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	<title>Wietzendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T02:14:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wietzendorf&amp;diff=1228718&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Etmot: 4 Versionen von 265618020 bis 265618706 rückgängig gemacht</title>
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		<updated>2026-03-26T16:41:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;4 Versionen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265618020&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265618020&quot;&gt;265618020&lt;/a&gt; bis &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265618706&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265618706&quot;&gt;265618706&lt;/a&gt; rückgängig gemacht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Wietzendorf COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/55/07/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/58/37/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wietzendorf in HK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Heidekreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 66&lt;br /&gt;
|PLZ               = 29649&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05196&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03358023&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WZU&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 12&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.wietzendorf.de/ www.wietzendorf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Joachim Rüter&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wietzendorf.de/beschäftigte Bürgermeister]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[#Bürgermeister|Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wietzendorf Rathaus 03.JPG|mini|Das Rathaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wietzendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde und [[Erholungsort|staatlich anerkannter Erholungsort]] in der [[Lüneburger Heide]] und gehört zum [[Heidekreis]] im Land [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Wietzendorf liegt in der Mitte des „Städte-Dreiecks“ [[Hamburg]], [[Hannover]], [[Bremen]] an der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;7]] auf Höhe der Anschlussstellen Soltau-Süd und Soltau-Ost. Direkt an der [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschlussstelle]] Soltau-Süd befindet sich das gemeindeeigene Industriegebiet Lührsbockel. Die Gemeinde Wietzendorf befindet sich in der Nähe der Städte [[Soltau]], [[Munster (Örtze)|Munster]] und [[Bergen (Landkreis Celle)|Bergen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Neben dem Kernort besteht die Gemeinde Wietzendorf aus den Ortsteilen [[Bockel (Wietzendorf)|Bockel]], [[Marbostel (Wietzendorf)|Marbostel]], [[Meinholz (Wietzendorf)|Meinholz]], [[Reddingen]] und [[Suroide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDOST = [[Munster (Örtze)]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;18&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORDWEST = [[Soltau]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;14&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORD = [[Bispingen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;19&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | WEST = [[Verden]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;61&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | OST = [[Faßberg]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;16&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUED = [[Bergen (Landkreis Celle)|Bergen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;14&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST = [[Osterheide]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;21&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDOST = [[Südheide (Gemeinde)|Südheide]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;17&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet liegen diese [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]]:&lt;br /&gt;
* [[Großes Moor bei Becklingen]] (850 [[Hektar|ha]], davon 184 ha im Landkreis Heidekreis)&lt;br /&gt;
* [[Lührsbockeler Moor]] (187 ha)&lt;br /&gt;
* [[Wietzendorfer Moor]] (210 ha)&lt;br /&gt;
* [[Wittenmoor (Naturschutzgebiet)|Wittenmoor]] (28 ha)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnung fand Wietzendorf 1053 in der Gründungsurkunde des Klosters Gozeka. Die Wietzendorfer Kirche wurde 1231 von der [[Bergen (Landkreis Celle)|Bergener]] getrennt und damit selbständig. Der Ort wurde 1255 mit der Bezeichnung „Wicenthorpe“ als Kirchdorf in der Amts-Vogtey Bergen urkundlich festgehalten. Wietzendorf ist das Stammhaus und Namensgeber des Adelsgeschlechts [[Witzendorff (Adelsgeschlecht)|von Witzendorff]], das mit Johannes de Wizendorpe 1290 erstmals urkundlich erschien. Das Familienwappen der Witzendorffs wird seit 1937 als Ortswappen von Wietzendorf geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Als erster Pfarrer fand Arnoldus 1417 namentliche Erwähnung. Die Wietzendorfer kauften 1435 von den Herzögen Otto und Friedrich von Lüneburg und Braunschweig für 50 [[Lübische Mark]] den Wietzenbruch. 1530 erfolgte die [[Reformation]] in Wietzendorf. Das Lehnsregister der Höfe stellte 1563 fest, dass 29 Hofstellen vorhanden waren (2 adelige [[Landgut|Güter]], 9 Vollhöfe, 1 Halbhof, 17 [[Kötter|Kötner]]höfe). Die heute älteste Kirchenglocke von 1564 trägt die Inschrift: „Zu der Zeit, do Carsten Sieverden, Heinrich zu Redingh, Michel zum Broke Kerksworen waren, anno 1564, gos mich Valtein Brom zu Witzendorp.“ Auf Anregung des Abtes vom [[St. Michaelis (Lüneburg)|Kloster St. Michaelis]], [[Lüneburg]], erfolgte 1590 die Einrichtung einer Schule im Ort, der Bau eines Schulhauses folgte 1605. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] suchten Truppen Wietzendorf dreimal heim. Zunächst drangen 30 Reiter des berüchtigten [[Marodeur]]s und Kirchenräubers Leo Freidach 1626 im Ort ein, drangen in die Kirche ein und plünderten die Kirche sowie anschließend das Schulhaus und das [[Pfarrhaus]]. Danach quartierten sich 1635 schwedische Regimenter ein. [[Ferdinand III. (HRR)|Kaiser Ferdinand III.]] „confirmieret“ 1639 den Adel derer von Wietzendorf neu und bestätigte ihr altes Wappen, das heute auch das Wappen der Gemeinde ist. Schließlich brandschatzten 1641 Schweden unter dem Befehl von Generalfeldmarschall [[Lennart Torstensson|Torstensson]] in Wietzendorf und Reiningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtung einer ersten Poststelle erfolgte 1675 im heutigen Gasthaus Hartmann. Im Jahr 1686 begann im Ort die Führung von Kirchenbüchern. Der russische Zar [[Peter der Große]] kam 1713 mit seinem Gefolge durch Wietzendorf und ließ hier die Pferde wechseln. Der Holzkirchturm, der heute noch steht, wurde 1746 errichtet. An einer [[Pocken]]epidemie starben 1758 fast 100 Menschen. Die tabellarische Beschreibung der Amts-Vogtey Bergen sah 1770 für Wietzendorf 13 herrschaftliche und 14 gutsherrliche Höfe vor. Es wohnten in dem Ort 268 Personen. 27 Wohnhäuser und 69 Nebengebäude waren vorhanden, außerdem an Vieh 54 Ochsen, 108 Kühe, 52 Rinder, 55 Hengste, 497 Schafe, 32 Schweine und 77 Bienenvölker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1805 mussten rund 1500 russische Soldaten einquartiert werden. Wietzendorf fiel 1810 an das [[Königreich Westphalen]], das von [[Jérôme Bonaparte]], einem Bruder Kaiser [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]], von [[Kassel]] aus regiert wurde. 1824 erfolgte der Bau des Pfarrhauses. Der Ort kam 1859 vom Amt Bergen zum Amt [[Soltau]] und 1885 in den neu gegründeten [[Landkreis Soltau|Kreis Soltau]]. Zu dieser Zeit wurde an der Kampstraße ein neues Wietzendorfer Schulgebäude, die Präzeptorschule, errichtet und durch Spezialteilung (Verkoppelung) kam das Gelände der Gemarkung in den Privatbesitz der Bauern. Laut Einwohnerverzeichnis gab es 766 Einwohner im Jahr 1867. Die Friedenseiche, die auch heute noch vor der Kirche steht, wurde 1871 nach dem [[Vorfrieden von Versailles|Friedensschluss von Versailles]] gepflanzt. 1873 wurde das Sägewerk errichtet. Nach dem Abbruch der alten Kirche 1874 kam es zum Aufbau des neuen Kirchengebäudes von [[St. Jakobi (Wietzendorf)|St. Jakobi]]. Zur Errichtung einer holländischen Windmühle, deren Rumpfgebäude heute noch steht, kam es 1879. Im Jahr 1890 erfolgte die feierliche Einweihung des neuen Schulgebäudes im Beekgarten. Die [[Preußische Armee|preußische Militärverwaltung]] kaufte 1891 zur Anlegung des [[Truppenübungsplatz Munster|Truppenübungsplatzes Munster Süd]] 423 ha Heide.&lt;br /&gt;
Wietzendorf bekam 1910 durch den Bau der [[Osthannoversche Eisenbahnen|Osthannoverschen Eisenbahnen]] (OHE) einen Bahnhof und wurde an die [[Bahnstrecke Celle–Soltau]] und somit dem größeren Verkehrsnetz angeschlossen. Der Betrieb der Postkutsche erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wietzendorf Gedenktafel Stalag XD 310 02.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel der Geschichte des Stalag X D (310)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mahnmal Sowjet.Kriegsgefangenenfriedhof Wietzendorf 04.jpg|mini|Sowjetischer Kriegsgefangenenfriedhof mit Mahnmal an die mehr als 16.000 Rotarmisten, die im Stalag X D (310) starben]]&lt;br /&gt;
Im Juli 1941 richtete die [[Wehrmacht]] am Rand des [[Truppenübungsplatz Munster|Truppenübungsplatzes Munster]] Süd in Wietzendorf das [[Kriegsgefangenenlager]] [[Stammlager|Stalag]] X D (310) als sogenanntes „Russenlager“ für ausschließlich [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] im damaligen [[Wehrkreis X (Hamburg)|Wehrkreis X]] ein, allerdings zunächst ohne Unterkünfte oder andere Lagerinfrastruktur bereitzustellen. Zehntausende sowjetische Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges „hausten“ hier in Erdlöchern und anderen primitivsten Behelfsunterkünften. Insgesamt kamen in diesem Lager mehr als 16.000 [[Rote Armee|Rotarmisten]] durch Hunger, Kälte, Misshandlungen und Krankheiten ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung eines Mahnmales 1945 auf dem sowjetischen Kriegsgefangenenfriedhof bei [[Meinholz (Wietzendorf)|Meinholz]] würdigt die dort in [[Massengrab|Massengräbern]] ruhenden etwa 16.000 Kriegsgefangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Die Kultivierungen des [[Wietzendorfer Moor]]es zwischen Wietzendorf und Bergen begann 1955, um landwirtschaftlich zu nutzende Wiesenflächen zu schaffen. Das Gebiet steht seit dem 16. Juli 1998 unter [[Naturschutz]] (NSG LÜ 245).&lt;br /&gt;
Die Einweihung des völlig umgestalteten Rathauses mit neuem Vorplatz und umgebautem Nebengebäude sowie Umgestaltung der Hauptstraße im Rahmen der Dorferneuerung erfolgte 1991. Der erste Bauabschnitt der Renaturierung von Aue und Wietze begann 1994 und konnte 1996 abgeschlossen werden. Die Ausweisung des Wasserschutzgebietes Wietzendorf geschah 1995. Alle Wietzendorfer Ortschaften wurden somit zentral mit Trinkwasser versorgt.&lt;br /&gt;
Im Bundeswettbewerb „[[Bundeswettbewerb Unsere Stadt blüht auf|Unsere Stadt blüht auf]]“ gewann Wietzendorf 2006 eine Bronzemedaille. Das rd. 15 ha große Industriegebiet Lührsbockel an der Autobahnabfahrt Soltau-Süd wurde im Jahre 1996 ausgewiesen. Die Vorfinanzierung der Kosten belastete die Vermögenshaushalte der nächsten Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Stadt [[Lipiany]] in [[Polen]], dem ehemaligen Lippehne in Ost-Brandenburg, wurden im Jahre 1998 freundschaftliche Kontakte aufgenommen. Im Jahre 2006 feierte die Schützengilde für das Kirchspiel Wietzendorf von 1606 e.&amp;amp;nbsp;V. unter großer Anteilnahme der Bevölkerung ihr 400-jähriges Jubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenstelle Wietzendorf der Oberschule Soltau begann 2013 in Klasse 5 mit 27 Schülern. Im Jahre 2015 startete die Ganztagsschule und die neue Mensa wurde eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.obs-soltau.de/institutionen/ Internetseite der Schule in Wietzendorf, Unterpunkt &amp;#039;&amp;#039;Über uns&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 29. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Straßenbeleuchtung wurde 2014 auf LED umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Verwaltungs- und Gebietsreform in Niedersachsen kam es am 1. März 1974 zur Bildung der neuen Gemeinde Wietzendorf aus den bisher selbständigen Gemeinden Wietzendorf, Bockel, Marbostel bei Wietzendorf, Meinholz, Reddingen und Suroide.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 235}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Gemeinderatswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 60,91 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=CDU|ERGEBNIS2=37.0|PARTEI3=SPD|ERGEBNIS3=11.4|PARTEI1=UWW|ERGEBNIS1=41.6|ERGEBNIS4=5.3|PARTEI4=AfD|ERGEBNIS5=4.8|PARTEI5=FDP|ANMERKUNG1=Unabhängige Wietzendorfer [[Wählergemeinschaft]]|FARBE1=8A2BE2}}&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat der Gemeinde]] Wietzendorf besteht aus 14 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine [[Gemeinde]] mit einer Einwohnerzahl zwischen 3001 und 5000 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; §&amp;amp;nbsp;46 – Zahl der Abgeordneten], abgerufen am 12. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Neben den 14 in der Gemeinderatswahl gewählten Mitgliedern ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister im Rat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Ratswahl am 12. September 2021]] führte zu folgender Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen-heidekreis.de/KW2021/20210912/03358023/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=222&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_478 Rat auf der Website von Wietzendorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#CCD&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Liste || Stimmenanteil || Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CDU]] || 37,00 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Wählergruppe|UWW]] || 41,56 % || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[SPD]] || 11,42 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freie Demokratische Partei|FDP]] || 4,76 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[AfD]] || 5,26 % || 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde Wietzendorf ist seit dem 1. November 2019 Jörg Peters. 2019 wurde er mit 63,28 % der gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 58,63 % in einer Stichwahl gewählt. Peters kündigte im April 2025 seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen zu Ende 2025  an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Vorwerk |url=https://www.boehme-zeitung.de/nachrichten-blog/2025/4/24/wietzendorfs-brgermeister-kndigt-rcktritt-an |titel=Wietzendorfs Bürgermeister kündigt Rücktritt an |werk=boehme-zeitung.de |hrsg=[[Böhme-Zeitung]] |datum=2025-04-25 |sprache=de-DE |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nachfolger wurde am 11. Oktober 2025 mit 91,61 % Joachim Rüter gewählt, der das Amt am 1. Januar 2026 antritt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernhard Knapstein |url=https://www.boehme-zeitung.de/nachrichten-blog/2025/10/14/trbpx6o3z3bfp4txzo27hjngu5tvif |titel=Joachim Rüter wird neuer Bürgermeister in Wietzendorf |werk=boehme-zeitung.de/ |hrsg=[[Böhme-Zeitung]] |datum=2025-10-12 |sprache=de-DE |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Zukunft|2026|01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Silber (Weiß) über grünem Dreiberg zwei gekreuzte schwarze Harken.&lt;br /&gt;
|Quelle      = [https://wietzendorf.de/attachments/article/193/A%201%20Hauptsatzung%20der%20Gemeinde%20Wietzendorf%202011%20Stand%2011%202012.pdf Hauptsatzung der Gemeinde Wietzendorf]&lt;br /&gt;
|Begründung  = Das 1937 vom Oberpräsidenten der preußischen [[Provinz Hannover]] verliehene Wappen ist abgeleitet vom Wappen der Herren von Wietzendorf, welche bei Lüneburg beheimatet waren.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Flagge Wietzendorf.svg|63px]] || {{0|00}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hissflagge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „Die Flagge ist grün-weiß quergestreift mit dem aufgelegten Wappen in der Mitte.“&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wietzendorf Kirche 01.jpg|mini|[[St. Jakobi (Wietzendorf)|St.-Jakobi-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[St. Jakobi (Wietzendorf)|St.-Jakobi-Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; in der Hauptstraße (siehe &amp;#039;&amp;#039;Kultur und Sehenswürdigkeiten&amp;#039;&amp;#039;) gehört zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde im Kirchenkreis Soltau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Neuapostolische Kirche&amp;#039;&amp;#039; an der Straßenecke Über der Brücke / Am Sägenberg, ein schlichter Langhausbau mit Dachreiter, wurde zum 1. Mai 2011 geschlossen. Die Gemeindemitglieder gehören heute zur Kirche in [[Munster (Örtze)|Munster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholischen Einwohner gehören zur Pfarrgemeinde &amp;#039;&amp;#039;[[Kirche Sankt Maria vom heiligen Rosenkranz zu Soltau|St. Maria vom heiligen Rosenkranz]]&amp;#039;&amp;#039; in Soltau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wietzendorf Denkmal Heideimkerei.jpg|mini|[[Imker]]-Denkmal mit Bienenkörben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Wietzendorf}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Wietzendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|Jakobikirche}}Bedeutendstes Bauwerk des Ortes ist die neugotische &amp;#039;&amp;#039;St.-Jakobi-Kirche&amp;#039;&amp;#039;, die 1876 vom namhaften Architekten [[Conrad Wilhelm Hase]] anstelle eines gotischen Vorgängerbaus errichtet wurde. Vom alten Bau blieb nur der &amp;#039;&amp;#039;hölzerne Glockenturm&amp;#039;&amp;#039; erhalten; er trägt Glocken aus den Jahren 1564, 1970 und 1972 sowie eine Glocke vom Beginn des 14. Jahrhunderts. Die heutige Kirche weist eine z. T. sehr qualitätvolle Ausstattung auf. Bemerkenswert ist hier ein gotisches Bronzetaufbecken (um 1370) sowie die spätnazarenische Gestaltung des Altarraums durch den Kirchenmaler [[Rudolf Schäfer (Kirchenmaler)|Rudolf Schäfer]] (1956/57). Die monumentale Schäfer’sche Umgestaltung der Kirche steht zwar in Spannung zur maßvollen neogotischen Konzeption der Kirche, ist aber als Zeit- und Glaubenszeugnis interessant: In Wietzendorf war der Einfluss der lutherischen Erweckungsbewegung, die ab 1849 vom benachbarten [[Hermannsburg]] ausging, bis in die 1960er Jahre ungebrochen spürbar.&lt;br /&gt;
* Eines der lokalen Markenzeichen ist der Wietzendorfer [[Honig]]. Damit einher geht die Tradition des &amp;#039;&amp;#039;Wietzendorfer Honigfestes&amp;#039;&amp;#039;. Bei dem 1974 erstmals ausgerichteten Fest pilgern an den zwei Festtagen bis zu 12.000 Besucher durch den Ort. Es findet jedes Jahr am letzten Wochenende im September statt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wietzendorf Peetshof 1874.JPG|mini|Heimatmuseum Peetshof]]&lt;br /&gt;
* Der Tourismus hat eine große Bedeutung. Im Jahre 1987 erwarb die Gemeinde Wietzendorf den Peetshof, einen alten Bauernhof, der typisch für die [[Lüneburger Heide]] steht. Das Haupthaus in [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauweise]] stammt aus dem Jahre 1874. Von 1989 bis 1992 wurden die Gebäude, mit Schweinehaus, Speicher und Backhaus, sowie der Bauerngarten renoviert. Heute befindet sich hier ein Museum zur Orts- und Regionalgeschichte. Pächter und Träger des Hofes ist der Heimatverein Peetshof e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peetshof-wietzendorf.de Heimatverein Peetshof e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hofgelände wird auch für verschiedene Dorffeste genutzt.&lt;br /&gt;
* Weiter befindet sich im Norden von Wietzendorf unter anderem ein großer [[Campingplatz]], das &amp;#039;&amp;#039;Südsee-Camp&amp;#039;&amp;#039;. Dieser ist seit dem Jahre 2000 stark gewachsen und prägt teilweise den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Wietzendorf liegt an der [[Bahnstrecke Celle–Soltau]]. Regelmäßiger Personenverkehr findet nicht statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Paul Ludwig Carstens]] (1713–1768), Pfarrer und Schriftsteller, wurde in Wietzendorf geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrike Begemann: &amp;#039;&amp;#039;Wietzendorf einst und jetzt. Geschichte eines Heidedorfes.&amp;#039;&amp;#039; Wietzendorf 1992.&lt;br /&gt;
* Gustav Isernhagen: &amp;#039;&amp;#039;Hinterm ersten Pfeiler, Wietzendorfer Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Wietzendorf 2009&lt;br /&gt;
* Gustav Isernhagen, Hinrich Eggers: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Wietzendorfer Höfe.&amp;#039;&amp;#039; Wietzendorf 2011.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Keller (Historiker)|Rolf Keller]]: &amp;#039;&amp;#039;Sowjetische Kriegsgefangene im Deutschen Reich 1941/42. Behandlung und Arbeitseinsatz zwischen Vernichtungspolitik und kriegswirtschaftlichen Erfordernissen.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2011. ISBN 978-3-8353-0989-0.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezensionen: [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2012-1-089 H-Soz-u-Kult] vom 9. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gunther Schendel: &amp;#039;&amp;#039;Haus voller Himmel. Die St.-Jakobi-Kirche in Wietzendorf/Lüneburger Heide.&amp;#039;&amp;#039; Wietzendorf 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4066073-4}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wietzendorf.de/ Webpräsenz der Gemeinde Wietzendorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Heidekreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4066073-4|VIAF=143212239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wietzendorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heidekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Etmot</name></author>
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