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	<title>Wildgall - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wildgall&amp;diff=1648665&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stefan.straub: /* Geologie */</title>
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		<updated>2022-09-22T21:52:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|BILD=Wildgall_mit_Rieserferner.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Wildgall von Westen mit Rieserferner (Gletscherstand September 2022)&lt;br /&gt;
|HÖHE=3273&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=IT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Rieserfernergruppe]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46.902659&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=12.136169&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IT-BZ&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=0.77&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=292&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Hochgall]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=Schwarze Scharte&lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=18. August 1872 durch Victor Hecht mit den Bergführern Johann und Sepp Ausserhofer aus Rein in Taufers über den Rieserferner und die &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Scharte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildgall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Collaspro}}) ist mit 3273 Metern der dritthöchste Berg der [[Rieserfernergruppe]], einem Gebirge im westlichen Teil der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Er liegt in der italienischen Provinz [[Südtirol]] im [[Naturpark Rieserferner-Ahrn]] (&amp;#039;&amp;#039;Parco Naturale Vedrette di Ries-Aurina&amp;#039;&amp;#039;) und erscheint von Süden aus gesehen als massige Pyramide mit ausgeprägten Graten. Von den Gipfeln der Rieserfernergruppe gilt er als die am schwersten zugängliche Spitze. Deshalb wurde der Gall auch erst relativ spät bezwungen. Die Erstbesteigung gelang am 18. August 1872 [[Victor Hecht]] aus [[Prag]] und den [[Bergführer]]n Johann und Sepp Ausserhofer aus [[Rein in Taufers]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zeitschrift des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins]], Band IV, München 1873, S. 221 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist der Berg von der nördlich gelegenen [[Kasseler Hütte (Rieserfernergruppe)|Kasseler Hütte]] (italienisch: &amp;#039;&amp;#039;Rifugio Roma alla Vedrette di Ries&amp;#039;&amp;#039;) aus in etwa vier Stunden zu erreichen, wird aber nur selten begangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HD&amp;quot; &amp;gt;Helmut Dumler: &amp;#039;&amp;#039;Gebietsführer Südtirol 3&amp;#039;&amp;#039;, Bergverlag Rudolf Rother, München 1987, S. 376&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;CD&amp;quot; &amp;gt;Carl Diener in: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, III. Band, Berlin 1894, S. 116 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Herkunft des Namens siehe Artikel [[Hochgall#Etymologie|Hochgall]]&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildgall von Südost.JPG|mini|links|Der Wildgall aus südöstlicher Richtung von der [[Rote Wand (Villgratner Berge)|Roten Wand]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Gall&amp;#039;&amp;#039; ist Bestandteil des in einem Bogen von Nordosten nach Westen verlaufenden &amp;#039;&amp;#039;Rieserferner-Hauptkamms&amp;#039;&amp;#039; und im Norden und Westen vom stark im [[Gletscherschmelze|Schwinden]] begriffenen Gletscher &amp;#039;&amp;#039;Östlicher Rieserferner&amp;#039;&amp;#039; umgeben. Benachbarte Berge sind im Nordosten, getrennt durch die &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Scharte&amp;#039;&amp;#039; auf 2981 Metern Höhe gelegen, der [[Hochgall]], mit 3436 Metern der höchste Gipfel des Gebiets, und im südwestlichen Verlauf des Kamms der &amp;#039;&amp;#039;Hochflachkofel&amp;#039;&amp;#039;, 3097&amp;amp;nbsp;m. Vom südlich gelegenen [[Antholzer Tal]] aus gesehen wirkt der Gall sehr dominant und beherrscht das nördliche Panorama des [[Antholzer See]]s (Wasserspiegel auf 1641&amp;amp;nbsp;m). Bedeutende Orte sind im Nordwesten das etwa 7&amp;amp;nbsp;km Luftlinie entfernte Rein im [[Reintal (Taufers)|Reintal]], etwa 5&amp;amp;nbsp;km im Süden liegt [[Rasen-Antholz|Antholz-Mittertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Rieserfernergruppe liegt, geologisch gesehen, in der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Zone der Alten [[Gneis]]e&amp;#039;&amp;#039;, eines sich östlich des [[Eisacktal]]s erstreckenden Gebietes, das auch den [[Rieserferner-Pluton]] umfasst. Der Rieserferner-Hauptkamm um Magerstein und Fernerköpfl wird von mittel- bis feinkörnigem [[Tonalit]], der hier in großer [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] [[Anstehendes Gestein|ansteht]], gebildet. Der Tonalit besitzt [[Foliation]] und nimmt daher ein gneisartiges Erscheinungsbild an. Dieser harte [[Plutonit]] ist durch seine weitgehende Erosionsfestigkeit verantwortlich für die Höhe der Berge&amp;lt;ref&amp;gt;Raimund von Klebelsberg: &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Tirol&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1935, S. 405 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschließung, Routen und Stützpunkt ==&lt;br /&gt;
Der Weg der Erstbesteiger um Victor Hecht im Jahr 1872 führte vom nordwestlich gelegenen Rein aus in Richtung Hochgall bis hinauf zur Schwarzen Scharte. Von dort wandten sie sich nach Südwesten, um über den Wildgall-Nordgrat den Gipfel zu erreichen, scheiterten jedoch nach dem Erreichen eines Vorgipfels an einer unpassierbaren Felsschneide und mussten umkehren. Bei einem erneuten Anstieg weiter von Westen durchstieg die Gruppe eine etwa 45° geneigte Eisrinne. Der Anstieg durch diese [[steinschlag]]gefährdete Eisrinne ist auch heute noch der [[Normalweg]], der einen Schwierigkeitsgrad von [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA III]] in brüchigem Fels aufweist. Die Erstbesteiger brauchten für ihre Tour etwa 8 Stunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CD&amp;quot; /&amp;gt; Heute wird der Gall von der Hochgallhütte (auf 2276 Metern, westlich von Rein am Schluss des &amp;#039;&amp;#039;Bachertals&amp;#039;&amp;#039;) aus in etwa 4 Stunden begangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* Werner Beikircher: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Rieserfernergruppe&amp;#039;&amp;#039;, [[Bergverlag Rudolf Rother]], 1983, ISBN 3-7633-1227-7&lt;br /&gt;
* Helmut Dumler: &amp;#039;&amp;#039;Gebietsführer Südtirol 3&amp;#039;&amp;#039;, Bergverlag Rudolf Rother, München 1987, ISBN 3-7633-3300-2&lt;br /&gt;
* [[Carl Diener]] in [[Eduard Richter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, III. Band, Berlin 1894&lt;br /&gt;
* [[Casa Editrice Tabacco]], Tavagnacco, Wanderkarte 1:25.000, Blatt 035, &amp;#039;&amp;#039;Valle Aurina/Ahrntal, Vedrette di Ries/Rieserferner-Gruppe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Rieserfernergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rasen-Antholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sand in Taufers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Rieserferner-Ahrn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stefan.straub</name></author>
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