<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wienerwaldtunnel</id>
	<title>Wienerwaldtunnel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wienerwaldtunnel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wienerwaldtunnel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T20:03:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wienerwaldtunnel&amp;diff=428178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wienerwaldtunnel&amp;diff=428178&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-21T14:07:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Tunnel&lt;br /&gt;
 | Name               = &lt;br /&gt;
 | Bild               = Wienerwaldtunnel Tullnerfeld.jpg&lt;br /&gt;
 | Bildtext           = Westportal des Wienerwaldtunnels im Tullnerfeld&lt;br /&gt;
 | Bildgröße          = &lt;br /&gt;
 | Offizieller Name   = &lt;br /&gt;
 | Nutzung            = [[Eisenbahntunnel]]&lt;br /&gt;
 | Verkehrsverbindung = [[Westbahn (Österreich)|Westbahn]]&lt;br /&gt;
 | Ort                = [[Wien]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
 | Länge              = 13,356 km&lt;br /&gt;
 | Verkehr            = &lt;br /&gt;
 | Röhren             = aus dem Osten kommend 1&amp;amp;nbsp;Röhre, aus dem Westen kommend 2&amp;amp;nbsp;Röhren&lt;br /&gt;
 | Querschnitt        = aus dem Osten kommend zweigleisig, aus dem Westen kommend eingleisig&lt;br /&gt;
 | Überdeckung        = &lt;br /&gt;
 | Bauherr            = ÖBB Infrastruktur Bau AG, Wien&lt;br /&gt;
 | Baukosten          = 617 Millionen Euro&lt;br /&gt;
 | Baubeginn          = September 2004&lt;br /&gt;
 | Fertigstellung     = Ende 2012&lt;br /&gt;
 | Planer             = &lt;br /&gt;
 | Betreiber          = ÖBB&lt;br /&gt;
 | Maut               = &lt;br /&gt;
 | Freigabe           = &lt;br /&gt;
 | Schließung         = &lt;br /&gt;
 | Karte              = &lt;br /&gt;
 | Kartentitel        = &lt;br /&gt;
 | Kartenbeschreibung = &lt;br /&gt;
 | Kartengröße        = &lt;br /&gt;
 | Positionskarte     = Österreich Niederösterreich&lt;br /&gt;
 | Portal1-lat        = 48.28591&lt;br /&gt;
 | Portal1-long       = 16.07926&lt;br /&gt;
 | Portal1-region     = AT-3&lt;br /&gt;
 | Portal1-Name       = Westportal&lt;br /&gt;
 | Portal1-elevation  = 179&lt;br /&gt;
 | Portal2-lat        = 48.20620&lt;br /&gt;
 | Portal2-long       = 16.23473&lt;br /&gt;
 | Portal2-region     = AT-9&lt;br /&gt;
 | Portal2-Name       = Ostportal&lt;br /&gt;
 | Portal2-elevation  = 216&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wienerwaldtunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein seit 9. Dezember 2012 in Betrieb befindlicher, 13,356&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref name=&amp;quot;eo-2012-382&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neubaustrecke Wien Hadersdorf – St. Pölten fertiggestellt&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn Österreich]], Heft 8–9/2012, S.&amp;amp;nbsp;381&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; langer [[Tunnel|Eisenbahntunnel]] der [[Westbahn (Österreich)#Neue Westbahn (Strecke 130)|neuen Westbahn]] zwischen dem Stadtrand von [[Wien]] und dem [[Tullnerfeld]]. Der Tunnel unterfährt dabei den zwischen [[Gablitz]] und [[Mauerbach]] liegenden Höhenrücken im nördlichen Teil des [[Wienerwald]]es. Der Wienerwaldtunnel ist der [[Liste von Tunneln in Österreich#Eisenbahntunnel|viertlängste Eisenbahntunnel in Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ostportal befindet sich unterirdisch in der bereits vorweg errichteten Weichenhalle bei [[Hadersdorf-Weidlingau]] und wird in Richtung Wien durch den [[Lainzer Tunnel]] fortgesetzt, in den er unterirdisch übergeht. Das Westportal liegt zwischen [[Tulbing|Chorherrn (Gemeinde Tulbing)]] und Klein Staasdorf südlich von [[Tulln an der Donau|Tulln]] und wird in Richtung [[St.&amp;amp;nbsp;Pölten]] durch die [[Tunnelkette Perschling]] fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Inbetriebnahme des Abschnitts zwischen Wien und St.&amp;amp;nbsp;Pölten beträgt die [[Fahrzeit]] zwischen den Städten nur noch 19&amp;amp;nbsp;Minuten, davor brauchten die schnellsten Züge über 40&amp;amp;nbsp;Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk ist Teil der [[Westbahn (Österreich)|neuen Westbahn]] und damit Teil der Europäischen Hochleistungsachse [[Magistrale für Europa|Paris–Budapest/Bratislava]] der [[Transeuropäische Netze|Trans-Europäischen Netze]] für den Verkehr (TEN-V) als Prioritätsprojekt TEN-T17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tunnelbohrmaschine Wienerwaldtunnel.jpg|mini|Tunnelbohrmaschine beim Westportal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Westportal bei Chorherrn mit Tunnelbohrmaschine.jpg|mini|Westportal bei Chorherrn mit [[Tunnelbohrmaschine]]]]&lt;br /&gt;
Der von September 2004 bis Dezember 2012 errichtete Tunnel wurde von beiden Seiten vorgetrieben. Im Osten wurde ein etwa 2300&amp;amp;nbsp;m langer einröhriger, zweigleisiger Abschnitt nach der [[Neue Österreichische Tunnelbaumethode|Neuen Österreichischen Tunnelbauweise]] errichtet. Der übrige Teil wurde von Westen aus mit zwei [[Schildvortrieb]]smaschinen gefräst. In diesem Bereich wurden zwei eingleisige Röhren errichtet. Der Vortrieb begann im Herbst 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aushubmaterial wurde zum Teil zwischengelagert, um später für den Neubau der Bahnstrecke im Tullnerfeld als Schüttmaterial für Bahn- und Lärmschutzdämme verwendet zu werden. Ein anderer Teil des Materials wurde zur Neugestaltung des &amp;#039;&amp;#039;Taglesberges&amp;#039;&amp;#039; im Wienerwald verwendet, wo in einem Deponie-Sanierungsgebiet ein neuer, künstlicher Höhenrücken entstehen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Durchschlag des Tunnels fand am 3. September 2007 statt. Mit dem Neubauabschnitt der neuen Westbahn von [[Wien]]–[[St.&amp;amp;nbsp;Pölten]] wurde er 2012 fertiggestellt. Die Baukosten lagen bei 617&amp;amp;nbsp;Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fahrleitung]] wurde am 6. Mai 2012 unter Spannung gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eo-2012-382&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommerzielle Inbetriebnahme fand am 9. Dezember 2012 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eo-2012-382&amp;quot;/&amp;gt; Gleichzeitig gingen der [[Lainzer Tunnel]] und die ersten vier Gleise des [[Wien Hauptbahnhof|Wiener Hauptbahnhofs]] in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute verkehrt der gesamte Fernverkehr der Westbahnstrecke durch diesen Tunnel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
Seit 9. Dezember 2012 wird der Wienerwaldtunnel planmäßig durchfahren. Pro Richtung passieren denselben täglich rund 80&amp;amp;nbsp;Züge (sowohl Personenzüge als auch Güterzüge), ein [[Railjet (Zuggattung)|Railjet]] oder [[ICE T|ICE]] benötigt dafür bei einer Geschwindigkeit von 230&amp;amp;nbsp;km/h nicht ganz 5&amp;amp;nbsp;Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheitseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
Die beiden Röhren sind im Abstand von rund 500&amp;amp;nbsp;m durch Querstollen miteinander verbunden. Zusätzlich gibt es einen Not-Entlüftungsschacht und vier Ausstiegsstollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten und Fakten ==&lt;br /&gt;
* Aushubmaterial: ca. 2,3 Mio.&amp;amp;nbsp;m³&lt;br /&gt;
* [[Tübbing]]e zum Ausbau der Röhren: ca. 57.000 Stück&lt;br /&gt;
* Höchstgeschwindigkeit: 250&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk ist mit [[ETCS Level 2]] und – als Rückfallebene – mit konventionellen Lichtsignalen ausgerüstet. Diese sollen abgebaut werden, wenn sich das ETCS-System als hinreichend stabil erwiesen hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eo-2012-382&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querschnittsfläche im eingleisigen einröhrigen Querschnitten beträgt 54&amp;amp;nbsp;m². Damit einhergehend wurde ein besonders flaches Oberleitungssystem entwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eb-2021-444&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Wolfgang Kapfenberger | Titel=Instandhaltungserfahrungen auf den Neubaustrecken Wien – St. Pölten und Unterinntal | Sammelwerk=[[Elektrische Bahnen (Zeitschrift)|Elektrische Bahnen]] | Nummer=11 | Datum=2021-11 | Seiten= 444–449 | ISSN=0013-5437 | Online= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wienerwaldtunnel – eine tunnelbautechnische Herausforderung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geotechnik&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2/2006, S.&amp;amp;nbsp;167–172.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.oebb.at/infrastruktur/de/5_0_fuer_Generationen/5_4_Wir_bauen_fuer_Generationen/5_4_5_Schieneninfrastruktur_abgeschlossene_Projekte/Weststrecke/Neubaustrecke_Wien_-_St._Poelten/index.jsp |text=Donauachse/Westbahn, Teilprojekt NBS Wien - St. Pölten |wayback=20150924071752}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahntunnel in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Tulln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Penzing (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wienerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Mostviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westbahn (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>