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	<title>Wienerwald-Heldendenkmal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterneuburg - Heldendenkmal.JPG|thumb|Wienerwald-Heldendenkmal]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wienerwald-Heldendenkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wienerwald-Kriegerdenkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] von Soldaten nahe der Stadtgrenze von [[Wien]] auf dem Gemeindegebiet von [[Weidlingbach (Gemeinde Klosterneuburg)|Weidlingbach]] errichtet. Das Bauwerk steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|115104|WD-Item=Q2569186|Klosterneuburg|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Wienerwald-Heldendenkmal wurde im Jahr 1916 von Soldaten der [[Gemeinsame Armee|österreichisch-ungarischen Armee]] nach den Plänen und unter der Leitung von Engelbert Robert Tula, einem Landsturmoberleutnant, in ihrer Freizeit auf einem von Fürst Johann Schwarzenberg im heutigen [[Schwarzenbergpark]] zur Verfügung gestellten Grundstück errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung des Bauwerks erstattete der Oberleutnant dem Kriegsministerium über die abgeschlossenen Arbeiten Bericht und ersuchte um die Anordnung einer Weihefeier mit einem Militärseelsorger und einer Militärmusikkapelle. Das Ministerium lobte den Offizier zwar für diese [[Patriotismus|patriotische]] Aktion, rügte ihn aber dafür, dass er den [[Dienstweg]] nicht eingehalten und zuvor um Bewilligung gebeten hatte. Der Verkauf der von ihm verfassten Gedenkschrift und von Ansichtskarten, deren Erlös er zu gleichen Teilen dem Roten Kreuz in Österreich-Ungarn, Deutschland und Bulgarien sowie dem Roten Halbmond in der Türkei zukommen lassen wollte, wurde ihm verboten. Spenden, die die Mannschaften geleistet hatten, musste er zurückzahlen. Ob und wann die genehmigte einfache Weihefeier abgehalten wurde, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach dem Ersten Weltkrieg der Schwarzenbergpark kaum noch gepflegt wurde, wurde die Wiese im Laufe der Jahre von Bäumen bewachsen und auch auf dem Wienerwald-Heldendenkmal selbst konnten Pflanzen Wurzeln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Wien, die 1958 den Schwarzenbergpark erworben hatte, wollte das scheinbar baufällige Wienerwald-Kriegerdenkmal abtragen und an seiner Stelle einen Gedenkstein errichten. Der [[Österreichischer Kameradschaftsbund|österreichische Kameradschaftsbund]] übernahm daraufhin die Aufgabe, das Bauwerk zu renovieren. Durch Zufall gelang es dem mit dieser Aufgabe betrauten Denkmalausschuss, im [[Kriegsarchiv Wien|Kriegsarchiv]] die das Denkmal betreffenden Dokumente ausfindig zu machen und so den Erbauer und vor allem die Texte der zum Teil bereits unleserlichen Inschriften zu eruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten wurde das Wienerwald-Heldendenkmal am 24. Mai 1970 in Gegenwart von Oberst Josef Gerstmann in seiner Funktion als [[Liste der österreichischen Militärkommandanten (Bundesheer – 2. Republik)|Militärkommandant von Wien]] und Stellvertreter des Verteidigungsministers sowie der Tochter von Engelbert Tula eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem 1915, ebenfalls auf Initiative und nach Plänen von Oberleutnant Tula auf der nach [[Feldmarschallleutnant]] [[Heinrich Fath]] benannten Fath-Höhe auf dem [[Bisamberg (Berg)|Bisamberg]] errichteten und 1957 in ein [[Joseph von Eichendorff|Eichendorff]]-Denkmal umgestalteten Kriegerdenkmal,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.langenzersdorf.gv.at/system/web/fotogalerie.aspx?detailonr=217449976-656&amp;amp;noseo=1&amp;amp;menuonr=224101727 &amp;#039;&amp;#039;Eichendorff Denkmal.&amp;#039;&amp;#039;] Website der Marktgemeinde [[Langenzersdorf]].&amp;lt;/ref&amp;gt; gilt das Wienerwald-Heldendenkmal als die wahrscheinlich früheste im Ersten Weltkrieg entstandene Gedenkstätte für gefallene Soldaten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Michael Mader: [https://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/publikationen/ms_24_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Totenehrung – Heldenehrung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Militär &amp;amp; Seelsorge.&amp;#039;&amp;#039; Themenheft Nr. 24, 2008, S.&amp;amp;nbsp;24–25 (PDF-Datei).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal ist ein massiver [[Rotunde|Rundbau]] mit 12 Metern Höhe, der auf einer kreisförmigen [[Basis (Architektur)|Basis]] von 14 Metern Durchmesser errichtet wurde. Auf der [[Kuppel]], die scheinbar von 12 Säulen getragen wird, sitzt eine [[Laterne (Architektur)|Laterne]], die ihrerseits einen mit Lorbeer- und [[Eichenlaub]] geschmückten Helm trägt. Verarbeitet wurden rund 186 Kubikmeter Bruch- und Kunststeine sowie 18 Tonnen [[Zement#Portlandzement|Portlandzement]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am Sockel gelegene [[Lorbeerkranz]] mit Schleife aus [[Bronze]] verschwand in der Zwischenkriegszeit ebenso wie die schwere Eisenkette, die von 10 Säulen getragen, das Heldendenkmal umgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Errichtung des Heldendenkmals wurden drei Inschriften angebracht:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehre den Schützern der Heimat&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erbaut im Kriegsjahre 1916 von Oberleutnant Engelbert Tula und Mannschaften der Landsturm-Abt. I / IV, Hameau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Soldaten für Soldaten dem Andenken der vor dem Feinde Gefallenen der verbündeten Armeen Österreich-Ungarns, Deutschlands, der Türkei und Bulgariens dankbar gewidmet.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Denkmalweihe nach der Renovierung wurden zwei weitere Tafeln mit Inschriften installiert:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Instand gesetzt vom Österreichischen Kameradschaftsbund mit Hilfe des Bundesheeres, der Gemeinden Wien und Klosterneuburg, Landsleuten und Kameraden Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erneuert von Hoch- und Tiefbau Pichler u. Co, Wien 18; Ing. Franz Aufhauser, Steinmetzmeister, Wien 12, Hervicusg. 1 – 7, 1970&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* Engelbert Tula: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur Enthüllung des Wienerwald-Heldendenkmales am Hameau bei Neuwaldegg.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1916.&lt;br /&gt;
* Erich Hillbrand: &amp;#039;&amp;#039;Drei Denkmale aus dem Ersten Weltkrieg im Raum von Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Verein für Geschichte der Stadt Wien, Heft Nummer 4, 1960.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Mehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wienerwald-Kriegerdenkmal im alten Glanz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Stadt Klosterneuburg/Kulturbeilage.&amp;#039;&amp;#039; Mai 1970.&lt;br /&gt;
* Erwin Mehl: &amp;#039;&amp;#039;Das Wienerwald-Kriegerdenkmal im alten Glanz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Stadt Klosterneuburg/Kulturbeilage.&amp;#039;&amp;#039; September 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Hubert Michael Mader: [https://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/publikationen/ms_24_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Totenehrung – Heldenehrung&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einbindung von Wikidata-Koordinaten|landmark|AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Klosterneuburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegerdenkmal in Österreich|Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Niederösterreich|Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
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