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	<title>Wilfried Huismann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2026-02-14T20:20:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilfried Huismann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar]] [[1951]] in [[Godensholt]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.filmbuero-bremen.de/huismann-wilfried/ |titel=Wilfried Huismann |werk= |hrsg=Filmbüro Bremen |datum= |abruf=2021-02-04 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein deutscher [[Journalist]], [[Autor]], [[Filmregisseur|Filmemacher]] und dreifacher Träger des [[Grimme-Preis|Adolf-Grimme-Preises]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Huismann studierte Sozialwissenschaften und Geschichte in [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] und [[Universität Hannover|Hannover]], bevor er 1981 als [[Entwicklungshelfer]] nach [[Santiago de Chile]] ging und 1982 seine journalistische Tätigkeit, zunächst als Autor von Radio-Features, aufnahm. Ab 1986 war er Mitarbeiter des politischen Fernsehmagazins &amp;#039;&amp;#039;[[Monitor (Fernsehmagazin)|Monitor]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huismann ist Regisseur einer aufwändigen internationalen Co-Produktion mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Lieber Fidel&amp;amp;nbsp;– Maritas Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (2000), die die Liebe von [[Marita Lorenz]] zu [[Fidel Castro]] nachzeichnet, weiterhin Autor der ARD-Reihe &amp;#039;&amp;#039;Politische Morde&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete mit der &amp;#039;&amp;#039;WDR&amp;amp;nbsp;– die story&amp;#039;&amp;#039;-Redaktion zum Beispiel an den Folgen: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Henry Kissinger&amp;#039;&amp;#039; (2001), &amp;#039;&amp;#039;Des Teufels Lehrling&amp;#039;&amp;#039; (2002), &amp;#039;&amp;#039;Verrat in Santiago&amp;amp;nbsp;– Wer erschoss Salvador Allende&amp;#039;&amp;#039; (2003), &amp;#039;&amp;#039;Eiskalt&amp;amp;nbsp;– Pinochets Plan Z&amp;#039;&amp;#039; (2003), &amp;#039;&amp;#039;Russisch Roulette&amp;amp;nbsp;– Die Agenten, der Kreml und das Kanzleramt&amp;#039;&amp;#039; (2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer breiten Öffentlichkeit wurde er durch seine Filmdokumentation über das [[Attentat auf John F. Kennedy]] bekannt, welches die [[ARD]] am 6. Januar 2006 ausstrahlte. Huismann präsentierte darin teilweise neue Dokumente und Aussagen von Zeitzeugen, auf die er während seiner drei Jahre langen Recherche gestoßen war. Sie belegen nach seiner Ansicht die These, dass der [[kuba]]nische Regierungschef [[Fidel Castro]] Auftraggeber des mutmaßlichen Attentäters [[Lee Harvey Oswald]] gewesen sei. Während der Film einerseits für den Fachpreis &amp;#039;&amp;#039;Hollywood Award&amp;#039;&amp;#039; nominiert wurde, führten die Thesen in Deutschland zu anhaltenden Diskussionen in Fachkreisen und in Printmedien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WDR-Mitarbeiter Ekkehard Sieker veröffentlichte zusammen mit dem Buchautor [[Lothar Buchholz]] Mitte September 2006 die 160-seitige Untersuchung &amp;#039;&amp;#039;Rendezvous mit der Quote&amp;#039;&amp;#039;, in der zentrale Thesen des Films kritisch hinterfragt werden und in Frage gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huismann lebt mit seiner Familie in [[Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwarzbuch WWF 2012 ==&lt;br /&gt;
Am 20. April 2012 erschien das [[WWF]]-kritische Buch &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuch WWF&amp;#039;&amp;#039; von Huismann. Huismann kritisiert in seinem Buch die Nähe des WWF zur Industrie, dessen aus seiner Sicht koloniale Vergangenheit und Intransparenz sowie die Beteiligung an ökologisch umstrittenen Projekten und die Annahme von Spendengeldern von Firmen.&amp;lt;ref&amp;gt;FAS: „Buchhandel kuscht vor WWF“ 3. Juni 2012. S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verlagsgruppe Random House |url=https://www.youtube.com/watch?v=G99TTShenys |titel=Wilfried Huismann: Schwarzbuch WWF. Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda. |datum=2012-04-19 |zugriff=2018-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zusammenarbeit mit Großkonzernen bezeichnet Huismann als &amp;#039;&amp;#039;Grünen Ablasshandel&amp;#039;&amp;#039;: Der WWF sitze in verschiedensten Gremien, wo Konzerne Zertifikate über nachhaltige Produktion erhielten, während sie gleichzeitig die Urwälder vernichteten und die Umwelt mit Chemikalien vergifteten. Unter den Schutzprojekten für Tiger, Gorillas usw. würden ferner immer wieder die indigenen Völker leiden. Diese Völker würden aus den Schutzgebieten, ihren angestammten Siedlungsgebieten, vertrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Huismann: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuch WWF.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenfalls übte Huismann Kritik an der Unterstützung des WWF von Lachszucht. So soll das Gehalt einer Lachsexpertin des WWF Norwegen jahrelang zu hundert Prozent von [[Marine Harvest]] gezahlt worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Tomik |Titel=Umweltschutz: „Der WWF ist schizophren“ |Sammelwerk=FAZ.NET |Datum=2012-06-03 |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/umweltschutz-der-wwf-ist-schizophren-11772066.html |Abruf=2018-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WWF bezeichnet die Anschuldigungen von Huismann als „Halbwahrheiten“ und übte schon vor Erscheinen des Buches Druck auf die [[Verlagsgruppe Random House]] aus, um eine Veröffentlichung zu verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-11771956&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/druck-auf-buchhaendler-wwf-draengt-kritisches-buch-vom-markt-11771956.html | titel=WWF drängt kritisches Buch vom Markt | autor=Stefan Tomik | werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] | datum=2.&amp;amp;nbsp;Juni 2012 |zugriff=14.&amp;amp;nbsp;Dezember 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schwarzbuch war für eine Woche im Handel erhältlich, bis der WWF bei großen Buchhändlern über eine Anwaltskanzlei in einem Schreiben Unterlassungsansprüche geltend machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-11771956&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.buchreport.de/2012/06/03/das-verschwundene-schwarzbuch/ www.buchreport.de, Das verschwundene Schwarzbuch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl der WWF keine einstweilige Verfügung gegen das Schwarzbuch erwirken konnte und die Verhandlung vor dem [[Landgericht]] [[Köln]] erst angesetzt war und der Verkauf damit nicht verboten war, verschwand es dennoch von großen Teilen des Marktes; große Buchhändler wie [[Amazon]], [[Thalia Bücher]], [[Libri]], [[Koch, Neff und Volckmar|KNV]] und [[Verlagsgruppe Weltbild|Weltbild]] nahmen das Buch aus dem Sortiment. Die [[FAZ]] sprach wie [[Burkhardt Müller-Sönksen]], medienpolitischer Sprecher der [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-[[Bundestagsfraktion]] von einer Selbstzensur der Großhändler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Verlag Random House konnte es jedoch weiterhin bezogen werden. Auch buchhandel.de, die [[Börsenverein des Deutschen Buchhandels]]tochter MVB und andere kleinere Händler wie die [[Osiandersche Buchhandlung]] und [[eBuch]] boten das Buch weiter an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.buchreport.de/2012/06/06/wir-kuschen-nicht/ www.buchreport.de, Wir kuschen nicht]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2. Juni machte die FAZ die Vorgänge öffentlich und die Affäre wurde in der Folge von anderen Printmedien wie [[Stern (Zeitschrift)|Stern]] und [[Focus]] aufgegriffen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Verlag bereits ca. 5000 Bücher verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Juli 2012 kam es zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen WWF, Verlag und Autor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sueddeutsche-de_2012-07-26_GBG&amp;quot; /&amp;gt; Für die 3. Auflage des Buches kommt es zur Streichung oder Überarbeitung von 21 Textpassagen. Das Interview mit der WWF-Mitarbeiterin Dörte Bieler musste bereits nach der Gerichts-Entscheidung am 15. Juni in der 2. Buchauflage gestrichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interview über negative Folgen des Palmölanbaus hatte Huismann mit der WWF-Mitarbeiterin Bieler kurz nach ihrem Vortrag auf der Konferenz &amp;#039;&amp;#039;World Ethanol 2010&amp;#039;&amp;#039; in Genf zum Thema Bioenergie 2010 geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMP_2011&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Pakt mit dem Panda – Was uns der WWF verschweigt&amp;#039;&amp;#039;, WDR 2011, Ausstrahlung: 22. Juni 2011, Dokumentarfilm von Wilfried Huismann.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitpunkt-ch_PWS&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.webcitation.org/6TxdaRX8V | webciteID=6TxdaRX8V | text=Der Panda wehrt sich – mit neuen Behauptungen}}&amp;#039;&amp;#039;, zeitpunkt.ch, von Wilfried Huismann, archiviert vom [http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/der-panda-wehrt-sich-mit-neuen-behauptungen.html?cHash=03c9f44012&amp;amp;type=98 Original] am 9. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-de_2011-06-22_PMK&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.webcitation.org/6TxSRfQwE | webciteID=6TxSRfQwE | text=Doku kritisiert den WWF – Ein Panda mit Kratzern}}&amp;#039;&amp;#039;, taz.de, 22. Juni 2011, von Susanne Hamann, archiviert vom [https://taz.de/Doku-kritisiert-den-WWF/!5118170/ Original] am 9. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelte sich um das einzige Interview, das Huismann mit dem WWF erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-de_2011-06-22_PMK&amp;quot; /&amp;gt; Nach Darstellung des WWF waren die Persönlichkeitsrechte der WWF-Mitarbeiterin in der ersten Buchauflage grob verletzt worden, so dass sich WWF, Verlagsgruppe Random House und der Autor Huismann auf einen Vergleich bezüglich der Persönlichkeitsrechte am 25. Juli 2012 geeinigt hätten, nach dem die WWF-Mitarbeiterin nicht mehr zitiert, ihr Bild nicht mehr verwendet werden und ihr Name nicht mehr genannt werden dürfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWF_EDJ&amp;quot; /&amp;gt; Laut Süddeutscher Zeitung (SZ) hatten Huismann und Verlagsjustiziar Rainer Dresen bereits im Juni 2012 zugestimmt, dass die WWF-Expertin in einer Zwischenauflage nicht mehr mit Namen zitiert, sondern nur noch „namenlose Biomasse-Referentin“ genannt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sueddeutsche-de_2012-07-26_GBG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorhandenen Bücher der beiden ersten Auflagen durften vom Handel ohne Auflagen weiter verkauft werden. Die Grundthese des Buches, dass der WWF für Umweltsünder-Unternehmen als „Grünwaschanlage“ zum [[Greenwashing]] diene, blieb durch außergerichtliche Einigung unberührt. Die SZ titelte entsprechend: &amp;#039;&amp;#039;Grünwaschanlage bleibt Grünwaschanlage&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sueddeutsche-de_2012-07-26_GBG&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.webcitation.org/6Tvsmi9zH | webciteID=6Tvsmi9zH | text=Einigung im Streit um „Schwarzbuch WWF“ – Grünwaschanlage bleibt Grünwaschanlage}}&amp;#039;&amp;#039;, sueddeutsche.de, 26. Juli 2012, von Lars Langenau, archiviert vom [https://www.sueddeutsche.de/medien/einigung-im-streit-um-schwarzbuch-wwf-gruenwaschanlage-bleibt-gruenwaschanlage-1.1423287 Original] am 8. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Huismanns Buch zufolge hätten [[Global Player]] wie [[Coca-Cola]], [[Royal Dutch Shell|Shell]], [[Monsanto]], [[HSBC]], [[Cargill]], [[BP]], [[Alcoa]] and [[Mowi|Marine Harvest]] durch das &amp;#039;&amp;#039;Greenwashing&amp;#039;&amp;#039; von dem „grünen“ Image des WWF profitiert, um ihren Geschäften unverändert nachgehen zu können, während der WWF Finanzmittel in Millionenhöhe aus diesen Verbindungen erhalten habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guardian_2014-10-04_WIA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Darstellung des WWF falsifizierte das Landgericht Köln am 11. Dezember 2013 mehrere Tatsachenbehauptungen – laut WWF „Kernaussagen der Dokumentation »Der Pakt mit dem Panda«“ – aus dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Pakt mit dem Panda]]&amp;#039;&amp;#039; als unwahr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWF-de_GGW&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.webcitation.org/6TxNuJYD6 | webciteID=6TxNuJYD6 | text=„Der Pakt mit dem Panda“ – Der WWF informiert – Gericht gibt WWF Recht – Mehrere unwahre Tatsachenbehauptungen dürfen nicht mehr veröffentlicht werden}}&amp;#039;&amp;#039;, wwf.de, [ohne Erscheinungsdatum], archiviert vom [https://www.wwf.de/der-wwf-informiert/ Original] am 9. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWF_EDJ&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.webcitation.org/6TxOFAE9k | webciteID=6TxOFAE9k | text=„Der Pakt mit dem Panda“ und „Schwarzbuch WWF“ – Ergebnis der juristischen Auseinandersetzung – Das darf nicht mehr über den WWF behauptet werden}}&amp;#039;&amp;#039;, wwf.de, [ohne Erscheinungsdatum], archiviert vom [http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Ergebnis-der-juristischen-Auseinandersetzung-Pakt-mit-dem-Panda-Schwarzbuch-WWF.pdf Original] am 9. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schwarzbuch WWF basiert auf jener Dokumentation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sueddeutsche-de_2012-07-26_GBG&amp;quot; /&amp;gt; Im Dezember 2014 wurde in einem Berufungsverfahren festgestellt, Huismann hätte der [[Pressekodex|pressemäßigen Sorgfaltspflicht]] nicht genügt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Ergebnis-der-juristischen-Auseinandersetzung-Pakt-mit-dem-Panda-Schwarzbuch-WWF.pdf |wayback=20140706022841 |text=„Der Pakt mit dem Panda“ und „Schwarzbuch WWF“   }} Abgerufen am 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er und die Sender SWR und WDR dürfen die entsprechenden Aussagen aus der Dokumentation nicht wiederholen. Ähnliche Anschuldigungen ergingen auch, als Huismann im Jahre 2018 in ähnlicher Manier eine Dokumentation über das Öko-Siegel des [[Marine Stewardship Council]] drehte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christopher Zimmermann |Titel=Nachhaltigkeitssiegel sind auch nur Verbrauchertäuschung? Das Meeresfisch-Beispiel in DAS GESCHÄFT MIT DEM FISCHSIEGEL. DIE DUNKLE SEITE DES MSC |Hrsg=Susanne Kaul, Stephan Lange |Sammelwerk=Politische Ziele und ästhetische Strategien von Umweltdokumentarfilmen. Eine interdisziplinäre Annäherung |Band=70 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Thünen Report |Ort=Braunschweig |Datum=2020 |ISBN= |Seiten=87-100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. So lassen die inszenatorischen Herangehensweisen in »Das Geschäft mit dem Fischsiegel - Die dunkle Seite des MSC« ebenfalls eine pressemäßige Sorgfaltspflicht vermissen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Kügle |Titel=„No one wants to see dolphins dying!“ – Die audiovisuellen Totschlagargumente in DAS GESCHÄFT MIT DEM FISCHSIEGEL. DIE DUNKLE&lt;br /&gt;
SEITE DES MSC |Hrsg=Susanne Kaul, Stephan Lange |Sammelwerk= |Band=70 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Thünen Report |Ort=Braunschweig |Datum=2020 |ISBN=978-3-86576-205-4 |Seiten=101-116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 erschien eine englischsprachige Überarbeitung – umbenannt von „The Silence of the Pandas“ in &amp;#039;&amp;#039;PandaLeaks – The Dark Side of the WWF&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guardian_2014-10-04_WIA&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.webcitation.org/6Tvr8QRgu | webciteID=6Tvr8QRgu | text=WWF International accused of ‘selling its soul’ to corporations}}&amp;#039;&amp;#039; (englisch). The Guardian (The Observer), 4. Oktober 2014, von John Vidal, archiviert vom [https://www.theguardian.com/environment/2014/oct/04/wwf-international-selling-its-soul-corporations Original] am 8. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Huismann erklärte in einem im November 2014 veröffentlichten Interview, da kein großer englischsprachiger Verlag das Buch hätte veröffentlichen wollen, sei es für die Herausgabe des Buches in englischer Sprache notwendig gewesen, dass der Autor die Auslandsrechte für sein Buch zurückkaufte, einen „Miniverlag“ gründete und eine eigene Übersetzung finanzierte. Als Beispiel aus dem Buch &amp;#039;&amp;#039;PandaLeaks&amp;#039;&amp;#039; zog Huismann die jüngere WWF-Kampagne zur Rettung des [[Orang-Utan]]s in [[Indonesien]] heran. Es gebe dabei – so Huismann – kein einziges Orang-Utan-Rettungsprojekt des WWF in Indonesien, und die meisten Orang-Utans würden nicht in den Nationalparks leben, um deren Pflege sich der WWF bemühe, sondern in Sekundärwäldern, die aktuell von der [[Palmöl]]industrie abgeholzt würden. Der WWF, der Huismann zufolge traditionell eine Nähe zur Energie- und Agrarindustrie aufweise, habe aber beispielsweise 2007 einen Kooperationsvertrag mit [[Wilmar International]] als größtem Palmölproduzenten der Region abgeschlossen, mit dem Ziel [[Biokraftstoff]] (&amp;#039;&amp;#039;bio fuel&amp;#039;&amp;#039;) zu erzeugen. Allein bei den dafür notwendigen Rodungen seien zwei Drittel der großen Orang-Utan-Populationen im Gebiet vernichtet worden. Der WWF trage daher die Mitverantwortung für die Tötung von weitaus mehr Orang-Utans als durch Schutzmaßnahmen des WWF in den Nationalparks gerettet würden. Huismann selbst bezeichnete als seine „Kernthese“, dass der WWF, der in seinen Geschäftsführungen nicht mehr viele klassische Naturschützer, sondern aus der Wirtschaft und dem Bereich [[Öffentlichkeitsarbeit|Public Relations]] kommendes Personal mit hohen Gehältern beschäftige, als [[Geschäftsmodell]] verfolge, „mit der Natur, mit den Tieren, mit dem Mitleid der Menschen für die bedrohte Natur sehr viel Geld zu verdienen“. Der WWF sehe daher die Glaubwürdigkeit seines Geschäftsmodells durch die kritische Berichterstattung Huismanns bedroht. Aufgrund der Klage des WWF und der folgenden außergerichtlichen Einigung hätten nicht nur in der deutsch- und englischsprachigen Fassung Passagen gestrichen und umgeschrieben werden müssen, sondern es sei zudem zu seit Jahren anhaltenden gerichtlichen Auseinandersetzungen über den von Huismann erstellten Film „Silence of the pandas“ gekommen, die sowohl dessen Ausstrahlung als auch dessen internationalen Vertrieb blockierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freie-radios-net_07-11-2014_PWK&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.webcitation.org/6Tvq9sCV8 | webciteID=6Tvq9sCV8 | text=Panda wetzt die Krallen – englisches „Schwarzbuch WWF“ in Buchläden}}&amp;#039;&amp;#039; ({{Webarchiv | url=http://www.webcitation.org/6TvqF5Xhh | webciteID=6TvqF5Xhh | text=MP3}}: 9:03 min.), freie-radios.net, Interview von Wilma Rall mit Wilfried Huismann auf [[Radio RaBe]] – Bern 11, 7. November 2014, archiviert vom [https://www.freie-radios.net/67216 Original] ([https://www.freie-radios.net/mp3/20141107-pandawetzt-67216.mp3 MP3]) am 8. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Huismann erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zum Beispiel drei Adolf-Grimme-Preise für &amp;#039;&amp;#039;Das Totenschiff&amp;#039;&amp;#039; (1994), &amp;#039;&amp;#039;Gesucht wird … Das Geheimnis um das Olympia-Attentat 1972&amp;#039;&amp;#039; (1996), &amp;#039;&amp;#039;Machtspieler&amp;amp;nbsp;– Friedrich Hennemann und der Untergang des Bremer Vulkan&amp;#039;&amp;#039; (1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Reportage &amp;#039;&amp;#039;Das Totenschiff&amp;#039;&amp;#039; wurde Huismann auch 1995 mit dem [[Fritz-Sänger-Preis]] ausgezeichnet. Für die Reportage &amp;#039;&amp;#039;Gesucht wird … Die Schuld an der Vulkan-Pleite&amp;#039;&amp;#039; wurde Huismann zusammen mit [[Klaus Schloesser]] 1998 mit dem [[Ernst-Schneider-Preis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 erhielt er auf dem &amp;#039;&amp;#039;New York Festival&amp;#039;&amp;#039; in [[New York City|New York]] für seinen Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Schnappschuss mit Che&amp;#039;&amp;#039; die „Gold World Medal“ in der Kategorie „National/International Affairs“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citybeat.de/news/ehrung-fur-bremer-filmemacher/ &amp;#039;&amp;#039;„Ehrung für Bremer Filmemacher“&amp;#039;&amp;#039;]; Pressemitteilung von [[Radio Bremen]] vom 27.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 (abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;Januar 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt; Für &amp;#039;&amp;#039;Der Pakt mit dem Panda&amp;#039;&amp;#039; erhielt er 2012 den renommierten [[Otto-Brenner-Preis|Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 erhielt er den [[Deutsche Akademie für Fernsehen|Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Dokumentarfilm&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 erhielt er den [[Robert-Geisendörfer-Preis]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Fernsehen&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1988: Franca Magnani (mit Albrecht Reinhard)&lt;br /&gt;
* 1990: Untergetauchte Kamera – Fotografie im Widerstand&lt;br /&gt;
* 1991: Die Mafia Ost (mit [[Jürgen Thebrath]])&lt;br /&gt;
* 1991: Bremen-Bagdad (mit Rainer Kahrs)&lt;br /&gt;
* 1992: Kühl bis ans Herz: Porträt der Treuhandpräsidentin (mit Jürgen Thebrath)&lt;br /&gt;
* 1993: Der Junge mit dem Engelsgesicht&lt;br /&gt;
* 1994: [[Das Totenschiff (Dokumentarfilm)|Das Totenschiff]]&lt;br /&gt;
* 1995: Das Schicksal der entführten Kinder&lt;br /&gt;
* 1996: Gesucht wird … Das Geheimnis um das Olympia-Attentat 1972 (mit Jürgen Thebrath)&lt;br /&gt;
* 1998: Der Tod des Pharao: Anwar al Sadat&lt;br /&gt;
* 1999: Biedermanns Reich (mit Moni von Behr)&lt;br /&gt;
* 1999: Machtspieler&amp;amp;nbsp;– Friedrich Hennemann und der Untergang des [[Bremer Vulkan]] (mit Klaus Schloesser)&lt;br /&gt;
* 2000: Lieber Fidel&amp;amp;nbsp;– Maritas Geschichte&lt;br /&gt;
* 2001: Der Fall Henry Kissinger&lt;br /&gt;
* 2002: Des Teufels Lehrling&lt;br /&gt;
* 2003: Eiskalt&amp;amp;nbsp;– Pinochets Plan Z&lt;br /&gt;
* 2003: Verrat in Santiago&amp;amp;nbsp;– Wer erschoss Salvador Allende?&lt;br /&gt;
* 2004: Russisch Roulette&amp;amp;nbsp;– Die Agenten, der Kreml und das Kanzleramt&lt;br /&gt;
* 2006: [[Rendezvous mit dem Tod: Warum John F. Kennedy sterben musste]]&lt;br /&gt;
* 2007: Schnappschuss mit Che&lt;br /&gt;
* 2009: Tatort-Drehbuch: [[Tatort: Schiffe versenken|Schiffe versenken]] (mit Philip LaZebnik)&lt;br /&gt;
* 2010: Tatort-Drehbuch: [[Tatort: Schlafende Hunde|Schlafende Hunde]] (mit Dagmar Gabler)&lt;br /&gt;
* 2010: Lachsfieber (mit [[Arno Schumann]])&lt;br /&gt;
* 2011: [[Der Pakt mit dem Panda]]&lt;br /&gt;
* 2014: Tatort-Drehbuch: Brüder (mit Dagmar Gabler)&lt;br /&gt;
* 2015: Tatort-Drehbuch: Wer Wind sät, erntet Sturm (mit Boris Dennulat und Dirk Morgenstern)&lt;br /&gt;
* 2016: Bolivien und das „Recht“ auf Kinderarbeit (ARTE-Reportage)&lt;br /&gt;
* 2016: King of Cocaland - UN loses War on Drugs, 52 min. (deutsch: Steuergeld für die Kokain-Mafia?)&lt;br /&gt;
* 2018: Das Geschäft mit dem Fischsiegel – die dunkle Seite des MSC, 52 min. (WDR)&lt;br /&gt;
* 2019: Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte, 4 Teile, je 52 min. (ARTE/WDR, als Zweiteiler im Das Erste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dieser Augenblick rückt näher: Reportagen aus Chile&amp;#039;&amp;#039;. [[Pahl-Rugenstein Verlag]], Köln 1983, ISBN 3-7609-0758-X&lt;br /&gt;
** Auszug: &amp;#039;&amp;#039;Santiago, Tage im September,&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Für eine bessere Republik. Ein Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Kleine Bibliothek Politik und Zeitgeschichte, 480. ebd. 1987, Essay 225&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cuba: ein Reisebuch&amp;#039;&amp;#039;. [[VSA-Verlag]], Hamburg 1989, ISBN 3-87975-504-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rendezvous mit dem Tod: Warum John F. Kennedy sterben musste&amp;#039;&amp;#039;. [[Pendo Verlag]], München 2006, ISBN 3-86612-095-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuch WWF. Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda&amp;#039;&amp;#039;, [[Gütersloher Verlagshaus]], Gütersloh 2012, ISBN 978-3-579-06675-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pandaleaks: The Dark Side of the WWF.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 2014, ISBN 978-1-5023-6654-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.wilfried-huismann.de/&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|110513010}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0401267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=110513010|LCCN=n/86/824941|NDL=001220162|VIAF=15369208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huismann, Wilfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Investigativjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimme-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Huismann, Wilfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dokumentarfilmer und Sachbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Godensholt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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