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	<title>Wildon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wildon&amp;diff=303642&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-19T19:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen deutschen Zauberer siehe [[Joe Wildon]].}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Wildon&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 46/53/13/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 15/30/51/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 314&lt;br /&gt;
|PLZ                = 8410&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 03182&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 61059&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT WDO&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT225&lt;br /&gt;
|Straße             = Hauptplatz 55&lt;br /&gt;
|Website            = [http://www.wildon.gv.at/ www.wildon.gv.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Christoph Grassmugg&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = &amp;lt;!--wenn abweichend, z.B. Bürgermeisterin--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei             = ÖVP&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 25&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = 2020&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Land   = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
| Legende= ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
|ÖVP|SPÖ|FPÖ|Projekt Wildon|GRÜNE&lt;br /&gt;
| ÖVP = 12&lt;br /&gt;
| SPÖ = 9&lt;br /&gt;
| FPÖ = 1&lt;br /&gt;
| Projekt Wildon = 1&lt;br /&gt;
| Projekt Wildon Farbe = a9a9a9&lt;br /&gt;
| GRÜNE = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Bild1              = Gemeindeamt Wildon1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Gemeindeamt Wildon&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:037 Schloss Finkenegg südöstlich von Wildon - J.F.Kaiser Lithografirte Ansichten der Steiermark 1830.jpg|mini|Schloss Finkenegg, südöstlich von Wildon, um 1830,&amp;lt;br /&amp;gt;Lith. Anstalt J.F. Kaiser, Graz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bezirksgericht mit Steinpranger.JPG|mini|Ehemaliges Bezirksgericht mit Steinpranger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (betont auf der zweiten, langgesprochenen Silbe) ist eine [[Marktgemeinde]] in der südlichen [[Steiermark]] mit {{EWZ|AT|61059}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|6}}) und gehört zum [[Bezirk Leibnitz]]. Die Marktgemeinde liegt am [[Buchkogel (Südsteiermark)|Wildoner Berg]], der das [[Leibnitzer Feld]] eingrenzt, direkt an der Mündung der [[Kainach (Mur)|Kainach]] in die [[Mur (Fluss)|Mur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildon liegt beiderseits der [[Mur (Fluss)|Mur]] am Übergang zwischen [[Grazer Feld]] im Norden und [[Leibnitzer Feld]] im Süden. Der Westen der Gemeinde wird von der [[Kainach (Mur)|Kainach]] durchflossen, die nördlich des Ortszentrums am Fuß des [[Wildoner Berg]]es in die Mur mündet. Im Nordosten hat die Gemeinde einen kleinen Anteil am [[Oststeirisches Hügelland|Oststeirischen Hügelland]], im Nordwesten liegt das Südende des [[Kaiserwald (Steiermark)|Kaiserwaldes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
* Afram ({{EWZ|AT Ortschaft|15602}})&lt;br /&gt;
* Aug ({{EWZ|AT Ortschaft|15604}})&lt;br /&gt;
* Kainach bei Wildon ({{EWZ|AT Ortschaft|15624}})&lt;br /&gt;
* Lichendorf ({{EWZ|AT Ortschaft|15625}})&lt;br /&gt;
* Neudorf ob Wildon ({{EWZ|AT Ortschaft|15626}})&lt;br /&gt;
* [[Stocking]] ({{EWZ|AT Ortschaft|15607}})&lt;br /&gt;
* Sukdull ({{EWZ|AT Ortschaft|15608}})&lt;br /&gt;
* [[Weitendorf (Steiermark)|Weitendorf]] ({{EWZ|AT Ortschaft|15627}})&lt;br /&gt;
* Wildon ({{EWZ|AT Ortschaft|15629}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus sechs [[Katastralgemeinde]]n (Fläche Stand {{FLD|AT KG|STAND}}{{FLR|AT KG|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kainach ({{Fläche AT KG|66413}})&lt;br /&gt;
* [[Stocking]] ({{Fläche AT KG|66427}})&lt;br /&gt;
* Sukdull ({{Fläche AT KG|66428}})&lt;br /&gt;
* Unterhaus ({{Fläche AT KG|66429}})&lt;br /&gt;
* [[Weitendorf (Steiermark)|Weitendorf]] ({{Fläche AT KG|66430}})&lt;br /&gt;
* Wildon ({{Fläche AT KG|66431}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Steiermärkische Gemeindestrukturreform|Gemeindestrukturreform in der Steiermark]] ist Wildon seit 2015 mit den Gemeinde [[Weitendorf (Steiermark)|Weitendorf]] und Teile der ehemaligen Gemeinde [[Stocking]] zusammengeschlossen und führt den Namen Wildon weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;3 Abs.&amp;amp;nbsp;5 Z&amp;amp;nbsp;3 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark ([https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/LgblAuth/LGBLA_ST_20140402_31/LGBLA_ST_20140402_31.pdfsig Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz] – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr.&amp;amp;nbsp;31, Jahrgang 2014, {{ZDB-ID|705127-x}}, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Wildon hat elf Nachbargemeinden, vier davon liegen im [[Bezirk Graz-Umgebung]]&amp;amp;nbsp;(GU).&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD    = &amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;&amp;gt;[[Werndorf]] (GU)&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&amp;gt;[[Fernitz-Mellach]] (GU)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NORDOST = &amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;&amp;gt;[[Heiligenkreuz am Waasen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&amp;gt;[[Allerheiligen bei Wildon]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OST     = [[Sankt Georgen an der Stiefing]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Ragnitz]]&lt;br /&gt;
| SUED    = &amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;&amp;gt;[[Lang (Steiermark)|Lang]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&amp;gt;[[Lebring-Sankt Margarethen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| SUEDWEST= [[Hengsberg]]&lt;br /&gt;
| WEST    = [[Dobl-Zwaring]] (GU)&lt;br /&gt;
| NORDWEST= [[Wundschuh]] (GU)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Dörfer standen bereits in der [[Jungsteinzeit]] (um 4000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) an der strategisch günstigen Stelle im Mündungsgebiet von Kainach und Mur. Archäologische Funde am benachbarten [[Buchkogel (Südsteiermark)|Buchkogel]] bestätigen dies. Aus der späten [[Urnenfelderkultur|Urnenfeldzeit]] stammt ein [[Gräberfeld]], das in der Nähe der Hauptschule entdeckt wurde. Archäologische Grabungen am Bocksberg legten ein Grab aus der Lasinjakultur (frühe [[Kupfersteinzeit|Kupferzeit]]) frei, bei dem Reste einer [[Feuerbestattung]] ([[Leichenbrand]]) in einer Schüssel bestattet worden waren. Das Alter dieser Bestattung wurde mit etwa 6000 Jahren bestätigt, es handelt sich somit um das älteste Grab der Steiermark.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ältestes Grab der Steiermark entdeckt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;. Nr.&amp;amp;nbsp;24, Jahrgang 2013 (14. Juni 2013), 86.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, {{ZDB|2303595-X}}, Simadruck Aigner u. Weisi, Deutschlandsberg 2013, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist in seiner Bedeutung nicht abschließend entschlüsselt. Die Möglichkeiten reichen vom keltischen „fialdunum“ (gastfreundlicher Ort) über das slawische „bilo donje“ (Ort auf halber Höhe) bis zur „Wilde“ (die mittelhochdeutsche Bedeutung für Stute), die die Pferdefamilie mit dem größten Berg „Hengst“ und dem kleinsten „Ful“ (Fohlen) vervollständigen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter (um 1000 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) lag die [[Hengistburg]], das Zentrum der damaligen Mark an der mittleren Mur, vermutlich am Wildoner Schloßberg. Sie sollte die Grenze zum Osten sichern. Seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert folgten der Hengistburg mehrere nebeneinander bestehende Burgen nach: Das landesfürstliche Lehen [[Burg Alt-Wildon|Altwildon]] (erstmals erwähnt 1173), Sitz des angesehenen und mächtigen Geschlechtes der Herren von Wildon, die erzbischöflich-salzburgische [[Burg Neu-Wildon]] am Plateau sowie das Haus &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Ful|Ful]]&amp;#039;&amp;#039; und der Turm &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Hengst|Hengst]]&amp;#039;&amp;#039; auf halber Höhe sperrten den Weg vom [[Grazer Feld|Grazer]] in das Leibnitzer Feld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1219. Der Ort ist vor allem bekannt durch die Verbindung mit dem Minnedichter [[Herrand II. (Wildon)|Herrand von Wildonie]] (Herrand&amp;amp;nbsp;II. von Wildon), der um die Mitte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auch politisch tätig war. Die Wappenfarben der [[Herren von Wildon|Wildonier]], weiß-grün, haben zu dieser Zeit auch die damaligen Landesfarben der Steiermark, schwarz-weiß, verdrängt und auch der Steirer-Panther war das Wappentier der Wildoner. Der Ort erhielt noch Anfang des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Marktrechte und das Recht zur eigenen Befestigung. 1292 war Wildon Ausgangspunkt der Kämpfe des [[Landsberger Bund (Steiermark)|Landsberger Bundes]], eines Aufstandes steirischer Adeliger gegen den Habsburger [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht&amp;amp;nbsp;I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Riegersburg (Burg)|Riegersburg]] war einst Wildoner Besitz. Kaiserliche Truppen belagerten in der [[Baumkircher Fehde]] um 1470 Wildon über ein Jahr, ehe es erobert werden konnte. Es entstand die landesfürstliche Herrschaft Oberwildon. Grundherren waren ab 1624 dann die [[Eggenberg (Adelsgeschlecht)|Eggenberger]], mit deren Herrschaft ein ausgedehntes Landgericht verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1680 blieb Wildon von der Pest verschont, zum Dank wurde die Mariensäule (Pestsäule) am Hauptplatz errichtet. Zwischen 1796 und 1809 zogen mehrmals französische Besatzungstruppen durch. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte Wildon zunächst zur sowjetischen, dann zur britischen Besatzungszone. 1955 wurde die Gemeinde Unterhaus eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Wildon|maxEinwohner=5800&lt;br /&gt;
|werte=(1869,3093)(1880,3442)(1890,3475)(1900,3523)(1910,3852)(1923,3849)(1934,3943)(1939,4026)(1951,4391)(1961,4312)(1971,4329)(1981,4288)(1991,4370)(2001,4863)(2011,5101)(2021,5586)({{EWDJ|AT|61059}},{{EWZN|AT|61059}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}2024 war die Wanderungsbilanz leicht negativ und die Geburtenbilanz ganz leicht positiv. So lebten 2024 5749 Menschen in Wildon und 2025 waren es vier weniger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.at/atlas/blick/# |titel=Ein Blick auf die Gemeinde |abruf=2026-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildon - Kirche.JPG|mini|hochkant|Katholische Pfarrkirche hl. Magdalena in Wildon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weitendorf Ortskapelle West.jpg|mini|Dorfkapelle Weitendorf]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pfarrkirche St. Magdalena (Wildon)|titel1=Pfarrkirche St. Magdalena}}&lt;br /&gt;
* Wildon bildet zusammen seit 2009 mit den Gemeinden [[Hengsberg]], [[Lang (Steiermark)|Lang]] und [[Lebring-St.&amp;amp;nbsp;Margarethen]] die Kleinregion „Kulturpark Hengist“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Brücken über Kainach und Mur hatte der direkt an der Hauptstraße nach [[Triest]] liegende Markt eine wichtige Funktion im Verkehrsnetz. Flößerei und Schifffahrt auf der Mur brachten sowohl wirtschaftliche Vorteile als auch finanzielle Opfer, da an den Flüssen Uferschutzbauten errichtet werden mussten. Der ursprünglich wichtige Durchzugsverkehr entwickelte sich nach 1945 zur negativen Belastung, führte doch damals die so genannte „Gastarbeiterroute“ durch den engen Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 blockierten die Wildoner die [[Grazer Straße]] B&amp;amp;nbsp;67 und beschleunigten damit den Ausbau einer zwischenzeitlichen Umfahrung, bis später die [[Pyhrn Autobahn|Pyhrnautobahn]] A&amp;amp;nbsp;9 fertiggestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Erreichbarkeit der Wirtschaftszentren durch Autobahn, [[Südbahn (Österreich)|Südbahn]] und den 15&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Flughafen Graz]] positiv zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildon kann von [[Graz]] aus mit der [[S-Bahn Graz|S-Bahn]] Linie&amp;amp;nbsp;S5 Richtung [[Spielfeld]] – [[Straß in Steiermark|Straß]] in 24&amp;amp;nbsp;Minuten erreicht werden, die Züge verkehren stündlich, zur Hauptverkehrszeit in einem dichteren Intervall. Wildon liegt am [[Murradweg]], ein kleiner [[Badesee]] lädt im Hochsommer zu einem Zwischenstopp ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wildon befinden sich mehrere gastronomische Betriebe und kleinere und mittelständische [[Betrieb]]e, z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
* AKG Plastics (Kunststoffhohlkörper, seit 1962)&lt;br /&gt;
* Hereschwerke (Automation, Anlagenbau, ca. 200 Mitarbeiter)&lt;br /&gt;
* Der Basaltsteinbruch im 2015 eingemeindeten Ortsteil Weitendorf wurde längere Zeit von der Stadt Graz zur Deckung von Eigenbedarf betrieben. Am 4. März 2023 wurde veröffentlicht, dass die im Februar 2023 gegründete [[Wärmespeicher Weitendorf]] GmbH im (Grund-)Wasserkörper des Steinbruchs (1,9 Mio. m³ Volumen, 120&amp;amp;nbsp;°C) in der Gemeinde [[Zwaring]] und im Ortsteil Weitendorf auf 50&amp;amp;nbsp;ha Fläche gewonnene Sonnenwärme einspeichern soll, um via 3,5&amp;amp;nbsp;km langer Leitung in die bestehende Fernwärmeleitung ,(ab Mellach) einzubinden und die Stadt Graz zu beliefern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Sittinger: Bergbau speichert „grüne“ Fernwärme. Kleine Zeitung, Print, 4. März 2023, S. 34 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anm. Eigentümer der Wärmespeicher Weitendorf GmbH: 80 % Ecker-Eckhofen ([https://www.ecker-eckhofen.com/ Website]), 20 % F-Energies, Gilbert Frizberg ([https://www.f-energies.com/ Website])&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bundesverwaltungsgericht stellte fest, dass das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Sonnenspeicher Süd&amp;#039;&amp;#039; keine [[Umweltverträglichkeitsprüfung]] benötigt, wurde am 23. Jänner 2026 bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://steiermark.orf.at/stories/3339082/ |titel=Energie : Keine UVP für Sonnenspeicher-Projekt in Wildon nötig |werk=orf.at |datum=2026-01-24 |abruf=2026-01-24 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Jahrhundert gibt es in Wildon Schulen. Derzeit werden folgende öffentliche Schulen und ein Kindergarten betrieben:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wildon.gv.at/kultur/kinderbetreuung/ |titel=Kinderbetreuung |hrsg=Gemeinde Wildon |datum=2017-11-15 |abruf=2021-05-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wildon.gv.at/kultur/schulen/ |titel=Schulen |hrsg=Gemeinde Wildon |datum=2017-11-15 |abruf=2021-05-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Volksschule&lt;br /&gt;
* Mittelschule&lt;br /&gt;
* Herrand-von-Wildon Musikschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* [[SV Wildon|SV Raiffeisen Wildon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bezirksgericht in Wildon wurde 2002 aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Am 19. April 2023 wurde Christoph Grassmugg zum Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meinbezirk.at/leibnitz/c-politik/christoph-grassmugg-ist-neuer-buergermeister-von-wildon_a5997000 |titel=Christoph Grassmugg ist neuer Bürgermeister von Wildon |abruf=2023-12-04 |werk=MeinBezirk.at |datum=2023-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vorgänger Karl Kowald (ÖVP) wurde in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats am 18. Dezember 2020 zum Bürgermeister der Marktgemeinde Gemeinde gewählt.&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren von Helmut Walch (SPÖ) als Bürgermeister stellt nunmehr die Wildoner Volkspartei mit ihrer Mehrheit wieder den Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Gemeindevorstand gehören weiters der erste Vizebürgermeister Christoph Grassmugg (ÖVP), der zweite Vizebürgermeister Helmut Walch (SPÖ), der Gemeindekassier Werner Kammel (GRÜNE) und das Vorstandsmitglied Herbert Kicker (SPÖ) an.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;GemRat&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Österreich)|Gemeinderat]] besteht aus 25&amp;amp;nbsp;Mitgliedern. Nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahl 2020 setzt sich dieser wie folgt zusammen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.wildon.gv.at/aktuelles/amtstafel/ |titel=Amtstafel |werk= |hrsg=Gemeinde Wildon |datum= |abruf=2020-12-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12 Mandate [[ÖVP]]&lt;br /&gt;
* {{0}} 9 Mandate [[SPÖ]]&lt;br /&gt;
* {{0}} 1 Mandat [[FPÖ]]&lt;br /&gt;
* {{0}} 1 Mandat Projekt Wildon&lt;br /&gt;
* {{0}} 2 Mandate [[Die Grünen – Die Grüne Alternative|Die Grünen Wildon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=3| Partei&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |2020&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=3| [[Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2015|2015]]&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| [[Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2010|2010]]&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| [[Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2005|2005]]&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| 2000&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=3| Großgemeinde !! colspan=3 | Wildon !! colspan=3 | Weitendorf !! colspan=3 | Wildon&lt;br /&gt;
! colspan=3 | Weitendorf !! colspan=3 | Wildon !! colspan=3 | Weitendorf&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Stimmen&lt;br /&gt;
!%&lt;br /&gt;
!Mand.&lt;br /&gt;
! St. !! % !! M.&lt;br /&gt;
! St. !! % !! M. !! St. !! % !! M. !! St. !! % !! M.&lt;br /&gt;
! St. !! % !! M. !! St. !! % !! M. !! St. !! % !! M.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[ÖVP]]&lt;br /&gt;
|1224&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|1069 || 37 || 10&lt;br /&gt;
| 757 || 59 || 11&lt;br /&gt;
| 487 || 48 || 8&lt;br /&gt;
| 612 || 49 || 8&lt;br /&gt;
| 507 || 54 || 8&lt;br /&gt;
| 692 || 54 || 9&lt;br /&gt;
| 455 || 50 || 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[SPÖ]]&lt;br /&gt;
|875&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
| {{0}}727 || 25 || {{0}}7&lt;br /&gt;
| 190 || 15 || {{0}}2&lt;br /&gt;
| 420 || 41 || 6&lt;br /&gt;
| 330 || 27 || 4&lt;br /&gt;
| 435 || 46 || 7&lt;br /&gt;
| 265 || 21 || 3&lt;br /&gt;
| 198 || 22 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[FPÖ]]&lt;br /&gt;
|170&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| {{0}}618 || 22 || {{0}}5&lt;br /&gt;
| {{0}}44 || {{0}}3 || {{0}}0&lt;br /&gt;
| {{0}}40 || {{0}}4 || 0&lt;br /&gt;
| colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039; || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 192 || 15 || 2&lt;br /&gt;
| 107 || 12 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Grünen – Die Grüne Alternative|Die Grünen]]&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
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|{{0}}180 || {{0}}6 || {{0}}1&lt;br /&gt;
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| {{0}}66 || {{0}}7 || 1&lt;br /&gt;
| {{0}}85 || {{0}}7 || 1 || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 138 || 11 || 1 || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Projekt Wildon&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| {{0}}275 || 10 || {{0}}2&lt;br /&gt;
| 199 || 16 || {{0}}2 || colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 215 || 17 || 2&lt;br /&gt;
| colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;|| colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039; || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[BZÖ]]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| {{0}}34 || {{0}}3 || {{0}}0 || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039; || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039; || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039; || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | K. Reiter-Haas&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039; || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039; || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039; || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039; || colspan=3 |&amp;#039;&amp;#039;nicht kandidiert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 157 || 17 || 2&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Wahlberechtigte&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |4573&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://egov.stmk.gv.at/wahlen/GR2020/GR2020_61000.html |titel=Wahlen |abruf=2020-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=3| 4.343&lt;br /&gt;
! colspan=3| 2.052&lt;br /&gt;
! colspan=3| 1.256&lt;br /&gt;
! colspan=3| 1.855&lt;br /&gt;
! colspan=3| 1.201&lt;br /&gt;
! colspan=3| 1.770&lt;br /&gt;
! colspan=3| 1.116&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |57 %&lt;br /&gt;
! colspan=3| 67 %&lt;br /&gt;
! colspan=3| 63 %&lt;br /&gt;
! colspan=3| 82 %&lt;br /&gt;
! colspan=3| 68 %&lt;br /&gt;
! colspan=3| 81 %&lt;br /&gt;
! colspan=3| 73 %&lt;br /&gt;
! colspan=3| 84 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Alle Vorgängergemeinden (Stocking, Weitendorf und Wildon) hatten ein Gemeindewappen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-right&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;70&amp;quot; caption=&amp;quot;Wappen der Vorgängergemeinden&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
AUT Weitendorf COA.jpg|Weitendorf&lt;br /&gt;
AUT Wildon COA –2014.jpg|Wildon&lt;br /&gt;
AUT Stocking COA.jpg|Stocking&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Wildoner Wappen wurde am 17. November 1544 von König [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] an die Bürgerschaft verliehen, vermutlich auf Intervention vom in Wildon ansässigen Grundherrn und Erbfeldzeugmeister Maximilian Leysser. Die [[Blasonierung]] lautete:&lt;br /&gt;
: „Das Wappen zeigt in einem roten Schild auf einer grünen Wiese einen Turm. Der Turm ist aus weißen Quadern gemauert und hat ein goldenes Fallgitter. Aus den drei Zinnen erhebt sich die Gestalt eines bärtigen [[Wilder Mann#Heraldik|wilden Mannes]], der über die rechte Schulter mit beiden Händen einen Streitkolben zum Streich führt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wildon.gv.at/Gemeindewappen.35.0.html |wayback=20101204171319 |text=Das Wappen der Marktgemeinde Wildon}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieses Wappen, das wohl lediglich den Ortsnamen mit der Eigenschaft „wild“ in Zusammenhang bringen will, knüpft sich auch die Sage vom [[Wilder Mann|Wilden Mann]]. Dieser soll der Sage nach in der sogenannten „Wilde-Mann-Höhle“ am Schlossberg gehaust und die Ortsbewohner drangsaliert und bedroht haben. Eine von ihm gefangene Jungfrau soll ihn mit einer Stricknadel geblendet und so wehrlos gemacht haben. Die Figur des wilden, keulenbewehrten Mannes verweist auf keltische Heroen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Dagda]]) und u.&amp;amp;nbsp;U. auf eine vorchristliche Nutzung der Höhle als [[Naturheiligtum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AUT Wildon COA.jpg|120px|links]]&lt;br /&gt;
Durch die Gemeindezusammenlegung wurde das Wappen ab 1. Jänner 2015 ungültig und wurde mit Wirkung vom 30. Oktober 2019 von der [[Steiermärkische Landesregierung|Steiermärkischen Landesregierung]] neuerlich verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/LgblAuth/LGBLA_ST_20191021_81/LGBLA_ST_20191021_81.html 81. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 17. Oktober 2019 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Wildon (politischer Bezirk Leibnitz)], ris.bka.gv.at, abgerufen am 22. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die neue Blasonierung lautet:&lt;br /&gt;
: „In rotem Schild silbern ein gemauerter, schwarz gefugter Turm mit drei je von einer Schlüsselscharte schwarz durchbrochenen Zinnen und schwarz durchbrochenem, von je einer schwarz durchbrochenen Schlüsselscharte beseiteten Rundbogentor samt hochgezogenem goldenem Fallgitter. Aus dem Turm wachsend ein goldener langbärtiger Wilder Mann mit aufgesetztem, grün geflochtenem Kranz im krausen Haar, mit beiden Händen über sich einen silbernen, spitzenbewehrten Streitkolben zum Schlag führend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Herrand II. von Wildon]] (um 1230–um 1278), Minnesänger&lt;br /&gt;
* [[Andreas Hardter]] (1780–1816), Maler und Kunstpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Adolf Wagner (Maler, 1844)|Adolf Wagner]] (1844–1918), Architekt und Maler&lt;br /&gt;
* [[Franz Wendl]] (1876–1963), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Bruno Ortner]] (1889–1971), österreichischer Offizier, zuletzt Generalleutnant der Wehrmacht wohnte zeitweise dort&lt;br /&gt;
* [[Raimund Schittenhelm]] (* 1947), Kommandant der Landesverteidigungsakademie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Landkarten zum Gebiet von Wildon ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;125&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Josephinische Landesaufnahme Stainz Wildon.jpg|[[Josephinische Landesaufnahme]], ca.&amp;amp;nbsp;1790&lt;br /&gt;
 Aufnahmeblatt 5255-1.jpg|Wildon um 1879&lt;br /&gt;
 Wildon und Leibnitz 5255.jpg|[[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme]], ca.&amp;amp;nbsp;1910&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|61059}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wildon.gv.at/ Website der Marktgemeinde Wildon]&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/steiermark/sann/derwildemannvonwildon.html Der Wilde Mann von Wildon], sagen.at, Steiermark&lt;br /&gt;
* [https://www.hengist.at/ Internetpräsenz des Kulturparks Hengist]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Leibnitz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Wildon&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4195488-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbaugemeinde in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Kainach (Mur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weststeirisches Riedelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1219]]&lt;/div&gt;</summary>
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