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	<title>Wildpflanze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:59:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wildpflanze&amp;diff=2167507&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 22. Januar 2025 um 16:54 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-22T16:54:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Einkorn.jpg|mini|Wildpflanzen (u. a. Klatschmohn, Kamille, Ackerstiefmütterchen) als Beikräuter im Getreideanbau (hier: Einkorn)]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildpflanze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wilde Pflanze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Pflanze]], die ihren [[Habitat|Lebensraum]] in der [[Wildnis]] bzw. in der [[Natur]] hat und sich ohne menschliche Hilfe (zum Beispiel [[Bewässerung]], [[Dünger|Düngung]] oder [[Schädlingsbekämpfung]]) am Leben hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den vom Menschen durch [[Zucht]], d.&amp;amp;nbsp;h. durch Auslese, Kreuzung und sonstiger genetischer Manipulation, entwickelten [[Kulturpflanze]]n sind Wildpflanzen das Ergebnis andauernder evolutionärer Anpassung der Pflanzen an die Umweltbedingungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Sachweh (Herausgeber):&amp;#039;&amp;#039; Der Gärtner, Band 3, Baumschule, Obstbau, Samenbau, Gemüsebau.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Ulmer, Stuttgart 1986/1989, ISBN 3-8001-1148-9, S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildpflanzen als Standortindikatoren ==&lt;br /&gt;
Das Auftreten bestimmter Wildpflanzen mit relativ geringer [[Ökologische Potenz|ökologischer Potenz]] auf kultivierten wie auch nicht kultivierten Standorten kann Hinweise auf die Beschaffenheit des Bodens oder des Untergrundes, das Vorhandensein von Schadstoffen oder auf kultivierten Land Anzeichen für eine fehlerhafte Bewirtschaftung sein (sogenannte [[Zeigerpflanze]]n). So gilt zum Beispiel ein vermehrtes, flächenhaftes Auftreten von [[Breitwegerich]] auf [[Weide (Grünland)|Weiden]] als Indikator für einen Übersatz mit Tieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Ulrich Heyland (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Spezieller Pflanzenbau.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage, Ulmer, Stuttgart 1952/1996, ISBN 3-8001-1080-6, S. 18 ff., auch zu weiteren Wildpflanzen als Zeigerpflanzen im Grünland.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Obwohl durch den Menschen seit der [[Neolithische Revolution|neolithischen Revolution]] zahlreiche Kulturpflanzenarten herangezogen wurden, nutzt er weiterhin Wildpflanzen in vielfältiger Art. Wildpflanzen dienen etwa als Bestandteile artenreichen [[Grünland]]s der Ernährung raufutterfressender [[Nutztier]]e und als [[Wildgemüse]] bzw. [[Wildkräuter]] auch unmittelbar der menschlichen Ernährung. Üblich ist auch weiterhin die Sammlung (zum Teil auch der Anbau in verschiedenen [[Garten]]typen&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Becela-Deller: &amp;#039;&amp;#039;Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994) Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1998 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 65). ISBN 3-8260-1667-X, S. 99–105 (&amp;#039;&amp;#039;Der Garten des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Klostergarten&amp;#039;&amp;#039;), hier: S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;) von Wildpflanzen als [[Heilpflanze]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Ulrich Heyland (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Spezieller Pflanzenbau.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage, Ulmer, Stuttgart 1952/1996, ISBN 3-8001-1080-6, S. 143 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Landschaftsbau wird zunehmend zur Begrünung auf gebietseigene und standortgerechte Wildpflanzen zurückgegriffen, um u.&amp;amp;nbsp;a. zur Erhaltung der genetischen Vielfalt einer Vermischung von Kultur- und Wildpflanzen sowie der weiteren Etablierung von [[Neophyt]]en entgegenzuwirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.natur-im-vww.de/wildpflanzen/#aussaat-und-erfolg Website des Verbandes dt. Wildsamen u. -pflanzenproduzenten zu den Gründen der Verwendung von Wildpflanzen bei Begrünungsmaßnahmen, abgerufen am 28. Dezember 2010].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Dietl, Josef Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Ökologischer Wiesenbau.&amp;#039;&amp;#039; avBUCH im Österreichischen Agrarverlag, Leopoldsdorf 2006, ISBN 3-7040-1919-4, S. 14.&lt;br /&gt;
* Margot Fischer: &amp;quot;Wilde Genüsse – Enzyklopädie und Kochbuch der essbaren Wildpflanzen&amp;quot;, Mandelbaum Verlag, Wien/Berlin, 3. überarbeitete Auflage 2021, ISBN 978385476-433-5&lt;br /&gt;
* Margot Fischer: &amp;quot;Essbare Wildpflanzen für Einsteiger&amp;quot;, Mandelbaum Verlag, Wien/Berlin, 2. Auflage 2023, ISBN 978399136-001-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4122416-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4122416-4|LCCN=sh85146677|NDL=01228231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzentyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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