<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wiesenpieper</id>
	<title>Wiesenpieper - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wiesenpieper"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiesenpieper&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T09:55:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiesenpieper&amp;diff=90204&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiesenpieper&amp;diff=90204&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-15T20:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wiesenpieper&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Anthus pratensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Pieper&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Pieper (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Anthus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Stelzen und Pieper&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Motacillidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Wiesenpieper Meadow pipit.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wiesenpieper (&amp;#039;&amp;#039;Anthus pratensis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiesenpieper auf dem Ostergroen Spiekeroog - Nationalpark niedersächsisches Wattenmeer-Crop.jpg|mini|Wiesenpieper auf Sitzwarte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthus pratensis Nest.jpg|mini|Wiesenpieper-Nest im [[Naturschutzgebiet Hemmeker Bruch]], [[Sauerland]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AnthusPratensisIUCNver2019 1.png|mini|Verbreitung des Wiesenpiepers:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FF00|Brutgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#008000|Ganzjähriges Vorkommen}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FFFF|Migration}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#007FFF|Überwinterungsgebiete}}]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiesenpieper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anthus pratensis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Vögel|Vogel]][[Art (Biologie)|art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Stelzen und Pieper]], der in der nördlichen Hälfte Europas und Asiens ein weit verbreiteter und teils häufiger Brutvogel ist. Während seines Zuges ist er gelegentlich in größeren Trupps auf Feldern und an Teichrändern zu beobachten. In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands von 2020 wird die Art in der Kategorie 2 als „stark gefährdet“ geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Torsten Ryslavy, Hans-Günther Bauer, Bettina Gerlach, Ommo Hüppop, Jasmina Stahmer, Peter Südbeck &amp;amp; Christoph Sudfeldt|Hrsg=Deutscher Rat für Vogelschutz |Titel=Rote Liste der Brutvögel Deutschlands, 6. Fassung |Sammelwerk=Berichte zum Vogelschutz |Band=57 |Datum=2020-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Wiesenpieper ist mit knapp 15 Zentimetern etwa so groß wie ein [[Haussperling]]. Er ist jedoch graziler und schlanker als dieser und wirkt dadurch optisch größer. Das Gefieder weist keine geschlechtsspezifischen Unterschiede auf. Die Körperoberseite ist olivfarben. Der [[Überaugenstreif]] ist weißlich und die äußersten Schwanzfedern sind weiß. Die Beine sind rötlich, die Kralle der Hinterzehe sehr lang&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lars Svensson, Killian Mullarney, Dan Zetterström |Titel=Der Kosmos-Vogelführer: alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens |Auflage=2. überarbeitete |Verlag=KOSMOS-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2011 |ISBN=978-3-440-12384-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Schnabel]] ist dünn und spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lockruf des Wiesenpiepers ist ein scharfes „ist“ oder „ististist“, in der Nestnähe oft langanhaltend und monoton „tlitlitli“. Sein [[Vogelgesang|Gesang]], den er in kurzen Singflügen vorträgt, ist hoch und dünn. Er beginnt vor dem Start zum Singflug zu singen, steigt dann meist von einer Bodenerhebung aus auf und kehrt beim Herabgleiten in aller Regel nicht zum Ausgangspunkt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiesenpieper weist große Ähnlichkeit mit dem [[Baumpieper]] auf. Er ist vom Baumpieper bei der Freilandbeobachtung eher aufgrund des [[Habitat|Lebensraums]] und der Stimme als durch optische Merkmale zu unterscheiden (Baumpieper oft am Waldrand, lichten Wäldern oder auf Flächen mit relativ mehr Solitärbäumen). Grundsätzlich ist er etwas kleiner als der Baumpieper und weist eine ausgeprägtere graugrünliche Färbung auf. Die Rückenstreifung ist etwas ausgeprägter und dunkler, die Brust weniger gelblich und zarter gestreift. Im Unterschied zum zierlicheren Wiesenpieper hat der Baumpieper einen kräftigeren Schnabel. Während Baumpieper oft auf Baumästen sitzend zu sehen sind, halten sich Wiesenpieper meist auf dem Boden auf und haben einen „hüpfenden“, kurzen Flug. Der Baumpieper fliegt dagegen ruckweise in flachen Wellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;allstroem&amp;quot;&amp;gt;Allström und Mild: &amp;#039;&amp;#039;Pipits &amp;amp; Wagtails of Europe, Asia and Northamerica&amp;#039;&amp;#039;. S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Wiesenpieper ernähren sich im Sommerhalbjahr hauptsächlich von kleinen tagaktiven [[Insekten]] und [[Spinnentiere]]n aller Art, im Winterhalbjahr zusätzlich von kleinen [[Schnecken]] und [[Same (Pflanze)|Sämereien]].&amp;lt;ref name=Hoyo&amp;gt;{{cite book | last = Hoyo| first = J. del.| title = [[Handbook of the Birds of the World]], vol. 9| publisher = Lynx Edicions| year = 2004 | location = Barcelona| pages = 763| isbn = 84-87334-69-5 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensraum und Verbreitung ===&lt;br /&gt;
Der Wiesenpieper ist ein weitverbreiteter und gelegentlich sogar häufiger Vogel der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der Pieper. In Deutschland ist die Art aber stark gefährdet und in manchen Gebieten, in denen er historisch relativ häufig auftrat, mittlerweile vom Aussterben bedroht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er kommt in den meisten Regionen der nördlichen Hälfte [[Europa]]s und [[Asien]]s vor. Er ist ein Kurzstreckenzieher und überwintert gewöhnlich im südlichen Europa, im nördlichen [[Afrika]] und in Südasien. In [[Irland (Insel)|Irland]], in [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] und in den Küstenregionen des westlichen Europas ist er dagegen ein [[Standvogel]]. Vereinzelt gibt es auch in Mitteleuropa überwinternde Wiesenpieper.&amp;lt;ref&amp;gt;Einhard Bezzel: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Vögel&amp;#039;&amp;#039;. S. 370&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiesenpieper ist ein [[Brutvogel]] auf feuchten [[Feuchtwiese|Wiesen]] und [[Weide (Tierhaltung)|Viehweiden]], in [[Moor]]gebieten, auch in [[Gebirge]]n. Er ist auf eine strukturreiche Krautschicht (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Zwergstrauchheide|Heidesträucher]] in Abwechslung mit [[Borstgrasweide|Borstgrasrasen]]) angewiesen. Während des Zuges nach Süden sieht man ihn oft in größeren Trupps auf [[Acker|Feldern]] und an [[Teich]]rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutbiologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthus pratensis nest.jpg|miniatur|Nestlinge des Wiesenpiepers mit den charakteristischen bräunlichgrauen Dunen und hellgelben Schnabelwülsten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthus pratensis MWNH 2221.JPG|miniatur|Gelege, Sammlung [[Museum Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cuculus canorus canorus MHNT.ZOO.2010.11.150.16.jpg|mini|Links: &amp;#039;&amp;#039;Cuculus canorus canorus&amp;#039;&amp;#039; rechts: &amp;#039;&amp;#039;Anthus pratensis&amp;#039;&amp;#039;, Sammlung [[Museum von Toulouse]]]]&lt;br /&gt;
Der Wiesenpieper ist ein Brutvogel offener Landschaften. Brütende Vögel sind in Marschen, Dünen und feuchten Wiesen bis hin zu Heiden und hochgelegenen Mooren anzutreffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Colin Harrison und Peter Castell: &amp;#039;&amp;#039;Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens&amp;#039;&amp;#039;. S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brutperiode beginnt im südlichen Verbreitungsgebiet in der Zeit von Anfang bis Mitte April und im nördlichen Verbreitungsgebiet Anfang Juni. Es werden in der Regel zwei Jahresbruten großgezogen, in Ausnahmefällen schreiten Wiesenpieper sogar ein drittes Mal zur Brut.&amp;lt;ref&amp;gt;Einhard Bezzel: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Vögel&amp;#039;&amp;#039;. S. 370.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Nest]] befindet sich auf dem Boden und ist in der Regel gut gegen Sicht von oben geschützt. Es wird allein vom Weibchen gebaut. Das Nest ist ein unscheinbarer Bau aus Halmen und [[Moose|Moos]] und ist mit Haaren ausgepolstert. Die Gelege bestehen in der Regel aus drei bis fünf Eiern, die im Tagesabstand gelegt werden. Sie werden allein vom Weibchen bebrütet, das die Brut nach der Ablage des letzten Eis aufnimmt. Die [[Ei]]er sind sehr variabel gefärbt. Die Grundfärbung kann blaugrau, beige oder rosa sein. Sie sind braun und hellgrau gesprenkelt und gelegentlich so dicht gezeichnet, dass eine fast einheitlich graue oder braune Färbung entsteht. Die Brutdauer beträgt zwischen 11 und 15 Tage.&amp;lt;ref&amp;gt;Colin Harrison und Peter Castell: &amp;#039;&amp;#039;Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens&amp;#039;&amp;#039;. S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Nestling]]e haben bräunlichgraue [[Daune|Dunen]] und werden von beiden Eltern etwa 12 bis 14 Tage lang gefüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesenpieper sind potenzielle [[Brutparasitismus|Wirtsvögel]] des [[Kuckuck]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoyo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Per Alström]] und Krister Mild: &amp;#039;&amp;#039;Pipits &amp;amp; Wagtails of Europe, Asia and Northamerica.&amp;#039;&amp;#039; Christopher Helm Ltd., London 2003, ISBN 0-7136-5834-7.&lt;br /&gt;
* [[Einhard Bezzel]]: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Vögel.&amp;#039;&amp;#039; BLV Verlagsgesellschaft, München 1996, ISBN 3-405-14736-0.&lt;br /&gt;
* Colin Harrison und Peter Castell: &amp;#039;&amp;#039;Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete Auflage. Aula-Verlag, Wiebelsheim 2004, ISBN 3-89104-685-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anthus pratensis|Wiesenpieper (&amp;#039;&amp;#039;Anthus pratensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22718556&lt;br /&gt;
| ScientificName = Anthus pratensis&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2004&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 4. Januar 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=14873249B607CEB1|ScientificName=Anthus pratensis|CommonName=Wiesenpieper}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= meapip1 |Name= Wiesenpieper (&amp;#039;&amp;#039;Anthus pratensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto |ID=Anthus-pratensis |ScientificName=Anthus pratensis|Name=Wiesenpieper}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/wiesenpieper Wiesenpieper] bei der [[Schweizerische Vogelwarte Sempach|Schweizerischen Vogelwarte Sempach]]&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [https://blascozumeta.com/specie_files/10110_Anthus_pratensis_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/wip.htm Federn des Wiesenpiepers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stelzen und Pieper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>