<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wienerwald</id>
	<title>Wienerwald - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wienerwald"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wienerwald&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T02:48:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wienerwald&amp;diff=43460&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wienerwald&amp;diff=43460&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-27T22:23:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Landschaft; weitere Bedeutungen unter [[Wienerwald (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= Lage des Wienerwalds innerhalb der Ostalpen&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Niederösterreich]] und [[Wien]] in [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Nordalpen]]&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Schöpfl]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 893&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= AT&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 48/5/14/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 15/54/43/E&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Österreich&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= AT-3&lt;br /&gt;
|BILD= Wienerwald34.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Wienerwald bei [[Sparbach (Gemeinde Hinterbrühl)|Sparbach]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Flyschzone]]/[[Nördliche Kalkalpen|Kalkalpen]] (&amp;#039;&amp;#039;Flysch-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kalkwienerwald&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 1056.45&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= [[Biosphärenpark Wienerwald|UNESCO-Biosphärenpark]]&lt;br /&gt;
|BILD1= Döbling (Wien) - Leopoldsberg (3).JPG&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG= [[Leopoldsberg]] und [[Kahlenberg]]; nordöstlichster Teil des Wienerwaldes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wienerwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als östlichster Ausläufer der [[Nordalpen]] ist eine [[Gebirgsgruppe]] in [[Niederösterreich]] und [[Wien]] und bildet damit das Nordostende der [[Alpen]]. Das 45&amp;amp;nbsp;km lange und 20 bis 30&amp;amp;nbsp;km breite [[Mittelgebirge]] ist großteils bewaldet und ein beliebtes [[Naherholungsgebiet]] für die regionale Bevölkerung sowie die Bewohner Wiens. Der Wienerwald ist heute – unter Einschluss der Randgebiete in der Millionenstadt Wien selbst – weitgehend vollständig als [[UNESCO]]-[[Biosphärenpark Wienerwald]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physische Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - 34-48.jpg|mini|hochkant=1.2|Der Wienerwald westlich von Wien, im Norden die Donau, im Südwesten das [[Semmering-Pass|Semmering]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gebiet, im Südosten der [[Neusiedlersee]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt; Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. [[Generalkarte von Mitteleuropa]], Blatt 34° 48° Wien. Stand: 1893&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage und Struktur ===&lt;br /&gt;
Die hügelig bis mittelgebirgsartig geprägte, 105.645&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] große Region liegt im östlichen Niederösterreich an der Grenze zwischen dem [[Mostviertel]] &amp;#039;&amp;#039;(Viertel ober dem Wienerwald)&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Industrieviertel]] &amp;#039;&amp;#039;(Viertel unter dem Wienerwald)&amp;#039;&amp;#039;, mit Höhenlagen zwischen 300&amp;amp;nbsp;und knapp 900&amp;amp;nbsp;m. Von den östlichen Randbergen hat man prächtige Tiefblicke auf Wien und das [[Wiener Becken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten wird der Wienerwald durch die [[Thermenlinie]] (tektonische Abbrüche zum Wiener Becken) begrenzt, im Süden durch die Flüsse [[Triesting]] und [[Gölsen (Fluss)|Gölsen]], im Westen durch die Flüsse [[Traisen (Fluss)|Traisen]] und [[Große Tulln]], im Norden durch das [[Tullnerfeld]] und die [[Donau]] bis zur [[Wiener Pforte]] sowie im Nordosten – bereits im Stadtgebiet Wiens&amp;amp;nbsp;– durch den [[Schwarzenbergpark]] und den [[Lainzer Tiergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Täler des Gebirges verlaufen großteils Ost-West und in Höhen von 200 bis 400&amp;amp;nbsp;m. Besonders reizvoll ist der Wechsel zwischen einsamen und dicht besiedelten Tälern und ihre stark variierende [[Hangneigung]] (etwa 20 bis 75 %). Speziell eindrucksvoll sind das vielbesungene [[Helenental]] beim Kurort [[Baden bei Wien|Baden]] und die markante [[Hagenbachklamm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie: Flysch- und Kalk-Wienerwald ===&lt;br /&gt;
[[File:Karte der Gebirgsgruppen in den Alpen.png|thumb|upright=1.3|Übersichtskarte alpiner Regionen, mit dem Wienerwaldgebiet an der nordöstlichsten Spitze.]]&lt;br /&gt;
Geologisch gehört der Großteil des Wienerwaldes zu den [[Flyschzone|Flyschalpen]] (vorwiegend Sandstein) und wird &amp;#039;&amp;#039;[[Flysch-Wienerwald]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, der Südosten hingegen zu den [[Nördliche Kalkalpen|Kalkalpen]] &amp;#039;&amp;#039;([[Kalk-Wienerwald]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiesenwienerwald ====&lt;br /&gt;
Der westliche Wienerwald zwischen [[Traisen (Fluss)|Traisen]] und der [[Große Tulln|Großen Tulln]] wird auch &amp;#039;&amp;#039;Wiesenwienerwald&amp;#039;&amp;#039; genannt. Im frühen Mittelalter wurde der Wald bereits von den Bauern gerodet und es bildeten sich zahlreiche Einzelhöfe mit umgebenden Obstgärten und nur wenigen Orten in Tallagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.naturfreunde.at/Berichte/detail/25918/ |titel=klima:aktiv in den Wiesenwienerwald |werk=Website der Naturfreunde |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121123025222/http://www.naturfreunde.at/Berichte/detail/25918/ |archiv-datum=2012-11-23 |abruf=2018-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zahlreichen Obstgärten und an den Waldrändern in einer Seehöhe von 300 bis 500&amp;amp;nbsp;Meter wird traditionell die [[Elsbeere]] kultiviert. Diese Region hat sich zusammengeschlossen und vermarktet die traditionellen Produkte aus der Elsbeere unter der Marke &amp;#039;&amp;#039;[[Genussregion Österreich|Genussregion Wiesenwienerwald Elsbeere]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Elsbeere ist auch im [[Register der Traditionellen Lebensmittel]] erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TradLebensmittel|obst/elsbeere|niederoesterreich/wiesenwienerwald-elsbeere|Wiesenwienerwald Elsbeere|74}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge, Fernblicke, Pässe und Höhlen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Brand-Laaben - Schöpfl-Schutzhaus (2).JPG|mini|Das [[Schöpfl-Schutzhaus]] am höchsten Gipfel des Wienerwaldes, dem [[Schöpfl]]]]&lt;br /&gt;
Die höchsten Erhebungen im Wienerwald sind mit {{Höhe|893|AT}} der zur &amp;#039;&amp;#039;Flyschzone&amp;#039;&amp;#039; (Sandstein) gehörende [[Schöpfl]] mit der [[Matraswarte]] und der benachbarte Mitterschöpfl ({{Höhe|882|AT}}), auf dem sich das [[Leopold Figl-Observatorium]] der Wiener Universität befindet. Vom Schöpfl reicht der Blick oft 100&amp;amp;nbsp;km zum [[Ötscher]], [[Schneeberg (Niederösterreich)|Schneeberg]] und weiteren Zweitausendern der steirisch-niederösterreichischen Kalkalpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwestlich des Schöpfls liegt der [[Gföhlberg]] mit {{Höhe|885|AT}}, sowie im Südosten der zu den [[Nördliche Kalkalpen|nördlichen Kalkalpen]] gehörende [[Hoher Lindkogel|Hohe Lindkogel]] ({{Höhe|834|AT}}) und der [[Peilstein (Wienerwald)|Peilstein]] ({{Höhe|716|AT}}) mit seiner markanten [[Felswand|Kletterwand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Berg auf Wiener Gemeindegebiet ist der [[Hermannskogel]] ({{Höhe|544}}) mit der [[Habsburgwarte]] knapp südwestlich des Gipfels auf {{Höhe|542}}, die der [[Fundamentalpunkt]] des Vermessungsnetzes der [[Österreich-Ungarn|Monarchie]] war. Markant ist auch der [[Dreimarkstein (Wien)|Dreimarkstein]] mit {{Höhe|454}}, der die Grenze zwischen den Wiener Bezirken [[Hernals]] und [[Döbling]] sowie dem niederösterreichischen Ort [[Weidling (Gemeinde Klosterneuburg)|Weidling]] bildet. Prächtige Tiefblicke auf Wien bieten die Wiener [[Hausberg]]e [[Leopoldsberg]] und [[Kahlenberg]], deren geschichtsträchtige Kirchen von den [[Wien#Türkenbelagerungen durch das Osmanische Reich|Türkenbelagerungen]] erzählen, sowie die [[Jubiläumswarte]] (449/{{Höhe|480}}) am [[Gallitzinberg]] und der [[Wienerblick]] im Lainzer Tiergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wienerwald gibt es nur wenige Berge mit [[Gipfelkreuz]] und [[Gipfelbuch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Buchberg (Wienerwald)|Buchberg]] 469 m, zweithöchster Berg der Marktgemeinde [[Maria Anzbach]] im westlichen Wienerwald&lt;br /&gt;
* Steinplattl {{Höhe|649}}, höchste Erhebung der [[Wienerwald (Gemeinde)|Gemeinde Wienerwald]] im äußersten Nordwesten an der Grenze zu [[Klausenleopoldsdorf]]&lt;br /&gt;
* Rossgipfel {{Höhe|633}}, zweithöchster Berg der [[Wienerwald (Gemeinde)|Gemeinde Wienerwald]] und höchster Berg der [[Katastralgemeinde]] [[Grub (Gemeinde Wienerwald)|Grub]]. Er liegt westlich von Grub&lt;br /&gt;
* [[Weissenbach bei Mödling#Hoher Ge|Hoher Ge]] {{Höhe|540}}, auch Mitterberg genannt, nordwestlich von Weissenbach&lt;br /&gt;
* Speichberg {{Höhe|487}}, Gemeinde [[Purkersdorf]]&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des Hohen Ge sind diese Gipfel wenig aussichtsreich, da bewaldet, und nur auf unmarkierten Wegen zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wienerwaldtäler liegen großteils in den Bezirken [[Bezirk St. Pölten|St.&amp;amp;nbsp;Pölten]], [[Bezirk Mödling|Mödling]] und [[Bezirk Baden (Niederösterreich)|Baden]]. Um sie miteinander zu verbinden, gibt es einige – wenn auch nicht hohe – Passstraßen wie den [[Exelberg]] ([[Sophienalpe]]), den [[Gerichtsberg]], den [[Kleiner Semmering|Kleinen Semmering]], den [[Hafnerberg (Pass)|Hafnerberg]], und den [[Hengstlsattel|Hengstl]]. Ferner gibt es einige Höhlen, beispielsweise die [[Dreidärrischenhöhle]] unter dem Aussichtsberg [[Anninger]] (675/514&amp;amp;nbsp;m), die Elfen- und [[Einödhöhle]] zwischen [[Pfaffstätten]] und [[Gaaden]], die [[Arnsteinhöhle]] bei [[Maria Raisenmarkt]] und die [[Tropfsteinhöhle Alland]]. Erwähnenswert auch die [[Seegrotte]] – der größte unterirdische See Europas. Deren Besuch wird oft mit einigen Burgruinen bei [[Mödling]] kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Burgen gibt es im Wienerwald auch einige bedeutende Klöster:&lt;br /&gt;
* [[Stift Heiligenkreuz]] an der [[Via Sacra (Wienerwald)|Via Sacra]]&lt;br /&gt;
* [[Klein-Mariazell|Kloster Kleinmariazell]]&lt;br /&gt;
* [[Stift Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
* die [[Kartause Mauerbach]]&lt;br /&gt;
* [[Stift Lilienfeld|Lilienfeld]] liegt nur knapp außerhalb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Natursehenswürdigkeiten seien noch einige mit sprechenden Namen genannt: der Glocknergrat und die Lausbubenwände bei Mödling, das Matterhörndl, für [[Klettern|Kletterer]] das Jammerwandl, die Mizzi-Langer-Wand und der überhängende Engelstein bei Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;!--Die harmonisch durchlaufende Horizontlinie ist beabsichtigt, sie beruhigt das Auge und entspricht dem natürlichen Vorbild – sollte bei Bilderwechsel erhalten bleiben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Anninger.jpg|[[Anninger]], vom Hohen Lindkogel (aus Südwest) gesehen gegen das [[Wiener Becken]], links im Hintergrund ist [[Wien]] zu erkennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Gallitzinberg.JPG|Ostrand des Wienerwald: [[Gallitzinberg]], mit Blick über die Stadt Wien und das Wiener Becken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Döbling Vienna June 2006 130.jpg|Ostabdachung des Wienerwalds, [[Kahlenberg]] und [[Döbling]], Außenbezirk der Stadt Wien&lt;br /&gt;
 Peilstein.jpg|[[Peilstein (Wienerwald)|Peilstein]]: Südlichere Kalkzone des Wienerwalds&lt;br /&gt;
 Blick ueber alland vom buchberger steinbruch.jpg|Bei [[Alland]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste von Gipfeln nach Schartenhöhe ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Gipfel&lt;br /&gt;
!Höhe&lt;br /&gt;
![[Schartenhöhe]]&lt;br /&gt;
!Bezugsscharte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Hoher Lindkogel]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|{{Höhe|834}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|334 m&lt;br /&gt;
|Dörfl {{Höhe|500}} ({{Coordinate| text= ICON0 |NS=48/02/11/N|EW=16/02/06/E| type=mountain |elevation=500|dim=2500 |region=AT-3 |name= Dörfl}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Schöpfl]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|{{Höhe|893}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|312 m&lt;br /&gt;
|[[Gerichtsberg]] {{Höhe|581}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gföhlberg]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|{{Höhe|885}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|290 m&lt;br /&gt;
|Bruckhof {{Höhe|595}} ({{Coordinate| text= ICON0 |NS=48/03/51/N|EW=15/51/39/E| type=mountain |elevation=595|dim=2500 |region=AT-3 |name= Bruckhof}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Anninger]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|{{Höhe|675}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|290 m&lt;br /&gt;
|Rauchwiese {{Höhe|385}} ({{Coordinate| text= ICON0 |NS=48/02/12/N|EW=16/12/41/E| type=mountain |elevation=385|dim=2500 |region=AT-3 |name= Rauchwiese}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kukubauerwiese ({{Coordinate| text= ICON0 |NS=48/04/38/N|EW=15/43/55/E| type=mountain |elevation=1300|dim=2500 |region=AT-3 |name= Kukubauerwiese}})&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|{{Höhe|782}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|230 m&lt;br /&gt;
|Grubbauer {{Höhe|552}} ({{Coordinate| text= ICON0 |NS=48/04/38/N|EW=15/46/03/E| type=mountain |elevation=552|dim=2500 |region=AT-3 |name= Grubbauer}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Peilstein (Wienerwald)|Peilstein]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|{{Höhe|716}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|181 m&lt;br /&gt;
|Schwarzensee {{Höhe|535}} ({{Coordinate| text= ICON0 |NS=48/00/42/N|EW=16/03/41/E| type=mountain |elevation=535|dim=2500 |region=AT-3 |name= Schwarzensee}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Obelisk (Hadersfeld)]] ({{Coordinate| text= ICON0 |NS=48/20/19/N|EW=16/15/30/E| type=mountain |elevation=439|dim=2500 |region=AT-3 |name= Hadersfeld (Obelisk)}})&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|{{Höhe|439}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|174 m&lt;br /&gt;
|Römerbrunnen {{Höhe|265}} ({{Coordinate| text= ICON0 |NS=48/19/04/N|EW=16/13/05/E| type=mountain |elevation=265|dim=2500 |region=AT-3 |name= Römerbrunnen}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Höllenstein (Wienerwald)|Höllenstein]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|{{Höhe|645}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|175 m&lt;br /&gt;
|Kühraml {{Höhe|470}} ({{Coordinate| text= ICON0 |NS=48/06/30/N|EW=16/08/28/E| type=mountain |elevation=470|dim=2500 |region=AT-3 |name= Kühraml}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Hermannskogel]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|{{Höhe|544}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|174 m&lt;br /&gt;
|Schützengraben {{Höhe|370}} ({{Coordinate| text= ICON0 |NS=48/15/50/N|EW=16/17/41/E| type=mountain |elevation=370|dim=2500 |region=AT-3 |name= Schützengraben}})&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüsse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die schwechat beim gedeckten steg nach o.jpg|mini|Oberlauf der Schwechat]]&lt;br /&gt;
Die wichtigsten [[Fluss|Flüsse]] des Wienerwaldes sind die [[Wien (Fluss)|Wien]], die [[Liesing (Schwechat)|Liesing]], der [[Sattelbach (Schwechat)|Sattelbach]], der [[Mödlingbach]], die [[Schwechat (Fluss)|Schwechat]] und die [[Triesting]], die nach Osten entwässern, sowie die [[Große Tulln]] und die [[Kleine Tulln]], der [[Hagenbachklamm|Hagenbach]] und der [[Weidlingbach (Donau)|Weidlingbach]], die nach Norden entwässern. Alle fließen letztlich in die [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen wird der Wienerwald vom [[atlantisch]] geprägten [[Mitteleuropäisches Übergangsklima|Übergangsklima]] bestimmt. An der Thermenlinie herrscht [[Pannonisches Klima|pannonisches]], im gebirgigen Süden teilweise schon [[Gebirgsklima|alpines Klima]]. Speziell der nördliche Wienerwald bildet eine [[Wetterscheide]]. So regnen sich am nordwestlichen Rand oft die von Westen kommenden Regenwolken aus. Auch verstärkte Nebelbildung ist dort zu verzeichnen. Speziell auf der [[Wiener Außenring Autobahn]] bei [[Hochstraß (Gemeinde Klausen-Leopoldsdorf)|Hochstraß]] in 553&amp;amp;nbsp;m Höhe herrschen des Öfteren schlechte Verkehrsverhältnisse durch Nebel, Schnee oder Glatteis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wald ===&lt;br /&gt;
Im Norden ([[Flysch]]-Wienerwald) weist der Wienerwald zu 77 % [[Laubwald]]bestand (vor allem Buche, Eiche und Hainbuche), im Südosten ([[Kalkstein|Kalk]]-Wienerwald) zu etwa 46 % [[Nadelwald]]bestand (Föhre, Fichte, [[Schwarzkiefer]], Tanne und Lärche) auf; an den Osthängen des Wienerwalds wächst Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit war der Wienerwald [[Bannwald]] und landesfürstliches Jagdrevier; in den Jahren 1870 bis 1872 rettete [[Josef Schöffel]] einen großen Teil des Wienerwaldes vor der Abholzung. Heute ist der Wienerwald durch die oben erwähnten Gesetze geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Stadtwaldes in Wien beträgt 8650&amp;amp;nbsp;ha, das sind 20 % des Wiener Gemeindegebiets (41.487&amp;amp;nbsp;ha).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wien.gv.at/umwelt/wald/forstamt/daten.html |titel=Statistische Daten des Forstamts der Stadt Wien |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160412184318/https://www.wien.gv.at/umwelt/wald/forstamt/daten.html |archiv-datum=2016-04-12 |abruf=2018-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Holzschlag Wienerwald.jpg|Wienerwald bei [[Holzschlag (Gemeinde Alland)|Holzschlag]]&amp;lt;!--Wald --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schirmföhre.jpg|Typische Schirmföhre bei [[Mödling]] (Kalkzone)&amp;lt;!--Wald --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Winterwald am Teufelstein.JPG|Am [[Teufelstein (Wienerwald)|Teufelstein]]&amp;lt;!--Klima--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Biosphärenpark Wienerwald}}&lt;br /&gt;
Der Wienerwald ist durch &amp;#039;&amp;#039;Naturwaldreservate,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Natura 2000,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgesetz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgesetz&amp;#039;&amp;#039; geschützt und seit 2005 ein von der [[UNESCO]] anerkanntes Biosphärenreservat. Der [[Lainzer Tiergarten]] als Teil des Wienerwaldes der Bundeshauptstadt Wien wurde zum [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]] erklärt. Zusätzlich gibt es vier [[Naturpark]]s, die in Teilgebieten des Wienerwaldes eingerichtet wurden (von Nord nach Süd): [[Naturpark Eichenhain|Eichenhain]], [[Naturpark Purkersdorf-Sandsteinwienerwald|Sandsteinwienerwald]], [[Naturpark Sparbach]] und die [[Naturpark Föhrenberge|Föhrenberge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den typischen Waldtieren wie Hirsch und Reh leben im [[Tiere im Wienerwald|Wienerwald]] 150 Brutvogelarten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nf-int.org/sites/default/files/inline-files/NTs/Natura_Trail_Wienerwald.pdf |titel=Im Wienerwald |hrsg=Naturfreunde |format=PDF |abruf=2024-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 15&amp;amp;nbsp;Fledermausarten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Guido Reiter, Michael Plank, Ulrich Hüttmeir |url=https://www.zobodat.at/pdf/WM_25_0503-0522.pdf |titel=Fledermäuse in den Kernzonen und Wirtschaftwäldern des Biosphärenparks Wienerwald |seiten=503 |format=PDF |abruf=2024-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2013 wurde in [[Tullnerbach]] ein neues &amp;#039;&amp;#039;Schul- und Biosphärenparkzentrum [[Norbertinum (Tullnerbach)|Norbertinum]] Tullnerbach&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Milota |url=http://www.noe.gv.at/pdf/74690_Biosphaerenparkzentrum_67670_1492016739.pdf |titel=Neues Schul- und Biosphärenparkzentrum Tullnerbach |hrsg=Amt der NÖ Landesregierung, Landesamtsdirektion Pressedienst |datum=2008-02-22 |format=PDF |abruf=2019-08-13 |kommentar=Presseaussendung NLK 22. Februar 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem durch die Witterung pilzreichen Jahr 2014 wurde eine Zählung der im Wienerwald vorkommenden Pilzarten durchgeführt. Dabei wurden 828&amp;amp;nbsp;Arten gefunden, darunter waren 17&amp;amp;nbsp;Arten, die bisher im Wienerwald nicht heimisch waren, wie der [[Schleimköpfe|Gelbflockige Schleimkopf]], der [[Orangebrauner Schönkopf|Orangebraune Schönkopf]] oder der [[Nördlicher Höckerrindenpilz|Nördliche Höckerrindenpilz]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Auf dem Land leben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat Niederösterreich.&amp;#039;&amp;#039; der [[NÖN]] Ausgabe&amp;amp;nbsp;12/2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Humangeographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Josephinische Landesaufnahme Sulz Alland Perchtoldsdorf.JPEG|mini|hochkant=1.6|Eine der ersten detaillierteren Darstellungen des südlichen Wienerwaldes ([[Alland]], [[Heiligenkreuz (Niederösterreich)|Heiligenkreuz]], [[Kaltenleutgeben]], [[Wienerwald (Gemeinde)|Grub im Wienerwald]], Tal des [[Mödling]]baches) ist die [[Josephinische Landesaufnahme]] aus den Jahren um 1780–1790]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte des Wienerwalds|Geschichte Niederösterreichs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden ===&lt;br /&gt;
Wichtige Gemeinden am und im Wienerwald sind [[Klosterneuburg]], [[St.&amp;amp;nbsp;Andrä-Wördern]], [[Gablitz]], [[Purkersdorf]], [[Mauerbach]], [[Breitenfurt bei Wien]], [[Pressbaum]], [[Eichgraben]], [[Altlengbach]], [[Maria Anzbach]], [[Neulengbach]], [[Alland]], [[Bad Vöslau]], [[Baden bei Wien|Baden]], [[Gumpoldskirchen]], [[Mödling]], [[Brunn am Gebirge]], [[Heiligenkreuz (Niederösterreich)|Heiligenkreuz]] und [[Wienerwald (Gemeinde)|Wienerwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch den Wienerwald führt eine Reihe von Hauptverkehrswegen: die [[Westbahn (Österreich)|Westbahn]] der [[ÖBB]], die [[Westautobahn]]&amp;amp;nbsp;A&amp;amp;nbsp;1 und die [[Wiener Außenring Autobahn]] A&amp;amp;nbsp;21 (das über [[Alland]] führende Verbindungsstück zwischen West- und [[Süd Autobahn]]). Ein ersatzlos gestrichenes Bauprojekt war die Wienerwald-Schnellstraße S&amp;amp;nbsp;43, die eine nordwestliche Umfahrung von Wien bilden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal verkehren mehrere [[Linie (Verkehr)|Autobuslinien]] im Rahmen des [[Verkehrsverbund Ost-Region|Verkehrsverbundes Ost-Region]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Westbahn im Verlauf des Wienerwalds, der für Schnellzüge ein Hindernis darstellt, zu beschleunigen, war seit 2004 der [[Wienerwaldtunnel]] unter dem nördlichen Wienerwald als Teil der [[Neue Westbahn#Neue Westbahn (Strecke 130)|Neuen Westbahn]] in Bau. Am 9. Dezember 2012 konnte der Betrieb auf dem fertiggestellten Neubauabschnitt Wien – [[St.&amp;amp;nbsp;Pölten Hauptbahnhof]] aufgenommen werden. Am selben Tag ging auch der [[Lainzer Tunnel]] als Verbindung zur [[Südbahn (Österreich)|Südbahn]] und [[Ostbahn (Österreich)|Ostbahn]] in Betrieb, der seit 2006 in Bau war und die [[Bahnstrecke Wien Penzing–Wien Meidling]] durch die Außenbezirke Wiens entlasten soll. Da er den [[Lainzer Tiergarten]] unterquert, wird er im Volksmund auch &amp;#039;&amp;#039;Wildschweintunnel&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad – Verkehr und Sport ===&lt;br /&gt;
13 % der Nutzer des Wienerwalds bewegen sich per Fahrrad (samt [[Mountain-Bike]] (MTB)) hier (Umfrage der Bundesforste, April 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2021 wurde das öffentliche, kostenlos nutzbare Streckennetz zum Bergradeln im Wienerwald um 100&amp;amp;nbsp;km auf 1350&amp;amp;nbsp;km erweitert. Radfahrer dürfen diese sieben beschilderten Mountainbike-Strecken nur zu begrenzten Jahres- und Tageszeiten befahren. (März+Oktober 9–17&amp;amp;nbsp;Uhr, April+September 8–18, Mai–August 7–19) Es gilt die [[Straßenverkehrsordnung 1960|StVO]], Wanderer und Reiter dürfen nur im Schritttempo überholt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/stories/3097775/ Neue Mountainbike-Strecken im Wienerwald] orf.at, 5. April 2021, abgerufen am 5. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/mobil/mountainbike.html Mountainbiken in Wien] wien.gv.at, Stadt Wien, abgerufen am 5. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hohen-Wand-Wiese in [[Vorderhainbach]] bietet das Trailcenter HWW neun MTB-Trails gegen Gebühr. Längs dieser Trails ist Wandern verboten, E-Bikes sind erlaubt. Die Öffnungszeiten sind maximal März bis November, maximal 10–20&amp;amp;nbsp;Uhr. In der Nebensaison (März–Juni, September–November) steht der Schlepplift auch Bergradlern zur Verfügung. Weiters gibt es eine [[Sommerrodelbahn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hohewandwiese.com/de/trailcenter HWW Trailcenter] hohewandwiese.com, 4. April 2021, abgerufen am 5. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter bergwerksstollen im buchberg.jpg|mini|Alter Bergwerksstollen im Buchberg, [[Alland]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sattelbach 5972.jpg|mini|Alter Kalkofen im [[Helenental]]]]&lt;br /&gt;
An zahlreichen Stellen wurde und wird Sand und [[Schotter]] abgebaut. Der frühere [[Gips]]stollen der [[Seegrotte]] in der [[Hinterbrühl]] wurde in der Zeit des Nationalsozialismus als Fabrik für Kampfflugzeuge genutzt. Heute ist der entstandene unterirdische See beliebtes Ausflugsziel und [[Schauhöhle]]. Die Seegrotte war aber nicht der einzige Gipsabbau. Zahlreiche Abbaustellen, von denen eine [[Gipsbergwerk Preinsfeld|bei Preinsfeld]] nahe [[Heiligenkreuz (Niederösterreich)|Heiligenkreuz]] die größte war, aber auch von Kalkgewinnungen führten zur Errichtung von Öfen, wo Gips und Kalk gebrannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Flussläufe entstanden spätestens in der [[Industrielle Revolution|Industriellen Revolution]] verschiedene Mühlen wie Säge- oder Bandmühlen sowie Schmieden, die teilweise heute als High Tech-Unternehmen (z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Berndorf (Niederösterreich)|Berndorf]]) erfolgreich tätig sind. Die Bezirke [[Bezirk Mödling|Mödling]] und [[Bezirk Baden (Niederösterreich)|Baden]] zählen mit über 6000 aktiven Betriebsstandorten neben den Bezirken [[Bezirk St. Pölten|St.&amp;amp;nbsp;Pölten]] Stadt und Land zu jenen mit den meisten in Niederösterreich. Etwas weniger Unternehmen befinden sich im [[Bezirk Tulln]] und sehr wenige in [[Bezirk Lilienfeld|Lilienfeld]]. Neben Gewerbe, Handel, Handwerk und Dienstleistung gibt es viel Tourismus und Gastronomie – von der [[Berghütte]] bis zur &amp;#039;&amp;#039;Haute Cuisine&amp;#039;&amp;#039;. In der [[Biedermeier]]stadt Baden sind die Spielbank der [[Casinos Austria]] und die [[Kurbad|Kurbäder]] ein wichtiger Faktor. Aber auch der Tages- und Wochenendtourismus aus Wien spielt eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlich weisen das Voralpengebiet und der Alpenostrand durch ihre Höhenlage (Betriebe bis 1100&amp;amp;nbsp;m Seehöhe), durch steile Flächen und seichtgründige Böden relativ ungünstige Produktionsbedingungen auf. Bei hohen Niederschlägen handelt es sich daher um typische Grünlandgebiete, nur rund 20 % der landwirtschaftlichen Flächen werden als Äcker genutzt (Voralpengebiet und Wienerwald mit durchwegs Milchvieh). Am Alpenostrand mit weniger Niederschlag dominieren gemischte Betriebe mit höherem [[Acker]]anteil. Hier sind [[Milch]]viehbetriebe mit steigendem [[Tiermast|Mastrinderanteil]] typisch. Der Streuobstanbau gewinnt in jüngster Zeit wieder an Bedeutung, da die Most- und Safterzeugung, aber vor allem die [[Apfelschaumwein|Cider]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;produktion im [[Triestingtal]] einen stark steigenden Absatz verzeichnet. An der Thermenlinie, besonders in den Orten [[Gumpoldskirchen]], [[Sooß]] und [[Bad Vöslau]], ist der Weinbau von großer Bedeutung. Forstwirtschaft, Pferdesport und biologischer Anbau runden das Leistungsspektrum ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzschlag Sattelhöhe.jpg|mini|[[Wanderweg]] am Bergsattel bei [[Maria Raisenmarkt]]]]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schoeffel.JPG|mini|Schöffel-Gedenkstein bei [[Purkersdorf]]]]&lt;br /&gt;
* [[Gertrud von Babenberg]] (1226–1288), Titular-[[Herzogtum|Herzogin]] von [[Österreich]], residierte in [[Alland]], gebar dort&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Baden-Österreich|Friedrich I. von Baden]] (1249–1268), Titular-Herzog von Österreich&lt;br /&gt;
* [[Philipp Schlucker]] (1748–1820), Waldamts-Baumeister aus Alland&lt;br /&gt;
* [[Josef Schöffel]] (1832–1910), Journalist, der durch seine Artikel 1873 einen großen Teil des Wienerwaldes vor dem Abholzen rettete&lt;br /&gt;
* [[Simon von Wimpffen]] (1867–1925), Gründer des Kurbetriebs in [[Neuhaus (Gemeinde Weissenbach an der Triesting)|Neuhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Ambros]] (* 1952), bedeutender Musiker des [[Austropop]] aus [[Wolfsgraben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=7 |seite=176|text=Der Wienerwald}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wienerwald. Ehrengabe des österreichischen Reichsforstvereines an die Besucher seiner General-Versammlung&amp;#039;&amp;#039;, Sonderdruck, Wien 1870.&lt;br /&gt;
* Anton Scheiblin: &amp;#039;&amp;#039;Der Wienerwald.&amp;#039;&amp;#039; In: Ferdinand Lettmayer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wien um die Mitte des XX.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1958, S.&amp;amp;nbsp;151–163.&lt;br /&gt;
* Andreas Schwab (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wo Wälder sein müssen. Die Wohlfahrtswälder der Stadt Wien. Geschichte des Wiener Forstamtes zum 50jährigen Jubiläum&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1993.&lt;br /&gt;
* Eva Kvarda: &amp;#039;&amp;#039;Der Wienerwald – Mythos und Funktion einer „Landschaft“&amp;#039;&amp;#039;, Dipl. Arbeit, Wien 1999.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wienerwald&amp;#039;&amp;#039; (= Denkmalpflege in Niederösterreich&amp;amp;nbsp;22), hg. v. Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Kultur und Wissenschaft, St.&amp;amp;nbsp;Pölten 1999.&lt;br /&gt;
* Friedrich Winna: &amp;#039;&amp;#039;Die 1000jährige Geschichte des Wienerwaldes. Zum nahen Jubiläum: 1002–2002&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2000.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Johann: &amp;#039;&amp;#039;Das Holz-Zeitalter. Die städtische Holzversorgung vom 17. bis zum 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl Brunner u. Petra Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Umwelt Stadt. Geschichte des Natur- und Lebensraumes Wien&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2005, S.&amp;amp;nbsp;170–179.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Wiener Wald- und Wiesengürtel, 1905–2005&amp;#039;&amp;#039; (= Der Stand der Dinge. Hrsg. Stadt Wien, Magistratsabteilung&amp;amp;nbsp;18), Wien 2005.&lt;br /&gt;
* Werner Gamerith (Autor &amp;amp; Fotograf): &amp;#039;&amp;#039;Wienerwald. Naturjuwel zwischen Stadt und Gebirge.&amp;#039;&amp;#039; Tyrolia Verlag, Wien 2019, ISBN 978-3-7022-3729-5.&lt;br /&gt;
* [[Sabine M. Gruber]]: &amp;#039;&amp;#039;111 Orte im Wienerwald, die man gesehen haben muss.&amp;#039;&amp;#039; Emons Verlag, Köln 2020, ISBN 978-3-7408-0844-0.&lt;br /&gt;
* Sándor Békési / Elke Doppler: &amp;#039;&amp;#039;Der Wienerwald. Die Großstadt und ihre Komplementärlandschaft&amp;#039;&amp;#039;, in: Oliver Kühschelm u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niederösterreich im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;2: Gesellschaft und Gemeinschaft. Eine Regionalgeschichte der Moderne, St.&amp;amp;nbsp;Pölten 2021, S.&amp;amp;nbsp;543–569 (online: [https://www.land-noe.at/noe/19jh0220.pdf PDF; 6,8&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4066037-0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wienerwaldmuseum.at/ Wienerwaldmuseum]&lt;br /&gt;
* [https://www.wienerwald.info/ Tourismusregion Wienerwald]&lt;br /&gt;
* [https://www.bpww.at/ Biosphärenpark Wienerwald]&lt;br /&gt;
* [http://www.naturparke.at/index2.html?foehren/home.html Verein Naturpark Föhrenberge, Mödling]&lt;br /&gt;
* [https://www.purkersdorf-online.at/naturpark/ Naturpark Sandstein-Wienerwald, Purkersdorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nördliche Ostalpen nach AVE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4066037-0|LCCN=sh86001807|VIAF=246288514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wienerwald| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Baden, Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Mödling)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Tulln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk St. Pölten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
	</entry>
</feed>