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	<title>Wildpark Potsdam - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:00:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wildpark_Potsdam&amp;diff=409901&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Weblinks */ VIAF</title>
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		<updated>2025-05-05T21:54:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; VIAF&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WildparkHirsch.jpg|mini|hochkant|Hirschbronze am Eingang zum Wildpark beim Forsthaus Sanssouci-Tor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hegemeisterei.jpg|mini|Die Wildmeisterei am Kellerberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Entenfängerei.JPG|mini|Alte Entenfängerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Forsthaus Südtor.JPG|mini|Forsthaus Südtor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildpark Potsdam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein an den westlichen Stadtrand [[Potsdam]]s anschließendes Waldgebiet, das sich durch die Pirschheide bis an den [[Templiner See]] erstreckt. Der etwa 875 [[Hektar]] große Wald ist eines der ältesten und hervorragenden Beispiele für die Verknüpfung von höfischer Tradition und Landschaftsgärtnerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1966 ist der Wildpark Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Wald- und Havelseengebiet&amp;#039;&amp;#039;. Erreichbar ist er u.&amp;amp;nbsp;a. über die Bahnstation Potsdam [[Park Sanssouci]] (früher: &amp;#039;&amp;#039;Wildpark&amp;#039;&amp;#039;), bekannt durch den [[Kaiserbahnhof Potsdam|Kaiserbahnhof]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Wildpark]] ist Teil des [[Königreich Preußen|königlich preußischen]] Gesamtkonzeptes für die [[Brandenburg]]er Kulturlandschaft und die Insel Potsdam. In kulturhistorischer Sicht geht er auf eine programmatische Anregung [[Johann Moritz (Nassau-Siegen)|Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen]] zurück, der dem [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm]], der bei seinem Aufenthalt 1634–1638 die Lustgärten nach [[Niederlande|niederländischem]] Vorbild kennengelernt hatte, als Statthalter der brandenburgischen Besitzung [[Kleve]] den bedeutsamen Rat für die Gestaltung von Deutschlands Streusandbüchse und die Insel Potsdam erteilte: „Dies Eyland muß ein Paradies werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV.]] befahl in Konsequenz zu seinen Abrundungs- und Erweiterungsbauten in Sanssouci 1843 seinem Hofgärtner [[Peter Joseph Lenné|Lenné]] die Anlage des Wildparks, der schon im 1833 erstellten „Verschönerungsplan der Umgebung von Potsdam“ enthalten ist, der seinerseits wiederum Teil des 180 km² großen landschaftsgestalterischen Gesamtkunstwerkes entlang der [[Havel]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Forstbeamten entwarf [[Ludwig Persius]] 1842 drei Forsthäuser als Eingangsgebäude am Rand des Wildparkes und die Wildmeisterei am Kellerberg in dessen Mitte. Nordwestlich außerhalb des eigentlichen Wildparks war schon 1841 die Entenfängerei entstanden, das Wohnhaus für den Wärter, der den seit 1694 zunächst am [[Kleiner Entenfängerteich|Kleinen Entenfängerteich]] eingerichteten Entenfang betrieb. Die Gebäude sind im italienischen oder „normännischen“ Stil errichtet. Ihr architektonischer Charakter nahm Bezug auf die Stimmung der Umgebung, wobei die italienische Stilvariante bei lichten, heiteren Partien zur Anwendung kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wildmeisterei steht als größtes Gebäude im Zentrum der Anlage. Ursprünglich sollte sie noch durch einen von König Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV. als Teepavillon zu nutzendem Bauteil erweitert werden, dessen Ausführung aber unterblieb. In dem 2005 sanierten Haus ist die Waldschule untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im normannischen Stil gehaltene Forsthaus Sanssoucitor wird heutzutage als Tierklinik genutzt. Die unmittelbar neben dem Gebäude auf zwei Torpfeilern aufgestellten Hirschfiguren von [[Christian Daniel Rauch]] (1777–1857) waren seit der Gestaltung durch Lenné und Persius ein wesentliches künstlerisches Element am jetzt nicht mehr vorhandenen Nordeingang des Jagdreviers. 1945 waren sie durch die [[Rote Armee]] beschlagnahmt und im [[Wünsdorf]]er Militärgelände vor dem Theater aufgestellt worden. Am 30. März 2006 kehrten sie in den Wildpark zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forsthaus Südtor befindet sich unmittelbar an der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;1]] zwischen [[Potsdam]] und [[Geltow]]. Als einziger Bau im Wildpark ist das Forsthaus mit einer Rohziegelfassade errichtet, die allerdings mit einer [[Schlämme (Beschichtung)|Putzschlämme]] überzogen ist. Im sanierten Gebäude wurde 2006 eine Gaststätte eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten hat sich das zu Wohnzwecken genutzte &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Nordtor&amp;#039;&amp;#039; erhalten, welches sich in einem südländisch-italienischen Stilkleid präsentiert. Die Entenfängerei, welche sich nicht mehr auf dem Gebiet des eigentlichen Wildparks befindet, war ein typischer Bau im italienischen Villenstil mit Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist der Wildpark ein frei zugängliches Erholungs- und Wandergebiet. Die prägenden Kiefernwälder wurden durch Laubholzarten ergänzt. Die Pflege und Gestaltung des Waldgebietes wird durch den Landesbetrieb Forst Brandenburg wahrgenommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Nutzung ==&lt;br /&gt;
Am Westrand des Wildparks befindet sich das [[Einsatzführungskommando der Bundeswehr]]. Es ist in der ehemaligen Kaserne der „[[Luftkriegsschule]] 3“ der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Wehrmacht]] untergebracht. Unter dem [[Großer Entenfängerberg|Großen Entenfängerberg]] liegt die [[Bunkeranlage Kurfürst]], wo sich im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] das Hauptquartier des [[Oberkommando der Luftwaffe|Oberkommandos der Luftwaffe]] befand. Architekt dieser Anlage war [[Ernst Sagebiel]]. Sie steht teilweise unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verein Wildpark ==&lt;br /&gt;
Für die Verschönerung der Potsdamer Kulturlandschaft, insbesondere der Insel Potsdam und des Wildparks, und gegen Straßenbaumaßnahmen auf der Insel Potsdam und im Wildpark tritt der Wildpark e.&amp;amp;nbsp;V., Wildpark-West, ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildpark-West ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wildpark-West}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Rand des Wildparks befand sich eine frühere Domäne. Ab 1928 entwickelte sich die im Wald und am Havel-Ufer gelegene Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Wildpark-West&amp;#039;&amp;#039;, idyllisch im Wald und am Havelufer gelegen. Die Siedlung ist ein Gemeindeteil vom Ortsteil [[Geltow]], der zur Gemeinde [[Schwielowsee (Gemeinde)|Schwielowsee]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nordwestlichen Rand des Wildparks befindet sich weiterhin die Kleinsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Kuhfort&amp;#039;&amp;#039;, die zum Potsdamer Ortsteil [[Golm (Potsdam)|Golm]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09156105}}&lt;br /&gt;
* [https://www.potsdam-wildpark.de Förderverein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/22/54.04/N|EW=12/59/31.79/E|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7735925-2|VIAF=249283057}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Potsdam, Wildpark}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Potsdam)|Wildpark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Potsdam|Wildpark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wildpark]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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