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	<title>Wiener Stadtfest - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-26T13:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:16er Buam 20090426 172.jpg|miniatur|Stadtfest 2009, Bühne im [[Burggarten (Wien)|Burggarten]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Stadtfest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Gründungsname), heute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NEUES stadt.fest.wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (2017), ist ein seit 1978 bestehendes, von der Wiener [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] organisiertes [[Stadtfest]] in [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1976 kam es als Protest gegen den Abriss des seit Anfang der 1970er Jahre alternativ kulturell genutzten ehemaligen Auslandsschlachthofes im dritten Wiener Gemeindebezirk zur so genannten [[Arena (Wien)|Arena]]-Besetzung. Nach 101 Tagen Besetzung – Protagonisten waren unter anderem die späteren Prominenten [[Dietmar Steiner]], [[Lukas Resetarits]], [[Erwin Steinhauer]], [[Barbara Rett]] – wurde das Arena-Gelände am 11. Oktober 1976 von der Polizei zwangsgeräumt und der Gebäudekomplex abgerissen. Einer der Protagonisten der Besetzung war der Musiker und Geologe Alf Kraulitz, heute [[Alf Krauliz]], damals Bandleader der Gruppe [[Misthaufen (Band)|Misthaufen]]. Er entwickelte in der Folge das Konzept eines großen Wiener Stadtfestes auf öffentlichen Plätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraulitz stieß aber beim Wiener Gemeinderat auf großes Misstrauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hofer, S.&amp;amp;nbsp;136.&amp;lt;/ref&amp;gt; ÖVP-Stadtrat [[Erhard Busek]], der dem damaligen Zeitgeist entsprechend die alternativen Tendenzen der Jugendkultur politisch zu nutzen versuchte, ermöglichte allerdings gegen beträchtlichen parteiinternen Widerstand ein großes Stadtfest in der [[Innere Stadt (Wien)|Wiener Innenstadt]]. Am 29. April 1978, also in unmittelbarer zeitlicher Konkurrenz zu den [[Erster Mai|Maifeiern]] der Wiener [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] durfte Kraulitz dieses erste Wiener Stadtfest organisieren. Schauplätze waren der [[Am Hof|Platz am Hof]], der [[Judenplatz (Wien)|Judenplatz]] und die dazwischen liegenden Gassen Schulhof, Ledererhof und Kurrentgasse.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nena Stadtfest-Wien2008b.jpg|mini|hochkant|links|Nena (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Molden, Walther Soyka 20090425 142.jpg|mini|Ernst Molden und Walther Soyka (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DelaDap Wiener Stadtfest 2014 08.jpg|mini|DelaDap (2014)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Umberto Tozzi Wiener Stadtfest 2014 04.jpg|mini|Umberto Tozzi (2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wiener Stadtfest findet seither an wechselnden Standorten statt. Termin war in den vergangenen Jahren der letzte Samstag im April, oder der erste Samstag im Mai.&amp;lt;ref&amp;gt; „Bewußt wurde [...] für das Stadtfest [...] immer ein Termin um den 1. Mai gewählt, um zu zeigen, daß man mit Menschen dieses Landes auch gemeinsam etwas tun kann, ohne gleich blockweise im Gleichschritt antreten zu müssen“ (Stadtfestbroschüre 1981).&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 findet das Stadtfest am 2. September statt. Zum 25 Jahresjubiläum, das 2008 gefeiert wurde, wurde das Fest ausnahmsweise auf zweieinhalb Tage erweitert. Aufgrund dieser Verlängerung des Festes und des Engagements der bekannten Popsängerin [[Nena]] wurden etwa 1,2 Millionen Besucher gezählt. Es wurden über 20 Bühnen bzw. Veranstaltungspunkte bespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtfeste der Wiener ÖVP wurden in zunehmendem Maß durch [[Sponsoring]] finanziert, für die Festbesucher ist die Teilnahme gratis. Die Veranstaltung wird von der Stadt Wien subventioniert, 2006 standen etwa 806.000 Euro zur Verfügung (die Wiener [[SPÖ]] erhielt für ihr [[Maifest]] und das [[Donauinselfest]] 1,71 Millionen Euro, die KPÖ für ihr [[Volksstimmefest]] im Jahr 2005 10.000 Euro).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wien.kpoe.at/news/article.php?story=20060509124705651 KPÖ Wien – Parteifeste auf Kosten der Steuerzahler?] (9. Mai 2006).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund einer Neuverteilung der Gelder für die Feste der einzelnen Parteien wurden 2012 die Subventionen für das Stadtfest auf 406.000 Euro gekürzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.klauswerner.com/2012/05/09/kulturausschuss-vom-8-5-2012/|titel=Kulturausschuss vom 8.5.2012|werk=Klaus Werner-Lobo|zugriff=2017-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 29. Stadtfest am 5. Mai 2012 fand daher in verkleinertem Ausmaß im Bereich um den Heldenplatz statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/755189/Stadtfest_Der-Rest-vom-grossen-Fest Die Presse – Stadtfest: Der Rest vom großen Fest] (5. Mai 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Umfang wurde es bis 2015 fortgeführt und danach abgesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/news/stories/2785219/ ORF Wien - ÖVP sagt Stadtfest heuer ab (17. Juli 2016)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 hat die ÖVP Wien die für das Stadtfest notwendige Subventionszusage von der Stadt Wien nicht rechtzeitig erhalten und deshalb das Wiener Stadtfest für dieses Jahr ausgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Subventionszusage fehlt: Wiener ÖVP sagt Stadtfest ab|Sammelwerk=Die Presse|Online=https://diepresse.com/home/panorama/wien/5048530/Subventionszusage-fehlt_Wiener-OeVP-sagt-Stadtfest-ab|Abruf=2017-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Pause 2016 wurde dazu genutzt, das Wiener Stadtfest einem vollkommenen Relaunch zu unterziehen. Dabei orientierte man sich wieder darauf, was das Stadtfest ursprünglich war, nämlich ein Beleben von unbelebteren Stadtteilen. Nach dem Motto „Raus in die Bezirke, hinein in die Grätzl“ wurde mit über 70 Stationen im Stadtgebiet die gesamte Stadt zur Bühne. Darüber hinaus setzte man auf Eigeninitiative und führte virtuelle und reale Welt zusammen, indem die Besucher eingeladen waren, Station von Station des NEUEN stadt.fest.wien selbst per App zu entdecken. Das Stadtfest 2017 fand am 2. September statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=33. Wiener Stadtfest auf ganz neuen Pfaden: „NEUES stadt.fest.wien 2017“|Sammelwerk=OTS.at|Online=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170619_OTS0140/33-wiener-stadtfest-auf-ganz-neuen-pfaden-neues-stadtfestwien-2017|Abruf=2017-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
2020 wurde das Stadtfest aufgrund der [[COVID-19-Pandemie in Österreich|COVID-19-Pandemie]] abgesagt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/stories/3048538/ ORF Wien - ÖVP-Stadtfest heuer abgesagt (14. Mai 2020)].&amp;lt;/ref&amp;gt; und danach nicht mehr angekündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe offizielle Seite [https://www.stadtfest-wien.at stadtfest-wien.at], abgerufen am 8. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Hofer: &amp;#039;&amp;#039;Die Festivalisierung der Stadt. Am Beispiel des Wiener Rathausplatzes.&amp;#039;&amp;#039;Speziell Abschnitt 7.: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Feste in Wien – Vom Heldenplatz zur Donauinsel&amp;#039;&amp;#039;, Diplomarbeit, Universität Wien, 2008, S. 136ff ([https://othes.univie.ac.at/2336/ Online-Version]).&lt;br /&gt;
* Martin Vogg: &amp;#039;&amp;#039;Das Wiener Stadtfest&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Olaf Bockhorn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wiener Feste. Mitteilungen aus dem Institut für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4, Wien 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stadtfest Wien}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtfest-wien.at/ Webpräsenz des Wiener Stadtfestes]&lt;br /&gt;
* [https://diepresse.com/home/panorama/wien/569953/Wienfeste-kennen-keine-Krise Artikel über die Wien-Feste 2010] auf [[DiePresse.com]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksfest in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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