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	<title>Wildrettung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:27:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wildrettung&amp;diff=1712721&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alnilam: /* Literatur */ Blogs sind nicht geeignet</title>
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		<updated>2025-02-14T06:55:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Blogs sind nicht geeignet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Maßnahmen zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildrettung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind beim Mähen von landwirtschaftlichen Flächen im Interesse des [[Tierschutz]]es erforderlich, um die Verletzung von [[Wild]]tieren zu vermeiden. Wildrettung obliegt den Eigentümern und Bearbeitern der Flächen. Ein [[Jagdausübungsberechtigter]] muss zur Mitarbeit bereit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders gefährdet sind [[Bodenbrüter]], Junghasen und [[Kitz|Rehkitze]] beim ersten Schnitt auf dem Grünland, da sie im hohen Gras kaum zu erkennen sind. Als [[Ablieger]] drücken sich Kitze wie Junghasen bei Gefahr instinktiv noch tiefer starr zu Boden. Zu oft sind Fahrer schnell fahrender [[Kreiselmäher]] nicht mehr in der Lage, beim Erkennen von Tieren noch rechtzeitig anzuhalten. In der Getreide- und Rapsernte besteht zwar prinzipiell die gleiche Gefahr, jedoch sind die Jungtiere dann schon etwas älter und können besser flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen bei Rehwild ==&lt;br /&gt;
Besonders in Bezug auf [[Rehwild]] tragen folgende Maßnahmen zur Wildrettung bei:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.landwirtschaft-mv.de/cms2/LFA_prod/LFA/content/de/Fachinformationen/Gruenland_und_Futterwirtschaft/Gruenland_und_Ackerfutter/index.jsp?&amp;amp;artikel=2530 | archive-is=20120804112209 | text=Wildrettung}} [[Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei  Mecklenburg-Vorpommern]], 15. Mai 2008 (archivierte Webseite)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Duftzäune können Wild zeitweise vergrämen. Besonders entlang viel befahrener Straßen wird diese Methode benutzt. Dazu werden Pfähle mit einem [[Polyurethan]]schaum versehen, der eine für das Wild übelriechende [[Repellent]]-Substanz ausgast.&lt;br /&gt;
* Durch Anmähen der Flächen etwa einen Tag vor Beginn der Hauptarbeit wird das Wild auf der zu mähenden Fläche so beunruhigt, dass die [[Reh|Ricken]] die [[Kitz]]e wegführen. Die eigentliche [[Mähen|Mahd]] muss erfolgen, bevor die Ricken sich beruhigen und ihre Kitze wieder in die Fläche zurückführen.&lt;br /&gt;
* Blinklichter am Abend vor dem Mähen in die Wiese gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Haseder, S. 925&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Flächen können mit Hunden abgesucht werden. Hier sind die Jagdausübungsberechtigten im Sinne des [[Jagdschutz (Jagd)|Jagdschutzes]] in der Regel gerne behilflich. Der Einsatz gut ausgebildeter [[Vorstehhund]]e ist bei dieser Maßnahme vorteilhaft.&lt;br /&gt;
* Mit steigender Verbreitung von [[Drohne (Luftfahrzeug)|Drohnen]] wie unbemannten [[Multicopter]]n werden diese zum Aufspüren eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/news/2017-05/27/tiere-jaeger-retten-mit-drohnen-rehkitze-vor-den-maehdreschern-27112004 Zeit vom 27. Mai 2017: Wie Jäger mit Drohnen Rehkitze vor dem sicheren Tod bewahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eva Goldschald |url=https://veto-mag.de/drohnenrettung/ |titel=Rettung aus der Luft — Sabrina von Augenstein |werk=veto-mag.de |datum=2023-06-29 |abruf=2023-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 19. März 2021 zahlt die deutsche [[Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung]] einen Zuschuss zur Anschaffung entsprechender Drohnen mit [[Wärmebildkamera]]s durch eingetragene Vereine, die der Förderung des Jagdwesens, des Natur- oder Tierschutzes dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;BLE: [https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Rehkitz/Rettung_node.html Bund fördert die Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung], Bekanntmachung des [[Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft|Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft]]: [https://www.ble.de/SharedDocs/Downloads/DE/Projektfoerderung/Rehkitzrettung/Richtlinie.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 Richtlinie zur Förderung der Anschaffung von Drohnen mit Wärmebildkameras zur Rehkitzrettung] vom 2. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Rehkitz/Rettung_node.html |titel=Bundesförderprogramm für Drohnen mit Wärmebildkamerasystem zur Rehkitzrettung 2024 |werk=ble.de |hrsg=Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung |sprache=de |abruf=2024-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am Mähwerk kann ein mechanischer Wildretter angebracht werden. Es handelt sich um einen Balken, der die Arbeitsbreite des Mähwerkes etwa um das Doppelte überragt. An diesem Balken werden Ketten angebracht, die fast bis auf den Boden reichen. Wenn beim Arbeiten diese Ketten ein Stück Wild streifen, wird dieses aufgescheucht und kann vom Fahrer wahrgenommen werden.&lt;br /&gt;
* Die Wiese sollte von innen nach außen gemäht werden, da das Wild immer versuchen wird, in Richtung der Deckung zu flüchten.&amp;lt;ref&amp;gt;HessenJäger, S.&amp;amp;nbsp;24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mit [[Infrarot]]-Sensoren kann das Wild unter bestimmten Bedingungen zwar sicher erkannt werden, allerdings nicht tagsüber bei starker Erwärmung der Fläche durch Sonneneinstrahlung. An der Entwicklung solcher Sensoren und von [[Mikrowellen]]-Sensoren wird noch geforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
Das Unterlassen von Maßnahmen zur Wildrettung kann strafrechtliche Konsequenzen für den Landwirt haben, wegen Tötung von Wirbeltieren ohne vernünftigen Grund nach dem deutschen [[Tierschutzrecht]].&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu [http://www.rakemper.de/uploads/TierSchG.17%20(Rehkitze.M%C3%A4hdrescher)%20AG%20Biedenkopf.40Ds-4Js8205-09%20U%20v%2017.3.10.pdf AG Biedenkopf; Urteil vom. 17. März 2010 - 40 Ds - 4 Js 8205/09]; pdf, abgerufen am 31. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner kann er dem Jagdausübungsberechtigten zu [[Schadensersatz]] verpflichtet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ilse Haseder]], [[Gerhard Stinglwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Großes Jagdlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Augsburg 2000, Stichwort: Wildretter, ISBN 3-8289-1579-5&lt;br /&gt;
* HessenJäger – Offizielles Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes Hessen e. V. mit den amtlichen Verlautbarungen der Hessischen Jagdbehörden. Verlag Neumann-Neudamm AG, Ausgabe 04/2015, 34. Jahrgang, Bad Nauheim, 2015&lt;br /&gt;
* [[Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz|TVT e.V.]] (Arbeitskreis 6), Merkblatt Nr. 137: [https://www.tierschutz-tvt.de/alle-merkblaetter-und-stellungnahmen/?no_cache=1&amp;amp;download=TVT-MB_137_Wildrettung_bei_landw._Nutzfl.__Mai_2012_.pdf&amp;amp;did=139 Wildrettung bei der Bewirtschaftung Landwirtschaftlicher Nutzflächen], 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tierrettung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wild]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alnilam</name></author>
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