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	<title>Wilfried Basse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:24:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilfried_Basse&amp;diff=556673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-05-05T15:44:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilfried Basse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Friedrich Heinrich Hermann Basse&amp;#039;&amp;#039;; * [[17. August]] [[1899]] in [[Hannover]]; † [[6. Juni]] [[1946]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Dokumentarfilm]]er und [[Kameramann]], der erst in den 1970er/80er Jahren wiederentdeckt wurde, wegen seiner Haltung zum Regime der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] jedoch umstritten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;&amp;gt;Waldemar R. Röhrbein: &amp;#039;&amp;#039;BASSE, (1) Wilfried&amp;#039;&amp;#039; (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilfried Basse war der Sohn des hannoverschen Bankiers [[Wilhelm Basse]] und Enkel des Bankiers und Politikers [[August Basse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt; Nach seinem Abitur 1919 begann er ein Studium an der [[Kunstgewerbeschule Stuttgart]] und 1921 eine Banklehre bei seinem Vater, der 1923 starb. Basse erhielt daraufhin die [[Prokura]] und heiratete 1924 die Stuttgarter Verlegerstochter Felicitas Spemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er knüpfte Kontakte zu zahlreichen Künstlern wie [[Kurt Schwitters]] und den Mitgliedern der [[Kestnergesellschaft]]. Der 1927 von der Kestnergesellschaft aufgeführte Film &amp;#039;&amp;#039;Schaffende Hände, Teil II&amp;#039;&amp;#039; beeindruckte ihn derart, dass er beschloss, die Bankierskarriere endgültig aufzugeben. 1927 zog er nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier arbeitete er zunächst für [[Hans Cürlis]] und machte 1928 als [[Kameraassistent]] erstmals selbstständige Aufnahmen. 1929 stellte er seinen ersten Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Baumblütenzeit in Werder&amp;#039;&amp;#039; fertig. Bereits in diesem Erstlingswerk zeigte sich die für ihn charakteristische sanfte Ironie und das Interesse für den Einzelnen im Alltag. Im Juli 1929 gründete er seine eigene Produktionsfirma &amp;#039;&amp;#039;Basse-Film GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister Berlin HRB Nr. 42878&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Scheidung von seiner ersten Frau heiratete er seine Mitarbeiterin Gertrud „Tucki“ Geiss, die zuvor Lehrerin an der [[Kunstgewerbeschule Hannover]] war. Seine Sympathie für die politische Linke zeigte sich unter anderem 1931 in dem Informationsfilm &amp;#039;&amp;#039;Das rote Sprachrohr&amp;#039;&amp;#039; über eine [[Agitprop]]-Veranstaltung. Er war Mitglied der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] und bis 1931 Mitglied der [[Deutsche Liga für Menschenrechte|Liga für Menschenrechte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten 1933 arrangierte er sich nach anfänglichem Zögern mit den neuen Machthabern und vernichtete unmittelbar vor einer unangekündigten Haussuchung sämtliches ihn belastende Material.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Aktion wird laut CineGraph von Basses Frau in deren Memoiren in allen Details geschildert.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zu einem der wichtigsten Zulieferer von Lehrfilmen für die [[Reichsstelle für den Unterrichtsfilm]] (RfdU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=In Zusammenarbeit mit seiner Frau Gertrud und dem Kameramann [[Wolfgang Kiepenheuer]] entstehen bis 1939 zahlreiche [[Reportage]]n und Kulturfilme, die häufig Themen aus der Welt der Arbeit und des Sports behandeln |Autor=Jorg Giesemann |Quelle=Wir Wunderkinder. 100 Jahre Filmproduktion in Niedersachsen. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Historischen Museum Hannover vom 15. Oktober 1995 bis zum 16. Januar 1996. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Jorg Giesemann | Herausgeber=Gesellschaft für Filmstudien | Titel=Wir Wunderkinder | TitelErg=100 Jahre Filmproduktion in Niedersachsen. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Historischen Museum Hannover vom 15. Oktober 1995 bis zum 16. Januar 1996 | Seiten=276 | Kommentar=Redaktion: Susanne Höbermann, Pamela Müller}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges konnte Basse keine Filme mehr drehen. Im Winter 1945/46 kam es aufgrund einer Infektion zu einer [[Rippenfellentzündung]]. Amerikanische Freunde erreichten, dass er von Professor [[Ferdinand Sauerbruch]] operiert wurde, er starb jedoch einen Tag nach dem Eingriff am 6. Juni 1946 abends in der [[Charité]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Am bekanntesten ist sein 1932 bis 1934 gedrehter Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Deutschland – zwischen gestern und heute&amp;#039;&amp;#039;, der nach Eingriffen der Zensur mehrfach geändert werden musste. Er wurde 1934 zusammen mit anderen Filmen als deutscher Beitrag beim Filmfestival Venedig gezeigt und erhielt unerwartet einen vom römischen Lehrfilminstitut gestifteten Sonderpreis. Dieser Film wurde auf der [[Berlinale#Verzeichnis der Hommagen|Berlinale]] 1977 wiederaufgeführt. 1929 verantwortete er den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Markt in Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kiepenheuer]] (Zusammenstellung): &amp;#039;&amp;#039;Menschen im Deutschland von 1932 [Bildtonträger] : Deutschland zwischen gestern und heute&amp;#039;&amp;#039;, gekürzte Fassung des Originals, Frankfurt : Inter-Pathé-Film, [circa 1984], 1 Videokassette [VHS] (25 Min.) : s/w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basse war bei [[Leni Riefenstahl]]s [[Olympia (Film)|Olympia-Film]] einer der [[Kameramann|Kameramänner]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Arnheim]], Gertrud T. Basse, Friedrich Terveen: &amp;#039;&amp;#039;Wilfried Basse. Notizen zu einem fast vergessenen Klassiker des Deutschen Dokumentarfilms.&amp;#039;&amp;#039; In: Kraft Wetzel, Peter A. Hagemann: &amp;#039;&amp;#039;Liebe, Tod und Technik. Kino des Phantastischen 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Volker Spiess, Berlin 1977. ISBN 3-920889-59-2. Dort. S. 77–97 (mit Filmographie)&lt;br /&gt;
* Rolf Aurich, Susanne Fuhrmann, Pamela Müller (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Lichtspielträume. Kino in Hannover 1896–1991.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Theater am Aegi vom 6. Oktober bis zum 24. November 1991. Gesellschaft für Filmstudien, Hannover 1991, S. 146f.&lt;br /&gt;
* [[Ines Katenhusen]]: Anmerkung &amp;#039;&amp;#039;1105&amp;#039;&amp;#039; [mit zahlreichen Literaturhinweisen], in: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Politik. Hannovers Auseinandersetzungen mit der Moderne in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, zugleich [[Dissertation]] an der Universität Hannover unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Verständnis für eine Zeit gewinnt man vielleicht am besten aus ihrer Kunst&amp;#039;&amp;#039;, in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Studien]], Schriftenreihe des Stadtarchivs Hannover&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, Hannover: Hahn, 1998, ISBN 3-7752-4955-9, S. 346&lt;br /&gt;
* [[Waldemar R. Röhrbein]]: &amp;#039;&amp;#039;BASSE, (1) Wilfried.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 43; [https://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;lpg=PA16&amp;amp;dq=hannoversches+biographisches+lexikon&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=iHr-_WQioR&amp;amp;sig=_WS-dOrUwGQFZ8W2AQvLwN-oi0Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=94YKUd2XBdSAhQflrIHoDQ#v=onepage&amp;amp;q=basse&amp;amp;f=false online] über [[Google-Bücher]]&lt;br /&gt;
* Waldemar R. Röhrbein: &amp;#039;&amp;#039;Basse, (2) Wilfried.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 51.&lt;br /&gt;
* Thomas Tode: &amp;#039;&amp;#039;Wilfied Basse – Dokumentarfilm-Regisseur, Kameramann, Produzent.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 29, 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0060155}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|ae5a1e14fe9f497cb4489caf1f583b1c}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118507060|LCCN=no2019162094|VIAF=223601358}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Basse, Wilfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameramann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Basse, Wilfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Basse, Wilhelm-Friedrich Heinrich Hermann (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dokumentarfilmer und Kameramann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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