<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_August_von_Breitling</id>
	<title>Wilhelm August von Breitling - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_August_von_Breitling"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_August_von_Breitling&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T10:01:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_August_von_Breitling&amp;diff=944563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pust-wlb: Foto ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_August_von_Breitling&amp;diff=944563&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-09T17:24:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm August von Breitling - Ministerpräsident.jpg|mini|Wilhelm August von Breitling]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm August Breitling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1885 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Breitling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[4. Januar]] [[1835]] in [[Gaildorf]]; † [[20. April]] [[1914]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Jurist]]. Von 1901 bis 1906 war er [[württemberg]]ischer [[Ministerpräsident]] ([[Liste der Minister- und Staatspräsidenten von Württemberg|Präsident des Staatsministeriums]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Jugend und Studium ===&lt;br /&gt;
Wilhelm Breitling wurde am 4. Januar 1835 in Gaildorf als erstes Kind von Paul Breitling (1798–1867) und Karoline Breitling (geb. Wucherer) geboren. Er wurde [[evangelisch]] getauft. Breitlings Großvater väterlicherseits war der Hofkonditor Jakob Friedrich Breitling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Jahr 1835 wurde Wilhelm Breitlings Vater Oberamtsrichter in [[Göppingen]]. Die Familie zog mit Söhnchen Wilhelm in eine Dienstwohnung im [[Schloss Göppingen|Göppinger Schloss]]. Dort wurden dem Ehepaar noch vier weitere Söhne geboren. In [[Esslingen am Neckar|Esslingen]], wohin der Vater später als Oberjustizrat an den Kreisgerichtshof berufen wurde, besuchte der junge Wilhelm bis zum 14. Lebensjahr das Pädagogium (das heutige [[Georgii-Gymnasium Esslingen|Georgii-Gymnasium]]), um sich auf das Landexamen vorzubereiten. Der erfolgreiche Abschluss des Landexamens war Voraussetzung für den Eintritt in das evangelisch-theologische Seminar im [[Kloster Blaubeuren]]. Nach bestandener Prüfung wurde Wilhelm Breitling im Oktober 1849 im Seminar aufgenommen. Da er von vornherein nicht Theologie, sondern Rechtswissenschaft studieren wollte, trat er nicht als Seminarist, sondern als Hospes (Gast) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgter Maturitätsprüfung (Abitur) begann er in Tübingen im Wintersemester 1853 das juristische Studium und wurde im selben Jahr Mitglied der [[Burschenschaft Germania Tübingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem erfolgreich abgeschlossenen [[Jurastudium]] in [[Tübingen]] und [[Heidelberg]], trat Breitling in den württembergischen Staatsdienst ein und war seit 1860 an verschiedenen Gerichtsstandorten tätig. 1866 heiratete er Lina (1846–1937), die Tochter des Oberamtsrichters Friedrich Koch. Von ihr bekam er drei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruflicher Werdegang ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1883 wurde Breitling vortragender Rat im Justizministerium, 1887 wurde er dort zum Direktor befördert. Im Jahre 1889 wurde er Wirklicher Staatsrat, außerdem Mitglied des [[Geheimer Rat (Württemberg)|Geheimen Rats]] und des Verwaltungsgerichtshofs. Am 16. September 1896 erfolgte seine Ernennung zum Chef des Justizdepartements (Justizminister). Das Justizministerium leitete er bis zum 4. Dezember 1906. Am 15. April 1901 übernahm Breitling auch die Leitung der Gesamtregierung des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]], nachdem sein Amtsvorgänger [[Max Schott von Schottenstein]] wegen eines Skandals zurücktreten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breitlings Ernennung zum Präsidenten des Staatsministeriums wurde allgemein als Übergangslösung angesehen, da er zu dem Zeitpunkt schon 66 Jahre alt war, der ebenfalls für das Amt in Betracht gezogene Kandidat [[Karl von Weizsäcker]] aber als noch zu unerfahren erschien. Als Justizminister führte Breitling das [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerliche Gesetzbuch]] (BGB) in Württemberg ein, wobei einige rechtliche Besonderheiten des Landes gewahrt blieben. Breitling hatte zuvor selbst an der Ausarbeitung des BGB teilgenommen. Breitlings Regierung stand neben einer Steuer- und Verwaltungsreform ganz im Zeichen einer Revision der württembergischen Verfassung, durch die die Zweite Kammer des Landtags in eine reine Volkskammer mit 92 gewählten Abgeordneten umgewandelt wurde. Die bisherigen Privilegierten der Zweiten Kammer wechselten in die erste Kammer, die damit aufhörte, ein reines Organ des Adels zu sein. Die [[Regierung Breitling]] blieb, trotz Ansätzen eines Wegs zur parlamentarischen Monarchie unter der langjährigen Regierung [[Hermann von Mittnacht|Mittnacht]], eine reine [[Beamtenregierung]]. Nach der württembergischen [[Verfassung]] von 1819 stand allein dem [[König]] das Recht zu, Minister zu ernennen und zu entlassen. Und an diesem Grundsatz eines monarchischen Obrigkeitsstaates hat sich auch im liberalen [[Württemberg]] bis zur [[Regierung Liesching]] zwei Tage vor der Revolution nichts geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl von Weizsäcker|Weizsäcker]] lobte seinen Amtsvorgänger Breitling als einen ausgezeichneten Beamtenminister. Breitling nahm, von einem [[Schlaganfall]] gezeichnet, im Dezember 1906 seinen Abschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen, Nobilitierung ==&lt;br /&gt;
* 1885 Ritterkreuz 1. Klasse des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der württembergischen Krone]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1886, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;, welches mit dem persönlichen Adelstitel verbunden war&lt;br /&gt;
* 1890 Kommenturkreuz zweiter Klasse des [[Friedrichs-Orden]]s&lt;br /&gt;
* 1894 Kommenturkreuz des Ordens der Württembergischen Krone&amp;lt;ref&amp;gt;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1894, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900 Großkreuz mit Krone des [[Friedrichs-Orden]]s&amp;lt;ref&amp;gt;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1901, S. 75&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1902 Großkreuz des Ordens der Württembergischen Krone&amp;lt;ref&amp;gt;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1907, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1906 Verleihung der Brillanten zum Großkreuz der Württembergischen Krone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 133.&lt;br /&gt;
* Walther Killy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographische Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;. K.G. Saur, München 1995&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|579|579|Breitling, Wilhelm August von|Max Miller|116481684}}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!-- Raberg Ulm --&amp;gt;{{BibISBN|9783799580403|Seite=51 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/116481684/person LEO-BW]&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116481684}}&lt;br /&gt;
* {{Kalliope|Person|116481684}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Württembergs Ministerpräsidenten&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Justizminister des Königreichs Württemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116481684|VIAF=20432975}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Breitling, Wilhelm August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Rat (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gaildorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Breitling, Wilhelm August von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Breitling, Wilhelm August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gaildorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. April 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pust-wlb</name></author>
	</entry>
</feed>