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	<title>Wilde Rübe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:31:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilde_R%C3%BCbe&amp;diff=2441666&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Nutzung */ lateinisch?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilde_R%C3%BCbe&amp;diff=2441666&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-06T10:27:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nutzung: &lt;/span&gt; lateinisch?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Wilde Rübe. Zu früher auch als Wilder Mangold bezeichneten Ampferarten siehe [[Stumpfblättriger Ampfer]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wilde Rübe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Beta vulgaris &amp;#039;&amp;#039;subsp.&amp;#039;&amp;#039; maritima&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Unterart&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Giovanni Arcangeli|Arcang.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Rübe (Art)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Rübe&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Beta vulgaris&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Art&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Rüben&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Beta&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Betoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Fuchsschwanzgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Amaranthaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Nelkenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Caryophyllales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Beta vulgaris subsp maritima 89-08.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wilde Rübe (&amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris &amp;#039;&amp;#039;subsp.&amp;#039;&amp;#039; maritima&amp;#039;&amp;#039;) an der Felsküste von Helgoland&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilde Rübe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;maritima&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Unterart der Pflanzenart [[Rübe (Art)|Rübe]] (&amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) in der Familie der [[Fuchsschwanzgewächse]] (Amaranthaceae). Sie wird auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meer-Rübe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wild-Bete&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meer-Mangold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blaich&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;See-Mangold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hortipedia&amp;quot; /&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilder Mangold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie gilt als ursprüngliche Stammform der kultivierten Rübensorten wie [[Zuckerrübe]], [[Futterrübe]], [[Rote Bete]] oder [[Mangold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beta vulgaris maritima02.jpg|mini|Kantig-rilliger Stängel, obere Blätter und knospiger Blütenstand]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Wilde Rübe wächst als ein-, zweijährige oder ausdauernde [[krautige Pflanze]] mit Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimeter. Ihre [[Wurzel (Pflanze)|Wurzel]] ist im Unterschied zu Kulturrüben nicht oder kaum verdickt. Der vom Grund an reich verzweigte [[Stängel]] besitzt niederliegende oder aufrechte Zweige, die kantig-rillig und grün oder rot gestreift sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind grundständig und am Stängel wechselständig verteilt angeordnet. Die einfache Blattspreite ist etwas fleischig, glänzend, kahl oder spärlich behaart. Die Blattspreite der grundständigen Blätter ist bei einer Länge von 10&amp;amp;nbsp;cm und einer Breite von 5&amp;amp;nbsp;cm oval-herzförmig oder rhombisch geformt und zum Stängel hin ist sie keilförmig zu einer langen, stielförmigen Basis verschmälert. Bei den mittleren und oberen Stängelblättern ist die Blattspreite keilförmig dreieckig bis lanzettlich und werden nach oben kleiner. Der Blattrand ist flach oder leicht gewellt. Die Blattspitze kann zugespitzt oder stumpf sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beta vulgaris maritima 002.JPG|mini|Ausschnitt eines Blütenstandes mit Blüten der Wilden Rübe]]&lt;br /&gt;
=== Blütenstand und Blüte ===&lt;br /&gt;
Die Wilde Rübe blüht von Juli bis September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Ähre|ährige]] [[Blütenstand]] besteht aus aufrechten oder abstehenden, vom beblätterten Teil deutlich abgesetzten verlängerten Zweigen. Die Blüten sitzen einzeln oder in Knäueln von zwei bis drei in den Achseln kurzer [[Tragblatt|Tragblätter]]. Die Tragblätter sind von linealisch-lanzettlich-dreieckiger oder länglich-eiförmiger Form und am Rand hautrandig. Vorblätter (Brakteolen) fehlen. Die zwittrigen [[Blüte]]n sind fünfzählig. Die urnenförmige [[Blütenhülle]] besteht aus drei bis fünf unten verbundenen [[Tepalen]]. Die freien Zipfel der Blütenhülle sind bei einer Länge von etwa 2&amp;amp;nbsp;mm eiförmig-dreieckig oder länglich, grün mit häutigem Rand und am Rücken gerundet oder etwas gekielt. Es sind fünf [[Staubblätter]] vorhanden. Der halb-unterständige [[Fruchtknoten]] trägt zwei bis drei basal verbundene Narben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bestäubung]] erfolgt durch den Wind&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nottingham&amp;quot; /&amp;gt; ([[Anemophilie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frucht und Samen ===&lt;br /&gt;
Die [[Kapselfrucht]] ist eine „Deckelkapsel“. Sie wird von der Blütenhülle umschlossen, deren Zipfel nach innen gebogen, geschwollen und etwas gekielt sind. Der Same liegt horizontal eingebettet im Grund der Blütenhülle. Seine Oberfläche ist rotbraun und glatt, sein Durchmesser erreicht etwa 2&amp;amp;nbsp;mm. Der ringförmige Embryo umgibt das reichlich vorhandene Nährgewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beta vulgaris maritima 001.JPG|mini|Wilde Rübe (&amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;maritima&amp;#039;&amp;#039;), Anzucht im Botanischen Garten]]&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enzahl der Wilden Rübe ist 2n=18.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
=== Lebensdauer ===&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den stets zweijährigen Kulturrüben wächst die Wilde Rübe häufig als eine ausdauernde Pflanze. Unter gleichen Bedingungen im Gewächshaus ist die mittlere Lebensdauer von Wilden Rüben vom Breitengrad ihrer Herkunft abhängig. Während Pflanzen aus dem südwestlichen Frankreich zweijährig sind, können Pflanzen aus Großbritannien mindestens 11&amp;amp;nbsp;Jahre alt werden. Noch weiter nach Norden nimmt die Lebensdauer wieder auf etwa fünf Jahre ab. Außerdem besteht ein Zusammenhang mit der Stabilität der Lebensräume: Populationen mit kurzlebigen Pflanzen kommen an gestörten Stellen vor, die langlebigsten Exemplare finden sich in besonders stabiler Umgebung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hautekèete2002&amp;quot;&amp;gt;Nina-Coralie Hautekèete, Yves Piquot &amp;amp; Henk van Dijk: &amp;#039;&amp;#039;Life Span in Beta vulgaris ssp. maritima: The Effects of Age at First Reproduction and Disturbance.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Ecology]]&amp;#039;&amp;#039;, Volume 90, No. 3, 2002, S. 508–516 [http://www.jstor.org/stable/3072234 (Zusammenfassung)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salztoleranz ===&lt;br /&gt;
Die Wilde Rübe kann als [[Halophyt]] auch auf mäßig salzigen Böden wachsen. Den Salzstress gleicht sie aus, indem sie in den Blättern [[Natrium]]- und [[Chlor]]-Ionen akkumuliert und dadurch ihren [[Turgor]] aufrechterhält. In der Wurzel reichert sie dagegen [[Saccharose]] und [[Prolin]] an, um auch auf salzigen Böden mit hohem [[Wasserpotential]] noch Wasser aufnehmen zu können. Dadurch verdünnt sich aber der Gehalt der Mineralstoffe [[Kalium]], [[Magnesium]] und [[Calcium]] im Gewebe, so dass auf stark salzigen Böden ein Nährstoffmangel auftritt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Werner Koyro, Salma Daoud, Cherif Harrouni, B. Huchzermeyer |Titel=Strategies of a potential cash crop halophyte (Beta vulgaris ssp. maritima) to avoid salt injury |Sammelwerk=Tropical Ecology |Band=47 (2) |Datum=2006 |ISSN=0564-3295 |Seiten=191-200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Wilde Rübe ist in [[Südeuropa]] und [[Nordafrika]] an den Küsten des Mittelmeeres und in ozeanischen Klimazonen [[Westeuropa]]s weit verbreitet: im Westen reicht ihr natürliches Areal bis zu den Atlantikinseln ([[Azoren]], [[Madeira]], [[Kanarische Inseln]]), im Norden bis an die Südküste von [[Norwegen]] und [[Schweden]]. Erst in den letzten Jahrzehnten ist diese frostempfindliche Art auch an der Ostseeküste bis [[Polen]] und [[Finnland]] vorgedrungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Seit 2004 ist sie auch auf einer russischen Insel südlich von Finnland anzutreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enders2010&amp;quot; /&amp;gt; Im Südosten reicht ihr Verbreitungsgebiet über den [[Naher Osten|Nahen]] und [[Mittlerer Osten|Mittleren Osten]] bis nach [[Indien]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nottingham&amp;quot; /&amp;gt; dort wächst sie auch im Inland, beispielsweise an Feldrändern und in Ödland bis zu einer Höhenlage von etwa 1200 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eingeführte Art kommt die Wilde Rübe auch in [[Australien]], [[Nordamerika]] ([[New Jersey]], [[Kalifornien]]) und [[Südamerika]] ([[Argentinien]], [[Chile]]) vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist die Wilde Rübe extrem selten und gilt daher als potentiell gefährdet ([[Rote Liste gefährdeter Arten]]: R).&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Noch vor einigen Jahrzehnten kam sie nur auf der Insel [[Helgoland]] vor. Inzwischen sind auch mehrere Fundorte an der deutschen [[Ostseeküste]] bekannt geworden, beispielsweise auf [[Fehmarn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drießen2003&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dolnik2004&amp;quot; /&amp;gt; Nach Untersuchungen von Drießen (2003) handelt es sich bei diesen Vorkommen tatsächlich um Wildrüben und nicht um verwilderte Kulturrüben. An der deutschen Ostseeküste konnte sich die Wilde Rübe in den letzten Jahren weiter ausbreiten: 1997 wuchsen an fünf Standorten 62 Exemplare, 2001 wurden an 16 Standorten bereits 560 Pflanzenexemplare gefunden. Als Ursache für die Ausbreitung werden die zunehmend milderen Winter angenommen, was durch Auswertung von Wetterdaten untermauert wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drießen2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wilde Rübe besiedelt in Deutschland vollsonnige, nährstoffreiche [[Salzpflanze]]nfluren der Küsten, wie Spülsäume, Felsküsten, Deiche und Kiesstrände. Gelegentlich kommt sie auch verschleppt im Binnenland in stickstoffreichen [[Ruderalvegetation|Ruderalgesellschaften]] vor, beispielsweise an Bahnhöfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; L. erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 222.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.biodiversitylibrary.org/page/358241 Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; eingescannt bei &amp;#039;&amp;#039;biodiversitylibrary.org&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig stellte Linné damit die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Rüben|Beta]]&amp;#039;&amp;#039; auf. Wild- und Kulturformen sah er als verschiedene Varietäten an und benannte die Wildform &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;perennis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} In der zweiten Auflage von 1762, S. 322 trennte Linné die Wildform als eine eigene Art, &amp;#039;&amp;#039;Beta maritima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, von den Kulturformen ab, welche er ebenfalls als Arten einstufte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.biodiversitylibrary.org/page/11628776 Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Beta maritima&amp;#039;&amp;#039; eingescannt bei &amp;#039;&amp;#039;biodiversitylibrary.org&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald wurde deutlich, dass die Wilde Rübe nicht den Rang einer Art verdient, da sie sich leicht mit den Kulturformen kreuzen lässt und es Merkmalsübergänge zwischen den Sippen gibt. [[Alfred Moquin-Tandon]] stellte sie 1849 in &amp;#039;&amp;#039;Prodromus&amp;#039;&amp;#039;, 13 (2) wieder im Rang einer Varietät &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;maritima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Moq.}} zu &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039;. [[Giovanni Arcangeli]] fasste sie 1882 in &amp;#039;&amp;#039;Compendio della Flora Italiana&amp;#039;&amp;#039;, S. 593 als eine Unterart auf, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;maritima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Arcang.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;maritima&amp;#039;&amp;#039; sind: &amp;#039;&amp;#039;Beta atriplicifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Rouy}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta bengalensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Roxb.}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta maritima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta maritima&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;atriplicifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rouy) Krassochkin}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta maritima&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;danica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Krassochkin}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta maritima&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;erecta&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Krassochkin}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta maritima&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;prostrata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Krassochkin}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta orientalis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Roth}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta palonga&amp;#039;&amp;#039; {{Person|R.K. Basu &amp;amp; K.K.Mukh.}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta perennis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Freyn}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta trojana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Pamukç. ex Aellen}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;atriplicifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rouy) Krassochkin}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;erecta&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Krassochkin) Krassochkin}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;foliosa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aellen}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;glabra&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Delile) Aellen}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;grisea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aellen}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;lomatogonoides&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aellen}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;maritima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Moq.}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;orientalis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Roth) Aellen}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;orientalis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Roth) Moq.}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;perennis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris &amp;#039;&amp;#039;var.&amp;#039;&amp;#039; pilosa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Delile) Aellen}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris &amp;#039;&amp;#039;var.&amp;#039;&amp;#039; prostrata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Krassochkin) Krassochkin}}, &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;provulgaris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Ford-Lloyd &amp;amp; J.T.Williams}} und &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;trojana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Pamukç.) Ford-Lloyd &amp;amp; J.T.Williams}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Junge Blätter der Wilden Rübe können roh als Salat verzehrt werden. Die älteren Blätter sind bitterer und sollten wie Spinat gedünstet oder gekocht werden. Der etwas unangenehme Geschmack der Wildform kommt durch ihren hohen Gehalt an [[Corilagin|Tannin]] und [[Eisen]] zustande. Dieser wurde dem kultivierten [[Mangold]] später weggezüchtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nottingham&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blätter der Wilden Rübe wurden schon seit prähistorischen Zeiten als Gemüse gegessen, wie [[neolithisch]]e Funde belegen. Die Kultivierung begann vermutlich schon im zweiten Jahrtausend vor Christus. Schriftliche Quellen aus [[Assyrien]] belegen, dass die Rübe („Silga“) bereits um 800 vor Chr. in den Hängenden Gärten von [[Babylon]] angepflanzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nottingham&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung als pflanzengenetische Ressource ==&lt;br /&gt;
Als Ausgangsform aller Kulturrüben spielt die Wilde Rübe eine wichtige Rolle beim Erhalt pflanzengenetischer Vielfalt, wie sie in der [[Biodiversitätskonvention]] (Rio de Janeiro 1992) gefordert wird. Eine große [[genetische Variabilität]] auch innerhalb von Arten ist von wirtschaftlichem Interesse, da mit Hilfe von Wildformen widerstandsfähigere [[Nutzpflanze]]n gezüchtet werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drießen2003&amp;quot; /&amp;gt; Von wissenschaftlichem Interesse ist, dass sich die Wilde Rübe in den letzten 150 Jahren entlang der Ostseeküsten ausbreitet. Dadurch ist diese Sippe zur Untersuchung der Folgen von Migration auf die innerartliche Diversität geeignet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enders2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile sind auch [[Gentechnik|gentechnische]] Veränderungen, beispielsweise die Einbringung von [[Resistenzgen]]en, weltweit in der [[Pflanzenzüchtung]] etabliert, wenn auch in Europa nur wenig akzeptiert. Da sich die Wildrüben mit allen Kulturformen kreuzen und fruchtbare Nachkommen bilden, und zudem Wildbestände und Rübenfelder häufig in der Nähe vorkommen, ist zu befürchten, dass [[Transgene]] unkontrolliert in die Umwelt entweichen. Das kann in Form von Samen transgener Pflanzen geschehen, welche verwildern und neue Populationen bilden. Außerdem können Wildformen mit dem [[Pollen]] der transgenen Kulturformen bestäubt werden. Obwohl Kulturrüben bereits im ersten Jahr geerntet werden, und normalerweise erst im zweiten Jahr blühen, kommen doch gelegentlich schon im ersten Jahr blühende Individuen vor. Da Rübenpollen über 1000 Meter weit verbreitet werden, können auch weit entfernte Wildrüben erreicht werden. Es ist wahrscheinlich, dass die genetische Diversität der Wildvorkommen dadurch verändert wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drießen2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle nematodenresistenter, also gegen [[Rübenälchen]] unempfindlicher Kulturrüben scheint nach dem derzeitigen Wissensstand kein besonderes Risiko zu bestehen, denn der Rübenzysten-[[Nematode]] kommt an den Standorten der Wilden Rüben nicht vor. Ein [[Genfluss]] wird aber nicht grundsätzlich zu vermeiden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehres2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Henning Haeupler]], Thomas Muer: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz. Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3364-4, S. 87 (Abschnitt Beschreibung).&lt;br /&gt;
* I. C. Hedge: &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris subsp. maritima&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl Heinz Rechinger u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora Iranica.&amp;#039;&amp;#039; Band 172: &amp;#039;&amp;#039;Chenopodiaceae&amp;#039;&amp;#039;. Akad. Druck, Graz 1997, {{DNB|952269201}}, S. 21–22. (Abschnitte Beschreibung, Vorkommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enders2010&amp;quot;&amp;gt;M. Enders, L. Frese, M. Nachtigall: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Anwendung molekularer und informatorischer Werkzeuge für das genetische Monitoring bei Wildrüben (Beta sp., Patellifolia sp.).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte aus dem Julius Kühn-Institut.&amp;#039;&amp;#039; Band 157, 2010, S. 36 {{Toter Link |datum=2024-03-06 |url=http://pub.jki.bund.de/index.php/BerichteJKI/article/viewFile/1414/1713 |text=(Zusammenfassung).}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;{{GRIN|ID=103151|WissName=Beta vulgaris subsp. maritima}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;{{FloraWeb|823}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drießen2003&amp;quot;&amp;gt;Sarah Drießen: &amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris subsp. maritima an Deutschlands Ostseeküste. Kartierung, genetische und physiologische Charakterisierung und ihre Rolle als Kreuzungspartner für transgene Zuckerrüben&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation an der Technischen Hochschule Aachen, 2003: [https://publications.rwth-aachen.de/record/61996 (Zusammenfassung, Link zum Volltext).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nottingham&amp;quot;&amp;gt;Stephen Nottingham: &amp;#039;&amp;#039;Beetroot.&amp;#039;&amp;#039; 2004. [http://sfnottingham.blogspot.com/2018/02/beetroot-contents.html online at http://sfnottingham.blogspot.com]. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dolnik2004&amp;quot;&amp;gt;Christian Dolnik u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Funde von seltenen, gefährdeten und wenig beachteten Gefäßpflanzen in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kieler Notizen zur Pflanzenkunde in Schleswig-Holstein und Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 32, Kiel 2004, 103–123. [http://www.ag-geobotanik.de/Kieler_Notizen/KN32_04/DolniketalGefaesspflanzenKN32.pdf PDF-Datei]. siehe S. 107–108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=50083417|WissName=Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;maritima}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blaich&amp;quot;&amp;gt;[http://www.guenther-blaich.de/pflseite.php?par=Beta+vulgaris+subsp.+maritima Eintrag bei Günther Blaich].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hortipedia&amp;quot;&amp;gt;[http://de.hortipedia.com/wiki/Beta_vulgaris_subsp._maritima Eintrag bei &amp;#039;&amp;#039;Hortipedia&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler&amp;quot;&amp;gt;Werner Rothmaler (Begr.), Rudolf Schubert, Walter Vent (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für die Gebiete der DDR und der BRD.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Kritischer Band.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Volk und Wissen, Berlin 1982, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehres2007&amp;quot;&amp;gt;Ute Wehres: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zu potentiellen ökologischen Effekten von gentechnisch vermittelter Nematodenresistenz auf pflanzengenetische Ressourcen am Beispiel der Zuckerrüben-Wildform (Beta vulgaris ssp. maritima)&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation an der Technischen Hochschule Aachen, 2007: [https://publications.rwth-aachen.de/record/62511 (Zusammenfassung, Link zum Volltext).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Beta vulgaris subsp. maritima|Wilde Rübe (&amp;#039;&amp;#039;Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;maritima&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|823}}&lt;br /&gt;
* {{VKFloraweb|823}}&lt;br /&gt;
* [http://www.guenther-blaich.de/pflseite.php?par=Beta+vulgaris+subsp.+maritima Fotos der Wilden Rübe bei Günther Blaich.]&lt;br /&gt;
* Enrico Biancardi, Leonard W. Panella, Robert T. Lewellen: &amp;#039;&amp;#039;Beta Maritima: The Origin of Beets&amp;#039;&amp;#039;. Springer 2012, ISBN 978-1-4614-0841-3. [https://link.springer.com/book/10.1007/978-1-4614-0842-0 (Inhaltsverzeichnis)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4334570-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fuchsschwanzgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rübe als Thema]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
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