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	<title>Wilhelm Böse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-01-20T00:04:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Böse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. März]] [[1883]] in [[Krajnik Dolny|Nieder Kränig]], [[Landkreis Königsberg Nm.|Kreis Königsberg Nm.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister StA Hohenkränig, Nr. 15/1883&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[14. August]] [[1944]] im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]]) war ein deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Grüntaler Str 32 (Gesbr) Friedrich Wilhelm Böse.jpg|mini|[[Stolperstein]] am Haus, Grüntaler Straße 32, in [[Berlin-Gesundbrunnen]]]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Böse wuchs in den Mietskasernen des [[Berlin]]er Nordens auf. Sein Vater verstarb in jungen Jahren, sodass er bereits als Zehnjähriger gezwungen war, durch Botengänge zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Nach dem Abschluss der achtjährigen [[Volksschule]] erlernte er den Beruf [[Elektroinstallateur|Elektriker]]. Ab 1905 war er gewerkschaftlich und in [[Arbeiterverein]]en organisiert. Weil er sich bei der [[AEG]] für soziale Verbesserungen engagiert hatte, wurde er auf eine [[Schwarze Liste]] des Unternehmerverbandes gesetzt und erhielt in der Elektro- und Metallindustrie keinerlei Beschäftigung mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] geriet er in russische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]]. Nach seiner Rückkehr nach Berlin wurde er Mitglied und Funktionär der [[KPD]] im [[Bezirk Prenzlauer Berg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] 1933 beteiligte er sich an dem Versuch, die organisatorischen Strukturen der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] im Untergrund zu reorganisieren. Böse war außerdem beteiligt an Herstellung und Vertrieb der [[Die Rote Fahne|Roten Fahne]] und der &amp;#039;&amp;#039;Sturmfahne&amp;#039;&amp;#039; und sammelte Solidaritätsspenden für inhaftierte [[Antifaschismus|Antifaschisten]] und deren Angehörige. Im Juni 1934 wurde er verhaftet und zwei Jahre lang in einem Zuchthaus gefangen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung beteiligte sich Wilhelm Böse wiederum am Aufbau der Widerstandsorganisation. Er erhielt die Aufgabe, als Kurier für die Verbindung von [[Robert Uhrig]] und [[John Sieg]] zu den Widerstandsgruppen bei den [[Deutsche Waffen- und Munitionsfabrik|Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken]] und anderen Betriebsgruppen der KPD zu sorgen. Im Februar 1942 wurde er von der [[Gestapo]] verhaftet und zwei Jahre lang in [[Konzentrationslager]]n inhaftiert. Anschließend kam er ins [[Amtsgericht Potsdam|Gerichtsgefängnis Potsdam]]. Am 21. Juni 1944 verurteilte ihn der [[Volksgerichtshof]] zusammen mit [[Arthur Sodtke]], [[Johann Pierschke]], [[Walter Strohmann]] und [[Hermann Tops]] zum Tode. Das Urteil wurde im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] im August 1944 vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte der Sozialisten - section A (curtain wall) Grosse Gedenktafel 02.jpg|mini|[[Gedenkstätte der Sozialisten]], Porphyr-Gedenktafel an der Ringmauer mit Urnensammelgrab]]&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung wurde sein Leichnam im [[Krematorium Brandenburg an der Havel|Krematorium Brandenburg]] verbrannt. Im Jahr 1946 wurden zahlreiche [[Bestattungsurne|Urnen]] mit der Asche von [[Liste von 1933 bis 1945 im Deutschen Reich hingerichteten Personen|in der Zeit des Nationalsozialismus hingerichteten]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfern]] aus den damaligen Berliner Bezirken [[Bezirk Lichtenberg|Lichtenberg]], [[Bezirk Kreuzberg|Kreuzberg]] und [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] auf den [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] überführt, von denen besonders viele im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] [[Enthauptung|enthauptet]] worden waren. Ihre sterblichen Überreste fanden schließlich in der 1951 eingeweihten [[Gedenkstätte der Sozialisten]]  (Urnensammelgrab bei der großen Porphyr-Gedenktafel auf der rechten Seite der Ringmauer) ihren endgültigen Platz. Neben Wilhelm Böse&amp;lt;ref&amp;gt; Siehe die Aufzählung von Wilhelm Böse unter den im Urnensammelgrab vor der großen Namenstafel der Gedenkstätte der Sozialisten bestatteten Personen im Abschnitt &amp;quot;Archiv: Gedenktage 2005–2022&amp;quot; auf [https://www.sozialistenfriedhof.de/index.php?id=gedtag2015&amp;amp;L=630 www.sozialistenfriedhof.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;  erhielten auf diese Weise auch viele andere Widerstandskämpfer  eine würdige Grabstätte und einen Gedenkort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hoffmann (Gewerkschafter)|Joachim Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, Berlin 2001, ISBN 3-360-00959-2, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Wilhelm Böse wurde die [[Bösebrücke]] zwischen den Berliner Ortsteilen [[Berlin-Gesundbrunnen|Gesundbrunnen]] und [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] benannt. Er wohnte zuletzt in unmittelbarer Nähe der Brücke auf der Westseite in der Grüntaler Str. 32&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Rainer Sandvoß]]: Widerstand in Wedding und Gesundbrunnen. Hrsg.: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Band 14, Berlin, 2003, S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten (seit etwa 1978) war die 15. Oberschule in der Dimitroffstr. 58 (heute Danziger Str.) nach Wilhelm Böse benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 2023 wurde zum Gedenken an Wilhelm Böse ein Stolperstein durch Gunther Demnig an der Stelle seines letzten Wohnortes Grüntaler Straße 32 in der Nähe der Bösebrücke in Berlin-Wedding verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://weddingweiser.de/ein-stolperstein-fuer-friedrich-wilhelm-boese/ Stolperstein für Wilhelm Böse], Onlinemagazin Weddingweiser vom 28. Juni 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biografien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Dietz-Verlag: Berlin 1970, Seite 154 f.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Rainer Sandvoß]]: Widerstand in Wedding und Gesundbrunnen. Hrsg.: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Band 14, Berlin, 2003, S. 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bose, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrig-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Böse, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Böse, Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. März 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krajnik Dolny|Nieder Kränig]], [[Landkreis Königsberg Nm.|Kreis Königsberg Nm.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]], [[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ViennaUK</name></author>
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