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	<title>Wilfried Krallert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:03:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilfried_Krallert&amp;diff=2153882&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Ingo Haar und Alexander Pinwinkler; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-03T20:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Ingo Haar und Alexander Pinwinkler; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilfried Krallert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar]] [[1912]] in [[Wien]]; † [[16. März]] [[1969]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Kartographische Nachrichten]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18 (1968), S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Wien) war ein [[österreich]]ischer [[Geograph]] und [[Historiker]]. Als überzeugter [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]] beteiligte er sich in maßgeblicher Funktion an den Planungen und an der Umsetzung [[Ethnische Säuberung|ethnischer Säuberungen]] in [[Südosteuropa|Südost-]] und [[Osteuropa]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und war auch nach dem Ende des Kriegs als Geheimdienstagent tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Studium ===&lt;br /&gt;
Krallert war der Sohn eines Regierungsbeamten. Nach dem Abitur 1930 begann er ein Studium der Geschichte, Geographie und [[Kunstgeschichte]] an der [[Universität Wien]]. 1933 wurde er in das [[Institut für Österreichische Geschichtsforschung]] aufgenommen und promovierte 1935 bei [[Hans Hirsch (Historiker)|Hans Hirsch]]. Zwischen 1936 und 1938 war er als Mitarbeiter bei den [[Monumenta Germaniae Historica]] angestellt, für die er Editionen der Urkunden [[Konrad IV. (HRR)|Konrads IV.]] und [[Friedrich II. (HRR)|Friedrichs II.]] besorgte. 1937 wechselte er als Sekretär zur [[Südostdeutsche Forschungsgemeinschaft|Südostdeutschen Forschungsgemeinschaft]] in Wien. Später leitete er deren Publikationsstelle (P-Stelle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Engagement ===&lt;br /&gt;
Schon als Jugendlicher engagierte sich Krallert im extrem rechten politischen Lager. 1928 baute er die Wiener Zelle des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Mittelschülerbundes&amp;#039;&amp;#039; (DMB) auf, eine von der [[Sturmabteilung|SA]] überwachte Schülerorganisation. Zwischen 1930 und 1932 gehörte er der [[Deutsche Wehr (Verband)|Deutschen Wehr]] und dem [[Tannenbergbund]] [[Erich Ludendorff]]s an und wurde Landesleiter Wien des DMB. Im April 1933 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.529.315) und begann einige Monate später, sich in der neu gegründeten „Mittelstandarte Wien“, seit April „SS-Standarte 89“, zu engagieren (SS-Nummer 310.323).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte Krallert 1934 quasi als offizieller NSDAP-Historiker am nationalsozialistischen [[Juliputsch]] gegen den [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaat]] unter [[Engelbert Dollfuß]] teilnehmen. Auf Grund eines Missverständnisses kam es aber nicht dazu. Krallert wurde zum [[Organisationsstruktur der SS|Hauptscharführer]] befördert. Er organisierte geheimen Briefverkehr mit den im [[Anhaltelager Wöllersdorf]] internierten Nationalsozialisten. Zugleich wurde er in den [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS]] (SD) als hauptamtlicher Mitarbeiter aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Agent für den SD und das RSHA sowie Mitarbeiter im SS-Rasse- und Siedlungshauptamt ===&lt;br /&gt;
Für den SD und später für das [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) reiste Krallert getarnt mit Forschungsaufträgen zwischen 1934 und 1941 immer wieder nach Südosteuropa. Von 1938 an nannte er sich dabei „Fritz Bergmann“. Er war nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ Mitglied der Blockstelle Wien geworden und im Frühjahr 1939 des Amts VI des RSHA. Das RSHA nutzte Krallerts Kontakte während der Verhandlungen zwischen [[Königreich Ungarn|Ungarn]] und [[Königreich Rumänien|Rumänien]] im Vorfeld des [[Zweiter Wiener Schiedsspruch|Zweiten Wiener Schiedsspruchs]] von 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1940 war Krallert auch für das [[SS-Hauptämter#Rasse- und Siedlungshauptamt|Rasse- und Siedlungshauptamt]] tätig. Dort arbeitete er in der Wiener Geschäftsstelle der &amp;#039;&amp;#039;Volksdeutschen Forschungsgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee4334&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 334.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied des Sonderkommandos Künsberg ===&lt;br /&gt;
Während des [[Balkanfeldzug]]es beschlagnahmte Krallert als Sonderführer „Z“ mit dem [[Sonderkommando Künsberg]] (benannt nach ihrem Befehlshaber [[Eberhard von Künsberg]]) des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]] im April 1941 in [[Jugoslawien]] Karten und Dokumente, darunter die unveröffentlichten Daten der jugoslawischen Volkszählungen von 1931. Auf der Grundlage dieser Daten wurden durch Mitarbeiter der P-Stelle [[Ethnografie|ethnographische]] Karten erstellt und der SS und der [[Wehrmacht]] zur Verfügung gestellt. Die P-Stelle Wien beteiligte sich außerdem an den Planungen ethnischer Säuberungen. Unmittelbar nach seinem Einsatz in Belgrad beriet Krallert den [[Staatssekretär]] des [[Reichsministerium des Innern|Reichsministeriums des Innern]] (RMI), [[Wilhelm Stuckart]], bei den Verhandlungen mit [[Italien]] über die künftige Grenzziehung und in Fragen der [[Volkstumspolitik]] in Jugoslawien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Unternehmen Barbarossa|deutschen Überfall auf die Sowjetunion]] wurde Krallert als Sachbearbeiter des Einsatzkommandos „Potsdam“ des Sonderkommandos Künsberg eingesetzt. Wie auf dem Balkan wurden dabei vor allem Akten und Archivalien requiriert, die später durch die P-Stelle Wien zu ethnographischen Volkstumskarten verarbeitet werden sollten. Krallert organisierte zunächst die Sichtung und Weiterleitung des erbeuteten Materials. Anschließend nahm er als Angehöriger des Einsatzkommandos „Nürnberg“, des späteren Einsatzkommandos Süd A bzw. Süd B (Wolga) an Beutezügen in der [[Geschichte der Ukraine während des Zweiten Weltkriegs|Ukraine]] und im [[Nordkaukasus]] teil. Formal waren die Mitglieder nicht dem SD, sondern dem RMI zugeordnet. Eine Verwicklung des Sonderkommandos Künsberg in die Tötungsaktionen der SS ist damit allerdings nicht ausgeschlossen, eine unmittelbare Beteiligung Krallerts an Tötungen aber bislang auch nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenleiter des Amtes VI G des RSHA ===&lt;br /&gt;
Krallert wurde 1942 für seine Einsätze auf dem Balkan und in Russland mit dem [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätsommer 1943 übernahm Krallert die Funktion eines Gruppenleiters des RSHA VI G („Wissenschaftlich-Methodischer Forschungsdienst“) unter [[Walter Schellenberg (SS-Mitglied)|Walter Schellenberg]], sein Stellvertreter im Amt VI G war [[Jürgen von Hehn]]. Damit leitete er nicht nur die Nachwuchsschulung des Auslandsnachrichtendienstes, sondern vor allem die Nachrichtenbeschaffung und die Konfiszierung von Kulturgütern und Bibliotheken für die Forschungsinstitute des RSHA. In diesem Zusammenhang initiierte, plante und realisierte Krallert zum Beispiel 1944 die Plünderung jüdischer Buchhandlungen und Antiquariate in Ungarn zu Gunsten der P-Stelle Wien, eine Aktion, an der er nicht nur persönlich, sondern auch seine Frau [[Gertrud Krallert-Sattler|Gertrud]] und sein Bruder, SS-Untersturmführer [[Reinhold Krallert]]&amp;lt;ref&amp;gt;knapper Hinweis zu Reinhold Krallert auch bei: [[Frank-Rutger Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;„Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“: die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-35357-X, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie SS-Obersturmführer [[Alfred Karasek]] teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitarbeiter westlicher Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
1945 organisierte Krallert die Evakuierung der P-Stelle von Wien in das [[Stift St. Lambrecht|Kloster St. Lambrecht]] in der [[Steiermark]]. Am 30. Mai 1945 wurde er in [[Graz]] verhaftet und im [[Kriegsgefangenenlager]] 373 in [[Wolfsberg (Kärnten)|Wolfsberg]] in [[Kärnten]] untergebracht. Im Gegensatz zu den anderen Gruppenleitern des RSHA wurde Krallert nicht [[Nürnberger Prozesse|in Nürnberg angeklagt]]. Er wurde erst 1948 entlassen, nicht zuletzt weil er ausführlich vom britischen und amerikanischen Geheimdienst verhört wurde. Er arbeitete für den britischen Geheimdienst, wurde aber im Februar 1951 entlassen, weil er seine Informationen offenbar auch anderweitig verkaufte und allgemein als inkompetent angesehen wurde. Er wurde offiziell Mitarbeiter am „Keesing Archives for Current Events“ in Wien, wo er bis 1955 die Redaktion beim „Wissenschaftlichen Dienst Südosteuropa“ leitete. Nach Akten der [[Central Intelligence Agency|CIA]] war Krallert auch Agent des französischen Geheimdienstes. Spätestens seit 1952 arbeitete er außerdem für die [[Organisation Gehlen]] und ihre Nachfolgeorganisation, den [[Bundesnachrichtendienst]] sowie für das [[Bundesamt für Verfassungsschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzwerke der Südostforschung ===&lt;br /&gt;
Krallert hielt engen Kontakt mit anderen führenden Forschern der [[Südostforschung]], die zumeist ebenfalls während des Nationalsozialismus stark in die „Gegnerforschung“ der SS involviert waren, wie etwa [[Hans Koch (Historiker)|Hans Koch]], inzwischen Leiter des [[Osteuropa-Institut Regensburg|Osteuropa Instituts]] in [[München]] oder [[Fritz Valjavec]], inzwischen wieder Leiter des [[Südost-Institut]]s in München, die er beide mit Material versorgte. Die „Dokumentation der Vertreibung“ unterstützte Krallert durch die Beschaffung statistischen Materials. Krallerts Frau [[Gertrud Krallert-Sattler|Gertrud]] bearbeitete mit bzw. in der Nachfolge Valjavecs die „Südosteuropa-Bibliographie“ und übernahm 1960 die Leitung der Bibliothek des Südost-Instituts München. Krallert selbst wurde Mitarbeiter der „Arbeitsgemeinschaft Ost“, dem späteren [[Österreichisches Ost- und Südosteuropa-Institut|Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Institut]] in Wien. Zuletzt war er Hauptredakteur der „Dokumentation der Gesetze und Verordnungen Osteuropas“ in Wien. Er wurde am [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Wilfried Krallert |Friedhof=Zentralfriedhof |Jahr=1969}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungskarte der Südoststaaten.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1931.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Urkundenfälschungen des Klosters Weingarten.&amp;#039;&amp;#039; 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Methode der Bevölkerungszählungen im Südosten, 1: Rumänien, mit besonderer Rücksichtnahme auf die Zählung des Jahres 1930 und ihre Veröffentlichung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Landes- und Volksforschung.&amp;#039;&amp;#039; 1939, S. 489–508.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;41°/47° Kolozsvár (Klausenburg).&amp;#039;&amp;#039; Wien 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;42°/45° Râmnicu-Vâlcea.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Wien / Bremen 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;42°/46° Sibiu (Hermannstadt).&amp;#039;&amp;#039; Wien 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;44°/46° Kézdi-Vásárhely.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;48°/46° Odessa.&amp;#039;&amp;#039; Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Wien / Bremen 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Oświęcim|Oíswiecim]] (Teilstück) und Neusohl.&amp;#039;&amp;#039; Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Wien / Bremen 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Preszburg.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Wien / Bremen 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trentschin.&amp;#039;&amp;#039; Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Wien, Bremen 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volkstumskarte der Slowakei ; 9 Blätter im Maßstab 1:200.000.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volkstumskarte von Rumänien.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Auf Grund der Ergebnisse der amtlichen rumänischen Zählung über die Volkszugehörigkeit von 1930 (Recensamântul general al populaøtiei României 1930, Vol. 2, Bukarest 1939).&amp;#039;&amp;#039; Wien 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volkstumskarte von Ungarn und der Slowakei.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volkstumskarte von Ungarn und Jugoslawien.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1941.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volkstumskarte von Ungarn und Rumänien.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Planmässigkeit auf dem Gebiet sowjetrussischer kartographischer Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Kenntnis der sowjetischen Kriegsvorbereitungen auf einem wissenschaftlichen Teilgebiet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Landes- und Volksforschung.&amp;#039;&amp;#039; 1943, S. 12–44.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeindekarte von Rumänien.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte Osteuropas in kartographischer Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Methodik der historischen Karte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher für Geschichte Osteuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Nr. 4, 1955, S. 443–459.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Atlas zur Geschichte der deutschen Ostsiedlung.&amp;#039;&amp;#039; Velhagen &amp;amp; Klasing, Bielefeld 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte Osteuropas in kartographischer Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Methodik der historischen Karte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher für Geschichte Osteuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Nr. 3, 1958, S. 334–351.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wiener Quellenhefte zur Ostkunde.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Ost.&amp;#039;&amp;#039; Stiasny, Graz 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur gegenwärtigen Zahl der Deutschen im Südosten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Südost-Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1959, S. 7–18.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamenstelle bei der Arbeitsgemeinschaft Ost.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Osthefte.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Nr. 1, 1960, S. 68.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verstädterung in Südosteuropa und ihre sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Rudolf Vogel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Donau in ihrer geschichtlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; München 1961, S. 278–295.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Methodische Probleme der Völker- und Sprachenkarten dargestellt an Beispielen von Karten, über Ost- und Südosteuropa.&amp;#039;&amp;#039; 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karlheinz Mack: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Wilfried Krallert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Südosteuropa-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Nr. 1/2 1969, S. 28–29.&lt;br /&gt;
* [[Richard Georg Plaschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilfried Krallert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Osthefte.&amp;#039;&amp;#039; 11, Nr. 3, 1969, S. 179–182.&lt;br /&gt;
* [[Michael Fahlbusch]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Dienste des Deutschtums in Südosteuropa. Ethnopolitische Berater als Tathelfer für Verbrechen gegen die Menschlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Mathias Beer]] und [[Gerhard Seewann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Südostforschung im Schatten des Dritten Reiches. Institutionen – Inhalte – Personen.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2004, ISBN 3-486-57564-3 (= &amp;#039;&amp;#039;Südosteuropäische Arbeiten&amp;#039;&amp;#039; 119), S. 175–214.&lt;br /&gt;
* Michael Fahlbusch: &amp;#039;&amp;#039;Wilfried Krallert (1912–1969). Ein Geograf und Historiker im Dienst der SS.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karel Hruza]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Historiker 1900–1945: Lebensläufe und Karrieren in Österreich, deutschland und der Tschechoslowakei in wissenschaftsgeschichtlichen Portraits.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2008, S. 793–836.&lt;br /&gt;
* Petra Svatek: &amp;#039;&amp;#039;„Wien als Tor nach dem Südosten“ – Der Beitrag Wiener Geisteswissenschaftler zur Erforschung Südosteuropas während des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Mitchell Ash|Mitchell G. Ash]], Ramon Pils, Wolfram Nieß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus. Das Beispiel der Universität Wien.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2010, S. 111–139.&lt;br /&gt;
* Róbert Keményfi: &amp;#039;&amp;#039;Volkstumsforscher in Ungarn. Die Erinnerung an die Rolle der SS in der Geschichte der Nationalitätenkartographie von Ungardeutschen&amp;#039;&amp;#039;. In: Melinda Marinka, Róbert Keményfi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die heutige Konnotation des schwäbischen Phänomens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ethnographica et Folkloristica Carpathica&amp;#039;&amp;#039; 18). Debrecen University Press, Debrecen 2013, ISBN 978-963-473-625-7, S. 96–115.&lt;br /&gt;
* Matthias Gafke: &amp;#039;&amp;#039;Heydrichs Ostmärker. Das österreichische Führungspersonal der Sicherheitspolizei und des SD 1939-1945.&amp;#039;&amp;#039; WBG Academic, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-534-26465-0, S. 287f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilfried Krallert&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael Fahlbusch, [[Ingo Haar]], [[Alexander Pinwinkler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der völkischen Wissenschaften: Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., de Gruyter, Berlin 2017, S. 376–379.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1072229803|LCCN=n2021031599|VIAF=2908046}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krallert, Wilfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Anhaltelager Wöllersdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Jugoslawiens 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesnachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstliche Person (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstliche Person (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Sonderkommandos Künsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krallert, Wilfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geograph und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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