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	<title>Wilfried Hasselmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilfried_Hasselmann&amp;diff=214789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niedersachse35: Weblink ergänzt</title>
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		<updated>2025-11-08T12:59:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Hasselmann, Wilfried-Bild-5819-1.jpg|mini|Plakat zur Landtagswahl in Niedersachsen 1990]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F048863-0012, Bonn, Landesvertretung Niedersachsen, Festtag.jpg|mini|200px|Wilfried Hasselmann, 1976]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilfried Hasselmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1924]] in [[Celle]]; † [[9. Januar]] [[2003]] in Nienhof, Gemeinde [[Langlingen]], [[Landkreis Celle]]) war ein deutscher [[Landwirt]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Wilfried Hasselmann wurde am 23. Juli 1924 als Sohn des Landwirts und späteren Politikers [[Otto Hasselmann]] geboren. Nach dem Besuch der Oberschule absolvierte er eine Ausbildung an der Landwirtschaftlichen Fachschule in Celle, die er mit der Gehilfenprüfung abschloss. Von 1942 bis 1945 nahm er als Artillerieoffizier am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Nach dem Kriegsende arbeitete er in Fremdbetrieben. Er bestand die Meisterprüfung und übernahm 1955 den elterlichen Hof in Nienhof. Daneben durchlief er eine Laufbahn als [[Reserveoffizier]] bei der [[Artillerietruppe (Bundeswehr)|Artillerie]] der [[Bundeswehr]], zuletzt als [[Oberst]] der Reserve (1981).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasselmann war von 1962 bis 1969 Bundesvorsitzender des [[Bund der Deutschen Landjugend|Bundes der Deutschen Landjugend]] und zeitweise Mitglied der [[Landessynode]] der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers]]. Darüber hinaus fungierte er als Vorsitzender des Verbandsausschusses des Genossenschaftsverbandes Niedersachsen, als Vorsitzender des Versichertenbeirates der [[R+V Versicherung]] und als Vorsitzender des Aufsichtsrates der [[Genossenschaftsbank|Volksbank]] [[Aller]]/[[Oker]] in [[Müden (Aller)]]. Weiterhin war er Aufsichtsratsmitglied der Industrieverwaltungsgesellschaft mbH sowie der [[Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband|Raiffeisenhauptgenossenschaft]] in [[Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasselmann war verheiratet und hatte zwei Söhne. Sein Onkel war der Landwirtschaftsfunktionär [[Edmund Rehwinkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Am 13. September 1942 beantragte Hasselmann die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.231.857).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13790389&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landtag.niedersachsen.de/Drucksachen/Drucksachen_16_5000/4501-5000/16-4667.pdf NS-Vergangenheit von Ministern und Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen] (PDF; 92&amp;amp;nbsp;kB), Landtagsdrucksache 16/4667, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1961 trat er in die CDU ein; ab 1969 war er Mitglied des [[CDU-Bundesvorstand]]es. Von 1968 bis 1990 war er Landesvorsitzender der CDU in [[Niedersachsen]]. Nach seinem Rücktritt nach der verlorenen [[Landtagswahlen (Niedersachsen)#Wahl zum 12. Niedersächsischen Landtag (13. Mai 1990)|Landtagswahl 1990]] wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Christdemokraten in Niedersachsen gewählt. Nach seinem Tode im Januar 2003 wurde die Landesgeschäftsstelle der CDU in Niedersachsen ihm zu Ehren &amp;#039;&amp;#039;Wilfried-Hasselmann-Haus&amp;#039;&amp;#039; getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Hasselmann war von 1963 bis 1994 Mitglied des fünften bis zwölften [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtages]] und dort von 1970 bis 1976 Vorsitzender der CDU-Fraktion. Bei der [[Landtagswahlen (Niedersachsen)#Wahl zum 8. Niedersächsischen Landtag (9. Juni 1974)|Landtagswahl 1974]] wurde er als Spitzenkandidat seiner Partei aufgestellt. Obwohl die CDU die meisten Sitze im Parlament erlangte, konnte Hasselmann sich bei der Wahl zum [[Ministerpräsident]]en nicht durchsetzen. Die Abgeordneten der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] wählten zusammen mit den Stimmen der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] statt seiner [[Alfred Kubel]] zum neuen Regierungschef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Nach der Bildung einer [[Große Koalition|Großen Koalition]] aus SPD und CDU wurde Hasselmann am 19. Mai 1965 als [[Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz|niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]] in die von Ministerpräsident [[Georg Diederichs]] geführte Regierung des [[Niedersachsen|Landes Niedersachsen]] berufen. Aufgrund der Bildung einer SPD-Alleinregierung schied er am 8. Juli 1970 aus dem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasselmann kehrte am 13. Februar 1976 als Minister für Bundesangelegenheiten in die Landesregierung zurück, nachdem zuvor [[Ernst Albrecht]] zum Ministerpräsidenten gewählt worden war. Gleichzeitig wurde er bis zum 12. Mai 1976 mit der Weiterführung der Geschäfte des [[Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport|Niedersächsischen Innenministeriums]] beauftragt. Am 9. Juli 1986 übernahm er schließlich die Leitung des Innenministeriums. Vom 13. Februar 1976 bis zum 19. Januar 1977 sowie erneut vom 28. Juni 1978 bis zum 31. Oktober 1988 übernahm er zusätzlich das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten. Am 31. Oktober 1988 trat er von seinen Regierungsämtern zurück, da ihm im Zusammenhang mit der „[[Spielbankenaffäre (Niedersachsen)|Spielbankenaffäre]]“ die Entgegennahme von Spenden vorgeworfen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrensenator der Tierärztlichen Hochschule Hannover, 1969&lt;br /&gt;
* [[Niedersächsischer Verdienstorden]], 1975&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]], 1977&lt;br /&gt;
* Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern, 1980&lt;br /&gt;
* Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband, 1984&lt;br /&gt;
* [[Niedersächsische Landesmedaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Diederichs III]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Diederichs IV]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Albrecht I]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Albrecht II]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Albrecht III]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Albrecht IV]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Albrecht V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118819984}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ml.niedersachsen.de/master/C39897891_N33681160_L20_D0_I655 Biographie beim Niedersächsischen Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz]&lt;br /&gt;
* [http://www.mi.niedersachsen.de/master/C596193_N665048_L20_D0_I522.html Biographie beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport]&lt;br /&gt;
* Datenbank &amp;quot;[https://personen.niedersaechsische-bibliographie.de/person/1043092366 Niedersächsische Personen]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 143.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Innenminister Niedersachsens&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landwirtschaftsminister Niedersachsens&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118819984|VIAF=50022144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasselmann, Wilfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (CDU Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftsminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Bundesangelegenheiten (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Niedersächsischen Landesmedaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Tierärztlichen Hochschule Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der CDU Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Ministerpräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Artillerist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasselmann, Wilfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landwirt und Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Celle]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Langlingen|Nienhof]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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