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	<title>Wil SG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;KurtR am 14. Februar 2026 um 22:41 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-14T22:41:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|SG|Wil}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Wil&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Wil SG 2013.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Wil SG COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Wil&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Wahlkreis Wil&lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| BFS = 3427&lt;br /&gt;
| BILD = 2018-07 Stadt Wil komplett hochfototechnik.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Luftaufnahme vom 20. Juni 2018&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| PLZ = 9500 Wil SG&amp;lt;br /&amp;gt;9512 [[Rossrüti]]&amp;lt;br /&amp;gt;9552 [[Bronschhofen]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH WIL&lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = [[Hans Mäder]] ([[Die Mitte]])&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.466664&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.049996&lt;br /&gt;
| HÖHE = 571&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 20.7&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.stadtwil.ch&lt;br /&gt;
| GALERIE = 1&lt;br /&gt;
| GALERIEKARTE1 = Stadt Wil SG 2021.png&lt;br /&gt;
| GALERIEBEZ1 = Stadt Wil&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt und [[politische Gemeinde]] im [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Kanton St. Gallen|St.&amp;amp;nbsp;Gallen]].[[Datei:CHE Wil SG COA (–2013).svg|mini|100px|links|Ehemaliges Wappen von Wil bis 2013]] Sie hat einen kleinstädtischen Charakter und ist ein wichtiges Zentrum für den Westen des Kantons, das [[Toggenburg#Subregionen|untere Toggenburg]] und den [[Hinterthurgau]]. Wil zählte Ende {{EWDJ|CH-SG|3427}} {{EWZ CH|CH-SG|3427}} Einwohner. Mit 74&amp;#039;550 Einwohnern (gemäss [[Bundesamt für Statistik|BFS]] 2020) bildet die [[Agglomeration]] Wil den zweitgrössten Ballungsraum der [[Ostschweiz]]. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 gehört die ehemalige politische Gemeinde [[Bronschhofen]] zur Stadt Wil. Während mehr als 500 Jahren residierten die [[Fürstabtei St. Gallen|St.&amp;amp;nbsp;Galler Fürstäbte]] im [[Hof zu Wil]], weshalb die Stadt auch &amp;#039;&amp;#039;Äbtestadt&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte der Stadt Wil (SG)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wil Altstadt 8375.jpg|mini|links|Altstadt mit dem Hof, dem ehemaligen Sitz des Fürstabtes, 2003]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Wil (SG)-LBS H1-014513.tif|mini|Luftbild von Werner Friedli von 1953]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 754 wird Wil zusammen mit den nahegelegenen Ortschaften [[Rickenbach TG|Rickenbach]] und [[Züberwangen]] in der [[Henauer Urkunde]] erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.e-chartae.ch/de/charters/view/353 |titel=e-chartae |werk=e-chartae |hrsg=Stiftsarchiv St. Gallen |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1226 schenkten die Grafen von Toggenburg die Stadt dem Kloster St.&amp;amp;nbsp;Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1292 überfielen die [[Habsburger]] die Stadt Wil und brannten sie nieder. Die Bewohner waren gezwungen, nach [[Jonschwil|Schwarzenbach]] überzusiedeln, welches drei Kilometer südlich von Wil liegt. 1301 gaben die Habsburger Wil dem [[Kloster St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] zurück. Dafür wurde Schwarzenbach geschleift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1226 blieb Wil unbestrittenes Eigentum der Fürstäbte von [[St. Gallen]] – unterbrochen nur von einer Episode, als die aufständischen Appenzeller 1407 die Stadt für kurze Zeit übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1451 ging der Fürstabt ein Bündnis mit den eidgenössischen Orten Zürich, Luzern, Glarus und Schwyz ein, wodurch Wil zum Sitz der eidgenössischen Amtmänner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts sorgte Fürstabt [[Ulrich Rösch]] (1463–1491) durch die Bewilligung zusätzlicher [[Wochenmarkt|Wochenmärkte]] für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Heute ist eine Strasse in Wil nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1525 und 1531 fand die [[Reformation]] auch in Wil ihre Anhänger. Mit dem Sieg der katholischen Orte in der [[Zweiter Kappelerkrieg|Schlacht bei Kappel]] wurde diese Entwicklung 1531 wieder rückgängig gemacht. Die Herrschaft der Äbte ging erst 1798 zu Ende, als die [[Alte Eidgenossenschaft]] zusammenbrach und sich in der Folge das [[Fürstenland]] für unabhängig erklärte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wil war in der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] von 1798 bis 1803 Teil des [[Kanton Säntis|Kantons Säntis]] und eine selbständige Gemeinde. Im Jahre 1803 kam die Stadt zum neu gegründeten Kanton St.&amp;amp;nbsp;Gallen. Seit 1831 war sie auch Bezirkshauptort. Heute ist Wil Hauptort des gleichnamigen Wahlkreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. September 1855 wurde Wil durch die [[Sankt Gallisch-Appenzellische Eisenbahn]] bahnmässig erschlossen. 1984 erhielt Wil den [[Wakkerpreis]] für die integrale bauliche Erhaltung der Altstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Eine Altstadt zum leben [sic!] |Sammelwerk=[[Berner Tagwacht]] |Datum=1984-06-18 |Seiten=8 |Online=https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=TGW19840618-01.2.19.1.11 |Abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lokale Fussballclub [[FC Wil]] war 2002 bis 2004 in der höchsten Liga, der [[Super League (Schweiz)|Super League]], und wurde 2004 [[Schweizer Cupsieger (Fussball)|Schweizer Cupsieger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 2011 beschlossen die Stimmbürger von Wil und [[Bronschhofen]] mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 63,2 bzw. 78,3 Prozent die Fusion zu einer neuen politischen Gemeinde Wil auf den 1. Januar 2013.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Silvan Meile |url=https://web.archive.org/web/20160513112227/https://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/stgallen/wil/wv-au/Baer-und-Schnecke-heiraten-nach-achtjaehriger-Hochzeitsvorbereitung;art266,3251232 |titel=Bär und Schnecke heiraten nach achtjähriger Hochzeitsvorbereitung |hrsg=[[Thurgauer Zeitung]] |datum=2012-12-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160513112227/https://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/stgallen/wil/wv-au/Baer-und-Schnecke-heiraten-nach-achtjaehriger-Hochzeitsvorbereitung;art266,3251232 |archiv-datum=2016-05-13 |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. November 2012 wurde [[Susanne Hartmann (Politikerin)|Susanne Hartmann]] (CVP), obwohl nicht von ihrer Partei unterstützt, zur ersten Stadtpräsidentin von Wil gewählt. Susanne Hartmann war die erste Frau im Kanton St. Gallen, die eine Stadt präsidieren durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Suter |url=https://web.archive.org/web/20121107035029/https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/Eine-Frau-mischt-Stadt-und-Kanton-auf;art120094,3186401 |titel=Eine Frau mischt Stadt und Kanton auf |hrsg=[[St. Galler Tagblatt]] |datum=2012-11-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121107035029/https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/Eine-Frau-mischt-Stadt-und-Kanton-auf;art120094,3186401 |archiv-datum=2012-11-07 |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Per 1. Juni 2020 wurde Susanne Hartmann in den Regierungsrat des Kantons St. Gallen gewählt. Als neuer Stadtpräsident wurde auf den 1. Januar 2021 [[Hans Mäder]] (Die Mitte) gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|2018-05 Altstadt Wil Norden Stadtweier breit.jpg|780|Wiler Altstadt und &amp;#039;&amp;#039;Stadtweier&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic, so Schreibung an Ort--&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Altstadt von Wil, im Hintergrund der Weier (1963).jpg|mini|Altstadt von Wil (Luftaufnahme, 1963)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Wil liegt in einer traditionell katholischen Region. Bei der Volkszählung im Jahr 2018 gaben 41,4 % an, der römisch-katholischen Konfession anzugehören, 17,6 % der evangelisch-reformierten und 41 % einer anderen oder keiner Glaubensgemeinschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sg.ch/ueber-den-kanton-st-gallen/statistik/themen/B01/wohnbevoelkerung.html |titel=Wohnbevölkerung |hrsg=Kanton St. Gallen |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den grossen, öffentlich-rechtlich anerkannten Kirchen – die römisch-katholische Bevölkerung gehört zum [[Bistum St.&amp;amp;nbsp;Gallen]], die evangelisch-reformierte zur [[Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen|Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen]] – finden sich in Wil auch [[Freikirche|freikirchliche Gemeinden]] wie die [[Siebenten-Tags-Adventisten]], die Freie Christengemeinde, die seit 1874 die [[Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz|Freie Evangelische Gemeinde]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/wil/freie-evangelische-gemeinde-ld.597807 |titel=Freie Evangelische Gemeinde |werk=[[Wiler Zeitung]] |datum=2012-01-12 |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.feg-wil.ch |titel=Freie Evangelische Gemeinde Wil {{!}} Gott neu erleben |sprache= |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 1923 die [[Neuapostolische Kirche]] Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wil.nak.ch/portrait/ |titel=Gemeinde Wil SG |werk= |hrsg=Neuapostolische Kirche Schweiz |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es in Wil seit 1991 eine albanische [[Islam in der Schweiz|islamische]] Gemeinde. 2006/2007 gab es eine Kontroverse um den Bau eines [[Minarett|Minarettes]] durch die islamisch-albanische Gemeinde; das Baugesuch für ein Minarett in Wil wurde abgelehnt. Die neue [[Moschee]] an der Rosenstrasse wurde im Mai 2017 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Louis Fedier |url=https://www.unilu.ch/fakultaeten/kultur-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/institute/zentrum-religionsforschung/religionen-schweiz/forschung/kuppel-tempel-minarett/gebaeude/albanische-moschee-wil/#section=c73558 |titel=Albanische Moschee Wil/SG |werk=[[Universität Luzern]] |datum=2019-09-13 |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronenhaus (Marktgasse 73) in Wil SG.jpg|mini|Baronenhaus]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Wil SG}}&lt;br /&gt;
* [[Hof zu Wil]] (Äbteschloss, 12. Jh. ff)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtweier Wil|Stadtweier]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;So die Schreibweise in Wil selbst, nicht etwa «Stadtweiher».&amp;lt;/ref&amp;gt; und Kulisse der Altstadt&lt;br /&gt;
* [[Stadtkirche St. Nikolaus (Wil SG)|Katholische Stadtkirche St. Nikolaus]] (15./16. Jahrhundert) mit der [[Wiler Madonna]] (spätes 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* [[Kirche St. Peter (Wil SG)|Katholische Kirche St. Peter]] (Kirchturm und Chorraum spätes 15. Jahrhundert/Langhaus von 1887) mit [[Kirche St. Peter (Wil SG)|Liebfrauenkapelle]] (um 1500)&lt;br /&gt;
* Hofplatz&amp;lt;ref&amp;gt;Benno Ruckstuhl, Hans Peter Mathis, Hans Wechsler, Werner Warth: &amp;#039;&amp;#039;Der Hofplatz zu Wil&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Kunstführer]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 806/807, Serie&amp;amp;nbsp;81). Hrsg. [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (GSK). Bern 2007, ISBN 978-3-85782-806-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Baronenhaus&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Anderes: &amp;#039;&amp;#039;Wil, Baronenhaus&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Kunstführer.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 332). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Bern 1983, ISBN 978-3-85782-332-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kreuzkirche (Wil SG)|Evangelisch-reformierte Kreuzkirche]] (1963) mit grossem [[Bleiglasfenster|Chorfenster]] von [[Alfred Kobel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtparlament (Legislative) ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Stadtparlament Wil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land = CH&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
|GPS|SPS|glp|EVP|Mitte|FDP|SVP| GPS = 5&lt;br /&gt;
| SPS = 6&lt;br /&gt;
| glp = 2&lt;br /&gt;
| Mitte = 10&lt;br /&gt;
| FDP = 6&lt;br /&gt;
| SVP = 10&lt;br /&gt;
| EVP=1}}&lt;br /&gt;
Im Zuge der Vereinigung mit Bronschhofen wurde auf die Wahlen 2012 ein separater Wahlkreis Bronschhofen mit insgesamt neun Sitzen geführt. Die Gesamtzahl der Sitze im [[Gemeindeparlament|Stadtparlament]] erhöhte sich daher auf 45. Auf die Erneuerungswahlen 2016 hin wurde die Sitzzahl auf 40 reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei !! 2008 !! 2012&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Silvan Meile |url=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/wil/sp-und-fdp-sind-die-wahlsieger-ld.596282 |titel=SP und FDP sind die Wahlsieger |werk=[[St. Galler Tagblatt]] |datum=2012-09-24 |sprache= |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erneuerungswahl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtwil.ch/_docn/2770243/2020-09-27-Protokoll-komm._Listenergebnisse_Stadtparlament.pdf |titel=Erneuerungswahl der MitgliWahl der 40 Mitglieder des Stadtparlaments. Listenergebnisse |werk= |hrsg=Stadt Wil |datum=2020-09-27 |format=PDF |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!2020&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erneuerungswahl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtwil.ch/aktuellesinformationen/2255152 |titel=Stadtparlament neu gewählt |werk=stadtwil.ch |datum=2024-09-22 |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Christlichdemokratische Volkspartei|Die Mitte]] || 13 || 13 || 9 || 8 || 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] || 7 || 7 || 9 || 9 || 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[FDP.Die Liberalen|FDP]]/[[Jungfreisinnige Schweiz|Jungfreisinnige]] || 7 || 8 || 8 || 8 || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]]|| 5 || 8 || 6 || 7 || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grüne Schweiz|Grüne]] prowil || 6 || 5 || 6 || 6 || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grünliberale Partei|GLP]] || 1 || 3 || 1 || 1 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Evangelische Volkspartei|EVP]] || 1 || 1 || 1 || 1 || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Total&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;40&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;45&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;40&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;40&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;40&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat (Exekutive) ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Stadtpräsidenten von Wil}}&lt;br /&gt;
Seit 1. Januar 2025:&lt;br /&gt;
* [[Hans Mäder]], [[Die Mitte]] (bisher), Stadtpräsident, Departement Dienste, Integration und Kultur; Finanzen und Verwaltung.&lt;br /&gt;
* Cornelia Kunz, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|FDP]] (neu), Vizestadtpräsidentin, Departement Gesellschaft und Sicherheit.&lt;br /&gt;
* Andreas Breitenmoser, [[Die Mitte]] (bisher), Departement Versorgung und Energie.&lt;br /&gt;
* Manuel Nick, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] (neu), Departement Bau, Umwelt und Verkehr.&lt;br /&gt;
* [[Jigme Shitsetsang]], [[FDP.Die Liberalen|FDP]] (bisher), Departement Bildung und Sport.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtwil.ch/exekutive/10906 |titel=Stadtrat |werk= |hrsg=Stadt Wil |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Wahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Wil: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 28,0 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 16,0 %, [[Die Mitte]] 17,5 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 15,9 %, [[Grüne Schweiz|Grüne]] 10,9 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 5,1 %, [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 3,4 %, [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 1,3 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.elections.admin.ch/de/ch/ |titel=Nationalratswahlen 2023. Wil |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2023-10-22 |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Tourismus ==&lt;br /&gt;
=== Industrie ===&lt;br /&gt;
Nebst vielen mittleren, kleinen und kleinsten Firmen sind in Wil einige grössere, grosse, teils international ausgerichtete Firmen, auch im Bereich Industrie, angesiedelt. Über die Region hinaus bekannte Unternehmen sind beispielsweise [[Stihl (Unternehmen)|Stihl &amp;amp; Co]], Larag AG, [[Camion-Transport]], Brändle AG, Heimgartner Fahnen AG, [[Schmolz + Bickenbach|Schmolz+Bickenbach]] oder Kindlimann AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sekundäre Wirtschaftssektor macht in Bezug auf die Mitarbeitendenzahlen den kleineren Anteil der Wiler Wirtschaft aus – in diesem Sektor sind rund 3100 Personen beschäftigt, während es im tertiären Sektor rund 10&amp;#039;600 Beschäftigte sind. Im primären Sektor sind lediglich rund 80 Personen beschäftigt. Damit weicht dieses Verhältnis von demjenigen des Kantons St. Gallen ab:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sg.ch/ueber-den-kanton-st-gallen/statistik.html |titel=Statistik |hrsg=Statistikamt Kanton St. Gallen |sprache= |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemessen an der Beschäftigung ist die kantonale Wirtschaftsstruktur stark durch den primären (Land- und Forstwirtschaft) und den sekundären Sektor (Industrie und verarbeitendes Gewerbe, Ver- und Entsorgung, Bau, Bergbau) geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altstadt gilt als die besterhaltene der Ostschweiz. Sehenswert ist die Sicht vom &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtweier Wil|Stadtweier]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic, so Schreibung an Ort--&amp;gt; hinauf zur östlichen Altstadt-Silhouette. Das fehlende «h» im Namen des Stadtwei(h)ers wurde mittlerweile direkt vor Ort angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pascal Scheiwiler |url=https://web.archive.org/web/20201020022117/https://www.wiler-nachrichten.ch/events-kultur/detail/article/wie-das-h-in-den-wiler-weier-kam-00116875/ |titel=Wie das «h» in den Wiler Weier kam |hrsg=[[Wiler Nachrichten]] |datum=2017-06-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201020022117/https://www.wiler-nachrichten.ch/events-kultur/detail/article/wie-das-h-in-den-wiler-weier-kam-00116875/ |archiv-datum=2020-10-20 |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fussgängerpromenade vom &amp;#039;&amp;#039;Schwanenkreisel&amp;#039;&amp;#039; Richtung Altstadt ist der Ort, an dem es die meisten Ladengeschäfte gibt. Immer samstags findet in den Gassen der Altstadt ein Markt statt.&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 2006 wurde ein 37&amp;amp;nbsp;m hoher Aussichtsturm, der [[Wiler Turm]], auf dem Hofberg eingeweiht; eine Holzkonstruktion mit doppelter Wendeltreppe und drei X-Stützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtwil.ch/naherholungsgebiete/10070 |titel=Wiler Turm |werk=www.stadtwil.ch |hrsg=Stadt Wil |sprache= |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wiler Turm ist aufgrund von Sanierungsarbeiten seit Anfang November 2025 bis voraussichtlich Sommer 2026 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://wiler-nachrichten.ch/wil-/-zuzwil/detail/wiler-turm-ab-heute-geschlossen |titel=Wiler Turm ab heute geschlossen |hrsg=Wiler Nachrichten |datum=2025-11-03 |sprache= |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Altstadt (Marktgasse) in Wil SG.jpg|Marktgasse mit Laubengang&lt;br /&gt;
 Marktgasse und Hof in Wil SG.jpg|Marktgasse &amp;amp; fürstabtl. Hof&lt;br /&gt;
 Wil SG - Schnetztor und &amp;quot;zum alten Doctorhaus&amp;quot;.jpg|Schnetztor&lt;br /&gt;
 Wil SG - Marktgasse mit Brunnen und Trinkstube zum Hartz (2019).jpg|Marktgasse mit Brunnen&lt;br /&gt;
 Altstadthäuser &amp;amp; Laubengänge, Wil SG.jpg|Kirchgasse&lt;br /&gt;
 Wiler Turm 2010.JPG|Wiler Turm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wanderwege ====&lt;br /&gt;
Rund um Wil sind über 180 Kilometer Wanderwege ausgeschildert. Seit 2013 führt der knapp 33 Kilometer lange «Weg rund um Wil» rund um das Gemeindegebiet der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtwil.ch/_docn/2188262/StadtWil_Broschure_Wanderwege_kl.pdf |titel=Wanderwege in und rund um Wil |hrsg=Stadt Wil |format=PDF |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wil endet der 87 Kilometer lange [[Toggenburger Höhenweg]], der in fünf Etappen von Wildhaus über [[Amden|Arvenbüel]], [[Atzmännig]] und [[Mühlrüti]] nach Wil führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Wil, bei Schwarzenbach, verläuft der [[Thurweg]], ein [[Wanderweg]], der entlang der [[Thur (Rhein)|Thur]] von [[Wildhaus SG|Wildhaus]] nach [[Rüdlingen]] im Kanton Schaffhausen verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 wurden der neue &amp;#039;&amp;#039;Foxtrail Wil&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;Veloroute Herzschlaufe Wil&amp;#039;&amp;#039; eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Heer |url=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/wil/freizeit-auf-schnitzeljagd-durch-die-aebtestadt-wil-hat-einen-neuen-foxtrail-ld.2776640 |titel=Auf Schnitzeljagd durch die Äbtestadt: Wil hat einen neuen Foxtrail |werk=www.tagblatt.ch |datum=2025-05-25 |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wil24.ch/articles/309437-die-herzschlaufe-wil-verbindet-drei-kantone-per-e-bike |titel=Die «Herzschlaufe Wil» verbindet drei Kantone per E-Bike |werk=www.wil24.ch |datum=2025-04-16 |sprache= |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Wil ist im [[Fürstenland]] der Verkehrsknotenpunkt für Schiene und Strasse. Es liegt an der Hauptverkehrsachse [[St.&amp;amp;nbsp;Gallen]]-[[Zürich]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Busstation am Bahnhof Wil SG.jpg|mini|Busstation am Bahnhof Wil]]&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Wil]] liegt an den Bahnstrecken [[Bahnstrecke St. Gallen–Winterthur|St. Gallen–Winterthur]], [[Mittelthurgaubahn|Wil–Weinfelden]] sowie [[Toggenburgerbahn|Wil–Wattwil]] (Toggenburgerbahn) der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]]. Das ausführende [[Eisenbahnverkehrsunternehmen]] auf diesen Strecken ist im Regionalverkehr die Regionalbahn [[Thurbo]]. Vom Nebenbahnhof fährt die schmalspurige [[Frauenfeld-Wil-Bahn|FWB]] nach [[Frauenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Genf kommende [[Autobahn 1 (Schweiz)|Autobahn A1]]/[[Europastraße 60|E60]] und die [[Hauptstrasse 7]] aus Basel verbinden Wil mit St.&amp;amp;nbsp;Gallen; die [[Hauptstrasse 16]] aus Kreuzlingen ist der Weg ins [[Toggenburg]] nach [[Wattwil]] und [[Wildhaus SG|Wildhaus]]. Weitere von Wil abgehende [[Hauptstrasse]]n führen nach [[Fischingen TG|Fischingen]] im [[Hinterthurgau]] und [[Bürglen TG|Bürglen]] bei Weinfelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kantonsschule Wil.jpg|mini|Kantonsschule Wil, 2018]]&lt;br /&gt;
Die Volksschule in der Stadt Wil umfasst mehrere Primarschuleinheiten und Oberstufen. Zusätzlich bestehen auf der Sek II-Stufe das Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil-Uzwil und die Kantonsschule Wil. Die 2004 erbaute [[Kantonsschule Wil]] ist auch wegen ihrer innovativen Holzarchitektur bekannt. Neben den staatlichen Bildungsangeboten gibt es in Wil verschiedene Privatschulen, darunter die Mädchensekundarschule [[Kloster St. Katharina (Wil)#Schule|St.&amp;amp;nbsp;Katharina]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Wil Panorama 07-2010.jpg|mini|Blick vom Wiler Turm Richtung Toggenburg, 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Das Kulturangebot in der Stadt Wil ist vielfältig. Wichtige Lokalitäten für kulturelle Angebote sind die [[Tonhalle Wil|Tonhalle]], die [[Kunsthalle Wil|Kunsthalle]], das Stadtmuseum und der [[Gare de Lion]]. Daneben verfügt Wil über eine [[Stadtbibliothek Wil|Stadtbibliothek]] und auch über eine Ludothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hofchilbi ===&lt;br /&gt;
Jährlich findet in der Wiler Altstadt die «Hofchilbi» statt. 1540 wurde unter Abt Diethelm Blarer von Wartensee die grosse, noch heute vorhandene, Kapelle an den Hof angebaut und am 25. Juli eingeweiht. Diese Kirchweihe wurde bis zum Jahre 1722 jährlich als «Hofchilbi» begangen. In Anbetracht der schlechten Zeiten wurde daraufhin der festliche, weltliche Teil abgesetzt. 1972 entschloss sich die Hofbrauerei Wil, den Brauch wieder aufleben zu lassen. Seither findet dieses Fest alljährlich statt, organisiert vom KTV Wil Handball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ältesten Urkunde, die Wil erwähnt, wird am 6. August 754 über die Schenkung der Güter des freien Bauern Rotbald an das Kloster St.&amp;amp;nbsp;Gallen berichtet. Als Lehenzins für diese Güter wurde vereinbart, dass alljährlich unter verschiedenen Naturalien, wie Korn und Schweinen, auch 30 Eimer Bier abzuliefern seien. Die «Hofchilbi» nimmt diese Tradition auf, indem dieser Bierzins den Einwohnern von Wil ausgeschenkt wird. Nach heutigem Mass entsprechen 30 Eimer Bier ca. 1125 Litern. Diese werden an die Festbesucher der «Hofchilbi» verkauft. Der erwirtschaftete Erlös dieses ehemaligen Freibiers fliesst – unter anderem – in die Kasse der Stiftung Hof zu Wil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Openair «Rockamweier» ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Openair Rockamweier}}&lt;br /&gt;
Alljährlich Mitte Juni findet seit 2001 am Wiler &amp;#039;&amp;#039;Stadtweier&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic, so Schreibung an Ort--&amp;gt; das zweitägige [[Openair Rockamweier]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gare de Lion ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gare de Lion}}&lt;br /&gt;
Alteingesessenen noch unter dem Namen «Remise Wil» bekannt und im Jahr 2008 leicht renoviert, wird in der Nähe des Bahnhofs ein Kulturlokal unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Gare de Lion]]&amp;#039;&amp;#039; betrieben, das von Konzerten über Theater und Comedy bis hin zu Lesungen und Partys anbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://garedelion.ch/ |titel=Gare de Lion - Der Kulturbahnhof in Wil SG |sprache= |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tonhalle ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tonhalle Wil}}&lt;br /&gt;
Die Tonhalle wurde 1876 von der Ortsbürgergemeinde Wil gebaut und befindet sich seither in dessen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== «toccatawil» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtkirche St. Nikolaus, Wil SG, Innenraum.jpg|mini|Stadtkirche St. Nikolaus, 2025]]&lt;br /&gt;
1989 gründeten die [[Kirchenmusiker]] der evangelischen und katholischen Wiler Kirchgemeinden die Konzertreihe «Wiler Abendmusiken», die 2007 in «toccatawil» umbenannt wurde. Neben [[Orgel]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;konzerten (solistisch und «Orgel plus») in der [[Stadtkirche St. Nikolaus (Wil SG)|Stadtkirche St. Nikolaus]], [[Kirche St. Peter (Wil SG)|St. Peter]], der [[Kreuzkirche (Wil SG)|Kreuzkirche]], der [[Kloster St. Katharina (Wil)|Klosterkirche St. Katharina]], der Neuapostolischen Kirche und der [[Wallfahrtskirche]] [[Dreibrunnen|Maria Dreibrunnen]] umfassen die Konzertangebote [[geistliche Musik]] in unterschiedlichen Besetzungen, darunter den «Orgelspaziergang zur Weihnachtszeit» am ersten Sonntag des Jahres, bei dem verschiedene Orgeln im Wiler Stadtgebiet einbezogen werden, oder das «Orgeltriduum», eine dreiteilige Konzertreihe in der Stadtkirche St. Nikolaus, kombiniert mit Orgelkursen zu [[Improvisation (Musik)|Improvisation]] und [[Interpretation (Musik)|Interpretation]], in [[Kooperation]] mit der [[Diözesane Kirchenmusikschule St. Gallen|Diözesanen Kirchenmusikschule St. Gallen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.martinwelzel.ch/de/toccatawil/ |titel=Konzertreihe «toccatawil» |werk=www.martinwelzel.ch |datum= |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die künstlerische Leitung von «toccatawil» hat seit 2023 [[Martin Welzel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wil24.ch/articles/203890-sommerorgel-mit-wechsel-in-der-leitung |titel=Sommerorgel mit Wechsel in der Leitung |werk=www.wil24.ch |datum=2023-08-20 |sprache= |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.martinwelzel.ch/ |titel=Martin Welzel {{!}} Organist – Dozent – Kirchenmusiker |werk=www.martinwelzel.ch |sprache= |abruf=2025-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musiktheater Wil ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Musiktheater Wil}}&lt;br /&gt;
Seit 1866 wird von einem Verein regelmässig ein Stück aus dem Bereich Oper, Operette oder Musical aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
Wil unterhält eine [[Städtepartnerschaft]] mit [[Groß Döbern]], [[Polen]] seit 1992.&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Töchter und Söhne der Stadt ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Söhnen und Töchtern der Stadt Wil}}&lt;br /&gt;
* [[Max Peter Ammann]] (1929–2022), Filmregisseur&lt;br /&gt;
* [[Adrian Bodmer]] (* 1995), Tennisspieler&lt;br /&gt;
* [[Moreno Costanzo]] (* 1988), Fussballspieler&lt;br /&gt;
* [[Paul Eisenring]] (1924–2016), Politiker und Chefredaktor&lt;br /&gt;
* [[Kurt Felix]] (1941–2012), Fernsehmoderator von &amp;#039;&amp;#039;[[Teleboy]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Verstehen Sie Spaß?]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Hilber]] (1891–1973), Musiker, Komponist, Chorleiter&lt;br /&gt;
* [[Werner Hilber]] (1900–1989), Bildhauer und Maler&lt;br /&gt;
* [[Johann Nepomuk Idtensohn]] (1827–1892), Priester und Bibliothekar&lt;br /&gt;
* [[Daniel Imhof]] (* 1977), Fussball-Nationalspieler (Kanada)&lt;br /&gt;
* [[Otmar Kunz]] (ca. 1530–1577), Abt von St. Gallen&lt;br /&gt;
* [[Fritz Münch (Politiker)|Fritz Münch]] (1903–1993), Gewerkschaftsfunktionär und Präsident des St. Galler Kantonsrates&lt;br /&gt;
* [[Joachim Opser]] (ca. 1548–1594), Abt von St. Gallen&lt;br /&gt;
* [[Fabian Schär]] (* 1991), Fussball-Nationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Urs Scheuss]] (* 1975), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Anna Sutter]] (1871–1910), Opernsängerin&lt;br /&gt;
* [[Dominikus Tschudi]] (1597–1654), Abt von Muri&lt;br /&gt;
* [[Kurt Widmer]] (1940–2023), Sänger und Gesangspädagoge&lt;br /&gt;
* [[Michel Zeiter]] (* 1974), Eishockeyspieler, -trainer und -funktionär&lt;br /&gt;
* [[Hedi Zuber]] (1916–1996), Künstlerin&lt;br /&gt;
* [[Alex Zülle]] (* 1968), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hier wohnhafte Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Yvonne Gilli]] (* 1957), Verbandsfunktionärin und Nationalrätin (Grüne)&lt;br /&gt;
* [[Barbara Gysi]] (* 1964), Nationalrätin (SP)&lt;br /&gt;
* [[Susanne Hartmann (Politikerin)|Susanne Hartmann]] (* 1970), Politikerin (Die Mitte, vormals CVP), Regierungsrätin, Alt-Stadtpräsidentin&lt;br /&gt;
* [[Jan January Janczak]] (1938–2025), Maler, Filmemacher, Illustrator, Plastiker, Glasmaler&lt;br /&gt;
* [[Karin Keller-Sutter]] (* 1963), Bundesrätin (FDP)&lt;br /&gt;
* [[Hans Leutenegger]] (* 1940), Schauspieler und Bobfahrer&lt;br /&gt;
* [[Hans Mäder]] (* 1958), Politiker (Die Mitte, vormals CVP), Stadtpräsident&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Müller (Architekt)|Johann Georg Müller]] (1822–1849) Architekt, Maler und Dichter&lt;br /&gt;
* [[René Oberholzer]] (* 1963), Schriftsteller und Performer&lt;br /&gt;
* [[Lukas Reimann]] (* 1982), Nationalrat (SVP)&lt;br /&gt;
* [[Dani Wyler]] (* 1952), Sportkommentator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hier verstorbene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Rösch]] (1426–1491), Abt des Klosters St. Gallen&lt;br /&gt;
* [[Placidus Bridler]] (1613–1679), Benediktinerpater, Theologe und Kirchenrechtler, 1661 bis 1678 Statthalter von Wil&lt;br /&gt;
* [[Johann Fridolin Müller]] (1830–1888), Unternehmer und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1403|Wil (SG)|Autor=Magdalen Bless-Grabher}}&lt;br /&gt;
* Oliver Schneider, Verena Rothenbühler: &amp;#039;&amp;#039;Stadt auf dem Land. Wil vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; VSG Verlagsgenossenschaft St.&amp;amp;nbsp;Gallen, St.&amp;amp;nbsp;Gallen 2020, ISBN 978-3-7291-1178-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wil SG|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwil.ch/ Offizielle Website der Stadt Wil]&lt;br /&gt;
* [http://www.wilerbuerger.ch/ Ortsbürgergemeinde Wil]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3013|Wil|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wilnet.ch/ Stadtlexikon, Einblick in die Geschichte bis ins 12. Jahrhundert, aber auch jüngste wichtige Ereignisse]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/wil_sm/object.php Stadtbefestigung Wil] auf &amp;#039;&amp;#039;Burgenwelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wahlkreis Wil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4066084-9|LCCN=n83059214|VIAF=312810246}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wil SG| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 754]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KurtR</name></author>
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