns wegen des herben Verlustes meiner theuren Lebensgefährtin, in diesen Tagen, namentlich auch am gestrigen Beerdigungstage in Schötmar, geworden sind, sage ich, da mündlich es zu thun mir nicht möglich ist, hiermit, auch Namens meiner Kinder, Allen und jdem Einzelnen öffentlich unseren tiefgefühlten innigsten Dank.&amp;lt;br /&amp;gt;Detmold, 27. August 1876. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;W. Büxten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Quelle=[https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/llb/periodical/zoom/3372264 Fürstlich Lippisches Regierungs- und Anzeigeblatt, Nr.201, 28. August 1876]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Mit ihr hatte er acht Kinder, von denen nur Karl (*&amp;amp;nbsp;1841), Robert (*&amp;amp;nbsp;1842) und Wilhelm August (*&amp;amp;nbsp;28.&amp;amp;nbsp;Juni 1848) das Kindesalter überlebten. Karl Büxten, der sich mit seinem Vater überworfen hatte, heiratete 1869 nach [[Biemsen-Ahmsen|Biemsen]] in den Hof Dust ein, Wilhelm August wanderte 1871 über [[New Orleans]] nach [[Watertown (Wisconsin)|Watertown]] im [[US-Bundesstaat]] [[Wisconsin]] aus und war dort als [[Bierbrauer]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lippe-auswanderer.de/AuswandererLippe-USA/html/frames.htm Wilhelm August Büxten] im Verzeichnis der lippischen Auswanderer; abgerufen am 4. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Büxten übernahm 1836 das Gut ({{Coordinate|text=ICON2/|NS=52.07481|EW=8.67606|type=building|region=DE-NW|name=Hof Büxten}}) seines Stiefvaters Philipp Meier zu Vinnen, den seine Mutter in vierter Ehe geheiratet hatte. Unter seiner Führung entwickelte sich der Hof zu einem der größten in der Region. Als er ihn 1875 verkaufte, erhielt Büxten für das 747&amp;amp;nbsp;[[Scheffelsaat]] (=&amp;amp;nbsp;128&amp;amp;nbsp;[[Hektar]]) große Anwesen mit der ganzen Ernte auf bestem lippischen Boden, Teich und dem gesamten Wirtschaftsinventar 125.000&amp;amp;nbsp;[[Taler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb im Juni 1892 in seiner Salzufler Wohnung. Mehr als 250 Personen, darunter viele Einwohner Lockhausens, Gutsbesitzer, Lehrer, Abgeordnete und Beamte, gaben ihm das letzte Geleit, als er auf dem Schötmaraner Friedhof an der Seite seiner Frau beigesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Bibliographie, Band II. Das Schrifttum von 1954/56 bis 1975 mit Nachträgen aus früheren Jahren. Mit Hinweisen auf die Bestände der Lippischen Landesbibliothek. Bearbeitet von Ernst Fleischhack, Detmold 1982, S. 775&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lippische Landeszeitung]], Nr. 143 vom 21. Juni 1892.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Wirken ==&lt;br /&gt;
1844 wurde Büxten Gemeinde- und Schulvorsteher der Bauernschaften Lockhausen, Vinnen und Übbentrup. Erst nach dem Verkauf seines Hofes im Jahr 1875, verzichtete er auf dieses Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1859 bis 1889 war er Mitglied des [[Landtag Lippe|Lippischen Landtags]] und ab 1865 dort auch Ausschuss-Deputierter. Büxten hatte bereits bei der Wahl im Frühjahr 1849 für den Landtag kandidiert,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;Die Wage&amp;#039; Nr. 34 vom 28. April 1849, S. 144 (&amp;#039;Aus dem Amte Schötmar&amp;#039;) https://s2w.hbz-nrw.de/llb/periodical/pageview/1597154&amp;lt;/ref&amp;gt; war damals jedoch unterlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1863 nahm Wilhelm Büxten am zweiten Congress deutscher Abgeordneter (Abgeordnetentag) in Frankfurt am Main teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Verhandlungen des zweiten Congresses deutscher Abgeordneter in Frankfurt a. M. am 21. und 22. August 1863, Frankfurt a. M. [1863], S. V (im Mitgliederverzeichnis steht unkorrekt &amp;#039;&amp;#039;Buexter&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen ‚Beleidigung des Landesherrn‘ wurde Büxten 1876 zu einer zweimonatigen Haftstrafe in der [[Festung Wesel]], die er am 21.&amp;amp;nbsp;August antrat, verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Detmold: Kriminalakten L&amp;amp;nbsp;86, Nr.&amp;amp;nbsp;1963.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büxten wurde am 11. April 1878&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für das Fürstenthum Lippe Nr. 34 vom 24. April 1878, S. 152 https://s2w.hbz-nrw.de/llb/periodical/pageview/3387249&amp;lt;/ref&amp;gt; an Stelle des am 30.&amp;amp;nbsp;Dezember 1877 verstorbenen [[Franz Hausmann (Politiker)|Franz Hausmann]] zum Reichstagsabgeordneten gewählt, dort vertrat er bis 1887 den [[Reichstagswahlkreis Fürstentum Lippe]] für die [[Deutsche Fortschrittspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 292.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Büxten war ein langjähriger politischer Freund Hausmanns;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Post Nr. 6 vom 19. Januar 1878 (Aus dem Lippischen); Walter Capelle: Franz Hausmann 1818–1877. Stadtsyndikus zu Horn, Reichstags- und Landtagsabgeordneter, Arbeiten der Pädagogischen Akademie Detmold, 1947 [Masch., Landesarchiv NRW Abt. OWL], S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; dieser hatte zusammen mit Büxten die lippische Fortschrittspartei geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Haunfelder: Die liberalen Abgeordneten des Deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch. Münster 2004, S. 95, 185&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ravensbergisch-lippische Grenzziehung südlich Herford.png|mini|links|hochkant=4.4|1600: Grenzziehung zwischen der Grafschaft Ravensberg und dem Fürstentum Lippe südlich Herford beim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Büxter Teich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.]]{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der lippische Landtag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Sonntagspost&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8/1862 vom 23. Februar 1862, S. [33]-34; Nr. 9/1862 vom  2. März 1862, S. [37]-39&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An meine Partheigenossen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Sonntagspost&amp;#039;&amp;#039; Nr. 37/1867 vom 15. September 1867, S. [145]-146&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rückblicke auf die Landtagssession&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lippische Post&amp;#039;&amp;#039; Nr. 68/1877 vom 25. August 1877&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolf Baier, Adolf Mader, Georg-Wilhelm Schluckebier und Heinrich Welslau&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Stadt Bad Salzuflen&lt;br /&gt;
   |Titel=Chronik der Gemeinde Lockhausen&lt;br /&gt;
   |Verlag=A. Kirchhofer&lt;br /&gt;
   |Ort=Bad Salzuflen&lt;br /&gt;
   |Datum=1982}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Bernd Haunfelder]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die liberalen Abgeordneten des deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aschendorff&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-402-06614-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=95}}&lt;br /&gt;
* Adolf Redeker: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Büxten und seine politische Tätigkeit&amp;#039;&amp;#039; [23 ungez. Bl., Masch.-Schr., Detmold 1970, s. Landesverband Lippe (Hrsg.): Lippische Bibliographie, Band II. Das Schrifttum von 1954/56 bis 1975 mit Nachträgen aus früheren Jahren. Mit Hinweisen auf die Bestände der Lippischen Landesbibliothek. Bearbeitet von Ernst Fleischhack, Detmold 1982, S. 775, Nr. 10216]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133433803}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Wilhelm Buexten|347}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Fürstentum Lippe}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133433803|VIAF=8575411}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buxten, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Salzuflen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Fürstentum Lippe)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Büxten, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gutsbesitzer und Politiker (DFP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1810&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lockhausen (Bad Salzuflen)|Lockhausen-Büxten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juni 1892&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzuflen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:EA:8F21:5101:C8FA:5A73:7C4E:6C66</name></author>
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