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	<title>Wiktor Timofejewitsch Obuchow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:26:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-07-12T09:06:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiktor Timofejewitsch Obuchow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Виктор Тимофеевич Обухов}}; * [[3. April]] [[1898]] in [[Nikolskoje (Orenburg)|Nikolskaja]], [[Gouvernement Orenburg]]; † [[26. November]] [[1975]] in [[Moskau]]) war ein sowjetischer [[Generaloberst]], der als Kommandeur des 3. Garde-Mechanisierten Korps “Stalingrad” in der zweiten Hälfte des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieges]] Bekanntheit erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Obuchow war der Sohn eines zum [[Orenburger Kosakenheer]] gehörenden Kosaken, der in der Kreditpartnerschaft der Staniza Nikolskaja arbeitete. Er trat 1918 den [[Bolschewiki]] bei und wurde Soldat in der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Er nahm am [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkrieg]] teil. Während des Bürgerkrieges war er MG-Schütze, Chef einer Aufklärungseinheit und Kommandeur eines Kavallerieregiments. Er nahm an Kämpfen an der sibirischen und turkestanischen Bürgerkriegsfront teil. Für die Führung seines Regiments bei der Eroberung von [[Buchara]] schenkte der sowjetische Befehlshaber [[Michail Wassiljewitsch Frunse|Michail Frunse]] Obuchow seine Mauser-Pistole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 absolvierte Obuchow einen Kurs der Höheren Kavallerie-Schule in Leningrad. 1934 beendete er sein Studium an der [[Allgemeine Militärakademie der Russischen Streitkräfte|Militärakademie Michail Frunse]] in Moskau. Im selben Jahr meldete er sich freiwillig zu einem Einsatz in der chinesischen Provinz [[Xinjiang]]. 1939 nahm er während des [[Japanisch-Sowjetischer Grenzkonflikt|Japanisch-Sowjetischen Grenzkonflikts]] an den Kämpfen am Fluss Chalchin-Gol in der östlichen Mongolei teil. Vom Dezember 1939 bis zum Dezember 1940 war er Chef der Kavallerie-Schule Borissow. Danach wurde er in kurzer Folge Kommandeur verschiedener Panzer-Einheiten. Am 4. Juni 1940 wurde er zum Generalmajor der Panzertruppen befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:ru:Постановление СНК СССР от 4.06.40 № 945 «О присвоении воинских званий высшему начальствующему составу Красной Армии»|Dekret des Verteidigungskommissariats der UdSSR vom 4.06.40 № 945 &amp;#039;&amp;#039;Über die Vergabe von Rängen der höheren Offiziere in der Roten Armee&amp;#039;&amp;#039;]] (abgerufen am 9. Oktober 2010, russisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er von der [[Großer Terror (Sowjetunion)|Säuberung der Roten Armee]] verschont geblieben war, gehörte Obuchow zu Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges zu den wenigen erfahrenen Offizieren in der Roten Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem 22. Juni 1941 nahm Obuchow als Kommandeur der sowjetischen 26. Panzer-Division im Verband des 20. mechanischen Korps ([[13. Armee (Rote Armee)|13. Armee]]) an der [[Kesselschlacht bei Białystok und Minsk]] und der [[Kesselschlacht bei Smolensk]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;http://mechcorps.rkka.ru/files/spravochnik/personalii/kom_td.htm (abgerufen am 9. Oktober 2010).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er konnte sich in beiden Kesselschlachten einer Gefangennahme durch die deutschen Truppen entziehen und seine Division gehörte zu den wenigen sowjetischen Einheiten, die in der kritischen Situation während des deutschen Angriffs handlungsfähig blieben. Im Juli 1942 wurde er zum stellvertretenden Befehlshaber der neu aufgestellten [[4. Panzerarmee (Rote Armee)|4. Panzer-Armee]]. Während der Anfangsphase [[Schlacht von Stalingrad]] war er Kommandeur des 3. Mechanisierten Korps, das im Oktober 1942 in die sowjetische [[65. Armee (Rote Armee)|65. Armee]] (General [[Pawel Batow|Batow]]) eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Mai 1943 wurde er zum Kommandeur des 3. Garde-Mechanisierten Korps ernannt. Mit diesem Korps nahm er an der [[Unternehmen Zitadelle|Schlacht von Kursk]] teil. Während der sowjetischen Folgeoffensiven im Zuge der [[Schlacht am Dnepr]] wurde er am 19. August 1943 schwer verwundet. Er nahm jedoch wenig später an den Kämpfen um den sowjetischen Brückenkopf am westlichen Ufer des [[Dnjepr]] bei [[Kaniw|Kanew]] teil. Am 5. November 1943 wurde Obuchow zum [[Generalleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis zum 10. Juni 1944 befand sich das 3. Garde-Mechanisierte Korps in der Reserve, bevor es der [[5. Garde-Panzerarmee]] zugeteilt wurde. Nach dem Beginn der sowjetischen Sommeroffensive in Weißrussland (→[[Operation Bagration]]), überquerte das unter dem Kommando von Obuchow stehende Korps am 28. Juni 1944 gegen den Widerstand der [[5. Panzer-Division (Wehrmacht)|5. deutschen Panzer-Division]] die Beresina bei Borissow und hatte großen Anteil an der Rückeroberung von Molodetschno, Vilnius, Schaulen, Mitau und Riga. Bei [[Žagarė|Schagarren]] wehrte das Korps einen deutschen Gegenangriff ab (→[[Unternehmen Doppelkopf]]). Für die Überquerung der Beresina erhielt Obuchow am 4. Juli 1944 den Orden [[Held der Sowjetunion]]. Bis zum Ende des Deutsch-Sowjetischen Krieges gehörte das 3. Garde-Mechanisierte Korps zu den sowjetischen Einheiten die den deutschen [[Kurland-Kessel]] belagerten. Danach wurde die Einheit in den Fernen Osten verlegt, wo sie an der [[Sowjetische Invasion der Mandschurei|sowjetischen Invasion der Mandschurei]] teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Obuchow Kommandeur des 3. Garde-Mechanisierten Korps. 1952 absolvierte er die Militärakademie des sowjetischen Generalstabs und wurde zum ersten stellvertretenden Kommandeur der Panzertruppen der Roten Armee ernannt. 1953 wurde er zum Generaloberst befördert. 1965 schied er altersbedingt ehrenhaft aus der Roten Armee aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ради нашего счастья.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Für unser Glück&amp;#039;&amp;#039;); Verlag ДОСААФ Moskau, 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* А. В. Окороков: &amp;#039;&amp;#039;Русские добровольцы&amp;#039;&amp;#039; (A. W. Okorokow: &amp;#039;&amp;#039;Russische Freiwillige&amp;#039;&amp;#039;); Awuar Consulting Moskau, 2004; ISBN 5-902235-05-7&lt;br /&gt;
* В. П. Россовский: &amp;#039;&amp;#039;Золотые Звезды Оренбуржья. Биографический справочник.&amp;#039;&amp;#039; (W. P. Rossowskij: &amp;#039;&amp;#039;Goldene Helden Orenburgs&amp;#039;&amp;#039;, Biografisches Verzeichnis); Süd-Ural-Verlag Tscheljabinsk 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Герои Советского Союза. Краткий биографический словарь.&amp;#039;&amp;#039; (Helden der Sowjetunion. Kurzes biografisches Wörterbuch), Band 2; Militärverlag der UdSSR Moskau, 1988&lt;br /&gt;
* Н. Ливанов: &amp;#039;&amp;#039;Оренбуржцы в боях за Родину.&amp;#039;&amp;#039; (N. Liwanow: Orenburger in Kämpfen für die Heimat); Süd-Ural-Verlag Tscheljabinsk 1978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Obuchow, Wiktor Timofejewitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Russischen Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Obuchow, Wiktor Timofejewitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Обухов, Виктор Тимофеевич (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Generaloberst&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nikolskoje (Orenburg)|Nikolskaja]], [[Gouvernement Orenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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