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	<title>Wilde Gera - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:51:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilde_Gera&amp;diff=532582&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-02T21:19:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Quellfluss Wilde Gera der Gera. Der gleichnamige Abschnitt der Gera in Erfurt findet sich unter: [[Wilde Gera (Erfurt)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Ilm-Kreis]], [[Thüringen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/56422&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Elbe&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Gera (Fluss)/Gera/Unstrut//Saale//Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 22.8&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 | PEGEL4 = Gehlberg/16.2/12.5/0.02/1971/0.079/0.412/4.8/25.7/10.08.1981&lt;br /&gt;
 | NACHWEIS-PEGEL4= &amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;[http://hnz.tlug-jena.de/?id=11&amp;amp;pid=57430.0 Pegel: Gehlberg] Auf: hnz.tlug-jena.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= Am [[Großer Beerberg|Großen Beerberg]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 850&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50/39/14/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 10/45/18/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-TH&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= Bildet in [[Plaue (Thüringen)|Plaue]] mit der [[Zahme Gera|Zahmen Gera]] die [[Gera (Fluss)|Gera]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 327&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 50.775053&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10.895887&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-TH&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= [[Lütsche]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= [[Suhl]]&lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Plaue (Thüringen)|Plaue]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Geratal]]&lt;br /&gt;
| BILD= Gera Zusammenfluss.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Die Wilde Gera am Zusammenfluss mit der [[Zahme Gera|Zahmen Gera]] (rechts)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilde Gera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der linke der beiden Quellflüsse der [[Gera (Fluss)|Gera]] am Nordhang des [[Thüringer Wald]]es. Sie ist länger und wasserreicher als der andere Quellfluss, die [[Zahme Gera]]. In ihrem 23 Kilometer langen Lauf überwindet sie etwa 570 [[Höhenmeter]], was einem durchschnittlichen Gefälle von 25 Höhenmetern pro Fließkilometer entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Quellen der Wilden Gera liegen nur wenige Meter nördlich des [[Rennsteig]]s im Gebiet zwischen [[Schmücke]] und [[Oberhof]]. Der längste Quellbach ist der &amp;#039;&amp;#039;Schmücker Graben&amp;#039;&amp;#039;. Er entspringt der &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Pfütze&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Guntermannsbrunnen&amp;#039;&amp;#039; und fließt zunächst in nördlicher Richtung weiter. Östlich des Bachs liegt der [[Schneekopf]] (978 m); westlich der [[Großer Beerberg|Große Beerberg]] (983 m), die beiden höchsten Berge [[Thüringen]]s. Der Schmücker Graben nimmt von links noch den &amp;#039;&amp;#039;Steinbach&amp;#039;&amp;#039; auf, bevor er in einem weiten Bogen nach Osten fließt. Im weiteren Verlauf nimmt er dann noch von links den &amp;#039;&amp;#039;Sattelbach&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Schnabelbach&amp;#039;&amp;#039; auf. Diese Stelle wird &amp;#039;&amp;#039;Kamerun&amp;#039;&amp;#039; genannt, da es dort angeblich genauso dunkel sein soll wie im Dschungel [[Kamerun]]s. Nun sieht man das Ostportal des [[Brandleitetunnel]]s. Die [[Bahnstrecke Neudietendorf–Ritschenhausen]] ist somit der erste Verkehrsweg im Tal der Wilden Gera. Diese fließt von hier aus in östlicher Richtung in den &amp;#039;&amp;#039;Gehlberger Grund&amp;#039;&amp;#039;, wo sich der Bahnhof von [[Gehlberg]] und die &amp;#039;&amp;#039;Gehlberger Mühle&amp;#039;&amp;#039; befinden. Im Gehlberger Grund nimmt die Wilde Gera von rechts den [[Schneetiegel]] und den &amp;#039;&amp;#039;Edelmannsbach&amp;#039;&amp;#039; auf. Das Dorf selbst liegt links auf einer Hochfläche in etwa 730 Metern Höhe. Die Höhe im Tal beträgt am Gehlberger Bahnhof noch 598 Meter. Unterhalb des Gehlberger Grundes wird das Tal wieder enger und die wilde Gera macht erneut einen Bogen nach Norden. Hier tritt der etwa 13&amp;amp;nbsp;Kilometer lange, 1977 bis 1981 gebaute &amp;#039;&amp;#039;Gerastollen&amp;#039;&amp;#039; zutage. Er leitet Wasser aus der Wilden Gera nach Nordwesten in die [[Ohratalsperre]]. Seit der Gehlberger Mühle gibt es im Tal auch eine Straße, die den Ort mit [[Gräfenroda]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Talbrücke Wilde Gera.jpg|mini|Talbrücke Wilde Gera der Autobahn A 71]]&lt;br /&gt;
Das Tal weitet sich nun wieder. Nach Westen öffnet sich ein weiterer Talgrund, das &amp;#039;&amp;#039;Kehltal&amp;#039;&amp;#039;. Dieses ist etwa fünf Kilometer lang. In ihm verläuft eine Straße nach [[Oberhof]], das das westliche Ende des Tals bildet. Im Tal liegt auch der Fluchttunnel des [[Rennsteigtunnel]]s. Am linken Berghang ist der &amp;#039;&amp;#039;Ausgebrannte Stein&amp;#039;&amp;#039;, ein Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zum Bau des [[Lütsche-Flößgraben]]s in einen [[Porphyr]]block getriebener Tunnel, zu sehen. Nach einer Linkskurve wird das beeindruckendste Bauwerk im Tal der Wilden Gera sichtbar: die [[Talbrücke Wilde Gera]] der [[Bundesautobahn 71|A 71]]. Sie ist 110 Meter hoch. Hinter der Brücke wird das Tal ein weiteres Mal sehr eng. Die Eisenbahnlinie verschwindet hier im 104,5 Meter langen [[Tunnel am Zwang]]. Nordwestlich des Tunnels mündet von rechts der Schwarzbach ein. In dessen zwei Kilometer langen Tal befindet sich ebenfalls eine Brücke der A 71, die [[Talbrücke Schwarzbachtal]]. Links am Hang wird das [[Raubschloss (Gräfenroda)|Raubschloss]] sichtbar, eine Burgruine, in der im Mittelalter [[Raubritter]] ihr Versteck hatten. Nach etwa 200 Metern mündet von links die &amp;#039;&amp;#039;Sieglitz&amp;#039;&amp;#039; in die wilde Gera ein. Sie ist etwa vier Kilometer lang und entspringt ebenfalls in der Nähe von Oberhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt verbreitert sich das Tal merklich und das erste Sägewerk von [[Dörrberg]], eines heutigen Ortsteils von [[Geratal]] ist zu sehen. Dörrberg entwickelte sich aus einem Hammerwerk und hat heute etwa 100 Einwohner. Gräfenroda ist ein lang gestrecktes Straßendorf, das sich über etwa fünf Kilometer im Tal der Wilden Gera erstreckt. Das breite Wiesental, das die Wilde Gera bei Dörrberg bildet, wird als &amp;#039;&amp;#039;Gräfenrodaer Grund&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Von links mündet hier der längste Nebenfluss in die Wilde Gera ein: die [[Lütsche]], ein etwa sieben Kilometer langer Bach. Links erstreckt sich das Gräfenrodaer &amp;#039;&amp;#039;Kichholz&amp;#039;&amp;#039;, um das die [[Bahnstrecke Gotha–Gräfenroda]] (Ohratalbahn) einen engen Bogen zieht. Die Wilde Gera wurde im Gräfenrodaer Ortsgebiet an den Ostrand ihres Tales verlegt. Sie unterquert die [[Bundesstraße 88|B88]] am Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Gräfenroda Ort&amp;#039;&amp;#039; der Ohratalbahn. Die Bahnlinie Erfurt–Schweinfurt führt hier etwas weiter oben am östlichen Talhang entlang. Am Gräfenrodaer Schwimmbad unterquert die Wilde Gera die Straße von Gräfenroda nach [[Plaue (Thüringen)|Plaue]]. Hier beginnt das Gräfenrodaer Ried. Die Hänge zu beiden Seiten sind nun nicht mehr so hoch wie oberhalb des Ortes. Gräfenroda erstreckt sich nun noch über etwa zwei Kilometer. Am nördlichen Ortsausgang vereinigen sich die Ohratalbahn und die Bahnstrecke Erfurt–Schweinfurt im Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Gräfenroda&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilde Gera Versickerung 2015-11-10.jpg|mini|links|Wilde Gera Versickerung am Ortsausgang von Liebenstein 10. Nov. 2015]]&lt;br /&gt;
Am linken Ufer ist auf halber Strecke zwischen Gräfenroda und Liebenstein die &amp;#039;&amp;#039;Massemühle&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Etwas weiter nördlich beginnt der 400-Einwohner-Ort [[Liebenstein]]. Blickfang ist hier die [[Burg Liebenstein (Ilm-Kreis)|Burg Liebenstein]] am linken Talhang. Sie wurde im 12. Jahrhundert zum Schutze des Tals von den Grafen zu [[Kevernburg (Adelsgeschlecht)|Kevernburg]] errichtet. In Liebenstein mündet von links die &amp;#039;&amp;#039;Gissel&amp;#039;&amp;#039; in die Wilde Gera. Sie ist ein kleiner Bach, der im Sommer häufig trocken liegt. Ihre Quellen befinden sich nahe dem Ort [[Frankenhain (Geratal)|Frankenhain]]. Hinter Liebenstein ist das Tal so breit, dass Landwirtschaft möglich wird. Hier versickert ein großer Teil des Flusses in Karstspalten. Der linke Talhang ist hier noch steil und bildet den &amp;#039;&amp;#039;Plaueschen Berg&amp;#039;&amp;#039;, der rechte Talhang steigt sanft bis nach [[Rippersroda]] an. Nach rechts öffnet sich das Tal nun und die [[Zahme Gera]] ist zu erkennen. Am linken Talhang liegt, schon in [[Plaue (Thüringen)|Plaue]], der [[Plauescher Spring|Plauesche Spring]], eine Karstquelle mit sehr hohem Ausflussvolumen, aus der das hinter Liebenstein versickerte Wasser mit hohem zeitlichen Versatz wieder zu Tage tritt. Eine Erklärung für den hohen zeitlichen Versatz gegenüber dem Fluss könnte ein bisher nicht geortetes unterirdisches großes Wasserreservoir sein. Nun unterquert die Wilde Gera noch die ehemalige [[Bundesstraße 4|B4]], ehe sie sich südlich des Stadtzentrums von Plaue mit der Zahmen zur [[Gera (Fluss)|Gera]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebenstein 01.JPG|mini|[[Burg Liebenstein (Ilm-Kreis)|Burg Liebenstein]] kontrollierte das Tal der Wilden Gera]]&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Flussnamens geht auf die slawischen Wenden zurück. In alten Aufzeichnungen heißt die „Wilde Gera“ „wendisch Ger“&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik der Stadt Plaue, von Felix Georgi, 1927, Verlag: A. Frauendorff, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;, was auch ihren Namen erklärt und dessen wendischen Ursprung zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tal der Wilden Gera kontrollieren zu können, entstanden im Mittelalter an ihrem Verlauf drei Burgen:&lt;br /&gt;
* das [[Raubschloss (Gräfenroda)|Raubschloss]] oberhalb von Dörrberg,&lt;br /&gt;
* die [[Burg Liebenstein (Ilm-Kreis)|Burg Liebenstein]] oberhalb von Liebenstein und&lt;br /&gt;
* die [[Ehrenburg (Plaue)|Ehrenburg]] oberhalb von Plaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt ==&lt;br /&gt;
Der Oberlauf der wilden Gera bis Gräfenroda hat Trinkwasserqualität, hier sind viele geschützte Tier- und Pflanzenarten heimisch; ab Gräfenroda ist die Wasserbelastung mäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wilde Gera (Gera)|Wilde Gera}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tri-c.de/Die_Autobahn/Die_Bauwerke/Brucken/Wilde_Gera/wilde_gera.html Seite über den Bau der Talbrücke Wilde Gera mit Luftaufnahmen vom Tal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Ilm-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Geratal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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