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	<title>Wiktor Michailowitsch Gluschkow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:43:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiktor_Michailowitsch_Gluschkow&amp;diff=1880993&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-02-03T22:15:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Віктор Михайлович Глушков.jpg|mini|Wiktor Michailowitsch Gluschkow]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiktor Michailowitsch Gluschkow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Ви́ктор Миха́йлович Глушко́в}}, englische Transkription Victor Glushkov; * [[24. August]] [[1923]] in [[Rostow am Don]]; † [[30. Januar]] [[1982]] in [[Moskau]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] Informatiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gluschkow war der Sohn eines Bergbauingenieurs und machte 1948 sein Mathematik-Diplom an der Universität Rostow. 1952 promovierte er an der [[Lomonossow-Universität]] in Moskau, wobei er sich mit dem fünften [[Hilbertsche Probleme|Hilbertproblem]] beschäftigte. Bald darauf wechselte sein Interesse zur von [[Norbert Wiener]] begründeten [[Kybernetik]]. Ab 1956 war er als Nachfolger des nach Moskau wechselnden [[Sergei Alexejewitsch Lebedew]] Direktor des Rechenzentrums der [[Nationale Akademie der Wissenschaften der Ukraine|Ukrainischen Akademie der Wissenschaften]], aus dem 1962 das Institut für Kybernetik der Ukrainischen Akademie in [[Kiew]] wurde, das später nach Gluschkow benannt wurde. Einer der ersten Aufgaben von Gluschkow in Kiew war die Weiterentwicklung eines Elektronenröhren-Computers &amp;#039;&amp;#039;Kiew&amp;#039;&amp;#039;, für den Lebedew die Grundlagen gelegt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://esu.com.ua/search_articles.php?id=30542 Eintrag zu Wiktor Michailowitsch Gluschkow] in der [[Enzyklopädie der modernen Ukraine]]; abgerufen am 13. Februar 2017 (ukrainisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1957 war er Professor an der [[Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Kiew|Universität Kiew]] und einer der Initiatoren der Fakultät für Kybernetik der Universität.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://eu.univ.kiev.ua/departments/fakul%60tet-kibernetyky/glushkov-viktor-mykhaylovych/ Biografie Wiktor Gluschkow] auf der Webpräsenz der [[Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Kiew|Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew]]; abgerufen am 13. Februar 2017 (ukrainisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner Studenten dort war [[Naum Schor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gluschkow gilt als einer der Gründungsväter der Informatik und Kybernetik in der Sowjetunion. Er arbeitete sowohl theoretisch (zum Beispiel Automatentheorie, Künstliche Intelligenz), als Hardware-Computer-Architekt (Pipeline-Architekturen), aber auch in der praktischen Umsetzung auf gesellschaftlicher Ebene, beispielsweise versuchte er ab 1962 lange Zeit und mit großem persönlichem Engagement die Wirtschaftsverwaltung in der Sowjetunion zu automatisieren, stieß aber auf großen Widerstand und wurde schließlich gestoppt (Staatliches automatisiertes System zur Datenerhebung und -verarbeitung, OGAS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gluschkow leitete 1965 bis 1969 die Entwicklung der Computerserie MIR (MIR 1 und 2, MIR für Maschine für Ingenieursberechnungen). Sie war ein relativ kleiner Computer für Verwendung in Wissenschaft und in Ingenieurbüros, der aber fortschrittliche Designmerkmale hatte: in der Hardware waren Merkmale einer höheren Programmiersprache implementiert (für symbolische Manipulation mit Brüchen, Integralen, Ableitungen, Polynomen) und es gab einen interaktiven Bildschirmarbeitsplatz, an dem man mit einem Lichtschreiber Formeln und Graphiken am Bildschirm korrigieren konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://monoskop.org/Computing_and_cybernetics_CEE Webseite zur Entwicklung der Computer im Ostblock]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entwickelte auch den Supercomputer ES-1766 mit Pipeline-Architektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 und 1977 gewann er den sowjetischen [[Staatspreis der UdSSR|Staatspreis]] und 1970 und 1981 den ukrainischen Staatspreis. 1964 erhielt er den [[Leninpreis]] und 1967 und 1975 den [[Leninorden]]. 1969 wurde er [[Held der Sozialistischen Arbeit]] und 1973 erhielt er den [[Orden der Oktoberrevolution]]. 1996 erhielt er den [[Computer Pioneer Award]] der [[IEEE]]. 1964 wurde er Mitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Sowjetischen Akademie der Wissenschaften]] und 1961 wurde er Mitglied der [[Nationale Akademie der Wissenschaften der Ukraine|Ukrainischen Akademie der Wissenschaften]], deren Vizepräsident er seit 1964 war. Gluschkow war Mitglied der [[Polska Akademia Nauk|Polnischen]] und der [[Bulgarische Akademie der Wissenschaften|Bulgarischen]] Akademie der Wissenschaften, der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] und der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]]. 1966 war er Invited Speaker auf dem [[Internationaler Mathematikerkongress|Internationalen Mathematikerkongress]] in [[Moskau]] (&amp;#039;&amp;#039;Automatenalgebraische Aspekte der Optimierung von Mikroprogrammregelungssystemen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
Gluschkow starb 58-jährig in Moskau und wurde in Kiew auf dem [[Baikowe-Friedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Berry-Sethi-Verfahren]] (Gluschkow-Konstruktion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sebastian Giessmann: &amp;#039;&amp;#039;Wie die UdSSR fast das Internet erfunden hätte&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 228 (30. September 2020), Seite N4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Victor Glushkov|Wiktor Michailowitsch Gluschkow|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105127902X|NAME=Viktor M. Gluškov}}&lt;br /&gt;
* [http://ukrainiancomputing.org/GL_HALL2/Gl_hall2.html Webseiten zu Gluschkow] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{MathGenealogyProject|id=93910}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105127902X|LCCN=n80153237|VIAF=1322998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gluschkow, Wiktor Michailowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Kiew)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der sozialistischen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Staatspreises der UdSSR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Oktoberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gluschkow, Wiktor Michailowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Глушков, Виктор Михайлович (russisch); Glushkov, Victor (englisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetisch-ukrainischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostow am Don]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FlyinM</name></author>
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