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	<title>Wielfresen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:00:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wielfresen&amp;diff=729166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-10-05T14:48:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten|grund=Der Ort, die Ortschaft und die Katastralgemeinde bestehen noch.}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei: Unterfresen Ri Wiel Pfarrkirche St. Katharina.jpg|mini|Wielfresen: Blick von Unterfresen (Bauernhof vlg. Jokabauer) Richtung Westen zur Kirche St. Katharina in der Wiel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wielfresen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rotte (Siedlung)|Rotte]] der Ortschaft Unterfresen in der Gemeinde [[Wies]] in der [[Weststeiermark]]. Wielfresen war bis Ende 2014 auch eine [[Gemeinde (Österreich)|Gemeinde]] mit 577 Einwohnern (Stand 2014) im [[Bezirk Deutschlandsberg]] in der [[Steiermark]]. Im Rahmen der [[Steiermärkische Gemeindestrukturreform|steiermärkischen Gemeindestrukturreform]] ist Wielfresen seit 2015 mit den Gemeinden Wies, [[Wernersdorf (Steiermark)|Wernersdorf]] und [[Limberg bei Wies]] zusammengeschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeindestrukturreform.steiermark.at/cms/beitrag/11558627/69294537 Steiermärkische Gemeindestrukturreform].&amp;lt;/ref&amp;gt; die neue Gemeinde führt den Namen Wies weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;3 Abs.&amp;amp;nbsp;2 Z&amp;amp;nbsp;6 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark ([https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/LgblAuth/LGBLA_ST_20140402_31/LGBLA_ST_20140402_31.pdfsig Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz] – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. {{ZDB-ID|705127-x}}. S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wielfresen im Bezirk DL.png|mini|Lage der früheren Gemeinde Wielfresen im Bezirk Deutschlandsberg mit den Gemeindegrenzen bis Ende 2014]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Wielfresen lag am Südosthang der [[Koralpe]] in einer [[Höhe über dem Meeresspiegel#Amtliche Höhensysteme ausgewählter Länder|Seehöhe]] von 400 bis 2.000 Meter. Der Hauptort ist eine Rotte, die zugehörende Ortschaft trägt den Namen Unterfresen und ist Streusiedlung mit Höfen in teilweise über 1.000 Meter Seehöhe. Entwässert wird das Gebiet durch die [[Sulm (Mur)|Weiße Sulm]] und die zahlreichen Nebenbäche, die hervorragende Wasserqualität aufweisen. Verkehrsmäßig wird Wielfresen durch die Landesstraße L 652 erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Katastralgemeinde]]n sind Unterfresen, Wiel-St. Oswald und Wiel-St. Anna. Das Ortszentrum mit dem Amtshaus, dem Wirtschaftshof und der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] befindet sich in Unterfresen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORD = [[Garanas]] &lt;br /&gt;
 | NORDOST = [[Schwanberg (Steiermark)|Schwanberg]] / &amp;lt;br&amp;gt; [[Limberg bei Wies]]&lt;br /&gt;
 | WEST = [[Sankt Georgen im Lavanttal]]&lt;br /&gt;
 | OST = [[Wies (Steiermark)|Wies]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST = [[Soboth (Steiermark)|Soboth]]&lt;br /&gt;
 | SUED = [[Sankt Oswald ob Eibiswald]] &lt;br /&gt;
 | SUEDOST = [[Wernersdorf (Steiermark)|Wernersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Wielfresen liegt in einer Terrassen- und Stufenlandschaft mit steilen Flanken und schluchtartigen Erosionseinschnitten. Vorherrschend sind kristalline Schiefer, Gneise und Glimmerschiefer mit eingelagerten [[Eklogit]]-Gesteinskörpern und Quarzgängen. Das Gebiet ist in den Koralm-Kristall-Trail einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Klimatisch ist Wielfresen durch die westlich aufragende Koralpe von den ozeanischen Wettereinflüssen abgeschirmt. Das Gebiet zählt zu den windschwächsten in Österreich, weist jedoch große Niederschlagsmengen im Höhenbereich auf. Das Jahrestemperaturmittel liegt im Winter bei 1 Grad, im Sommer bei 17 Grad. In über 1.000 Meter Seehöhe ist das Gebiet weitgehend nebelfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 6. Jahrhundert war das Gebiet [[Slawen|slawisch]] besiedelt. Mit dem Einfluss des Herrschaftsbereiches [[Schwanberg (Steiermark)|Schwanberg]] um 1000 setzten bairische Besiedelung und Christianisierung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste bekannte Nennung von „Vrezen“ und „Wiell“ ist im Salzburger Kammerbuch von 1430 dokumentiert, doch bereits 1236 wird der „perg Wroll“ in einer Belehnungsurkunde erwähnt. In den Ämtern Fresen und Wiel gab es zeitweise über einhundert Huben. Heute sind es knapp fünfzig Höfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1849 war das Gebiet der Herrschaft Schwanberg zugehörig, mit den [[Herren von Pettau]], den [[Ruine Spangstein|Spangsteinern]], den Gallern, den Wagensbergern, den Grafen von Saurau und den [[Haus Liechtenstein|Fürsten von und zu Liechtenstein]]. 1849 wurden die KG Unterfresen, Wiel-St. Anna und Wiel-St. Oswald zur [[Ortsgemeinde (Österreich)|Ortsgemeinde]] Wielfresen zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
Die Volksschule im Ortsteil St. Katharina, die 1878 65 Schulkinder betreute, wurde 2004 geschlossen. Ihr denkmalgeschütztes Gebäude wurde renoviert und am 4. Dezember 2011 als Kommunikationszentrum von Wielfresen eröffnet. Das Gebäude erhielt bei der Renovierung ein neues Tondach, Fenster und andere Holzteile wurden saniert und eine Giebelschalung aus Lärchenholz angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Dezember 2011. 84. Jahrgang Nr. 49. Seite 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortszentrum der Wiel wurde 2024 mit einem Aufwand von ca. 250.000 Euro neu gestaltet und Ende September offiziell eröffnet (Café, Sitzgelegenheiten, Trinkwasserbrunnen, Parkraumgestaltung, Wohnmobil-Stellplätze mit Strom- und Wasseranschlussmöglichkeiten etc.), ein neues Wasserleitungsnetz sowie Glasfaserleitungen für das Kommunikationsnetz verlegt und die Statue des „Russ“ gereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Oktober 2024. 97. Jahrgang Nr. 40. Seite 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Carl Russ Südweg 2005.jpg|hochkant|mini|Skulptur „G&amp;#039;fangener Russ“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wies]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Bergkirche St. Katharina, ausgehendes 15. Jahrhundert, Hochaltar aus 1668, Orgel von C. Billich aus 1876, Turmuhr von Meister Berthold aus dem Jahr 1896.&lt;br /&gt;
* Klementikapelle mit Altarbild von Bruno Wildbacher.&lt;br /&gt;
* Schaumühle am Schwarzbach, 150 Jahre alte zweigängige Mühle mit 3 Meter großem Wasserrad, originale Restaurierung, betriebsbereit&lt;br /&gt;
* Hochstube, architektonische Besonderheit.&lt;br /&gt;
* „G’fangener Russ“, Steinskulptur von [[Carl Hermann (Künstler)|Carl Hermann]] nach dem Gedicht von [[Hans Kloepfer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.carlhermann.at/index.php?id=18 „G&amp;#039;fangener Russ“].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neubauerkapelle: Diese Kapelle wurde um 1840 erbaut und 2010 renoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Juni 2011. 84. Jahrgang Nr. 23. Seite 1 (auf der Titelseite falsch als Nr. 21 vom 27. Mai 2011 bezeichnet).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist der Hl. Jungfrau Maria geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Wielfresen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
* Eklogitformation „Hohlfelsen“, gilt österreichweit als schönste Formation dieses seltenen Gesteines.&lt;br /&gt;
* [[Wasserfall in der Weißen Sulm]], [[Stromschnelle|Kataraktstufen]] von insgesamt 150 m, [[Kolk]]en (Gesteinsmühlen), [[Schwefelblüte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulinarische Spezialitäten ==&lt;br /&gt;
* Wielfresner Jausnkiste, Kübelfleisch, [[Schilcher]], Edelbrände, Säfte, Beerenobst (Kochs Beeren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AUT Wielfresen COA.jpg|mini|hochkant=0.5|Wappen der früheren Gemeinde Wielfresen]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat bis 2014 ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat bestand zuletzt aus 9 Mitgliedern und setzte sich seit der Gemeinderatswahl [[2010]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* 5 WFW (WIR FÜR WIELFRESEN) –  Bgm. Franz Jöbstl, Vzbgm. Helfried Gangl, Christiane Stopper, Franz Koch, Annemarie Roschitz&lt;br /&gt;
* 4 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] –  Kassier Theresia Koch, Karl Freidl jun., Stefan Fürpass, Peter Golob&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1979.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 30, 1980, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt ein rotes, in drei Teilen gebrochenes Richtrad mit elf Speichen als Attribut der [[Katharina von Alexandrien|Heiligen Katharina]] auf silbrigem Grund. Aus den Bruchstellen wachsen nach auswärts grüne Birkenzweige (slaw. Birke = Fresen) mit oben je drei und unten mit fünf Blättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
* 1959: Georg Tschuchnigg, Altbürgermeister&lt;br /&gt;
* 1963: [[Josef Krainer senior]], Landeshauptmann der Steiermark von 1948 bis 1971&lt;br /&gt;
* 1979: [[Friedrich Niederl]], Landeshauptmann der Steiermark von 1971 bis 1980&lt;br /&gt;
* 1983: [[Josef Krainer junior]], Landeshauptmann der Steiermark von 1980 bis 1996&lt;br /&gt;
* 2004: [[Waltraud Klasnic]], Landeshauptmann der Steiermark von 1996 bis 2005&lt;br /&gt;
* 2009: [[Hermann Schützenhöfer]], Landeshauptmannstellvertreter der Steiermark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Wozonig: &amp;#039;&amp;#039;Wielfresen – eine Berggemeinde am Ostrand der Koralpe&amp;#039;&amp;#039;. Heimatbuch und Gemeindechronik. Verlag Simadruck, Deutschlandsberg 2003. Keine ISBN&amp;lt;nowiki /&amp;gt;. 354 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Landkarten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; widths=150 caption=&amp;quot;Das Gebiet von Wielfresen in den [[Österreichisch-Ungarische Landesaufnahmen|drei Landesaufnahmen]] in der Zeit von ca.&amp;amp;nbsp;1789 bis 1910&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Josephinische Landesaufnahme Schwanberg.jpg|„Gegend Wielen“ und „Gegend Fresen“ in der [[Josephinische Landesaufnahme|Josephinischen Landesaufnahme]], um 1790 (links unten)&lt;br /&gt;
Datei:Franziszeische Landesaufnahme Landsberg Osterwitz.jpg|Das Gebiet von Wielfresen in der [[Franziszeische Landesaufnahme|Franziszeischen Landesaufnahme]], ca.&amp;amp;nbsp;1835&lt;br /&gt;
Datei:Franziszeische Landesaufnahme Weineben Glashütten.JPEG|Wielfresen reicht bis auf die Höhe des Koralpenzuges (hier südöstlich der Koralpe als „Ge.&amp;amp;nbsp;Wiel“)&lt;br /&gt;
Datei:Deutschlandsberg und Wolfsberg 5254.jpg|Oberfresen (unterer Kartenrand) in der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|franzisco-josephinischen Landesaufnahme]], ca.&amp;amp;nbsp;1910&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.statistik.at/blickgem/gemDetail.do?gemnr=60342 Statistische Daten zur früheren Gemeinde] (auf der verlinkten Seite die einzelnen Zeilen anklicken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Deutschlandsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1173128867|VIAF=4774154501908839210003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wies]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Sulm (Mur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weststeirisches Riedelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Deutschlandsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
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