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	<title>Wildkaninchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wildkaninchen&amp;diff=24342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jüppken: /* Gefährdung und Schutz */</title>
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		<updated>2026-04-29T18:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gefährdung und Schutz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name = Wildkaninchen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName = Oryctolagus cuniculus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName = Oryctolagus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor = [[Vilhelm Lilljeborg|Lilljeborg]], 1873&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name = Hasen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName = Leporidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name = Hasenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName = Lagomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName = Euarchontoglires&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild = Oryctolagus cuniculus Tasmania 2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wildkaninchen (&amp;#039;&amp;#039;Oryctolagus cuniculus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name = Altweltliche Kaninchen (Oryctolagus)&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildkaninchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Oryctolagus cuniculus&amp;#039;&amp;#039;) ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] in der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] Altweltliche Kaninchen (&amp;#039;&amp;#039;Oryctolagus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Hasen]] (Leporidae). Es ist die Stammform aller im deutschen Sprachraum bekannten [[Hauskaninchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oryctolagus cuniculus 01 MWNH 395.jpg|mini|links|Schädel (Sammlung [[Museum Wiesbaden]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildkaninchen haben ein graubraunes Fell. Im Nackenbereich ist es braun bis rostrot gefärbt. Im Gegensatz zum [[Feldhase]]n hat das Wildkaninchen relativ kurze Ohren (Löffel, 6–8&amp;amp;nbsp;cm), ist deutlich zierlicher (1,3 bis 2,2&amp;amp;nbsp;kg) und hat kürzere Hinterbeine. Die [[Kopf-Rumpf-Länge]] liegt zwischen 35 und 45 Zentimetern, der Schwanz (Blume) wird vier bis sieben Zentimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oryctolagus cuniculus distribution Map.png|mini|links|alt=|Verbreitungsgebiet des Wildkaninchens: orange = ursprüngliche Verbreitung, magenta = durch den Menschen eingeführt]]&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Verbreitung des Wildkaninchens nach dem Ende der [[Weichsel-Kaltzeit]] beschränkte sich auf den größten Teil der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]], [[Südfrankreich]] und [[Nordafrika]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; So leitet sich der Name &amp;#039;&amp;#039;[[Spanien]]&amp;#039;&amp;#039; vom [[Phönizische Sprache|Phönizischen]] ab und bedeutet eigentlich „Land der [[Schliefer]]“, weil die Phönizier die dort heimischen Kaninchen nicht kannten und sie mit dem Wort für die ihnen aus [[Phönizien|ihrer Heimat]] bekannten Schliefer bezeichneten. Seit der [[Antike]] wurde es in [[Italien]] und Westeuropa eingebürgert, im [[Mittelalter]] wurde es nach [[Frankreich]] und auf die [[Britische Inseln|Britischen Inseln]] gebracht, in der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] nach Deutschland, 1934 auf die Insel [[Sweti Iwan]] in [[Bulgarien]] sowie auf viele weitere Inseln in allen [[Ozean]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute lebt die Art in ganz [[Europa]] außer im mittleren und nördlichen [[Skandinavien]] und [[Island]]. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden Kaninchen in [[Australien]] (1788 und 1859)&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; und [[Neuseeland]] ausgesetzt. Darüber hinaus wurden sie in [[Südafrika]] und [[Nordamerika]] eingebürgert sowie Mitte des 20. Jahrhunderts auch in [[Südamerika]], nach mehreren erfolglosen Versuchen seit Mitte des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem lebt es auf zahlreichen Inseln des [[Pazifischer Ozean|Pazifik]], vor der afrikanischen Küste und in der [[Karibik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;  Die Art zählt zu den [[100 of the World’s Worst Invasive Alien Species|100 gefährlichsten Neobiota]] weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20151005Kaninchenbau3.jpg|mini|Eingänge zu einem Kaninchenbau]]&lt;br /&gt;
Wildkaninchen leben gesellig in mehr oder weniger großen Kolonien. Sie legen unterirdische Baue vorzugsweise in sandigem, lockerem Boden an, weshalb von Menschen aufgeschüttete Erdwälle häufig als Grundlage für die Baue genutzt werden. Die Gänge können bis zu drei Meter tief in die Erde hineinreichen und 45 Meter lang sein. Kaninchen sind dämmerungsaktive Tiere, manchmal kann man sie allerdings beim Sonnenbaden am frühen Morgen, in Städten, wo sie als [[Kulturfolger]] leben, auch tagsüber beobachten. Bei Gefahr können Kaninchen mit den Hinterläufen weithin vernehmbar auf die Erde klopfen, sie „trommeln“. Mit diesem Klopfen signalisieren sie ihren Artgenossen eine drohende Gefahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Hegering Schwelm: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.hegering-schwelm.de/lernortnatur/heimischeswild/wildkaninchen/index.html Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Schmerz oder großer Angst können sie schrille langgezogene Schreie ausstoßen.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Schneider: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/lookinside/10.1055/b-0038-151079# Kleintiere stressarm behandeln]&amp;#039;&amp;#039; Thieme, 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaninchen Familie Verhalten 1.png|mini|Im Frühjahr folgen die Jungtiere den Elterntieren aus dem Bau. Links im Bild: die Elterntiere bei der sozialen Körperpflege]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaninchen Familie Verhalten 3.png|mini|[[Soziale Körperpflege]] bei einem Jungtier: Reinigen der Augenregion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baby rabbit.JPG|mini|Junges Wildkaninchen erkundet die Nahrungsressourcen der Umgebung]]&lt;br /&gt;
Wildkaninchen sind Pflanzenfresser, die sich vorwiegend von Gräsern, Kräutern und Blättern ernähren. Gelegentlich verzehren sie auch Rinde und Zweige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dünndarm der Kaninchen erreicht eine Länge von etwa 3 bis 3,5 Metern. Aufgenommene Nahrung wird nicht nur im Magen, sondern vor allem in dem sehr großen [[Blinddarm]] (Caecum) gespeichert. Da Kaninchen – wie alle anderen Säugetiere – keine [[cellulose]]spaltenden [[Enzym]]e produzieren, werden die schwerverdaulichen Pflanzenbestandteile vor allem im Blinddarm durch die [[Darmflora]] [[Fermentation|fermentiert]]. Die Darmflora besteht vor allem aus [[Bacteroides]]. Der nach 2 bis 12 Stunden Speicherzeit entstehende Blinddarmkot besteht etwa zur Hälfte aus unverdauten Nahrungsbestandteilen und Bakterien-Biomasse. Im Enddarm werden nun, abhängig von der Tageszeit, zwei verschiedene Sorten Kot produziert. Der vor allem in der Nacht gebildete und morgens ausgeschiedene Kot bleibt weich, er wird unmittelbar nach der Ausscheidung von dem Tier erneut gefressen, um die enthaltene Bakterienbiomasse und die bei der Fermentation entstehenden [[Vitamin]]e, [[Aminosäuren]] und [[Protein]]e aufzunehmen. Dem tagsüber entstehenden Kot wird die Feuchtigkeit entzogen, es werden harte Kügelchen gebildet, die vom Tier ausgeschieden und nicht wieder aufgenommen werden. Der Vorgang wird [[Caecotrophie]] genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Weibliche Kaninchen haben keinen regelmäßigen Sexualzyklus. Saisonal und individuell kann der Zyklus stark variieren. Meist wechseln sich sieben bis zehn fruchtbare Tage mit ein bis zwei unfruchtbaren Tagen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der fruchtbaren Zeit kann es jederzeit durch den Deckakt zu Eisprüngen kommen. Während des Deckens werden über einen Reflex Hormone freigesetzt, die nach etwa zwölf Stunden die Eisprünge ([[Ovulation]]) auslösen. Durch diesen Mechanismus treffen die [[Spermien]], die noch einige Zeit im Uterus des Weibchens weiterleben, stets auf frische Eizellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Rammelzeit]] kommt es zu Kämpfen, zumeist unter den Männchen. Bei diesen Auseinandersetzungen kommt es dazu, dass sich die Tiere gegenseitig Haarbüschel ausreißen, diese werden in der [[Jägersprache]] als [[Rammelwolle]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Brunft|Paarungszeit]] hängt vom Verbreitungsgebiet ab. In Spanien liegt sie zwischen Herbst und Frühling, in Mitteleuropa zwischen Februar und Juli, auf der Südhalbkugel entsprechend in der anderen Jahreshälfte. Die Vermehrungsrate ist enorm: das Weibchen kann fünf bis sieben Würfe pro Jahr austragen, die Tragzeit beträgt zwischen vier und fünf Wochen und die Wurfgröße durchschnittlich fünf bis sechs, in Ausnahmefällen bis zu neun Jungtiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Geburt legt das Weibchen einen eigenen Bau abseits vom Gemeinschaftsbau an, die sogenannte Setzröhre. Den Eingang verschließt es mit Gras und Blättern und scharrt Erde darüber. Neugeborene sind nackt und blind ([[Nestling|Nesthocker]]) und wiegen rund 40 bis 50 Gramm. Nach zehn Tagen öffnen sie die Augen, mit drei Wochen verlassen sie erstmals die Setzröhre und nach vier Wochen werden sie von der [[Muttermilch]] entwöhnt. Obgleich sie schon früher geschlechtsreif werden, pflanzen sich die meisten Tiere erstmals in ihrem zweiten Lebensjahr fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebenserwartung liegt bei maximal neun Jahren, viele Tiere sterben aber schon in ihrem ersten Lebensjahr beziehungsweise überleben den ersten Winter nicht. Besonders Jungtiere werden oft von [[Beutegreifer]]n oder wildernden Katzen und Hunden gegriffen, oder sie verhungern oder sterben an Krankheiten wie der [[Myxomatose]] oder der [[Chinaseuche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natürliche Feinde und Krankheiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:RabbitMyxomatoseHead.JPG|mini|Kaninchen mit Lidschwellung aufgrund einer [[Myxomatose]]]]&lt;br /&gt;
Zu den natürlichen [[Prädator]]en der Kaninchen zählen die [[Raubtiere]] [[Rotfuchs]], [[Echte Marder|Marder]], [[Wiesel]], [[Iltisse|Iltis]], [[Hermelin]], [[Eurasischer Luchs|Luchse]] und [[Wolf|Wölfe]]. Unter den Vögeln dezimieren [[Greifvögel]], [[Eulen]] und größere Vertreter der Raben und Krähen den Bestand der Kaninchen etwas ([[Räuber-Beute-Beziehung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaninchenbestände werden auch durch die Myxomatose, eine durch den Pockenerreger &amp;#039;&amp;#039;[[Leporipoxvirus myxomatosis]]&amp;#039;&amp;#039; ausgelöste Viruserkrankung, dezimiert. Das [[Viren|Virus]] führt zu einem starken Anschwellen der Schleimhäute, was erkrankten Kaninchen auch leicht anzusehen ist. Während die Sterblichkeit bei dieser Erkrankung jedoch nur bei 40 % bis 60 % liegt, hat sich das in den letzten Jahren gehäufte Auftreten der [[Chinaseuche]] (RHD, &amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;abbit &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;emorrhagic &amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;isease) mit einer Sterblichkeitsrate von 100 Prozent katastrophal auf die Bestände in ganz Mitteleuropa ausgewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein für Wildkaninchen typischer Ektoparasit ist die Kaninchenlaus &amp;#039;&amp;#039;[[Haemodipsus ventricosus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Gabrisch: &amp;#039;&amp;#039;Krankheiten der Heimtiere&amp;#039;&amp;#039;. Schlütersche, 2010, ISBN 978-3-84268024-1, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in [[Australien]] natürliche Feinde der Kaninchen fehlen, führte das zu einer sehr starken Vermehrung und Nahrungskonkurrenz ([[intraspezifische Konkurrenz]]). Alle Regulierungsmaßnahmen ([[Rabbit-Proof Fence|Zäune]], Abschuss, [[Gift]]) blieben ohne Erfolg. Zur Bekämpfung der Kaninchenpopulation führte man deshalb 1951 das [[Myxomatose]]virus ein. Die Tiere entwickelten jedoch nach etwa 20 Jahren eine [[Resistenz]] gegen das Virus. Es wurde dann 1995 ein anderes Virus, das [[Caliciviridae|Calicivirus]], das die Chinaseuche auslöst, eingeführt, um die Population zu dezimieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ava.com.au/rabbit-calicivirus |text=&amp;#039;&amp;#039;Rabbit calicivirus in Australia&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170707004940 |archiv-bot=2024-06-14 10:51:12 InternetArchiveBot}} auf ava.com.au, abgerufen am 17. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische [[Mikrobiologe]] und [[Hochschullehrer]] [[Paul-Félix Armand-Delille]] (1874–1963) war maßgeblich verantwortlich für die [[Ausrottung|Beinaheausrottung]] der Wildkaninchen in Europa, mit weitreichenden Folgen etwa für den Bestand der Luchspopulation in Südspanien. Er hatte, um einer „starken Vermehrung“ auf seinem Landbesitz in [[Maillebois]] ([[Liste der Gemeinden im Département Eure-et-Loir|Département Eure-et-Loir]]) entgegenzuwirken, am 14. Juni 1952 zwei Wildkaninchen mit einem brasilianischen Myxomatosevirusstamm, den er aus [[Lausanne]] hatte kommen lassen, infiziert.&lt;br /&gt;
In den darauffolgenden zwei Jahren verbreitete sich der Erreger der Myxomatose im gesamten Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;Andre Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;The Private Life of the Rabbit.&amp;#039;&amp;#039; R. M. Lockley, London 1964&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kaninchenchannel.net/krankheiten/myxomatose.html MYXOMATOSE, online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte gewissermaßen zu einer ökologischen Katastrophe, da etwa die Wildkaninchen [[Beutetier]]e des [[Pardelluchs]] (Lynx pardinus) sind (siehe auch [[Räuber-Beute-Beziehung]]), dessen Population auch hierdurch stark dezimiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=Phylogenetische Systematik der Hasenartigen nach Matthee et al. 2004&amp;lt;ref name=&amp;quot;Matthee et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
    |label1=&amp;amp;nbsp;[[Hasenartige]]&lt;br /&gt;
    |1={{Klade&lt;br /&gt;
           |1=&amp;amp;nbsp;[[Pfeifhasen]] (Ochotonidae / &amp;#039;&amp;#039;Ochotona&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
           |label2=&amp;amp;nbsp;[[Hasen]]&lt;br /&gt;
           |2={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1={{Klade&lt;br /&gt;
                         |1=&amp;amp;nbsp;[[Buschkaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Poelagus marjorita&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                         |2={{Klade&lt;br /&gt;
                             |1=&amp;amp;nbsp;[[Rotkaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Pronolagus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                             |2=&amp;amp;nbsp;[[Streifenkaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Nesolagus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                             }}&lt;br /&gt;
                         }}&lt;br /&gt;
                  |2={{Klade&lt;br /&gt;
                         |1=&amp;amp;nbsp;[[Vulkankaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Romerolagus diazi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                         |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                |1={{Klade&lt;br /&gt;
                                  |1={{Klade&lt;br /&gt;
                                    |1={{Klade&lt;br /&gt;
                                       |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildkaninchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Oryctolagus cuniculus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                       |2=&amp;amp;nbsp;[[Borstenkaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Caprolagus hispidus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                     }}&lt;br /&gt;
                                    |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                       |1=&amp;amp;nbsp;[[Buschmannhase]] (&amp;#039;&amp;#039;Bunolagus monticularis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                       |2=&amp;amp;nbsp;[[Ryukyu-Kaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Pentalagus furnessi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                     }}&lt;br /&gt;
                                   }}&lt;br /&gt;
                                  |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                       |1=&amp;amp;nbsp;[[Baumwollschwanzkaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Sylvilagus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                       |2=&amp;amp;nbsp;[[Zwergkaninchen (Art)|Zwergkaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Brachylagus idahoensis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                   }}&lt;br /&gt;
                                   }}&lt;br /&gt;
                                |2=&amp;amp;nbsp;[[Echte Hasen]] (&amp;#039;&amp;#039;Lepus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                            }}&lt;br /&gt;
                     }}&lt;br /&gt;
              }}&lt;br /&gt;
       }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wildkaninchen wird als eigenständige [[Art (Biologie)|Art]] und [[monotypisch]]e [[Gattung (Biologie)|Gattung]] den Hasen (Leporidae) zugeordnet. Innerhalb der Art werden mit der [[Nominatform]] &amp;#039;&amp;#039;Oryctolagus cuniculus cuniculus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;O. c. algirus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;O. c. brachyotus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;O. c. cnossius&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;O. c. habetensis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;O. c. huxleyi&amp;#039;&amp;#039; sechs Unterarten unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt; Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Art durch [[Carl von Linné|Linnaeus]] 1758 im ersten Band der 10. Auflage von &amp;#039;&amp;#039;[[Systema Naturæ]]&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Lepus cuniculus&amp;#039;&amp;#039;. 1873 beschrieb [[Vilhelm Lilljeborg]] die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Oryctolagus&amp;#039;&amp;#039; und ordnete die Art dort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Basis von [[Molekularbiologie|molekularbiologischen]] Daten wurde von Conrad A. Matthee et al. 2004 ein [[Kladogramm]] entwickelt, das die [[Phylogenetik|phylogenetischen]] Verwandtschaften der Gattungen innerhalb der Hasen zueinander darstellt. Demnach ist das Wildkaninchen die Schwesterart des im Bereich des im [[Himalaya]] verbreiteten [[Borstenkaninchen]]s (&amp;#039;&amp;#039;Caprolagus hispidus&amp;#039;&amp;#039;) und bildet mit diesem ein [[Taxon]]. Diesem steht ein Taxon bestehend aus dem [[Buschmannhase]]n (&amp;#039;&amp;#039;Bunolagus monticularis&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Ryukyu-Kaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Pentalagus furnessi&amp;#039;&amp;#039;) gegenüber, während die in Amerika lebenden [[Baumwollschwanzkaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Sylvilagus&amp;#039;&amp;#039;) und das [[Zwergkaninchen (Art)|Zwergkaninchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Brachylagus idahoensis&amp;#039;&amp;#039;) die Schwestergruppe dieser vier Arten darstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Matthee et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildkaninchen und Mensch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Wilmersdorf Kaninchen 25.06.2015 16-26-52.JPG|mini|Wildkaninchen ernähren sich gerne von Knospen und jungen Pflanzen]]&lt;br /&gt;
Das Wildkaninchen ist die Stammform des domestizierten Hauskaninchens, welches sowohl als Nutztier zur Fleisch- und Pelzproduktion als auch als Heimtier gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wildkaninchen wurde bereits in der Antike in verschiedenen Regionen des Mittelmeerraumes eingeführt. Die Zucht von [[Hauskaninchen]] begann wahrscheinlich in französischen Klöstern in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaninchen sind ein beliebtes [[Jagdwild]] für [[Kaninchenfleisch|Fleisch]] und werden auch in Tierversuchen verwendet. Sie wurden in vielen Regionen eingeführt, in denen sie sich beträchtlich ausbreiteten und vielfach zur Plage wurden. Sie gefährden als [[Neobiota|Neozoen]] häufig die einheimische Fauna, zum Beispiel in Australien. Bei massenhaftem Auftreten verursachen sie teils erhebliche [[Wildschaden|Wildschäden]], indem sie Jungpflanzen, Sträucher und Feldfrüchte verbeißen. Häufig wird durch künstlich induzierte Krankheiten und Bejagung versucht, die Bestände in Grenzen zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen deutschen Bundesländern sind die Bestände in der freien Landschaft stark zurückgegangen. Wildkaninchen leben vor allem noch in Parks, Gärten und Friedhöfen. In manchen Großstädten stellen Kaninchen auf den vorwiegend sandigen Böden in den Parks und Grünanlagen eine Plage dar. Sie werden dann teilweise bejagt, auch um gesundheitliche Probleme in großen Populationen zu vermeiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendzeitung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Rezeption ===&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Das Kaninchen|Das Kaninchen bin ich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion im Ökosystem ==&lt;br /&gt;
Wildkaninchen erfüllen wichtige ökologische Funktionen. Sie graben weitverzweigte Baue, die auch gern als Bruthöhlen von zahlreichen Vogelarten genutzt werden. Hinzu kommt, dass Kaninchen durch ihr Fressverhalten für offene Bodenstellen sorgen, die in der Folge den Aufwuchs seltener Pflanzenarten fördern, die Lebensräume für Insekten bieten. Da, wo weder  Beweidung noch maschinelle landwirtschaftliche Bearbeitung möglich sind, werden Wildkaninchen als natürliche Offenland-Ökosysteme für unverzichtbar gehalten. Dies ist beispielsweise auf den nordfriesischen Inseln [[Amrum]] und [[Föhr]] der Fall.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Sassenberg: &amp;#039;&amp;#039;Kaninchenpest auf Föhr und Amrum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Insel-Bote&amp;#039;&amp;#039;, Tageszeitung für Föhr und Amrum, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag SHZ, 7. Oktober 2025, Lokales, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Obwohl vor allem die in weiten Teilen Europas, Asiens und anderer Regionen in der ganzen Welt verbreitete Unterart &amp;#039;&amp;#039;Oryctolagus cuniculus cuniculus&amp;#039;&amp;#039; in vielen Lebensräumen und Gebieten als Plage angesehen wird, wird das Wildkaninchen von der [[IUCN|International Union for Conservation of Nature and Natural Resources]] seit 2018 als „gefährdet“ eingestuft. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass die Bestände der Art in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet auf der iberischen Halbinsel und in Nordafrika in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurden Rückgänge des Gesamtbestandes von 95 % seit 1950 sowie des Bestandes in Spanien um 80 % seit 1975 und des Bestandes in Portugal von 1995 bis 2002 um 24 % verzeichnet. Als Ursachen hierfür gelten vor allem Seuchen wie die oben genannten [[Myxomatose]] und [[Chinaseuche]], der Rückgang geeigneter Lebensräume, sowie die Überbejagung durch den Menschen. In Deutschland ist der Bestand durch die genannten Seuchenzüge der letzten Jahre stark zurückgegangen. Das Kaninchen ist vielerorts verschwunden oder hat sich bei günstigen Umweltbedingungen stabilisiert. Die Jagd stellt in Regionen mit stabiler Population keine Gefährdung der Art dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaninchen und Australien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CSIRO ScienceImage 1147 European rabbit.jpg|mini|Wildkaninchen gelten in Australien als Plage]]&lt;br /&gt;
In Australien sind Kaninchen zur Plage geworden. Die ersten Exemplare kamen bereits 1788 nach Australien, bis 1859 sind 90 Importe bekannt. Dabei handelte es sich aber um Hauskaninchen, die sich nicht festsetzen konnten. Aber 1859 importierte Thomas Austin 24 Wildkaninchen aus dem Westen Englands auf sein Gut Winchelsea ca. 40&amp;amp;nbsp;km westlich von Geelong. Diese vermehrten sich ungeheuer und hatten binnen 100 Jahren den Kontinent erobert. Genetische Untersuchungen von Kaninchen haben bestätigt, dass faktisch alle australischen Kaninchen von dieser kleinen Population abstammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.smh.com.au/national/how-24-rabbits-took-over-australia-dna-study-confirms-what-caused-invasion-20220823-p5bc3c.html How 24 English rabbits took over Australia: DNA confirms invasion’s origins], Maureen Dettre, 23. August 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendzeitung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.jagd-auf-marder-und-fuechse-stadt-jagt-kaninchen-mit-greifvoegeln-page1.083ddbce-010d-4756-98c0-88ad0db2a2c9.html&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{IUCN|Year=2012.2|ID=41291|ScientificName=Oryctolagus cuniculus|YearAssessed=2008|Assessor=[[Andrew T. Smith]], A.F. Boyer|Download=15. Januar 2013}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAO&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
F. Lebas, P. Coudert, H. de Rochambeau, R.G. Thébault: &amp;#039;&amp;#039;The rabbit – Husbandry, health and production. FAO Animal Production and Health Series&amp;#039;&amp;#039;, no. 21. new revised version 1997. ISBN 92-5-103441-9. FAO Food and Agriculture Organization of the United Nations, Rome.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Matthee et al. 2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Conrad A. Matthee, Bettine Jansen Van Vuuren, Diana Bell Terence J. Robinson: &amp;#039;&amp;#039;A Molecular Supermatrix of the Rabbits and Hares (Leporidae) Allows for the Identification of Five Intercontinental Exchanges During the Miocene.&amp;#039;&amp;#039; Systematic Biology 53 (3); S. 433–447. ([http://sysbio.oxfordjournals.org/content/53/3/433.short Abstract])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Don E. Wilson &amp;amp; DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.vertebrates.si.edu/msw/mswcfapp/msw/taxon_browser.cfm?msw_id=6949 |text=Oryctolagus cuniculus |archivebot=2019-05-23 17:16:17 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John A. Gibb: &amp;#039;&amp;#039;The European Rabbit Oryctolagus cuniculus.&amp;#039;&amp;#039; In: Joseph A. Chapman, John E. C. Flux (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://data.iucn.org/dbtw-wpd/edocs/1990-010.pdf Rabbits, Hares and Pikas. Status Survey and Conservation Action Plan.] (PDF; 10,74&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039; [[IUCN|International Union for Conservation of Nature and Natural Resources]] (IUCN), Gland 1990, ISBN 2-8317-0019-1, S. 116–120.&lt;br /&gt;
* Alfred Willy Boback: &amp;#039;&amp;#039;Das Wildkaninchen: Oryctolagus cuniculus (Linné, 1758).&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Brehms Thierleben|Die Neue Brehm-Bücherei]].&amp;#039;&amp;#039; Band 415). 2., unveränderte Neuauflage. Westarp Wissenschaften, Hohenwarsleben 2004, ISBN 978-3-89432-791-0 (Erstausgabe: Ziemsen, Wittenberg Lutherstadt 1970).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oryctolagus cuniculus|Wildkaninchen (&amp;#039;&amp;#039;Oryctolagus cuniculus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2012.2|ID=41291|ScientificName=Oryctolagus cuniculus|YearAssessed=2008|Assessor=[[Andrew T. Smith]], A.F. Boyer|Download=15. Januar 2013}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spurenjagd.de/index.php?option=com_fabrik&amp;amp;view=list&amp;amp;listid=5&amp;amp;Itemid=145&amp;amp;resetfilters=1&amp;amp;tbl_trackdoc___speciesid_fk_raw=57 spurenjagd.de] – Wildkaninchen Spuren Datensammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4189898-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hasenartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haarwild]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jüppken</name></author>
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