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	<title>Wilhelm Achtermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Achtermann&amp;diff=291867&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Túrelio am 23. Februar 2026 um 15:12 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Bildhauer. Zum Mediziner siehe [[Wilhelm Achtermann (Mediziner)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Porträt Wilhelm Achtermann, gezeichnet von Caspar Goerke, Rom 1853.jpg|mini|Wilhelm Achtermann, 1853 gezeichnet von seinem Künstlerfreund [[Caspar Görke]] in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelmachtermann.jpg|mini|Wilhelm Achtermann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achtermann Kreuzabnahme Münster 1904JS.jpg|mini|Wilhelm Achtermann, Kreuzabnahme im Dom zu Münster, zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[File:AchtermannPietaStCorneliusDuelken 155644.jpg|mini|Achtermann-Pietà in St. Cornelius, Dülken; Marmorkopie der zerstörten Münsteraner Pietà]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Achtermannː Pašijový oltář.jpg|mini|Passionsaltar, 1873, Dom zu Prag, St. Andreaskapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achtermann.jpg|mini|Grab auf dem [[Campo Santo Teutonico]], Rom ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Theodor Achtermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1799]] in [[Münster]]; † [[26. Mai]] [[1884]] in [[Rom]], ± [[Campo Santo Teutonico]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]] und [[Liste der Ehrenbürger von Münster|Ehrenbürger der Stadt Münster]]. Er gilt als einer der Hauptvertreter der [[Nazarener (Kunst)|Nazarener]] unter den Bildhauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Schreinermeisters war bis zum Alter von 28 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;nach Weiland; Müller spricht vom 30. Lebensjahr&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Bauernhof seiner Tante als Knecht tätig. Nebenher übte er sich im Holzschnitzen. Seine Arbeiten wurden wegen ihrer Feinheit bewundert und führten dazu, dass der westfälische Oberpräsident [[Ludwig von Vincke]] ihm deswegen ein Stipendium an der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in Berlin vermittelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Bitte [[Ernst Rietschel]]s, wurde er ins Atelier von [[Christian Daniel Rauch]] aufgenommen. Später arbeitete er als Schüler der Akademie unter [[Christian Friedrich Tieck]] und [[Johann Gottfried Schadow]]. 1837 erneuerte er die Reliefszenen von [[Georg Franz Ebenhech]] am [[Portikus]] der [[Sankt-Hedwigs-Kathedrale]] und schuf ein Modell für das Giebelrelief mit der Darstellung der [[Anbetung der Könige]], das jedoch erst 1897 in neobarocken Formen von [[Nikolaus Geiger]] ausgeführt wurde. Durch Verkauf kleiner Arbeiten verschaffte sich Achtermann endlich die Mittel zu einer Reise nach [[Italien]]. Mit 41 Jahren ließ er sich gegen 1839 bei den &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschrömer]]n&amp;#039;&amp;#039; in [[Rom]] für den Rest seines Lebens nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rom verfertigte er 1849 eine [[Pietà]], die sich im [[St.-Paulus-Dom]] von [[Münster]] befand und in kleineren Nachbildungen anderer Bildhauer verbreitet ist, von der er aber auch selbst Kopien anfertigte. Sie wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] weitgehend zerstört, wie auch sein umfangreichstes Werk, eine aus fünf überlebensgroßen Figuren bestehende Kreuzabnahme aus [[Carrara-Marmor]], die 1858 im Dom zu Münster aufgestellt wurde. Fragmente beider Werke, im Wesentlichen die Köpfe, sind heute im Obergeschoss der [[St.-Paulus-Dom#Domkammer|Domkammer]] ausgestellt. Eine Nachbildung der Pietà steht in der nördlichen Turmkapelle des Doms. Die letzte von ihm selbst 1875 in Marmor angefertigte Kopie der Pietà befindet sich in einer eigens dafür errichteten Marienkapelle in [[Lenhausen]] (Gemeinde [[Finnentrop]], [[Sauerland]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Greitemann, Alfons: Lenhausen. Mein Heimatdorf in Vergangenheit und Gegenwart. Lenhausen 1968 S. 100 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. September 1842 trat Wilhelm Achtermann in die römisch-deutsche [[Campo Santo Teutonico|Campo-Santo-Bruderschaft]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Noack (Kulturhistoriker)|Friedrich Noack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1927, Band 2, S. 54&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise wirkte er dort als Vorstandsmitglied. Im Jahre 1857 stiftete er ein Bronzekreuz für die Mitte ihres Friedhofs sowie eine Kopie seiner Pietà aus Gips. Sie wurde vom Maler [[August Wilhelm Julius Ahlborn]] für den Mutter-Gottes-Altar der Campo-Santo Kirche verziert, stand jedoch von 1884 bis zur Entfernung in den 1970er-Jahren auf dem Hochaltar. Die Schaffung einer Marmorvariante hatte Achtermann wegen seines hohen Alters abgelehnt. 1879 verkaufte er der Erzbruderschaft vom Campo Santo mit erheblichem Rabatt ein Auferstehungsrelief, das in der Schweizer-Kapelle der Kirche aufgestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=j7UtAQAAIAAJ&amp;amp;q=Franz+von+Thun+und+Hohenstein+Michael+Knegten&amp;amp;dq=Franz+von+Thun+und+Hohenstein+Michael+Knegten&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=20CUTuLcD-ap4gSElvSiCA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CDEQ6AEwAA Zum Achtermann Relief in der Schweizer-Kapelle des Campo Santo]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem schuf er 1859 auf dem deutschen Vatikanfriedhof den Grabstein für &amp;#039;&amp;#039;Michael Knegten&amp;#039;&amp;#039;, ehemals Hauslehrer des Staatsmannes [[Franz von Thun und Hohenstein (Politiker)|Franz von Thun und Hohenstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;Weiland, S. 441 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte größere Arbeit war ein gotischer Altar mit drei Reliefs aus dem Leben Christi für den [[Veitsdom|Dom zu Prag]], (1873 aufgestellt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Achtermann starb am 26. Mai 1884 und wurde am 28. Mai 1884 auf dem [[Campo Santo Teutonico]] zu Rom beigesetzt. Die Inschrift der Grabplatte hatte er selbst entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westfälische Schriftstellerin [[Ferdinande von Brackel]] aus [[Welda]] verewigte Wilhelm Achtermanns Leben 1887 in der Novelle &amp;#039;&amp;#039;„Der Spinnlehrer von Carrara“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Alexander Müller: [https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=66706 Achtermann, Wilhelm] in Biographisches Künstler-Lexikon, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig 1882, S. 3 f.&lt;br /&gt;
* [[Allgemeines Künstlerlexikon]] Band I, 1992, Seite 237&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|1|91}}&lt;br /&gt;
* Albrecht Weiland: &amp;#039;&amp;#039;Der Campo Santo Teutonico in Rom und seine Grabdenkmäler. Band I&amp;#039;&amp;#039;, Herder, Freiburg im Breisgau 1988, ISBN 3-451-20882-2, S. 321 ff.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630024743/http://www.bautz.de/bbkl/a/achtermann_w.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Wilhelm Achtermann|band=1|spalte=19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende&amp;lt;!-- da noch nicht eingearbeitete--&amp;gt; Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|Koordinaten|St.-Paulus-Dom, Fragmente der Werke Achtermanns in der Domkammer|Breitengrad=51/57/47/N|Längengrad=7/37/32/E|Benutzer=[[Benutzer:Flominator|Flominator]]|ISO-Region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
* Johann Hertkens: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Achtermann, Westfälisches Künstlerleben&amp;#039;&amp;#039;. Trier, Paulinus-Dr., 1895.&lt;br /&gt;
* Dagmar Kaiser-Strohmann: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Wilhelm Achtermann (1799–1884) und Carl Johann Steinhäuser (1813–1879), ein Beitrag zu Problemen des Nazarenischen in der deutschen Skulptur des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt a. M., Peter Lang, 1985. ISBN 3-8204-8184-2.&lt;br /&gt;
* Innocenz. M. Strunk: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Achtermann, ein westfälisches Künstlerleben&amp;#039;&amp;#039;. Vechta i.O., Albertus-Magnus-Verl., 1931.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Harald Tesan&lt;br /&gt;
   |Titel=Thorvaldsen und seine Bildhauerschule in Rom&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-412-14197-6}}&lt;br /&gt;
* Erika Wicher: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Achtermann, 1799–1884 : ein nazarenischer Bildhauer Westfalens&amp;#039;&amp;#039;. Münster, Regensberg, 1993. ISBN 3-7923-0649-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118808753}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118808753}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bshv-everswinkel.de/heimatverein/denkmal/abc/pdf/achtermann.pdf Infos zu Wilhelm Achtermann auf www.bshv-everswinkel.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.krippenverein-osnabrueck.de/Kuenstler/Achtermann_Wilhelm.html Biografische Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118808753|LCCN=n86104204|VIAF=64803933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Achtermann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1799]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Achtermann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Achtermann, Theodor Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1799&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Túrelio</name></author>
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