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	<title>Wiktor Georgijewitsch Rybakow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:29:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiktor_Georgijewitsch_Rybakow&amp;diff=1229887&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-08T06:33:15Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiktor Georgijewitsch Rybakow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Виктор Георгиевич Рыбаков}}; * [[26. Mai]] [[1956]] in [[Magadan]]) ist ein ehemaliger sowjetischer [[Boxen|Boxer]]. Er gewann bei den Olympischen Spielen 1976 und 1980 jeweils eine [[Bronzemedaille]] und war dreifacher [[Europameister]] der Amateure im Bantam-, Feder- bzw. Leichtgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiktor Rybakow wuchs, da sich seine Eltern um ihn nicht kümmerten, in einem Kinderheim in der Nähe von [[Magadan]] auf. Als Kind betätigte er sich in den üblichen Sportarten [[Fußball]], [[Basketball]] und [[Eishockey]]. Mit 15 Jahren begann er mit dem [[Boxen]] und wurde von seinem Trainer Gennadi Ryschkow zum Juniorenmeister des fernen Ostens geformt. Er gehörte der Sportorganisation „Trud“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde er sowjetischer Juniorenmeister (U 20) im Fliegengewicht (Klasse bis 51&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht) und wurde für die Junioren-Europameisterschaft in [[Kiew]] nominiert. In Kiew siegte er über Csaba Csordas aus [[Ungarn]] durch technischen K. o. in der 2. Runde, Nita Roba aus [[Rumänien]] nach Punkten und Zoran Stefanowics aus [[Jugoslawien]] durch K. o. in der 1. Runde. Im Finale besiegte er dann auch Ilja Ganuschew aus [[Bulgarien]] nach Punkten und war damit Junioren-Europameister im Fliegengewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1975 startete Wiktor Rybakow erstmals bei der Meisterschaft der [[UdSSR]]. Er startete dort im Bantamgewicht (bis 54&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht) und gewann mit einem Punktsieg über Felix Pak seinen ersten sowjetischen Meistertitel. Bei der Europameisterschaft der Senioren in [[Kattowitz]] war Wiktor Rybakow ebenfalls in hervorragender Form. Er besiegte im Achtelfinale den französischen Titelverteidiger [[Aldo Cosentino (Boxer)|Aldo Cosentino]] durch K. o. in der 1. Runde und schlug dann Kemal Sonunur aus der [[Türkei]] und Milan Piskac aus der [[Tschechoslowakei]] jeweils sicher nach Punkten. Im Endkampf musste er aber schwer kämpfen, um [[Zatscho Andrejkowski]] aus Bulgarien knapp mit 3:2 Richterstimmen nach Punkten besiegen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 holte sich Wiktor Rybakow durch einen Punktsieg über David Torosjan seinen zweiten sowjetischen Meistertitel im Bantamgewicht, womit er sich das Startrecht bei den Olympischen Spielen dieses Jahres in [[Montreal]] erkämpft hatte. In Montreal siegte er über Alfred Siame aus [[Sambia]], Hitoshi Ishagaki aus [[Japan]] und [[Stefan Förster (Boxer)|Stefan Förster]] aus der [[DDR]] nach Punkten, wobei der Sieg über Förster mit 3:2 Richterstimmen äußerst knapp ausfiel. Im Halbfinale traf er dann auf den US-Boy [[Charles Mooney]], dem er mit 1:4 Richterstimmen unterlag. Damit hatte er eine [[Bronzemedaille]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahre 1977 startete Wiktor Rybakow im Federgewicht (Klasse bis 57&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht). Er gewann bei der sowjetischen Meisterschaft dieses Jahres durch einen Sieg im Endkampf über Anatoli Wolkow auch in dieser neuen Gewichtsklasse den Meistertitel. Bei der Europameisterschaft dieses Jahres in [[Halle (Saale)|Halle/Saale]] errang er zunächst zwei Siege über [[Bratislav Ristić]] aus [[Jugoslawien]] und Francis Tripp aus [[Frankreich]], ehe er im Halbfinale gegen [[Richard Nowakowski]] aus der [[DDR]] mit 1:4 Richterstimmen unterlag und mit der EM-Bronzemedaille zufrieden sein musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiktor Rybakow, der zwischenzeitlich der [[Rote Armee|Roten Armee]] angehörte und in [[Moskau]] stationiert war, wo Artjom Lawrow sein Trainer geworden war, startete 1977 auch noch bei der 13. Meisterschaft der Armeen des Warschauer Paktes in [[Havanna]] und brachte dort das Kunststück fertig im Finale des Federgewichts den kubanischen Spitzenboxer [[Ángel Herrera (Boxer)|Ángel Herrera]] nach Punkten zu besiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 wurde Wiktor Rybakow erneut sowjetischer Meister im Federgewicht. Er besiegte dabei im Endkampf [[Wiktor Leonidowitsch Demjanenko|Wiktor Demjanenko]]. Im gleichen Jahr fanden in [[Belgrad]] die 2. Weltmeisterschaft der Amateurboxer statt. Wiktor Rybakow war auch hier am Start und besiegte Weerschaft Saturngrun aus [[Thailand]] durch Abbruch in der 2. Runde und Zatscho Andrejkowski durch K. o. in der 1. Runde. Im Viertelfinale traf er auf den mit Unterstützung des Publikums über sich hinauswachsenden Jugoslawen [[Bratislav Ristić]] und unterlag diesem nach Punkten. Er blieb deswegen bei dieser Weltmeisterschaft ohne Medaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch 1979 wurde Wiktor Rybakow sowjetischer Meister im Federgewicht und ging im Mai dieses Jahres bei der Europameisterschaft in [[Köln]] an den Start. Im Federgewicht siegte er dabei im Achtelfinale über Michael Holmes aus [[Irland]] und im Viertelfinale über [[Rudi Fink]] aus der DDR nach Punkten. Im Halbfinale siegte er über den Polen Kazimirz Przybylski durch Abbruch in der 3. Runde und im Finale schlug er Zatscho Andrejkowski wie schon bei der Weltmeisterschaft 1978 in der 1. Runde k. o. Damit gewann er zum zweiten Mal den Europameistertitel. Nach der Europameisterschaft fand in [[New York City|New York]] der 1. World Cup statt. Die Teilnehmerzahl war begrenzt. Wiktor Rybakow siegte dort im Halbfinale über Luis Garcia aus [[Venezuela]] nach Punkten und unterlag im Finale gegen Bernard Taylor aus den [[USA]] nach Punkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Sieg bei der sowjetischen Meisterschaft 1980 im Federgewicht qualifizierte sich Wiktor Rybakow erneut für die Olympischen Spiele dieses Jahres, die in [[Moskau]] stattfanden. Aber auch in Moskau gelang Wiktor Rybakow nicht der Olympiasieg. Er besiegte zwar [[Daniel Londas]] aus [[Frankreich]], Peter Hanlon aus [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und Zatscho Andrejkowski nach Punkten, musste sich aber im Halbfinale Rudi Fink, den er im Vorjahr noch besiegt hatte, mit 1:4 Richterstimmen geschlagen gegen und bekam deshalb wieder eine [[Bronzemedaille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 fehlte Wiktor Rybakow bei der sowjetischen Meisterschaft. Er wurde aber trotzdem bei der Europameisterschaft in [[Tampere]] eingesetzt. Er startete dort im Leichtgewicht (bis 60&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht) und überzeugte auch in dieser Gewichtsklasse. Er musste dabei aber innerhalb von zehn Tagen fünf schwere Kämpfe bestreiten. Zunächst siegte er über Manfred Findenig aus [[Österreich]] nach Punkten. Mit dem gleichen Ergebnis schlug er auch [[Rene Weller]] aus [[Pforzheim]]. Im Viertelfinale besiegte er Yordan Leskow aus [[Bulgarien]] nach Punkten und im Halbfinale siegte er über Vesa Wiik aus [[Finnland]] durch Abbruch in der 2. Runde. Im Finale gelang ihm dann ein klarer Punktsieg über den Italiener [[Carlo Russolillo]]. Es war sein dritter Europameistertitel in der dritten Gewichtsklasse (1975 Bantamgewicht, 1979 Federgewicht, 1981 Leichtgewicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiktor Rybakow startete dann auch noch beim 2. World Cup, der 1981 in [[Montreal]] ausgetragen wurde. Er schlug dabei Hyun Yoo Lee, [[Korea]] und Luis Garcia aus Venezuela und traf im Finale wieder auf Angel Herrera, der dieses Mal den Spies umdrehen konnte und nach Punkten gewann. Wiktor Rybakow belegte damit den 2. Platz. Dies war sein letzter Start bei einer internationalen Meisterschaft, dem nur noch ein Start bei der sowjetischen Meisterschaft 1982 folgte, bei der er sich zum siebten Mal den sowjetischen Meistertitel holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1982 trat Wiktor Rybakow zurück. Er hatte eine Trainerausbildung absolviert und ging bald darauf als Trainer zur Gruppe der sowjetischen Truppen in [[Deutschland]] (GSTD), wo er in [[Schwerin]] stationiert war. 1985 wurde er wegen eines Verstoßes gegen devisen- bzw. handelsrechtliche Vorschriften zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt, wurde aber schon 1988 wieder freigelassen. 1990 ging er in die Vereinigten Staaten, kehrte er aber schon bald nach [[Russland]] zurück. Heute ist er Vize-Präsident des Russischen Box-Verbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Länderkämpfe Wiktor Rybakows ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1976 in [[Moskau]], [[UdSSR]] gegen [[USA]], Punktniederlage gegen Bernard Taylor,&lt;br /&gt;
* 1977 in [[Las Vegas]], USA gegen UdSSR, Punktniederlage gegen Eiichi Jumawan,&lt;br /&gt;
* 1977 in [[Shreveport]], USA gegen UdSSR, Sieger durch Abbruch in der 2. Runde über Larry Tatman,&lt;br /&gt;
* 1977 in [[Milwaukee]], USA gegen UdSSR, Punktsieger über R. Curry,&lt;br /&gt;
* 1978 in Moskau, UdSSR gegen USA, Punktsieger über Darryl Fuller,&lt;br /&gt;
* 1979 in Las Vegas, USA gegen UdSSR, Punktsieger über Melvin Paul,&lt;br /&gt;
* 1979 in [[Troy]], USA gegen UdSSR, Punktsieger über Bernard Taylor,&lt;br /&gt;
* 1980 in Moskau, UdSSR gegen USA, Sieger durch Abbruch in der 2. Runde über Lionel Johnson,&lt;br /&gt;
* 1981 in Las Vegas, USA gegen UdSSR, Punktniederlage gegen Clifford Gray,&lt;br /&gt;
* 1981 in [[Sherif Port]], USA gegen UdSSR, Punktsieger über Joe Johnson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== UdSSR-Meisterschaften mit Wiktor Rybakow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1975, Ba, 1. Wiktor Rybakow, 2. Felix Pak, 3. Alexander Awdejew u. David Torosjan,&lt;br /&gt;
* 1976, Ba, 1. Wiktor Rybakow, 2. David Torosjan, 3. Bulat Asanbajew u. Felix Pak,&lt;br /&gt;
* 1977, Fe, 1. Wiktor Rybakow, 2. Anatoli Wolkow, 3. Gennadi Sakulin u. Wjatscheslaw Kolikow,&lt;br /&gt;
* 1978, Fe, 1. Wiktor Rybakow, 2. [[Wiktor Leonidowitsch Demjanenko|Wiktor Demjanenko]], 3. Wiktor Nawros u. Wjatscheslaw Kolikow,&lt;br /&gt;
* 1979, Fe, 1. Wiktor Rybakow, 2. Wiktor Nawros, 3. Alexander Worobiew u. Ashot Awtischjan,&lt;br /&gt;
* 1980, Fe, 1. Wiktor Rybakow, 2. Ilja Bykow, 3. Wjatscheslaw Kolikow u. Sergei Zaslonow,&lt;br /&gt;
* 1982, Le, 2. Wiktor Rybakow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.peoples.ru/sport/boxer/viktor_rybakov Porträt von Wiktor Rybakow in russischer Sprache]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Box Sport&amp;#039;&amp;#039; aus den Jahren 1974 bis 1982,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;BOX ALMANACH 1920 - 1980&amp;#039;&amp;#039;, Herausgeber Deutscher-Amateurbox-Verband e.V., 1980,&lt;br /&gt;
* http://www.sport-komplett.de&lt;br /&gt;
* http://amateur-boxing-strefa.pl&lt;br /&gt;
* http://www.peoples.ru&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rybakow, Wiktor Georgijewitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boxer (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Boxen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetischer Meister (Boxen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rybakow, Wiktor Georgijewitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Рыбаков, Виктор Георгиевич&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Boxer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1956&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magadan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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