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	<title>Wilfried Paulsen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilfried_Paulsen&amp;diff=1560634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Richard Lenzen: /* Leben und Wirken */ →Kleinigkeit...</title>
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		<updated>2024-09-23T11:37:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; →Kleinigkeit...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WilfriedPaulsen.jpg|thumb|Wilfried Paulsen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilfried Paulsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1828]] auf Gut Nassengrund bei [[Blomberg]] in [[Lippe (Land)|Lippe]]; † [[2. Februar]] [[1901]] ebenda) war ein deutscher [[Kartoffel|Kartoffelzüchter]].&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred van Fondern: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Schachfreunde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. J. Bucher, Luzern/Frankfurt am Main 1980, S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinem umfangreichen Sortiment galt er in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts als der Marktführer für [[Kartoffel|Pflanzkartoffeln]] in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Paulsen, Sohn eines [[Gutsbesitzer]]s und Enkel des Forstmanns [[Johann Christian Paulsen]], erwarb sich durch Selbststudium ein umfangreiches Wissen über die Theorie und Praxis des Landbaus. 1855 erbte er das 82 Hektar große Gut Nassengrund seines Vaters und setzte die von diesem 1846 begonnene [[Kartoffel|Kartoffelzucht]] fort. 1864 gelang ihm ein erster Teilerfolg: die Aufzucht von [[Sämling]]en aus [[Selbstbefruchtung]]. Die erste neu entstandene [[Sorte (Pflanze)|Sorte]] unter der Sortenbezeichnung „&amp;#039;&amp;#039;Erste von Nassengrund&amp;#039;&amp;#039;“ wurde eine erfolgreiche Zuchtsorte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung „Zucht- und Prüfungstation für neue Kartoffelvarietäten“, gründete Paulsen 1864 ein Geschäft für [[Kartoffel|Pflanzkartoffeln]]. In den folgenden Jahrzehnten entstanden neue Sorten. Die krebsresistente, sehr frühreifende Speisekartoffel „&amp;#039;&amp;#039;Paulsens Juli&amp;#039;&amp;#039;“ gehörte für viele Jahrzehnte zu den bekanntesten Kartoffelsorten in Deutschland. Aufgrund der exakten Prüfung der Sorten und der dadurch garantierten Lieferung von Pflanzgut bester Qualität erlangte sein Unternehmen Weltruf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seine Züchtungsversuche hat Paulsen mehrfach in Fachzeitschriften, u. a. in der „Deutschen Landwirtschaftlichen Presse“ berichtet. Für seine Verdienste als Pionier der deutschen Kartoffelzüchtung verlieh ihm die [[Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft]] 1894 die [[Große Silberne Preismedaille]]. 1895 wurde er zum Ökonomierat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulsen entstammte einer schachbegeisterten Familie. Sein Bruder [[Louis Paulsen]] (1833–1891) war ein bekannter Schachmeister. Wilfried Paulsen war ebenfalls ein starker Schachspieler, der zweimal den Kongress des Westdeutschen Schachbundes gewann, im Mai 1882 seine höchste [[historische Elo-Zahl]] von 2520 erreichte und in den Jahren 1870 und 1871 für insgesamt vier Monate auf dem zwölften Platz der nachträglich berechneten Weltrangliste lag&amp;lt;ref&amp;gt;[http://chessmetrics.com/cm/CM2/PlayerProfile.asp?Params=199510SSSSS3S098492000000111000000000023610100 Wilfried Paulsens historische Elo-Zahlen] auf chessmetrics.com (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;, er nahm in den letzten Jahrzehnten seines Lebens jedoch nur noch an wenigen Turnieren teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oekonomierat Paulsen †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Landwirtschaftliche Presse&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 28 (1901), S. 159 (mit Bild), {{ISSN|0012-0405}}. &lt;br /&gt;
* Dr. Quante: &amp;#039;&amp;#039;Wilfried Paulsen, Gutsbesitzer, Ökonomierat&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog, Bd. 6&amp;#039;&amp;#039;, 1901 (1904), S. 423–424.&lt;br /&gt;
* Kurt Ueberschär: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kartoffelzüchtung in Deutschland zugleich ein geschichtlicher Beitrag zur Sortenkunde&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Landwirtschaftliche Hochschule, Berlin 1929, S. 37–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|31735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138717664|VIAF=90976788}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Paulsen, Wilfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenzüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartoffel als Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Paulsen, Wilfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kartoffelzüchter und Schachspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1828&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut Nassengrund, [[Blomberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Gut Nassengrund, [[Blomberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Richard Lenzen</name></author>
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