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	<title>Wilhelm Büning - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:48:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_B%C3%BCning&amp;diff=936249&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schibo: Erg.  Quelle siehe EN. Kat geänd. und erg.</title>
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		<updated>2025-09-14T14:12:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erg.  Quelle siehe EN. Kat geänd. und erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für den gleichnamigen deutschen Theologen siehe [[Wilhelm Büning (Theologe)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Felix Büning&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. April]] [[1881]] in [[Borken]], [[Westfalen]]; † [[2. August]] [[1958]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als sechstes von acht Kindern einer Textilfabrikantenfamilie besuchte Büning das Realgymnasium zu Osnabrück (heute Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium). Nach dem Abitur studierte er [[Architektur]] an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]], der [[Technische Universität Berlin|TH Charlottenburg]] und der [[Technische Universität Dresden|TH Dresden]]. In Dresden förderten [[Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)|Cornelius Gurlitt]], [[Fritz Schumacher]] und [[Hugo Hartung (Architekt)|Hugo Hartung]] sein Interesse an der Entwicklung der architektonischen Formen aus der handwerklichen Grundlage. Sein Studium schloss er 1906 mit der Diplomprüfung ab. Als Assistent an der Dresdner Hochschule besuchte er den Zeichen- und Malkurs von [[Wilhelm Georg Ritter]]. Dort lernte er seine spätere Frau kennen, die [[Porzellanmaler]]in [[Marie Piltz]] (1883–1972), Tochter des Malers [[Otto Piltz]]. 1909 ließ er sich in Berlin als Architekt nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehre und Forschung ===&lt;br /&gt;
1914 wurde er Assistent an der [[Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin]], dann Lehrer in der Klasse für Architektur- und Ornamentzeichnen, unterbrochen vom Militärdienst im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. 1921 wurde er Professor und lehrte ab 1924 an den [[Vereinigte Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst|Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antje Kalcher, Dietmar Schenk |Titel=Vor der UdK |Auflage=1 |Verlag=Universität der Künste Berlin |Ort= |Datum=2024 |ISBN= |Seiten=60 und 67|Online= https://opus4.kobv.de/opus4-udk/frontdoor/deliver/index/docId/2165/file/Schenk_et_al_Vor_der_UdK.pdf }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben hielt er von 1921 bis 1945 eine Dozentenstelle an der TH Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Juni 1945 begann er mit [[Max Taut]] den Wiederaufbau der Architekturabteilung an der von [[Karl Hofer]] geleiteten [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für bildende Künste (HfbK)]]. Das Studium der Architektur wurde neu strukturiert. Büning setzte sich besonders dafür ein, dass begabte Studenten dort auch ohne Abitur studieren konnten. Bis zu seiner [[Emeritierung]] 1952 lehrte er &amp;#039;&amp;#039;Architektonisches [[Entwerfen]], [[Baukonstruktion]] und [[Bauklimatik|Hygiene im Bauwesen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 erschien die erste Auflage der für seine Studenten geschriebenen &amp;#039;&amp;#039;Bauanatomie&amp;#039;&amp;#039;. Aus der Erkenntnis, dass die verschiedenen Gewerke vom Architekten zu führen sind, wurde in der „Bauanatomie“ dem Gedankengang des Architekten gefolgt, der die Bauteile als Synthese der verschiedenen Arbeitsleistungen betrachtet. Nach den Kriegszerstörungen fand dieses Werk angepasst an die veränderten Bedingungen als „Neue Bauanatomie“ eine Neuauflage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Forschung]] galt sein Hauptinteresse Untersuchungen über das [[Tageslicht]] im [[Hochbau]], diese Arbeiten führten unter seiner Leitung 1957 zur [[DIN]] 5034 &amp;#039;&amp;#039;Leitsätze für Tagesbeleuchtung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 4. Studiensemester erprobte er sein architektonisches Wissen durch Planung und Bau kleinerer und größerer Häuser in seiner westfälischen Heimat. Der Schwerpunkt seines Bauschaffens lag in den 1920er Jahren. Viele seiner Bauten stehen heute unter Denkmalschutz. [[Architektur|Baukunst]] entstand für ihn durch die Verbindung von [[Werkstoff|Material]], [[Handwerk]] und [[Ästhetik]] mit dem Ziel eines menschenwürdigen Bauens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weisse Stadt Bieler 9.jpg|mini|Bieler&amp;amp;nbsp;Str. in der [[Weiße Stadt (Berlin)|Weißen Stadt]]]]&lt;br /&gt;
* 1903–1905: [[Villa]] in Borken&lt;br /&gt;
* 1907–1910: [[Industriebau]]ten, Wohnhäuser für Meister und Arbeiter in Westfalen&lt;br /&gt;
* 1913: [[Villa]] Im Dol 27/29 in [[Berlin-Dahlem]]&lt;br /&gt;
* 1920: Beteiligung an Planung und Ausführung der [[Siedlung Eichkamp]]&lt;br /&gt;
* 1925: [[Landgut]] in [[Phöben]] bei [[Werder (Havel)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gartengestaltung durch [[Heinrich Wiepking-Jürgensmann]] und [[Karl Foerster]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Haus Phöben im Osthavelland. Erbaut von Architekt Professor Wilhelm Büning in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: Dekorative Kunst, illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Bd. 33 = Jg. 28, 1924/25, S. 297–304 ([http://daten.digitale-sammlungen.de/0008/bsb00087599/images/index.html?id=00087599&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=yztseayawewqwxdsydeayaww&amp;amp;no=99&amp;amp;seite=353 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926: [[Siedlung Tile-Brügge-Weg]] in [[Berlin-Tegel]]&lt;br /&gt;
* 1927: Wohnhaus in Osnabrück&lt;br /&gt;
* 1928–1929: Sommerhaus für [[Grete Ring]] in [[Sacrow (Potsdam)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Grete Ring war Miteigentümerin der [[Paul Cassirer|Galerie und Kunsthandlung Paul Cassirer]] in Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1929–1931: [[Weiße Stadt (Berlin)|Weiße Stadt]] in [[Berlin-Reinickendorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die anderen Bauteile der Siedlung stammen von [[Otto Rudolf Salvisberg]] und [[Bruno Ahrends]], die Gartengestaltung von [[Ludwig Lesser (Landschaftsarchitekt)|Ludwig Lesser]]. Zu Bünings Part gehören auch das [[Fernheizwerk]] und die Wäscherei der Siedlung. Seine umfangreichen Berechnungen zum Wärmebedarf der Siedlung führen zu dem für damalige Zeiten bahnbrechenden Entschluss der Baugesellschaft einer zentralen Wärmeversorgung der Siedlung. Leider werden diese zentralen Einrichtungen in den 1960er Jahren abgerissen. Im Juli 2008 wird die „[[Weiße Stadt (Berlin)|Weiße Stadt]]“ als eine der 6 [[Siedlungen der Berliner Moderne]] in die Liste des [[UNESCO-Welterbe]]s aufgenommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935–1936: Rathaus in [[Hohen Neuendorf]]&lt;br /&gt;
* 1938–1939: [[Friedhof Lilienthalstraße (Berlin)|Friedhof Lilienthalstraße]] in [[Berlin-Neukölln]]&amp;lt;ref&amp;gt;Deckengestaltung der Eingangshalle von [[Charles Crodel]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1947–1948: Unterstützung der Gründung und des Baus des Internationalen Studentenheims durch Studenten in [[Berlin-Eichkamp]]&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;Lange Galerie&amp;#039;&amp;#039; in der HfbK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1930: 1. Preis im Internationalen Wettbewerb für die [[Västerbron]] über den [[Mälaren]], mit [[Otto Rudolf Salvisberg]] und Bauingenieur &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Maelzer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauanatomie&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1928, Grafiken von [[Walter Klinkert]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tageslicht im Hochbau&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Bauanatomie&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1947, Grafiken von [[Ernst Böhm]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angemessenes Tageslicht im Wohnungsbau&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Huse (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Siedlungen der zwanziger Jahre – heute. Vier Berliner Großsiedlungen 1924–1984.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1984, ISBN 3-89087-012-0.&lt;br /&gt;
* Architekturwerkstatt Helge Pitz – Winfried Brenne: &amp;#039;&amp;#039;„Weisse Stadt“ in Reinickendorf. Dokumentation der 50jährigen Geschichte, Erarbeitung des Originalzustandes sowie der Grundlagen für zukünftige Maßnahmen dieser unter Denkmalschutz stehenden Siedlung aus den Jahren 1929/31.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1981.&lt;br /&gt;
* Bauhaus-Archiv Berlin und Landesbildstelle Berlin (Hrsg.) mit Jan T. Köhler, Jan Maruhn und Nina Senger: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Lebenswelten der zwanziger Jahre. Bilder einer untergegangenen Kultur. Photographiert von Marta Huth.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8218-0643-5.&lt;br /&gt;
* Jürgen Strauss (Hrsg.); Jan Thomas Köhler, Jan Maruhn: &amp;#039;&amp;#039;Sacrow – Vom märkischen Dorf zum Ort der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2005, ISBN 3-89479-211-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|26380}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wilhelm-buening.de/ Wilhelm Büning] (mit Bild)&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtentwicklung.berlin.de/cgi-bin/hidaweb/query.pl?link=inter;DEF=%2Fopt%2Fwww%2Fhtdocs%2Fdaten%2FMidas;DATEN=%2Fopt%2Fwww%2Fhtdocs%2Fdaten%2Fdaten;THE=%2Fopt%2Fwww%2Fhtdocs%2Fdaten%2Fidx;PIC=8540;KBPICTYP=jpg;PICDIR=..%2Fmfpic;BAG=21;POS=0;FCT=q;LIST_TPL=lda_list.tpl;DOK_TPL=lda_doc.tpl;USER=test123;AnzCol=4;N_5000=7;N_5104=0;N_5110=8;N_5116=1;N_5117=2;N_9456=3;N_5230=4;N_5064=5;N_3100=6;R_5000=%3D;R_5104=%3D;R_5110=%3D;R_5116=%3D;R_5117=%3D;R_9456=%3D;R_5230=%3D;R_5064=%3D;R_3100=%3D;O_5000=and;O_5116=and;O_5117=and;O_9456=and;O_5230=and;O_5064=and;O_3100=and;i5104=;i5110=;i5116=;i5117=;i9456=;i5230=;i5064=;i3100=Buening;i5000= Bauten von Büning in der Berliner Denkmalliste]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmale_in_berlin/de/weltkulturerbe/siedlungen/weisse_stadt.shtml Die Weiße Stadt in der Berliner Denkmalliste]&lt;br /&gt;
* [http://www.phoeben.de/der_ort/mainframe.htm Wiesengut in Phöben]&lt;br /&gt;
* [http://eichkamp.net/berlin06/chronik.html Gründungschronik des Internationalen Studentenheims in Eichkamp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1068370416|VIAF=461444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buning, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Vereinigte Staatsschulen für freie und angewandte Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Büning, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Büning, Friedrich Wilhelm Felix (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. April 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Borken]], [[Westfalen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. August 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
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