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	<title>Wiesensteig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiesensteig&amp;diff=25030&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Bürgermeister */</title>
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		<updated>2026-03-10T13:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bürgermeister&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum österreichischen Obervogt in Württemberg siehe [[Ludwig V. von Helfenstein-Wiesensteig]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Wiesensteig COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/33/42/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/37/31/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wiesensteig in GP.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Göppingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 592&lt;br /&gt;
|PLZ               = 73349&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07335&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08117058&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WNA&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 25&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.wiesensteig.de/ www.wiesensteig.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Gebhard Tritschler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiesensteig gr.jpg|mini|Blick auf Wiesensteig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiesensteig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt im [[Landkreis Göppingen]] ([[Regierungsbezirk Stuttgart]]) in [[Baden-Württemberg]] ganz im Südosten der [[Region Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbildarchiv Erich Merkler - Wiesensteig - 1983 - N 1-96 T 1 Nr. 866.jpg|mini|Luftbild von Wiesensteig von Süden, 1983]]&lt;br /&gt;
Wiesensteig liegt im oberen [[Filstal]] im Bereich der mittleren [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] in 561 bis 832 Metern Höhe im [[Landkreis Göppingen]]. Am Rand der Stadt verläuft der [[Albaufstieg (A 8)|Albaufstieg]] der [[Bundesautobahn 8|A&amp;amp;nbsp;8]] in Richtung [[Ulm]]. Das Stadtgebiet wird von Südwest nach Nordost von einem bis zu 200 Meter tiefen Tal geprägt, in dem mehrere [[Karstquelle]]n entspringen, die sich zum Lauf der Fils vereinigen. Die zur Filsalb gehörigen kuppigen Hochflächen nördlich des Tales gehen nach Süden zu in das Großkuppengebiet der Mittleren [[Mittlere Kuppenalb|Kuppenalb]] um Laichingen über.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/845/Wiesensteig |titel=Wiesensteig - Detailseite - LEO-BW |abruf=2020-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Wiesensteig gehören die Stadt Wiesensteig, die Höfe Bläsiberg, Eckhöfe, Heidental, Reußenstein und Ziegelhof sowie die Häuser Lämmerbuckel und Papiermühle und die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] Michelnbuch und Schafhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 345–347.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind [[Gruibingen]] im Norden, [[Mühlhausen im Täle]] im Nordosten, [[Drackenstein]] im Osten, [[Hohenstadt]] im Südosten, [[Westerheim (Württemberg)|Westerheim]] ([[Alb-Donau-Kreis]]) im Süden, [[Römerstein (Gemeinde)|Römerstein]] ([[Landkreis Reutlingen]]) im Südwesten sowie [[Lenningen]] im Westen und [[Neidlingen]] (beide [[Landkreis Esslingen]]) im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100.1&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    2340_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend:1226_ha = 52,4_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend: 904_ha = 38,6_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:   4_ha =  0,2_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  11_ha =  0,5_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend:  67_ha =  2,9_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend: 100_ha =  4,3_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  27_ha =  1,2_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:52.4 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:52.4 till:91.0 color:Land&lt;br /&gt;
 from:91.0 till:91.2 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:91.2 till:91.7 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:91.7 till:94.6 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:94.6 till:98.9 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:98.9 till:100.1 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS117058 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Wiesensteig.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Wiesensteig wird erstmals 861 in einer Urkunde erwähnt, als dort das [[Kloster Wiesensteig|Benediktinerkloster Wiesensteig]] gegründet wurde, aus dem 1103 ein [[Chorherren]]stift entstand, das bis zur [[Säkularisation]] 1803 Bestand hatte. Die Siedlungsspuren reichen jedoch bis in die [[Steinzeit]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stadtrecht]] besitzt der Ort bereits seit 1356. Er unterstand damals den [[Grafen von Helfenstein]]. Seit 1512 war die Herrschaft Wiesensteig innerhalb des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] dem [[Schwäbischer Reichskreis|Schwäbischen Reichskreis]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Ulrich XVII. von Helfenstein (1524–1570) und sein Bruder Sebastian († 1564) führten 1555 das lutherische Bekenntnis in Wiesensteig ein. Zwischen 1562 und 1611 wurden in der Herrschaft Wiesensteig mindestens 111 Frauen und ein Mann im Rahmen der [[Hexenverfolgung]] als „&amp;#039;&amp;#039;[[Hexe]]n und Unholde&amp;#039;&amp;#039;“ hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Warhafftige unnd Erschreckliche Thatten und handlungen der LXIII. Hexen unnd Unholden, so zu Wisenstaig, mit dem Brandt gericht worden seindt&amp;#039;&amp;#039;, o.&amp;amp;nbsp;O. [Nürnberg: Friedrich Gutknecht] 1563.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Teckbote, Ausgabe vom 4. Februar 2017, Seite 18&amp;lt;/ref&amp;gt; 1567 kehrte Graf Ulrich XVII. zum katholischen Bekenntnis zurück und vollzog eine [[Gegenreformation]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Siegfried Hermle: &amp;#039;&amp;#039;Reformation und Gegenreformation in der Herrschaft Wiesensteig unter besonderer Berücksichtigung des Beitrags von Jakob Andreae&amp;#039;&amp;#039; (Quellen und Forschungen zur württembergischen Kirchengeschichte 14), Stuttgart: Calwer 1996; Siegfried Hermle, &amp;#039;&amp;#039;Reformation und Gegenreformation in der Reichsgrafschaft Wiesensteig&amp;#039;&amp;#039;. Weißenhorn: Anton H. Konrad Verlag, 1996, ISBN 978-3-87437-391-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gemeinderat der Stadt Wiesensteig beschloss am 30. Januar 2017 die sozialethische Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.swp.de/goeppingen/lokales/landkreis_gp/wiesensteig-rehabilitiert-seine-hexen-14376476.html |wayback=20170201192555 |text=Wiesensteig rehabilitiert seine Hexen |archiv-bot=2023-02-13 01:46:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 wurde das Städtchen von schwedischen Soldaten beinahe völlig niedergebrannt. Nach dem Aussterben der Helfensteiner im Jahre 1627 fiel die Reichsgrafschaft Wiesensteig (über drei Erbtöchter) zu zwei Dritteln 1642 durch Kauf an [[Kurfürstentum Bayern|Kurbayern]] und zu einem Drittel an die [[Fürstenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Fürsten von Fürstenberg]], die ihren Anteil 1752 ebenfalls an Kurbayern veräußerten. Durch einen Gebietstausch kam die Stadt mit der [[Rheinbundakte]] 1806 an das [[Königreich Württemberg]] und wurde Sitz des Oberamts Wiesensteig. Dieses wurde 1810 aufgelöst und Wiesensteig dem [[Oberamt Geislingen]] unterstellt. Bei der Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Wiesensteig 1938 zum Landkreis Göppingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet die Stadt in die [[Amerikanische Besatzungszone]] und gehörte somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiesensteig Stiftskirche.jpg|mini|hochkant|Hauptstraße mit Blick auf die Stiftskirche St. Cyriakus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Quelle: [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg]] für die Daten ab 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1837  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1496&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1907  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1327&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2063&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2632&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1983  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2490&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. Mai 1987  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2426&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1991  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2575&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2445&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2000  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2350&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2312&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2138&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015  ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2056&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2020 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2034&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Mühlhausen im Täle]], [[Drackenstein]], [[Gruibingen]] und [[Hohenstadt]] bildet die Stadt seit 1972 den &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeverwaltungsverband Oberes Filstal&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Wiesensteig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Wiesensteig besteht aus den 12 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08117058/praesentation/ Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,52 %  (2019: 62,04 %) und ergab folgende Sitzverteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;width:45%; background:#E3E3E3; border-spacing:1px; white-space:nowrap;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right; background:#FFFFFF;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Offene Kandidatenliste  ||  48,19 %  ||  6 Sitze || 2019: 50,69 %, 6 Sitze &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right; background:#FFFFFF;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Bürger für Wiesensteig  ||  44,98 %  ||  6 Sitze || 2019: 43,03 %, 5 Sitze &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right; background:#FFFFFF;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Neutrale Liste  ||   0,0 %  ||  0 Sitze || 2019: 6,28 %, 1 Sitz &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right; background:#FFFFFF;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| AfD  ||   3,73 %  ||  0 Sitze || 2019: 0 %, 0 Sitze &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right; background:#FFFFFF;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Freie Liste  ||   3,10 %  ||  0 Sitze || 2019: 0 %, 0 Sitze &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2010 Gebhard Tritschler (parteilos).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/nachrichten/ |titel=Nachrichten Archive |werk=Staatsanzeiger BW |sprache=de-DE |abruf=2022-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. März 2026 wurde Anette Kölle (parteilos) zur Bürgermeisterin gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://filstalwelle.de/shortnews/2026-03-08-wiesensteig-die-ergebnisse-der-buergermeisterwahl |titel=Wechsel an der Rathausspitze |werk=filstalwelle.de |datum=2026-03-08 |abruf=2026-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] zeigt „in Rot einen aus goldenem Fünfberg wachsenden silbernen [[Elefant]]en“. Der erste Beleg stammt aus dem Jahre 1482 von einem Abdruck eines Stadtsiegels, das einen aus einem schrägen Vierberg wachsenden Elefanten zeigt, das Wappentier der früheren Stadtherren, der [[Grafen von Helfenstein]]. Während der wachsende Elefant stets in allen folgenden Darstellungen (so z.&amp;amp;nbsp;B. in der ersten farbigen Abbildung aus dem Jahre 1560) des Stadtwappens zu finden ist, änderte sich die Zahl der Kuppeln zwischen einer und fünf. In einem Fall tritt der Elefant sogar direkt aus dem Schildrand hervor. Seit dem Jahre 1930 steht jedoch der Fünfberg als Wappenmotiv fest. Bis 1958 waren die Flaggenfarben grün-rot. Da diese Kombination aber gegen die [[Heraldik|Heraldischen Farbregeln]] verstößt, wurden am 4. Februar 1959 die Farben weiß-rot vom Innenministerium verliehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Baustelle Filstalbrücke-pjt2.jpg|mini|Baustelle der [[Filstalbrücke]] zwischen Wiesensteig und Mühlhausen. Im Hintergrund der Albaufstieg der Autobahn A8 mit der Todtsburgbrücke. (2019)]]&lt;br /&gt;
Über die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;1200 hat Wiesensteig Anschluss an die [[Bundesstraße 466]] und die [[Bundesautobahn 8]]. Wiesensteig liegt an der [[Schwäbische Albstraße|Schwäbischen Albstraße]]. Oberhalb des Ortes führt der [[Albaufstieg]] der Autobahn A&amp;amp;nbsp;8 vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1903 bis 1968 war Wiesensteig durch die [[Bahnstrecke Geislingen (Steige)–Wiesensteig|Tälesbahn]] von [[Geislingen an der Steige]] an das Schienennetz der Bahn angebunden. Die [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen]] erbauten das Bahnhofsgebäude als [[Einheitsbahnhof (Württemberg)|Einheitsbahnhof]] vom Typ IIIb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stein&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Stein |Titel=Der württembergische Einheitsbahnhof auf Nebenbahnen |Sammelwerk=Eisenbahn-Journal Württemberg-Report |Band=1 |Nummer=V/96 |Verlag=Merker |Ort=Fürstenfeldbruck |Datum=1996 |ISBN=3-922404-96-0 |Seiten=80–83}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Albtäler-Radweg]] führt als Landes-[[Fernradweg]] durch Wiesensteig; es handelt sich um einen Rundkurs zwischen [[Römerstein (Gemeinde)|Römerstein]] und [[Sontheim an der Brenz]]. Er verläuft dabei großteils auf der ehemaligen Bahnlinie von Geislingen nach Wiesensteig. Weiter führt er an der Filsquelle vorbei nach [[Donnstetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Franz Xaver Messerschmidt|Franz-Xaver-Messerschmidt]]-Schule verfügt Wiesensteig über eine [[Grundschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiesensteig Elephantenbrunnen 374.jpg|mini|links|hochkant|Elefantenbrunnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fusstapfen goeppingen 1964.JPG|mini|hochkant|Schloss Wiesensteig im 16. Jahrhundert, Titelblatt einer kreisgeschichtlichen Quellensammlung von 1964]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzkapelle Wiesensteig.jpg|mini|Kreuzkapelle oberhalb von Wiesensteig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiesensteig Helfensteiner Schloss-pjt.jpg|mini|Helfensteiner Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiesensteig Wappen-pjt.jpg|mini|Wappen am Helfensteiner Schloss]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Wiesensteig|Residenzschloss]] der [[Grafen von Helfenstein|Helfensteiner]] (1551): Das Schloss wurde 1551 – 1555 von Graf Ulrich XVII. vierflügelig im [[Renaissance]]stil erbaut und war bis 1627 Residenz der [[Grafen von Helfenstein]]-Gundelfingen. In fürstenbergischer und bayrischer Zeit fungierte es als Verwaltungssitz. 1812 wurde es bis auf den bestehenden Südflügel abgerissen, danach als Speicher, Wohngebäude, Notariat, Arztpraxis und Poststelle genutzt. 1983–1986 wurde es grundlegend saniert. Seither wird es für kulturelle Veranstaltungen verwendet. Über dem Hauptportal befindet sich das „Allianzwappen“ des Grafen Rudolf VI. und seiner Gattin Anna Maria von Staufen von 1600.&lt;br /&gt;
* [[St. Cyriakus (Wiesensteig)|Stiftskirche St. Cyriakus]] (1466) mit Weigle-Orgel von 1849&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://web122679.rex14.flatbooster.info/orgeln/wiesensteig%2Dcyriak/wiesensteig%2Dcyriak%2Ehtm |titel=WEIGLE-Orgel, St. Cyriak, Wiesensteig |abruf=2022-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Marktplatz mit Elefantenbrunnen und Fachwerkhäusern&lt;br /&gt;
* Kreuzkapelle nördlich von Wiesensteig auf der Albhochfläche. Der Fußweg zur Kapelle ist von Kreuzwegstationen gesäumt.&lt;br /&gt;
* [[Ruine Reußenstein]], etwa 5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von Wiesensteig&lt;br /&gt;
* [[Sender Wiesensteig]]&lt;br /&gt;
* Richtfunkumlenkturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* [[Filsursprung]], etwa zwei Kilometer südwestlich von Wiesensteig&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wanderwege ====&lt;br /&gt;
Wiesensteig ist aufgrund der Lage in der Schwäbischen Alb und der die Stadt umgebenden Naturlandschaften ein beliebtes Ausflugsziel. Entlang des westlichen Stadtgebiets verläuft der Fernwanderweg [[Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg|Albsteig]] (auch Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg oder HW1),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebischealb.de/wandern/albsteig |titel=Albsteig |abruf=2020-09-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der entlang des [[Albtrauf]]s von [[Donauwörth]] bis [[Tuttlingen]] führt und als Qualitätswanderweg zertifiziert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wanderbares-deutschland.de/wege/alle-wege/albsteigschwaebische-alb-nordrandweg-hw1-b476906c84 |titel=Albsteig/Schwäbische Alb Nordrandweg (HW1) |abruf=2020-09-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rundweg  Filsursprungrunde mit 14 Kilometern Länge ist vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumweg ausgezeichnet und eignet sich als Tagestour.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.loewenpfade.de/start/loewenpfade/filsursprung-runde.html |titel=Löwenpfade -Filsursprung-Runde |abruf=2020-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radwege ====&lt;br /&gt;
Über die westliche Gemarkung von Wiesensteig verläuft der [[Alb-Crossing]], ein Fernradweg geeignet für Mountainbiker oder Gravel-Biker, der in sechs Etappen von [[Aalen]] bis nach [[Tuttlingen]] führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebischealb.de/rad/mountainbike/alb-crossing |titel=Alb-Crossing |abruf=2020-09-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Skigebiet ====&lt;br /&gt;
Wiesensteig besitzt mit dem [[Skigebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Bläsiberg&amp;#039;&amp;#039; das größte Skigebiet auf der Schwäbischen Alb. Es umfasst drei [[Skilift|Schlepplifte]] und ca. 5 km [[Skipiste|Pisten]] mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Feser |url=https://www.skilifte-wiesensteig.de/ |titel=Start |werk=Skilifte Wiesensteig |sprache=de-DE |abruf=2022-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TSV Obere Fils ====&lt;br /&gt;
Der TSV Obere Fils wurde am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1972 durch den Zusammenschluss der beiden Vereine TSV Wiesensteig und dem TSV Mühlhausen gegründet. Sportstätten sind das Vereinsheim am Sportplatz in Wiesensteig, die Schulturnhalle und die alte Turnhalle im Ortszentrum von Wiesensteig. Es werden auch die Gemeindehalle und der alte Sportplatz in Mühlhausen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Straub]] (* 1. Juni 1704, † 15. Juli 1784 in München), bedeutender Bildhauer des oberbayerischen Rokoko&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Messerschmidt]] (* 6. Februar 1736, † 19. August 1783 in Pressburg), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Felix Joseph von Lipowsky]] (* 25. Januar 1764, † 21. März 1842 in München), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Schiber]] (* 23. Juli 1764, † 28. März 1829 in Landshut), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Georg Krämer (Verwaltungsbeamter)|Georg Krämer]] (* 5. September 1865, † 18. Juni 1931 in Ulm), Landrat&lt;br /&gt;
* [[Erno Seifriz]] (* 15. März 1932, † 4. April 2012), Musikdidaktiker, Musikhistoriker und Chorleiter&lt;br /&gt;
* [[Franz Steinle]] (* 20. Dezember 1949), Jurist (ehemaliger Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart), Sportfunktionär (Präsident des Deutschen Ski-Verbandes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere mit Wiesensteig verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Veit Werler]] (um 1480–1522), Humanist und Philologe, Kanoniker in Wiesensteig &lt;br /&gt;
* [[Jakob Henrichmann]] (um 1482–1561), Humanist, Jurist und Geistlicher, Propst von Wiesensteig&lt;br /&gt;
* [[Thaddäus Ferdinand Lipowsky]] (1738–1767), Beamter und Musiker, Kameral- und Justizbeamter in Wiesensteig, komponierte regelmäßig für den örtlichen Chorherrenstift&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Losch]] (1860–1936), Pfarrer und Heimatforscher, war zwischen 1885 und 1886 Pfarrstellenverwalter in Wiesensteig&lt;br /&gt;
* [[Dennis Landgraf]] (* 2001), Politiker ([[Partei Mensch Umwelt Tierschutz|Tierschutzpartei]]), wuchs vor Ort auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Geislingen |Titel=Wiesensteig |Seite=263–284 |Wikisource=Kapitel B 37}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wiesensteig in alten Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitung und Zusammenstellung Franz Naumann. Geiger, Horb am Neckar, 1990, ISBN 3-89264-475-6.&lt;br /&gt;
* Siegfried Hermle, &amp;#039;&amp;#039;Reformation und Gegenreformation in der Reichsgrafschaft Wiesensteig&amp;#039;&amp;#039;. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, 1996, ISBN 978-3-87437-391-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wiesensteig.de/stadt-wiesensteig/geschichte-wappen/wappen Wappen] auf wiesensteig.de&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4245643-5|LCCN=n85376201|VIAF=124412857}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göppingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1356]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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