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	<title>Wiesen-Storchschnabel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:28:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiesen-Storchschnabel&amp;diff=734167&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-19860-76: oder statt der</title>
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		<updated>2026-03-31T15:33:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;oder statt der&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wiesen-Storchschnabel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Geranium pratense&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Storchschnäbel&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Geranium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Storchschnabelgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Geraniaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Storchschnabelartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Geraniales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Kakost 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wiesen-Storchschnabel (&amp;#039;&amp;#039;Geranium pratense&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiesen-Storchschnabel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiesenstorchschnabel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Geranium pratense&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blaues Schnabelkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der [[Storchschnäbel]] (&amp;#039;&amp;#039;Geranium&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Storchschnabelgewächse]] (Geraniaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2014.05.25.-09-Kirschgartshaeuser Schlaege Mannheim--Wiesen-Storchschnabel.jpg|mini|Wiesen-Storchschnabel (&amp;#039;&amp;#039;Geranium pratense&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Der Wiesen-Storchschnabel ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 20 bis 80 Zentimeter erreicht. Es handelt sich um einen sommergrünen [[Hemikryptophyt]]. Am [[Sprossachse|Stängel]] und an den Blattstielen befinden sich abwärts gerichtete Haare, insbesondere der obere Teil sowie die Blütenstiele sind drüsig behaart. Die gegenständigen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind gestielt. Die [[Blattspreite]]n sind tief handförmig geteilt, ihre sieben Abschnitte sind fiederspaltig und tief gesägt. [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n sind paarweise angeordnet. Die Blütenstiele sind nach dem Verblühen abwärts gebogen, zuletzt oft wieder aufgerichtet. Die zwittrige Blüte ist [[Radiärsymmetrie|radiärsymmetrisch]] und fünfzählig. Die fünf grünen [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind (0,7 bis) meist 1 bis 1,2&amp;amp;nbsp;cm lang. Die fünf hell blauvioletten [[Kronblatt|Kronblätter]] sind rund 15 bis 22 Millimeter lang. Es sind zwei Kreise mit je fünf [[Staubblatt|Staubblättern]] vorhanden. Die [[Staubfäden]] sind am Grund abrupt dreieckig auf meist 1,5 bis 2&amp;amp;nbsp;mm verbreitert. Fünf [[Fruchtblatt|Fruchtblätter]] sind zu einem oberständigen [[Fruchtknoten]] verwachsen. Die [[Griffel (Botanik)|Griffel]] sind 5 bis 8&amp;amp;nbsp;mm lang. Die Frucht ist 3 bis 3,7&amp;amp;nbsp;cm lang. Die [[Fruchtklappen]] sind dicht drüsenhaarig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die [[Chromosom]]enzahl beträgt n = 14, bzw. 2n = 28.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.floraweb.de/pflanzenarten/druck.xsql?suchnr=2685&amp;amp;sipnr=2685&amp;amp; www.floraweb.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blütenformel]] lautet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\star K_{5} \; C_5 \; A_{5+5} \; G_{\underline{(5)}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Geranium pratense sl1.jpg|Blütenstiel mit gebogenen Haaren und längeren Drüsenhaaren&lt;br /&gt;
Datei:Geranium pratense sl5.jpg|Fruchtknoten und am Grund abrupt verbreiterte Staubfäden&lt;br /&gt;
Datei:Geranium pratense sl8.jpg|Behaarte Fruchtklappen (vordere Kelchblätter entfernt)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:StorchschnabelUndSchwebfliege.jpg|mini|Eine [[Hainschwebfliege]] besucht eine Blüte des Wiesen-Storchschnabels]]&lt;br /&gt;
Der Wiesen-Storchschnabel ist ein ausdauernder [[Hemikryptophyt]] und eine Halbrosettenpflanze. Aufgrund von [[Pulvinus|Blattgelenken]] können sich die Pflanzen auf anderen größeren Arten als [[Spreizklimmer]] abstützen. Mit Hilfe der Blattgelenke ist außerdem eine genaue Ausrichtung der Blattfläche zum größten Lichteinfall hin möglich; dies geschieht aufgrund einer [[Photonastie]]. Die Pflanze ist außerdem reich drüsig-zottig durch Köpfchenhaare mit ätherischen Ölen. Sie besitzt auch ein kräftiges [[Rhizom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n sind streng vormännliche „Nektar führende Scheibenblumen“. Ihr [[Nektar (Botanik)|Nektar]] ist durch einen Haarkranz als „Saftdecke“ geschützt. Zuerst spreizen sich die inneren, dann die äußeren Staubblätter und schließlich die Narbenäste. Neben zwittrigen Pflanzen finden sich nicht selten auch rein weibliche Pflanzen mit kleinen Blüten. Die Art ist also gynodiözisch. Die drüsige Behaarung des nach der Blüte herab gebogenen Blütenstängels soll aufwärts kriechende Insekten als unerwünschte Besucher abhalten. Die Lebensdauer der Blüten beträgt 2 Tage. [[Bestäubung|Bestäuber]] sind besonders [[Bienen]] und [[Schwebfliegen]], seltener [[Schmetterlinge|Falter]]. Die Art ist eine wichtige Bienenweide der Sommermonate und des beginnenden Herbstes. Eine [[Selbstbestäubung]] ist fast ausgeschlossen. Die [[Anthese|Blütezeit]] reicht von Juni bis August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Frucht|Früchte]] sind Austrocknungsstreuer. Der [[Same (Pflanze)|Samen]] liegt lose im becherförmigen unteren Teil des Fruchtfachs. Sein vorzeitiges Herausfallen wird durch Vorsprünge oder Haare verhindert. Lösen sich dann die Fruchtfächer plötzlich von der Mittelsäule ab, werden die Samen katapultartig bis über 2&amp;amp;nbsp;m fortgeschleudert. Dazu erfolgt Menschenausbreitung durch Verschleppung mit dem Mahdgut. Die Samen sind [[Kältekeimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geranium pratense 20140704 455.jpg|mini|Wiesen-Storchschnabel (&amp;#039;&amp;#039;Geranium pratense&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Der Wiesen-Storchschnabel kommt in [[Europa]] und [[Asien]] in der [[Florenelement|meridionalen]] bis [[Boreale Zone|borealen]] Klimazone vor. Er hat sein Hauptvorkommen auf nährstoffreichen, meist kalkhaltigen Frischwiesen und -weiden, sein Nebenvorkommen in nährstoffreichen Stauden- und ausdauernden Unkrautfluren. Er ist eine Charakterart des Arrhenatheretum, kommt aber auch in Gesellschaften des Verbands Alliarion vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Dörr und Lippert breitete sich die Art nach 1960 im Allgäu entlang der Verkehrswege rasch aus und ist heute dort verbreitet. Er steigt dort in den Alpen in Bayern an der unteren Wengenalpe im [[Hinterstein]]er Tal bis zu {{Höhe|1230}} Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot; /&amp;gt; In Südtirol und in Kärnten wurde die Art noch bei 1600 Metern, in der Steiermark bei 1900 Metern Meereshöhe beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3w (mäßig feucht aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eckehart J. Jäger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Gefäßpflanzen: Grundband.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Akademischer Verlag, München 2005, ISBN 3-8274-1600-0.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001. Seite 625. ISBN 3-8001-3131-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 167–168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1021430|WissName=Geranium pratense L.|Abruf=2022-08-17}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]], [[Helmut Gams]]: &amp;#039;&amp;#039;Familie Geraniaceae&amp;#039;&amp;#039;. In: Gustav Hegi: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Band IV, Teil 3, Seite 1688–1690. Verlag Carl Hanser, München 1964.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Geranium pratense|Wiesen-Storchschnabel (&amp;#039;&amp;#039;Geranium pratense&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|2685|Geranium pratense}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|2685}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Storchschnabelgewaechse/kron_abgerundet.htm#Wiesen-%20Storchschnabel%C2%A0  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200012394 Beschreibung in der Flora of China.] (englisch)&lt;br /&gt;
* [{{PFAF|WissName=Geranium pratense|Linktext=nein}} Eintrag bei Plants for a Future.] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://flora.nhm-wien.ac.at/Seiten-Arten/Geranium-pratense.htm Steckbrief.]&lt;br /&gt;
* [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=5&amp;amp;taxon_id=250077102 Beschreibung von &amp;#039;&amp;#039;Geranium pratense&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;stewartianum&amp;#039;&amp;#039; Y.Nasir in der Flora of Pakistan.] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Storchschnäbel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-19860-76</name></author>
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