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	<title>Wiesen-Kerbel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:32:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiesen-Kerbel&amp;diff=257634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karbohut: /* Toxikologie */ Quelle aber nicht für Substanzen.</title>
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		<updated>2025-12-01T18:23:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Toxikologie: &lt;/span&gt; Quelle aber nicht für Substanzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wiesen-Kerbel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Anthriscus sylvestris&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Franz Georg Hoffmann|Hoffm.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kerbel&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Anthriscus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Scandicinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Untertribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Scandiceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Apioideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Doldenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Apiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Anthriscus sylvestris001.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wiesen-Kerbel (&amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiesen-Kerbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraOberfranken&amp;quot; /&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Kerbel]] (&amp;#039;&amp;#039;Anthriscus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Doldenblütler]] (Apiaceae). Unter den mitteleuropäischen Doldengewächsen ist sie die am frühesten blühende Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthriscus sylvestris - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-162.jpg|mini|links|Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthriscus sylvestris sl1.jpg|mini|Habitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthriscus sylvestris sl7.jpg|mini|Laubblatt: die unteren Fiedern sind kleiner als die restliche Spreite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthriscus sylvestris W.jpg|miniatur|Teilblütenstand kurz nach Ende der Blütezeit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthriscus sylvestris sl14.jpg|mini|Frucht mit kurzem Schnabel unter dem Griffelpolster]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthriscus sylvestris sl15.jpg|mini|Grund der Frucht mit sehr kurzen Borstenhaaren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chaerophyllum sylvestre — Flora Batava — Volume v5.jpg|mini|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Flora Batava&amp;#039;&amp;#039;, Volume 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Wiesen-Kerbel ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] oder [[Zweijährige Pflanze|zweijährige]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 60 bis 150 Zentimetern erreicht. Der [[Sprossachse|Stängel]] ist fein behaart, hohl und gefurcht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist wechselständig am Stängel angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind meist in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die zwei- bis dreifach gefiederten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] besitzen bei einer Länge von 15 bis 30 Zentimetern einen dreieckigen Umriss. Die Fiederblättchen sind eiförmig und fiederspaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[Doppeldolde|doppeldoldige]] [[Blütenstand]] enthält acht bis 16 Doldenstrahlen mit jeweils einem Döldchen. [[Hüllblatt|Hüllblätter]] fehlen hier. Die Döldchen besitzen gefranste Hüllchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die relativ kleinen [[Blüte]]n sind zwittrig. Ein Kelch fehlt. Die [[Kronblätter]] sind gekerbt und weiß. Wenn man auf die Blüte sieht, kann man das Griffelpolster als creme-weiße Struktur in der Mitte erkennen. Direkt unterhalb des Griffelpolsters setzten die Blütenblätter an. Das bedeutet, dass der [[Fruchtknoten]] unterständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frucht weist ein Griffelpolster auf, das etwa halb so breit wie der darüber stehende [[Griffel]] lang ist. Bei der reifen Frucht sieht man zwischen Fruchtknoten und Griffelpolster einen etwa 1,5 Millimeter langen Abschnitt, der als „Schnabel“ bezeichnet wird. Die [[Spaltfrucht|Spaltfrüchte]] sind [[Doppelachäne]]n, die in zwei Teile zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 16.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lane with Cow Parsley, Anglesey - geograph.org.uk - 1351737.jpg|mini|Wiesen-Kerbel entlang eines Weges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
Der Wiesen-Kerbel ist eine Halb[[rosettenpflanze]] mit einer [[Wurzelrübe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phänologie|Blütezeit]] reicht von April bis Juli. Auf stark gedüngten [[Fettwiese]]n prägt der Wiesen-Kerbel oft gemeinsam mit dem [[Scharfer Hahnenfuß|Scharfen Hahnenfuß]] (&amp;#039;&amp;#039;Ranunculus acris&amp;#039;&amp;#039;) das Erscheinungsbild im Frühjahr. Besonders gefördert wird der Wiesen-Kerbel durch das Ausbringen von Jauche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blütenökologisch handelt es sich um „[[Nektar (Botanik)|Nektar]] führende Scheibenblumen“ vom Heracleum-Typ. In den zusammengesetzten Dolden finden sich neben zwittrigen auch männliche Blüten; der Wiesen-Kerbel ist also [[Subdiözie|andromonözisch]]. Es finden sich Blütenbesucher „aller Art“ ein, besonders aber [[Käfer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgt vor allem Zufallsausbreitung durch [[Huftiere]], d.&amp;amp;nbsp;h. die [[Früchte]] werden mit dem Futter aufgenommen und gelangen mit dem [[Dung]] zurück auf die Wiese. Außerdem erfolgt eine Verbreitung als [[Austrocknungsstreuer]]; es wird eine Streuweite bis 1 Meter erreicht. [[Fruchtreife]] ist von Juli bis September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039; ist von Nord- über das nordöstliche bis in tropische Zentralafrika sowie die Arabische Halbinsel und weite Teile Europas von der Kaukasusregion über West-, Zentral- bis Ostasien sowie den Indischen Subkontinent weit verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Es gibt Fundortangaben für das nördliche [[Algerien]], [[Marokko]], [[Tunesien]], [[Äthiopien]], [[Kenia]], [[Tansania]], [[Uganda]], den östlichen Teil der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]], den [[Jemen]], [[Iran]], [[Irak]], [[Libanon]], [[Syrien]], den nordöstlichen Teil der [[Türkei]], [[Armenien]], [[Aserbaidschan]], [[Georgien]], den südöstlichen Teil [[Kasachstan]]s, [[Kirgisistan]], [[Turkmenistan]], [[Sibirien]], [[Ferner Osten (Föderationskreis)|Russlands Fernem Osten]], die [[Mongolei]], weite Teile [[China]]s, [[Nordkorea|Nord-]] sowie [[Südkorea]], [[Japan]], die indischen Provinzen [[Himachal Pradesh]], [[Jammu]] sowie [[Kaschmir]], [[Nepal]], das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]], [[Irland]], [[Dänemark]], [[Schweden]], [[Norwegen]], [[Finnland]], [[Belgien]], die [[Niederlande]], [[Deutschland]], [[Österreich]], die [[Schweiz]], [[Tschechien]], [[Ungarn]], [[Polen]], die [[Slowakei]], den europäische Teil [[Russland]]s, [[Belarus]], [[Estland]], [[Litauen]], [[Lettland]], [[Moldawien]], die [[Ukraine]], die [[Krim]], [[Albanien]], [[Bulgarien]], [[Bosnien und Herzegowina]], [[Griechenland]], [[Kroatien]], [[Italien]], [[Nordmazedonien]], [[Montenegro]], [[Rumänien]], [[Serbien]], [[Slowenien]], [[Frankreich]], [[Spanien]] sowie [[Portugal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiesen-Kerbel ist in [[Mitteleuropa]] häufig und weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiesen-Kerbel kommt in Mitteleuropa von den [[Tal]]lagen bis an die [[Waldgrenze]] in den [[Alpen]] vor. Als [[Stickstoffzeiger]] wächst er an sonnigen bis halbschattigen Standorten in frischen, nährstoffreichen bis überdüngten [[Wiese (Grünfläche)|Wiesen]] sowie an Wald- und Gebüschrändern und in [[Hochstaudenflur]]en. In Mitteleuropa ist &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039; Teil der Ordnung Arrhenatheretalia, aber kommt auch in [[Pflanzengesellschaft]]en der Glechometalia-Ordnung oder des Arction-Verbands vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen ([[Basionym]]) &amp;#039;&amp;#039;Chaerophyllum sylvestre&amp;#039;&amp;#039; durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, Seite 258.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;sylvestris&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „im Wald wachsend“. Die Neukombination zu &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Hoffm.}} wurde 1814 durch [[Franz Georg Hoffmann]] in &amp;#039;&amp;#039;Genera Plantarum Umbelliferarum&amp;#039;&amp;#039;, 40 veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Autor gibt es mehrere Unterarten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alpen-Wiesen-Kerbel (&amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;alpinus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Vill.) Gremli}}, Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Chaerophyllum alpinum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Vill.}}): Sie kommt in Deutschland (FloraWeb: [[Altmühltal]]) und Frankreich vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;fumarioides&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Waldst. &amp;amp; Kit.) Spalik}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus fumarioides&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Waldst. &amp;amp; Kit.) Spreng.}}, &amp;#039;&amp;#039;Scandix fumarioides&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Waldst. &amp;amp; Kit.}}): Sie kommt in Österreich, Slowenien und auf der Balkanhalbinsel vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;nemorosus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(M.Bieb.) Koso-Pol.}}: Sie ist in Ost-, Mittel- und Südeuropa sowie in Asien verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schmalzipfliger Wiesen-Kerbel (&amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;stenophyllus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rouy &amp;amp; E.G.Camus) Briq.}}, Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus stenophyllus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Rouy &amp;amp; Camus}}, &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;torquatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|W.D.J.Koch}}, &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus torquatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Thomas}} nom. inval., &amp;#039;&amp;#039;Chaerefolium sylvestre&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;stenophyllum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rouy &amp;amp; Camus) Thell.}}): Sie kommt in Deutschland und in der Schweiz vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommt in Deutschland nur an 4 Stellen auf der Schwäbischen Alb in Geröllhalden des Weißen Jura vor. Sie gilt als Eiszeitrelikt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wörz1992&amp;quot; /&amp;gt; Die einzigen Vorkommen der Schweiz liegen im Schweizer Jura bei [[Bressaucourt]]. Die Art gilt dort als &amp;#039;stark gefährdet&amp;#039;. Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz für diese Unterart: Feuchtezahl F = 3w (mäßig feucht aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 5 (basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Hoffm.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;sylvestris&amp;#039;&amp;#039; (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus mollis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Boiss. &amp;amp; Reut.}}): Sie ist in Eurasien und Afrika verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz für diese Unterart: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3+ (Unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Toxikologie ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Bei Berührung kann der Wiesen-Kerbel auf der Haut phototoxische Reaktionen hervorrufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|datum=2021-08-05|sprache=de-DE|werk=ECARF|url=https://www.ecarf.org/pflanze-licht-ausschlag/|abruf=2025-12-01|autor=Mortaza Rahimi|titel=Pflanze + Licht = Ausschlag}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptwirkstoffe für diese Hautreizungen sind [[Bergapten]], [[Xanthotoxin]] und [[Apterin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Von [[Landwirt]]en wird die Pflanze nicht geschätzt. Nur in jungem und nicht blühendem Zustand gibt der Wiesenkerbel ein wenig nahrhaftes Futter. Im Heu ist er auf Grund seiner harten Stängel wertlos. Aufgrund seines starken Wachstums ist er außerdem in der Lage, für Landwirte wertvollere Wiesenpflanzen zu verdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Nahrungsmittel ==&lt;br /&gt;
Der Wiesen-Kerbel hat einen etwas herberen Geschmack als der [[Echter Kerbel|Echte Kerbel]], mit einem leichten Aroma von [[Karotte|Möhren]]. Er wird zum Würzen von [[Salat (Speise)|Salaten]], [[Quark (Lebensmittel)|Quark]], Wildkräuter[[suppe]]n verwendet. Junge Blätter wurden früher außerdem zu einem [[Wildgemüse]] gekocht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings zu beachten, dass eine Verwechslungsgefahr mit dem sehr giftigen [[Gefleckter Schierling|Gefleckten Schierling]] und dem betäubenden [[Hecken-Kälberkropf]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Für den Wiesen-Kerbel sind oder waren, zum Teil nur regional, auch die Bezeichnungen Bange ([[Glarus]]), Bäumlikraut (Glarus), Buchholder ([[Württemberg]]), Buggla ([[St. Gallen]]), Buschmoren, Cherbel (St. Gallen [[Toggenburg]]), Chrabella ([[Bern]]), Emtstengel ([[Appenzeller Land|Appenzell]]), Eselskörbel, Eselspeterlein, Feine Scherre ([[Memmingen]]), Hartkopf ([[Eifel]] bei [[Nürnberg]]), Hartkopp (Eifel bei Nürnberg), Heustengel (Appenzell), Hingstwäid ([[Ostfriesland]]), Hundekümmel ([[Brandenburg]]), wilder Ibarach (St. Gallen), Kälberkerner, Kalberkropf ([[Ostpreußen]]), Kälberrohr ([[Schleswig-Holstein]])&amp;lt;ref&amp;gt;Meyers Lexikon&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Kälberscheere&amp;#039;&amp;#039;, Kälberscheiß ([[Vogtland]]) Kalbarkrop ([[Mecklenburg]]), Kalverkropp ([[Altmark]], [[Pommern]]), Kelberkern ([[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]), Kerbelkern, Kirbel (Bern, [[Luzern]]), Kirbelstengel (Bern, Luzern), Kocker ([[Butjaden]]), wilder Körffel, Korbelkom, Krabellen (Luzern), Krebellen (Bern), Kreblikraut (Bern), Kruud (Ostfriesland), Kuhpeterlein ([[Schlesien]]), Ledepipenkrud, Ledespypenkrut, Leiterlikraut (Bern), Paguda (St. Gallen, [[Sargans]]), Pferdskümmel (Eifel), Piffenkrut, &amp;#039;&amp;#039;Pigudabengel&amp;#039;&amp;#039; (St. Gallen bei Sargans), Pipencrud, Ramschfedern ([[Waadt]], [[Kanton Wallis|Wallis]]), Rosskümmel (St. Gallen, [[Bezirk Oberrheintal|Oberrheintal]], [[Obertoggenburg]]), Schärläch (Glarus), Scharnpiepen (Oldenburg), Scharpenpiepen ([[Elsfleth]]), Scheere, Schierling (Eifel bei [[Daun]]), Tigerlikraut (Glarus), Tschickan (Graubünden), Wasserkraut ([[Werfen]]), Windroslein, Wolfswurzel und Zieger (Glarus) gebräuchlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gertrud Scherf: &amp;#039;&amp;#039;Wiesenblumen: der etwas andere Naturführer.&amp;#039;&amp;#039; München: BLV 2004, ISBN 3-405-16909-7.&lt;br /&gt;
* Walter Dietl: &amp;#039;&amp;#039;Wiesen- und Alpenpflanzen: Erkennen an den Blättern, Freuen an den Blüten.&amp;#039;&amp;#039; Leopoldsdorf bei Wien: [[Österreichischer Agrarverlag]] 2003, ISBN 3-7040-1994-1.&lt;br /&gt;
* Margot Spohn, [[Marianne Golte-Bechtle]]: &amp;#039;&amp;#039;Was blüht denn da?&amp;#039;&amp;#039; Enzyklopädie, Kosmosverlag, 2005.&lt;br /&gt;
* Lutz Roth, Max Daunderer, Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpflanzen Pflanzengifte.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Nikol Verlag, Hamburg 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=316555|WissName=Anthriscus sylvestris|Abruf=2016-01-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=1700011|WissName=Anthriscus sylvestris|Abruf=2024-01-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|473|Anthriscus sylvestris (L.) Hoffm., Wiesen-Kerbel}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1004010|WissName=Anthriscus sylvestris (L.) Hoffm.|Abruf=2024-01-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|9783494014241}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=702}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 32 f., [http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n24/mode/2up eingescannt.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wörz1992&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Arno Wörz: &amp;#039;&amp;#039;Anthriscus.&amp;#039;&amp;#039; S. 241–244. In: [[Oskar Sebald]] et&amp;amp;nbsp;al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Band 4, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1992, ISBN 3-8001-3315-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraOberfranken&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://flora-oberfranken.de/html/anthriscus_sylvestris.html Datenblatt bei &amp;#039;&amp;#039;Flora Oberfranken Online&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* {{FloraWeb|20463|Anthriscus sylvestris subsp. sylvestris (L.) Hoffm., Wiesen-Kerbel (Unterart)}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|473}}&lt;br /&gt;
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* [http://www.verspreidingsatlas.nl/0070 Datenblatt mit Verbreitung in den Niederlanden.]&lt;br /&gt;
* Günther Blaich: [http://www.guenther-blaich.de/pflseite.php?par=Anthriscus+sylvestris Datenblatt mit Fotos].&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doldenblütler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kräuter (Gewürz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karbohut</name></author>
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