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	<title>Wiesenau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiesenau&amp;diff=324919&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-02T21:04:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = Wappen Wiesenau.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 52/13/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 14/35/59/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Wiesenau in LOS.PNG&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Oder-Spree&lt;br /&gt;
| Amt              = Brieskow-Finkenheerd&lt;br /&gt;
| Höhe             = 39&lt;br /&gt;
| PLZ              = 15295&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 033609, 033653&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 12067528&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = August-Bebel-Straße 18a&amp;lt;br /&amp;gt;{{nowrap|15295 Brieskow-Finkenheerd}}&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.gemeinde-wiesenau.de/ www.gemeinde-wiesenau.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Karsten Wolff&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiesenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|LL-Q188 (deu)-PetiteTrolline-Wiesenau.wav|Aussprache}}, {{dsbS|Łuka}}) ist eine zum [[Amt Brieskow-Finkenheerd]] gehörende [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Oder-Spree]] im Osten [[Brandenburg]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1919 hieß der Ort &amp;#039;&amp;#039;Krebsjauche&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehört der Wohnplatz Kunitzer Loose.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/de/gemeinde_wiesenau/19788 Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Wiesenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Krebsjauche 1760.png|mini|Dorfplan von 1760&amp;lt;ref&amp;gt;Entwurf von je 20 zu errichtenden Kossäten- und Häuslerstellen, Hofnamen und Stellenbezeichnungen nach C.A. Bohrdt:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) 6 Häuslerstellen („Hausmanns Stellen“)&lt;br /&gt;
b) 11 Häuslerstellen „auf Herrsch. Stücke“&lt;br /&gt;
c) 3 Häuslerstellen „an der Straße“&lt;br /&gt;
d) „Platz, wo die Herrsch. Schäferey gebauet werden könte“&lt;br /&gt;
e) Spezifikation der 20 „neuen Coßaten Stellen in Krebsjauch, wie solche nach diesem Entwurf angebauet werden könten“&lt;br /&gt;
f) Hirtenhaus, Mühle und Schmiede&lt;br /&gt;
I) Der Krug&lt;br /&gt;
II) Keller&lt;br /&gt;
III) Schirrak&lt;br /&gt;
IV) Stentzke&lt;br /&gt;
V) Bauer&lt;br /&gt;
VI) Borratz&lt;br /&gt;
VII) Grunatz&lt;br /&gt;
VIII) Alt Müller&lt;br /&gt;
IX) Sobbel&lt;br /&gt;
X) Harnack&lt;br /&gt;
XI) Tscheetsch&lt;br /&gt;
XII) Lewwak&lt;br /&gt;
XIII) Lehn Schultz&lt;br /&gt;
XIV) Nickel&lt;br /&gt;
XV) Gostets&lt;br /&gt;
XVI) Götschke&lt;br /&gt;
XVII) Wischke&lt;br /&gt;
XVIII) Hundach&lt;br /&gt;
XIX) Habram&lt;br /&gt;
XX) Schubbel&lt;br /&gt;
XXI) Papper&lt;br /&gt;
XXII) Baltzer&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiesenau Groddisch.JPG|mini|Am „Groddisch“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Funde westlich und nördlich des Ortskerns belegen eine Besiedlung bereits über die gesamte [[Bronzezeit]] bis in die frühe [[Eisenzeit]]. Eine spätere [[Slawen|slawische]] Besiedlung schlägt sich in den Flurnamen nieder, der &amp;#039;&amp;#039;„[[Grodisch]]“&amp;#039;&amp;#039; ([[Sorbische Sprache|altsorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;Grodišče&amp;#039;&amp;#039; = Burgstätte) in der Oderaue zwischen Wiesenau und [[Ziltendorf]], zur Flur von Wiesenau gehörend, belegt dies. Hier konnte ein [[Slawischer Burgwall|frühslawischer Burgwall]] ausgegraben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Museum für Ur- und Frühgeschichte Potsdam: Veröffentlichungen des Museums für Ur- und Frühgeschichte Potsdam, Band 22, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, S. 135ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rundlingsdorf]] &amp;#039;&amp;#039;„zcu der Krebisguche“&amp;#039;&amp;#039; fand seine erste Erwähnung im Jahre 1368,&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Dieter Gansleweit: Untersuchungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte der nordöstlichen Niederlausitz. Die Flur- und Ortsnamen im Bereich des früheren Stiftes Neuzelle (= Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte, Band 34). Akademie-Verlag 1982, S. 267.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort war zu dieser Zeit vermutlich in Besitz einer Familie [[Strele (Adelsgeschlecht)|von Strele]], 1406 gelangte er in den Besitz des [[Kloster Neuzelle|Klosters Neuzelle]], als dieses neben der Stadt [[Fürstenberg (Oder)]] etliche weitere Güter erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Theuner: Urkundenbuch des Klosters Neuzelle und seiner Besitzungen (= Urkundenbuch zur Geschichte des Markgraftums Nieder-Lausitz, Band 1). Lübben 1897, S. 59 Nr. 86&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1430 werden 16 [[Hufe]]n und als Dorfbewohner &amp;#039;&amp;#039;„huffenere, gertenere unde budenere, der cruger unde molner“&amp;#039;&amp;#039; angegeben. Dieser Müller betrieb am Mühlenfließ eine [[Mahlmühle]], bekannt ist 1700 der Müller Michael Krüger, dessen Nachkommen setzten den Betrieb der Mühle fort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.db-brandenburg.de/SD/brb_mueller.php?sprache=0&amp;amp;name=&amp;amp;ort=Wiesenau&amp;amp;SORT=nachname&amp;amp;back=Daten+anzeigen | archive-is=20120728102516 | text=Müller in Brandenburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Krebsjaucher mussten hier ihr Getreide mahlen, da Mühlenzwang herrschte. Michael Krüger erbaute bereits 1700 an seinem Teich eine [[Sägewerk|Schneidemühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Neuzelle]]r Stiftsatlas, nach Vermessungen des Stifts in den Jahren 1758 bis 1763, findet sich in den Kartenwerken der [[Kartograf]]en Christoph Ludwig Grund und C. A. Bohrdt das Dorf Krebsjauche mit 67,2&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]]. Bohrdts Bebauungsvorschläge wurden zu einem wesentlichen Teil nach dem Dorfbrand von 1758 umgesetzt, als Kirche und Dorf zerstört wurden und &amp;#039;&amp;#039;„nichts denn das Backhäußgen des Gasthofes am Fließe“&amp;#039;&amp;#039; übrig blieb. Bis zum Jahre 1830 entstanden die Dorf- und Kirchstraße durch vollständige Lückenbebauung und ließen die Form eines Rundlingsdorfes entstehen. Viele Wohnhäuser zeigen daher, wie zur Bauzeit im 18. Jahrhundert, mit dem Giebel zur Dorfstraße. Die Neubauten nach dem Großbrand von 1841 durch [[Blitzschlag]] wurden teilweise wieder in dieser Ausrichtung erbaut, ebenso Neubauten nach der Zerstörung durch die Frontlinie im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im November 1848 vereinigten sich alle [[Konservatismus|konservativen]] Gruppen des [[Landkreis Lebus|Kreises Lebus]] zu entsprechenden „Kreisvereinen“ für König und Vaterland, zu diesen [[reaktionär]]en Vereinen zählte auch eine Gründung in Krebsjauche im Nachbarkreis Guben.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Klemm: &amp;#039;&amp;#039;Das Revolutionsjahr 1848 im preußischen Regierungsbezirk Frankfurt an der Oder.&amp;#039;&amp;#039; H. Böhlau, 1998, ISBN 3-7400-1048-7, S. 137. (=Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, Band 138–4775 der Kataloge Der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Braunkohlengrube „Consum“ in Krebsjauche gibt es nur wenige Informationen. Den spärlichen Unterlagen für diese kleine bergmännische Auffahrung von 1875 ist zu entnehmen, dass die „Private Braunkohlengrube Consum“ unter dem 1. Februar 1875 angemeldet wurde und zum Königlichen Bergrevier Guben gehörte. Wie lange aktiver Bergbau betrieben wurde, ist nicht belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Sperling: &amp;#039;&amp;#039;Niederlausitzer Braunkohlenbergbau im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz, 2005, S. 166 (=&amp;amp;nbsp;Findbuch Niederlausitzer Braunkohlengruben und bergrechtlicher Verleihungen, Band 5 = Beiträge zur Geschichte des Bergbaus in der Niederlausitz).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralf-Günter Wedde |Hrsg=LBGR |Titel=Ein Streifzug durch die Historie des Braunkohlentiefbaus in Ostbrandenburg – seine Ursprünge, historische und wirtschaftliche Entwicklung sowie seine Folgen für das Land Brandenburg S. 93/94 |Sammelwerk=Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge – Heft 2/2012 |Datum=2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesenau war über Jahrhunderte Zentrum der [[Zeidlerei|Zeidlerzunft]]. Bereits 1893 berichtete die &amp;#039;&amp;#039;„Bienen-Zeitung“&amp;#039;&amp;#039; von der [[Jahrmarkt|Zeidlerkirmeß]], welche im Juni traditionell gefeiert wurde. Ihre Entstehung verdankte sie den Bienenzüchtern. Die [[Imker]] oder Zeidler hatten vor der [[Separation (Flurbereinigung)|Separation]] das Recht, auf den Wiesen in der Oderaue bei Krebsjauche [[Imkerei]] zu betreiben. Der Neuzeller [[Abt]] Petrus gewährte ihnen am 9. Februar 1416 Fischereigerechtsame in dem &amp;#039;&amp;#039;„Grossen Lukocz“&amp;#039;&amp;#039;, einem Wasserloch in der Niederung, sowie Nutzungsbefugnisse in Krebsjaucher Auenwäldern,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Emil Theuner]]: Urkundenbuch des Klosters Neuzelle und seiner Besitzungen (= Urkundenbuch zur Geschichte des Markgraftums Nieder-Lausitz, Band 1). Lübben 1897, S. 67ff Nr. 99&amp;lt;/ref&amp;gt; die in der Mitte des 18. Jahrhunderts schon weitgehend baumfreie Zeidlerwiesen waren. Um 1420 zählte die örtliche [[Starostei]] 12 dediczen (Zeidler).&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Theuner: Urkundenbuch des Klosters Neuzelle und seiner Besitzungen (= Urkundenbuch zur Geschichte des Markgraftums Nieder-Lausitz, Band 1). Lübben 1897, S. 126f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1475 bestätigte der Abt Chrysostomus von Neuzelle die Rechte der Zeidlergesellschaft von Krebsjauche. Auf dem Gebiet des Klosterdorfes bildeten die Besitzer eine eigene Zeidlergesellschaft unter einem bei der Reichskanzlei verpflichteten Vorsteher oder Starosten. Diese Zeidler besaßen 12 Reise von Wiesenwachs, jedes Reis ungefähr 16–18 rheinländische Morgen groß; der Morgen zu 400 [[Quadratrute]]n gerechnet. Die 12 Reise entsprachen somit 450 Preußischen Morgen oder 112 [[Hektar]]. Der Starost und die Ältesten dieser [[Kompanie (Unternehmen)|Compagnie]] hatten bei Streitigkeiten, welche die Zeidlergesellschaft betrafen, das Recht, ein Urteil zu fällen. Ließ sich der Streit damit nicht beilegen, wurde durch die Stiftskanzlei entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeidelcompagnie von Krebsjauche gehörten 70 Mitglieder an, darunter Adlige, Bürgerliche und Dorfbewohner aus dem Brandenburgischen. Alle wurden in Zeidelangelegenheiten stets als Inländer angesehen und ohne Vermittlung ihrer Obrigkeit lediglich durch den Starosten vorgeladen; welcher auch die Kanzleibefehle umsetzte. Der Starost bekam als Entlohnung eine Wiese, musste aber dafür den Mitgliedern der Compagnie eine Mahlzeit stellen. Am [[Johannistag]]e versammelten sich die Zeidler von Krebsjauche, [[Aurith]], Ziltendorf, [[Brieskow-Finkenheerd|Brieskow]], [[Lossow (Frankfurt (Oder))|Lossow]] und [[Schernsdorf]] in einer dazu bestimmten Scheune. Der Pfarrer von Lossow hielt einen Gottesdienst, ein Schmaus folgte, diesen gab der Starost; den Trunk bezahlte jeder für sich.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Brandenburg, Märkisches Provinzial-Museum: Brandenburgia, Band 8, 1899/1900, P. Stankiewicz Berlin 1900, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jährlich, an jedem Sonntag nach [[Johannistag|Johanni]], kamen die Zeidler des Ortes und der umliegenden Ortschaften erneut in Krebsjauche zusammen und verkauften an Händler den gezeidelten [[Honig]] und das gewonnene [[Bienenwachs]]. Nach dem Schluss des Marktes fand ein festliches Gelage statt, an das sich Spiel und Tanz anschlossen, ohne die [[Polizeistunde]] einhalten zu müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bienen-Zeitung, Organ der deutschen, österreichischen und ungarischen Bienenwirte, 49. Band, Jahrgang 1893, Beck’sche Buchhandlung Nördlingen, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in das 19. Jahrhundert war ein an der [[Schlaube]] errichteter [[Gaststätte|Krug]] &amp;#039;&amp;#039;„Klein Lindow“&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls eingemeindet. Zu dieser Zeit war im Ort auch ein [[Kaufmann]] &amp;#039;&amp;#039;„[[Jüdische Religion|mosaischen Glaubens]]“&amp;#039;&amp;#039; ansässig, Karl Kallmann Levy. Seine Tochter heiratete den Kaufmann Max Boas Fellert aus [[Drehnow]]. An ihre deportierten und ermordeten Kinder erinnern heute die Fellertstraße in Fürstenberg (Oder) und ein Gedenkstein auf dem Jüdischen Friedhof am Kirchhofweg in [[Eisenhüttenstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Jaeschke, Manfred Schieche: &amp;#039;&amp;#039;Ziebingen und Umgebung – Der Wendische Winkel im Sternberger Land. Band II: Der Süden und Südosten.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, 2009, ISBN 978-3-8370-4824-7, S. 200ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1903 wurde der Eisenbahnhaltepunkt in Krebsjauche an der [[Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn|Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn]] für den Personen- und Gepäckverkehr eröffnet. Eine Windmühle wurde errichtet, die Getreide mahlte und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts [[Elektrischer Strom|elektrischen Strom]] erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1919 war Wiesenau unter dem Namen Krebsjauche bekannt, im Juli 1919 wurde der Ort durch die [[Regierungsbezirk Frankfurt|Bezirksregierung in Frankfurt (Oder)]] mit voller Zustimmung der Bevölkerung in Wiesenau umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwa 5&amp;amp;nbsp;km entfernte Ortsteil Kunitzer Loose, gelegen in den Oderauen, war bis 1945 zum Dorf Kunitz am anderen Oderufer (heute [[Polen]], [[Kunice (Słubice)|Kunice]]) zugehörig. In den Jahren 1947/1948 wurde etwa 7&amp;amp;nbsp;km außerhalb des Ortes das Gut &amp;#039;&amp;#039;„[[Volkseigenes Gut|VEG]] Ziltendorf“&amp;#039;&amp;#039; angelegt, es gehörte als Ortsteil zu Wiesenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle, an welcher auf der Bohrdt-Karte der Dorfkrug eingetragen ist (urkundlich bereits 1502)&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Theuner: Urkundenbuch des Klosters Neuzelle und seiner Besitzungen (= Urkundenbuch zur Geschichte des Markgraftums Nieder-Lausitz, Band 1). Lübben 1897, S. 1502 Nr. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; befand sich die Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;„Otto Ziche“&amp;#039;&amp;#039;. 1939 stockte man dieses Haus auf als Schule für die Kinder der 1. bis 8. Klasse. Heute befindet sich im [[Bürgerhaus]] &amp;#039;&amp;#039;„Alte Schule“&amp;#039;&amp;#039; die Heimatstube des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[evangelisch]]e Kirche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1952/1953 wieder aufgebaut. Auf dem Kirchhof befindet sich ein Gedenkstein, der an das [[Oderhochwasser 1997]] erinnert und eine Anlage, die den Opfern der beiden Weltkriege und den Opfern von Kriegsfolgen, Willkür und Gewalt gewidmet ist. Zur Kirchengemeinde gehört der örtliche Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Wiesenau wurde in der Nachkriegszeit (1953) eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] (LPG) gegründet. Die LPG &amp;#039;&amp;#039;„Klement Gottwald“&amp;#039;&amp;#039; nutzte in den 1950er Jahren als Offenstallanlage am Pottack, einem kleinen Fließ, errichtete und später ausgebaute [[Rinder]]ställe für die [[Milchproduktion]]. Ebenfalls dort gelegen war eine [[Schweinezucht|Schweineaufzuchtanlage]], zur LPG gehörte zudem eine [[Gärtnerei]]. Im Jahre 1976 wurde eine Milchproduktionsanlage mit 1930 Milchkuhplätzen als zwischengenossenschaftliche Einrichtung (ZGE) der LPGs &amp;#039;&amp;#039;„Klement Gottwald“&amp;#039;&amp;#039; Wiesenau und &amp;#039;&amp;#039;„Ernst Thälmann“&amp;#039;&amp;#039; Ziltendorf in Betrieb genommen. Heute betreibt die 1991 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Bauerngesellschaft Ziltendorfer Niederung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bauerngesellschaft.de/firmenprofil/ Firmenprofil] Homepage der Bauerngesellschaft Ziltendorfer Niederung GbR&amp;lt;/ref&amp;gt; moderne Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Wiesenau gehörte seit 1817 zum [[Landkreis Guben|Kreis Guben]] in der [[Provinz Brandenburg]] und ab 1952 zum [[Kreis Eisenhüttenstadt-Land]] im DDR-[[Bezirk Frankfurt (Oder)]]. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensdeutung Krebsjauche ===&lt;br /&gt;
Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;„zcu der Krebisguche“&amp;#039;&amp;#039; wurde 1368 erstmals urkundlich erwähnt. In späteren Zeiten findet sich auch &amp;#039;&amp;#039;„Krebslauche“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„Krebsgauche“&amp;#039;&amp;#039;, eine Ableitung des [[Sorbische Sprache|sorbischen]] &amp;#039;&amp;#039;Juche&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Brühe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Suppe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volksmund weiß dazu eine andere Geschichte:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Einst trafen Fuchs und Krebs zusammen, die wetteten miteinander, wer am schnellsten laufen könne. Da machten sich Beide auf, und der Fuchs, der doch seiner Sache gewiß war, ging ganz langsam voraus. Der Krebs aber kniff sich ganz leise, ohne daß es der Fuchs merkte, in die Haare der Rute desselben, und ließ sich auf solche Weise nachschleifen. Wie sie nun dicht am Ziel waren, kroch der Krebs tiefer in die Haare hinein und kniff den Fuchs mit den Scheeren so an der Rute, daß dieser wüthend mit ihr um sich schlug, wobei der Krebs den richtigen Augenblick wahrnahm, losließ und so mit aller Macht ans Ziel geschleudert wurde. Da rief er voller Freuden: ‚Krebsjuchhe!‘ und als nachmals an dieser Stelle ein Dorf gebaut wurde, nannte man es zum Andenken an die List des Krebses ‚Krebsjuchhe‘, woraus später der jetzige Name entstanden ist.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Nork: &amp;#039;&amp;#039;Mythologie der Volkssagen und Volksmärchen.&amp;#039;&amp;#039; Joseph Seligmann Kohn, Stuttgart 1848, S. 1025f&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
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| 1864 || 1 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 1 235&lt;br /&gt;
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| 1890 || 1 258&lt;br /&gt;
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| 1910 || 1 316&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 1 385&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 1 611&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1 602&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
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| 1981 || 1 296&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
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| 1990 || 1 247&lt;br /&gt;
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| 2005 || 1 429&lt;br /&gt;
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| 2010 || 1 334&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1 270&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1 265&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 1 243&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 1 241&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 1 223&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 1 225&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-09_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oder-Spree&amp;#039;&amp;#039;]. S. 30–33&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des Zensus 2022&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/6191b10ec8409fee/5c4eb36c5e85/SB_A01-04-00_2023j01_BBa.pdf Bevölkerungsfortschreibung auf Basis Zensus 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Wiesenau besteht aus zehn Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 74,6 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120675701528.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#67801528 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;7&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergruppe für Jugend, Wirtschaft und Sport  || 44,5 % || 5 || 38,7 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Bürgervereinigung Wiesenau || 28,5 % || 3 || 32,8 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 12,7 % || 1 || 23,7 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Torsten Neumann || – || – || {{0}}4,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 14,2 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2014: Rainer Bublak ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321028.de | wayback=20180412145752 | text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Oder-Spree}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014–2019: Klaus-Dieter Köhler (Wählergruppe für Jugend, Wirtschaft und Sport)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/bmwahlen/1206752801/h Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2019: Karsten Wolff (Wählergruppe für Jugend, Wirtschaft und Sport)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolff wurde bei der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidat mit 84,7 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_26052019_1206752801 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. Juni 2024 wurde er wiederum ohne Gegenkandidat mit 76,4 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120675701528 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#73 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 18. Juni 1997 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold eine gestürzte grüne Spitze, darin ein goldener Krebs, nach der Figur begleitet von zwei schwarzen Sensenklingen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/lis/detail.php?template=wappen_text_d&amp;amp;id=19788 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Wiesenau.JPG|mini|Kirche Wiesenau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Bodendenkmale in Wiesenau]] sind die Bodendenkmale der Gemeinde aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Regelmäßige Veranstaltungen&lt;br /&gt;
Die Zeidelkirmes ist ein Teil der Wiesenauer Kulturgeschichte und wurde nach langer Pause im Jahre 1978 wiederbelebt. Noch heute feiern die Wiesenauer nach überliefertem Brauch jedes Jahr am 24. Juni ([[Johannistag]]) oder am darauffolgenden Sonntag ihre Zeidelkirmes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Im von der Landwirtschaft geprägten Ort betreibt die &amp;#039;&amp;#039;Bauerngesellschaft Ziltendorfer Niederung&amp;#039;&amp;#039; zwei [[Biogasanlage]]n und eine größere [[Solarstromanlage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es Handel und Gewerbe, Dienstleistungsanbieter, Gesundheitswesen und Kindertagesstätte. Schulen befinden sich im benachbarten Ziltendorf und in [[Groß Lindow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Wiesenau ( Haltepunkt ) - panoramio.jpg|mini|Haltepunkt Wiesenau]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Wiesenau liegt an der [[Bundesstraße 112|B 112]] zwischen [[Frankfurt (Oder)]] und [[Eisenhüttenstadt]]. 12&amp;amp;nbsp;km nördlich befindet sich die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt (Oder)-Mitte&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 12|A 12]] Berlin–Frankfurt (Oder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Wiesenau&amp;#039;&amp;#039; an der [[Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn|Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn]] wird von der [[Regionalbahn]]linie RB 43 ([[Bahnhof Frankfurt (Oder)|Frankfurt (Oder)]]–[[Bahnhof Falkenberg (Elster)|Falkenberg (Elster)]]) sowie der [[Regional-Express|Regionalexpresslinie]] RE 10 (Frankfurt(Oder)–[[Leipzig Hauptbahnhof|Leipzig]]) bedient&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dbregio-berlin-brandenburg.de/db-regio-no/Fahren/Fahrplaene |titel=Fahrpläne |sprache=de-DE |abruf=2023-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und verbindet den Ort mit Frankfurt (Oder) (Fahrzeit 12 Minuten) und Cottbus (Fahrzeit etwa 1 Stunde). Das Radwegenetz ist gut ausgebaut. Der [[Flugplatz Eisenhüttenstadt]] befindet sich in etwa 5&amp;amp;nbsp;km Entfernung in [[Siehdichum|Pohlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Anglerverein „Ortsgruppe Hecht“ Wiesenau.&lt;br /&gt;
* Anglerverein Früh-Auf, gegründet 1929&lt;br /&gt;
* Sportgemeinschaft „Wiesenau 03“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Durch seine Lage zwischen [[Oder]], [[Friedrich-Wilhelm-Kanal]], Schlaube und dem [[Oder-Spree-Kanal]] bietet das ländliche Gebiet des Amtes Brieskow-Finkenheerd den an Wassersport interessierten Touristen Ausflugsmöglichkeiten. Der [[Helenesee]] und der Katjasee liegen ebenso wie der Kleine und der Große Pohlitzer See ganz in der Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-wiesenau.de/ Gemeinde Wiesenau]&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-b-f.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=78414 Wiesenau auf der Website des Amtes Brieskow-Finkenheerd]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|45|44–46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://daten.verwaltungsportal.de/dateien/rechtsgrundlagen/1256290708hauptsatzung_vom_05.02.2009.pdf Hauptsatzung der Gemeinde Wiesenau vom 5. Februar 2009] (PDF; 63&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Oder-Spree}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=|LCCN=n/92/62303|NDL=|VIAF=170062232|REMARK=weitere VIAF:130327919}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oder-Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiesenau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1368]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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