<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wildheuen</id>
	<title>Wildheuen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wildheuen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wildheuen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T20:25:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wildheuen&amp;diff=273846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hadi: +1 Weblink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wildheuen&amp;diff=273846&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T14:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+1 Weblink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Muotatal01.jpg|mini|Wildheu-Steilwiesen &amp;#039;&amp;#039;Hinterer Heubrig&amp;#039;&amp;#039; im [[Muotatal]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildheuen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine in den ganzen [[Alpen]] gebräuchliche Form, [[Heu]] an hochgelegenen Steilwiesen zu gewinnen, welche mit Tieren schwierig oder gar nicht erreichbar sind, bis hinauf im Raum der [[Alm (Bergweide)|Almen/Alpen]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpmahd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Almheuen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Die Wiesen werden in manchen Regionen auch als [[Bergmähder]] bezeichnet. Diese Form der Heuernte hat eine jahrhundertealte Tradition. Sie ist gefährlich; es kommt immer wieder zu tödlichen Unfällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Arbeitsweisen für Wild-/Almheu ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maisaess aussen.JPG|mini|Stall im [[Gauertal]]; mit aufgehängten Stangen zum Trocknen des Heus in den steilen Hängen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildiheu.jpg|mini|Wildheu-Triste oberhalb [[Stoos]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Transportseil Bollenwees.jpg|mini|Transportseil von einer Wildheufläche zur Alp [[Bollenwees]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildheuer.jpg|mini|Junger Wildheuer mit Tragekorb am Rücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wildheuwiesen sind in der Schweiz meistens gemeinschaftlich und die entsprechenden Regeln werden von der [[Genossenschaft]] festgelegt. Zum Beispiel ist das Wildheuen nur ab einem festgelegten Zeitpunkt gestattet, zudem durfte zum Beispiel jede Familie nur zwei Familienmitglieder heuen lassen, damit der Ertrag gerecht verteilt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot; /&amp;gt; Der Ertrag in den steilsten Hängen und bei reiner Handarbeit ist rein landwirtschaftlich gesehen so gering, dass sich die Arbeit seit den 1970er Jahren nicht mehr lohnte. Dank der Unterstützung von freiwilligen Helfern können grössere Wiesen erhalten werden, darum unterstützt z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Kanton Uri]] solche Programme. Im Kanton Nidwalden heissen die Parzellen, die bearbeitet werden, Planggen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mähen]] wird das Gras zum Trocknen ausgelegt und schliesslich werden die Heuballen mit einem Transportnetz gebündelt. Diese Bündel werden auch als «Burdi» bezeichnet. Zum Abtransport wird oft ein &amp;#039;&amp;#039;Heuseil&amp;#039;&amp;#039; benützt, eine temporäre [[Seilbahn]], an dem ein 50&amp;amp;nbsp;bis 60&amp;amp;nbsp;Kilogramm schweres Heubündel ins Tal gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wildheuen ist ein wichtiger Beitrag zum [[Lawinenschutz]]. An nicht gemähten Hanglagen werden die Grashalme im Herbst durch Regen und ersten Schnee in Fallrichtung geordnet zu Boden gedrückt und definieren so eine Gleitebene ähnlich einem [[Reet]]dach. Im Weiteren ist die [[Artenvielfalt]] auf gemähten Flächen höher und die Inhaltsstoffe des Heus unterscheiden sich vom leichter erhältlichen Gras im Flachland und ergeben eine andere [[Milch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Triesen]] ([[Liechtenstein]]) spricht man vom &amp;#039;&amp;#039;Heuen in den Heubergen&amp;#039;&amp;#039;. Das Bergheuen auf &amp;#039;&amp;#039;Tuass&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hintertuass&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Platta&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mascheren&amp;#039;&amp;#039; etc. wurde dank dem &amp;#039;&amp;#039;[[Magerwiesengesetz]]&amp;#039;&amp;#039; wieder aktiviert. Sinn und Zweck ist einerseits der Erhalt des kulturellen Erbes und andererseits auch der Erhalt der Artenvielfalt. Die alte Triesner Kulturlandschaft auf den Heubergen, rund {{Höhe|1400|CH}}, wird heute wieder häufiger gemäht, jedoch weitgehend mit [[Motormäher]]n, welche für das Mähen steiler [[Magerwiese]]n tauglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien und Dokumentation ==&lt;br /&gt;
Auf der Alp [[Odro]] oberhalb von [[Vogorno]] im [[Verzascatal]] gibt es ein Museum übers Wildheuen und am [[Rophaien]] im Kanton Uri einen Lehrpfad und Wildheuer-Kurse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nzz.ch/schweiz/wildheuen-fuer-flachlaender-1.18130272 Wildheuen für Flachländer]; [[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]], 10. August 2013; ausführlicher Text und 12-minütige Filmdokumentation&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz ernannte 2016 das Urner [[Isenthal]] mit seinen Wildheuflächen zur Schweizer Landschaft des Jahres.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/news/regional/zentralschweiz/grosse-auszeichnung-fuer-urner-wildheuer Grosse Auszeichnung für Urner Wildheuer.] SRF 13. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schweizer Filmemacher [[Erich Langjahr (Regisseur)|Erich Langjahr]] widmete im Jahr 2006 den Wildheuern im [[Muotatal]] den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Erbe der Bergler]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftfahrthindernis ==&lt;br /&gt;
Temporär gespannte Heuseile sind nicht in [[Luftfahrtkarte]]n verzeichnet und ohne Markierung nur schlecht sichtbar. Sie stellen ein hohes Risiko für tieffliegende Helikopter dar. 1992 geriet ein [[Christophorus Flugrettungsverein|Rettungshubschrauber]] in [[Tannheim (Tirol)]] in ein Heuseil und stürzte ab. Die am etwa zehn Meter langen Bergeseil hängende Notärztin kam dabei ums Leben.&amp;lt;!-- Quelle nicht mehr abrufbar: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luftrettung.at/chronik.htm Website Luftrettung: Chronik.]&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Dipner: [http://alpen.sac-cas.ch/html_d/archiv/2006/200610/ad_2006_10_10.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wildheuen: alpine Tradition vor dem Comeback&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;Die Alpen&amp;#039;&amp;#039;, 10/2006 (alpen.sac-cas.ch).&lt;br /&gt;
* Elsbeth Flüeler: &amp;#039;&amp;#039;Wildheiw – Wildheuen in Nidwalden.&amp;#039;&amp;#039; [[Hier und Jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte|Hier und Jetzt]], Zürich 2022, ISBN 978-3-03919-555-8.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Frommelt&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Heuberge als Heuberge erhalten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Bergheimat&lt;br /&gt;
   |WerkErg=Jahreszeitschrift Liecht. Alpenverein&lt;br /&gt;
   |Verlag=&lt;br /&gt;
   |Ort=&lt;br /&gt;
   |Datum=2000}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinrich Hoch&lt;br /&gt;
   |Titel=200 Jahre Triesner Heuberge im Privatbesitz (1808–2009)&lt;br /&gt;
   |Verlag=&lt;br /&gt;
   |Ort=&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=}}&lt;br /&gt;
* Gustav Rischard, Emil Schmocker: &amp;#039;&amp;#039;Das Wildheuen in Ringgenberg.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort von [[Arnold Niederer]]. Eigenverlag G. Ritschard, 1980.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Die Wildheuer |Autor=N. D. |Jahr=1866 |Heft=16 |Seite=251–253}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kinemathek.ch/de/objekte/wildheuet-8639.html Wildheuet]&amp;#039;&amp;#039;, Schulfilm von Hermann Dietrich, Schweiz 1945 (17 Min)&lt;br /&gt;
* [http://www.odro.ch/museo/ethno_deut.pdf Valle Vercasca – Ethnografischer Rundgang] (PDF; 973&amp;amp;nbsp;kB) odro.ch&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.top-of-uri.ch/_pages/Sagenwelt%20Uri.htm |wayback=20100727113016 |text=Sagenwelt Uri.}} (enthält eine Sage „Wildheuer“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Alpen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionale Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Almwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadi</name></author>
	</entry>
</feed>