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	<title>Wiener Horn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Viennahorn.jpg|mini|Wiener Horn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Horn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Blechblasinstrument]] mit drei [[Ventil (Blasinstrument)|Ventilen]], eine spezielle Bauform des [[Waldhorn]]s. Es ist ein einfaches F-Horn und hat eine engere [[Mensur (Musik)|Mensur]] als das [[Waldhorn#Ventilhorn|Doppelhorn]]. Das Wiener Horn besitzt mehr [[Teilton|Teiltöne]] und klingt dadurch generell „heller“ als ein Doppelhorn („Obwohl der Wiener Musiker, wenn er von seinem Instrument spricht, paradoxerweise immer einen ‚weichen‘ und ‚dunklen‘ Klang als Idealklang bezeichnet! Ein solcher Klang besitzt weniger Teiltöne“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://iwk.mdw.ac.at/Forschung/deutsch/wrinst/wrhorn1.htm | wayback=20020624123725 | text=Gregor Widholm: &amp;#039;&amp;#039;Das Wiener Horn&amp;#039;&amp;#039;}} &amp;lt;/ref&amp;gt;). Bei den [[Wiener Philharmoniker]]n ist es für die [[Hornist]]en Pflicht, das Wiener Horn zu beherrschen. Es prägt den spezifischen [[Wiener Klangstil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vienna horn valves.jpg|mini|Die Pumpventile des Wiener Horns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohrlänge beträgt beim Wiener Horn vom Mundstück bis zum Schalltrichterende etwa 3,7 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;Beim Doppelhorn kann der Musiker durch Betätigen des Umschaltventils zwischen zwei Instrumenten wählen: er kann das F-Horn mit 3,7&amp;amp;nbsp;m oder das &amp;quot;B&amp;quot;-Horn mit einer verkürzten Rohrlänge von etwa 2,7&amp;amp;nbsp;m wählen.&lt;br /&gt;
Beim [[Tripelhorn]] stehen dem Musiker insgesamt drei &amp;quot;Instrumente&amp;quot; zur Verfügung: das F-Horn, das etwas kürzere B-Horn und ein &amp;quot;hohes f-Horn&amp;quot;, dessen Rohrlänge etwa 1,8&amp;amp;nbsp;m beträgt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wiener Horn hat meist Pumpventile und nicht wie Waldhörner Drehventile (die Bezeichnung Wiener Horn bezieht sich jedoch auch auf F-Hörner mit Drehventilen, die im Gegensatz zum Waldhorn eine geringere Mensur von max. 11&amp;amp;nbsp;mm und einen abnehmbaren Bogen aufweisen). Das beim Wiener Horn meist verwendete [[Ventil (Blasinstrument)|Ventil]] ist ein Doppelpumpenventil. Sein Mechanismus begünstigt durch die Position der Ventile weiche Bindungen bei legato gespielten Tönen, so dass die Töne fließend ineinander übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klanglichen Besonderheiten des Wiener Horns resultieren, wie vergleichende Untersuchungen von [[Gregor Widholm]] gezeigt haben, aus der speziellen Bauart: Die enge Mensur fördert den teiltonreichen Klang. Die Rohrlänge beeinflusst den Energiebedarf, die Treffsicherheit und indirekt den Klang. Aufgrund des höheren Energiebedarfs beanspruchen Stellen mit vielen [[Staccato]]noten einen Spieler des Wiener Horns besonders. In den hohen Tonlagen muss die [[Lippe]]nspannung exakter als bei anderen Hörnern abgestimmt werden, um nicht irrtümlich auf einer benachbarten Spitze zu „landen“. Das Spiel in der hohen Lage erfordert also am Wiener Horn etwas mehr Konzentration und ein besseres „Funktionieren“ der Feinmotorik. Die Doppelpumpenventile ermöglichen fließende Tonübergänge, machen es aber schwierig bei schnellen [[legato]]-Folgen die Töne sauber erklingen zu lassen; sie können leicht verschwommen klingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
Der Instrumentenbauer [[Leopold Uhlmann]] (1806–1878) kann als „Vater des Wiener Horns“ bezeichnet werden. Um 1830 konstruierte er die für das Wiener Horn so charakteristischen Pumpenventile, welche damals auch „Stechbüchsenventile“ genannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Hersteller sind oder waren: [[Yamaha Corporation|Yamaha]], Andreas Jungwirth, Haruo Kimura, Hermann Ganter, August Beyde (historisch – Mitte 19.&amp;amp;nbsp;Jh.), Anton Dehmal (historisch – Ende 19.&amp;amp;nbsp;Jh.), Nachfolger Anton Dehmals (historisch – Ende 19.&amp;amp;nbsp;Jh. – Anfang 20.&amp;amp;nbsp;Jh.), Karl Hoyer (Graz, vm. Ende 19.&amp;amp;nbsp;Jh.), Haagston, Jiracek &amp;amp; sons, Produktivgenossenschaft der Wiener Musikinstrumentenmacher (historisch – 1.&amp;amp;nbsp;Hälfte 20.&amp;amp;nbsp;Jh.), Wiener Hornmanufaktur, Robert Engel (historisch – 2.&amp;amp;nbsp;Hälfte 20.&amp;amp;nbsp;Jh.), Ernst Ankerl, Gebr. Alexander, Daniel Kunst, Eduard Kiefl, Engelbert Schmid, Curia Brass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virtuosen ==&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Virtuosen auf dem Wiener Horn gehören: [[Lars Michael Stransky]], [[Wolfgang Tomböck]], [[Thomas Jöbstl (Hornist)|Thomas Jöbstl]], [[Günter Högner]], [[Roland Berger (Hornist)|Roland Berger]], [[Josef Veleba]], [[Josef Schantl (Hornist)|Josef Schantl]], [[Karl Stiegler]], [[Gottfried von Freiberg]], [[Ronald Janezic]] und [[Josef Reif (Hornist)|Josef Reif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng mit der Geschichte und Tradition des Wiener Horns sind der [[Wiener Waldhornverein]] und seine Mitglieder verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Janetzky]], Bernhard Brüchle: &amp;#039;&amp;#039;Das Horn. Eine kleine Chronik seines Werdens und Wirkens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Unsere Musikinstrumente.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). Schott, Mainz 1977, ISBN 3-7957-2344-2 (und spätere Auflagen).&lt;br /&gt;
* Ernst Paul: &amp;#039;&amp;#039;Das Horn des [[Wiener Klangstil]]s.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Musikzeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; 24, Jg., Heft 12, 1969, {{ISSN|0029-9316}}, S. 698–702 (Wiederabdruck in: &amp;#039;&amp;#039;The Horn Call.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 3, Nr. 2, 1973, {{ZDB|1260009-x}}, S. 29–32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vienna horns|Wiener Horn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wienerhorn.com/ www.wienerhorn.com] (Der Treffpunkt für Freunde des Hornklanges, Forum, Günther Vlaschits)&lt;br /&gt;
* [http://vsl.co.at/de/70/3139/3141/3142/5409.vsl Besonderheiten des Wiener Horns] (Vienna Symphonic Library – vsl.co.at)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Jöbstl (Hornist)|Thomas Jöbstl]]: [http://iwk.mdw.ac.at/lit_db_iwk/download.php?id=12279 Einfluß des Musikers und des Instrumentes auf den Wiener Hornklang (2000)] (PDF, 11,4&amp;amp;nbsp;MB) (Institut für musikalische Akustik – Wiener Klangstil (IWK) / Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – iwk.mdw.ac.at)&lt;br /&gt;
* [http://iwk.mdw.ac.at/lit_db_iwk/download.php?id=7647 Gregor Widholm: Akustik und spieltechnische Besonderheiten des Wiener Horns (1989)] (PDF, 5,2&amp;amp;nbsp;MB) (iwk.mdw.ac.at)&lt;br /&gt;
* [https://www.researchgate.net/publication/280663948_The_Vienna_Horn_-a_historic_relict_successfully_used_by_top_orchestras_of_the_21_century Gregor Widholm: The Vienna Horn - a historic relict successfully used by top orchestras of the 21. century (2005)] (PDF, 391&amp;amp;nbsp;KB, engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.svh.org.uk/home Scottish Vienna Horns] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blechblasinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhorn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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