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	<title>Wilhelm Alff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T19:04:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Alff&amp;diff=327001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-01-16T19:17:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Alff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1918]] in [[Essen]]; † [[25. September]] [[1992]] in [[Bremen]]) war ein deutscher Historiker und Philosophiehistoriker, Sammler und Autor von gelegentlichen Gedichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1937 bis 1939 studierte Alff in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] Theologie und Philosophie. Nach dem Kriegsdienst in Frankreich nahm er an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]] das Studium der Romanistik, Geschichte und Philosophie auf. Zum  Wintersemester 1947/48 ging er als Assistent an das romanistische Institut der [[Universität Leipzig]], kehrte aber schon 1948 nach Westdeutschland zurück und begann mit der Arbeit an seiner Dissertation über die Geschichtsschreibung des französischen Historikers [[Jules Michelet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1953 gab er die historisch-politische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Aufklärung (Zeitschrift)|Aufklärung]]&amp;#039;&amp;#039; heraus. Zu den Autoren dieser Zeitschrift, die gesellschaftskritischen Intellektuellen der frühen 1950er Jahre ein Forum bot, gehörten unter anderem [[Theodor W. Adorno]], [[Heinrich Böll]], [[Martin Buber]], [[Albert Einstein]], [[Willy Huhn (Theoretiker)|Willy Huhn]], [[Leo Kofler]], [[Maurice Halbwachs]],&amp;lt;ref&amp;gt;In Heft 1, des 2. Jahrganges (1952/3) erschien erstmals auf Deutsch ein Aufsatz von Halbwachs zum Begriff des kollektiven Gedächtnisses.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jakob Moneta]] und [[Martin Walser]]. Seit 1956 verfasste Alff historisch-politische sowie pädagogische Beiträge für den [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutschen Rundfunk]] in Köln,&amp;lt;ref&amp;gt;Einige dieser Essays sind 1964 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Überlegungen.&amp;#039;&amp;#039; Vierzehn Essays im Verlag Lambert Schneider in Heidelberg erschienen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in dieser Zeit begann er Rezensionen, zeitgeschichtliche Essays und historisch-kritische Kommentare für das Feuilleton der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]] zu schreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Teil erschienen in seinen beiden Bänden in der [[edition suhrkamp]]; siehe Literaturverzeichnis.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss seiner Dissertation an der [[Universität zu Köln|Universität Köln]] 1961&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Droz in Genf 1966 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Michelets Ideen&amp;#039;&amp;#039; erschienen.&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlichte Alff zwei zentrale Texte der europäischen Aufklärungsphilosophie, [[Marie Jean Antoine Nicolas Caritat, Marquis de Condorcet|Condorcets]] &amp;#039;&amp;#039;Entwurf einer historischen Darstellung der Fortschritte des menschlichen Geistes&amp;#039;&amp;#039; und [[Cesare Beccaria]]s &amp;#039;&amp;#039;Abhandlung über Verbrechen und Strafen&amp;#039;&amp;#039; in neuen Übersetzungen und mit historisch-kritischen Einleitungen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Condorcet.&amp;#039;&amp;#039; Entwurf einer historischen Darstellung der Fortschritte des menschlichen Geistes, herausgegeben von W. Alff, deutsch Übertragung in Zusammenarbeit mit [[Hermann Schweppenhäuser]], Frankfurt/M. 1963; darin auch der einleitende Essay: W. Alff, Condorcet und die bewusstgewordene Geschichte, S. 5–25. (2. Auflage 1976); &amp;#039;&amp;#039;Cesare Beccaria, Über Verbrechen und Strafen.&amp;#039;&amp;#039; Nach der Ausgabe von 1766 übersetzt und hrsg. v. W. Alff, Frankfurt/M. 1966, darin auch: Zur Einführung in Beccarias Leben und Denken, S. 7–40, (2. Auflage 1988).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner Interessen für die Geschichte Italiens arbeitete Alff von 1962 bis 1968 am [[Institut für Zeitgeschichte]] in München.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf diese Zeit gehen seine Beiträge zur [[Associazione Nazionalista Italiana]] von 1910, zum Eintritt Italiens in den Ersten Weltkrieg, und über die Flüchtlinge der spanischen Republik als politische Verfolgte der deutschen Besatzungsmacht in Frankreich (1940–1944) zurück, die in seinem Band &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff Faschismus&amp;#039;&amp;#039; in der edition suhrkamp erschienen sind.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1969 bis 1974 unterrichtete er an der [[Pädagogische Hochschule Braunschweig|Pädagogischen Hochschule Braunschweig]] und an der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Universität Braunschweig]], 1974 erhielt er den Ruf an die [[Universität Bremen]], wo er bis zu seiner Emeritierung 1983 lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alff setzte sich vor allem mit dem Begriff Faschismus sowie dem Kontinuitätsproblem der deutschen Geschichte auseinander,&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Begriff Faschismus vor allem den ersten Essay in seinem gleichnamigen Band der edition suhrkamp. Seine Überlegungen zum Kontinuitätsproblem hat er erstmals in &amp;#039;&amp;#039;Das Argument.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften. Nr. 70, 1972, S. 117–124, veröffentlicht. Wiederabdruck in seinem zweiten Band der edition suhrkamp.&amp;lt;/ref&amp;gt; dabei plädierte er nachdrücklich für europäisch-vergleichende Perspektiven und für eine „Europäisierung der deutschen Geschichtsschreibung“.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Alff: &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff Faschismus.&amp;#039;&amp;#039; Einleitung, S. 9–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Condorcet und die bewusstgewordene Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Einleitung zu: Condorcet. Entwurf einer historischen Darstellung der Fortschritte des menschlichen Geistes, Frankfurt/M. 1963 (2. Auflage 1976).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Überlegungen.&amp;#039;&amp;#039; Vierzehn Essays, Heidelberg 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Michelets Ideen.&amp;#039;&amp;#039; Genf 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beccarias Leben und Denken.&amp;#039;&amp;#039; Einführung in: Beccaria, Abhandlung über Verbrechen und Strafen, Frankfurt/M. 1966 (2. Auflage 1988).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Karl Kraus]] und die Zeitgeschichte (1927–1934).&amp;#039;&amp;#039; in: Karl Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die Dritte Walpurgisnacht.&amp;#039;&amp;#039; München 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff Faschismus und andere Aufsätze zur Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; edition suhrkamp, Frankfurt/M. 1971, ISBN 3-518-00456-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Materialien zum Kontinuitätsproblem der deutschen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; edition suhrkamp, Frankfurt/M. 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gelegentliche Gedichte in zeitlicher Folge (1944–1989).&amp;#039;&amp;#039; Bremen 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Als Herausgeber&lt;br /&gt;
Zeitschrift:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1 (1951/52), Heft I–VIII, Jahrgang 2 (1952/53), Heft I–VI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftenreihe:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Kontinuitätsproblem der deutschen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Frankfurt/M.- New York 1984–1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autobiographische Schriften:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken deutscher Juden. Eine Erinnerung aus den Jahren 1935–1940.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Essener Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Band 103, 1989/90, S. 151–157.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Prüm]]. Ein Mythos in der Realität. Kindheitserinnerungen 1925–1931.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Der Prümer Landbote.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift des Geschichtsvereins Prümer Land, 1990, S. 5–59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Wyrwa]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Alff (1918–1992). Historiker im Zeitalter der Extreme.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 63.&amp;#039;&amp;#039; (2011), S. 209–215.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Gregor Brand: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.eifelzeitung.de/?s=wilhelm+alff Wilhelm Alff – Historiker aus Prümer Familie.]&amp;#039;&amp;#039; auf eifelzeitung.de (Archiv)&lt;br /&gt;
* Zur &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ub.uni-koeln.de/usbdoc/alff/alfftext.htm Sammlung Alff: „Flugschriften zur Brabanter und Lütticher Revolution“]&amp;#039;&amp;#039; in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.&lt;br /&gt;
* [https://www.dla-marbach.de/kallias/aDISWeb/peks/opacindex.html &amp;#039;&amp;#039;Alff, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; Teilnachlass im Deutschen Literaturarchiv Marbach] auf dla-marbach.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116286466|LCCN=n/85/227959|VIAF=37352620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alff, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Faschismusforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Institut für Zeitgeschichte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Alff, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. September 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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