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	<title>Wiehe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiehe&amp;diff=352090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ortschaftsverfassung</title>
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		<updated>2026-02-12T17:03:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ortschaftsverfassung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Roßleben-Wiehe&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt und Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Wiehe.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/15/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/24/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Thüringen&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2019-01-01&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 21.03&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/161540 |titel=Gemarkung Wiehe, Stadt Roßleben-Wiehe |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1519&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rossleben-wiehe.info/pdf/chronik/2021-04-08-Rueckblick.pdf |titel=Rossleben-Wiehe – Chronik 2021 – Anzahl der Einwohner nach Ortsteilen getrennt |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211029234114/http://www.rossleben-wiehe.info/pdf/chronik/2021-04-08-Rueckblick.pdf |archiv-datum=2021-10-29 |abruf=2021-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 140&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06571&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034672&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiehe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] Stadt [[Roßleben-Wiehe]] im äußersten Osten des [[Thüringen|thüringischen]] [[Kyffhäuserkreis]]es. Gleichzeitig ist Wiehe mit den Ortsteilen Wiehe, Langenroda und Garnbach eine [[Ortschaft]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit eine [[Ortschaftsverfassung]] mit [[Ortschaftsrat]] und [[Ortschaftsbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.rossleben-wiehe.de/data/seiten/249/Hauptsatzung-2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3 und 4 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Roßleben-Wiehe |format=PDF;&amp;amp;nbsp;KK&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Wiehe liegt im Tal der [[Unstrut]] am Nordhang der [[Hohe Schrecke|Hohen Schrecke]], eines bewaldeten Bergrückens. Die [[Landesstraße]]n 1215 und 1217 sind verkehrsmäßig die Verbindung zum Umland von [[Sachsen-Anhalt]] und Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ersterwähnungsurkunde 933 Breitungen.jpg|mini|Im 12. Jh. nachgezeichnete Urkunde eines Diploms Heinrichs I. von 933 mit gefälschtem Siegel]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wird Wiehe in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof [[Lullus (Lul)|Lullus]] († 786) von Mainz erbauten [[Kloster Hersfeld|Klosters Hersfeld]] erstmals erwähnt. Ein Kloster in Wiehe wird in einer Urkunde König [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrichs I.]] vom 1. Juni 933 erwähnt. Die überlieferte Urkunde ist eine Anfertigung des 12. Jahrhunderts, scheint aber eine gute Nachzeichnung eines echten Diploms König Heinrichs zu sein, das nicht überliefert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Reichsabtei Hersfeld bearbeitet von Hans Weirich.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, Marburg 1936, S. 83–85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wiehe wurde unter König Heinrich I. Reichsburg und kam 998 an das Kloster Memleben. In der Schenkungsurkunde wurde der Weinanbau im Wiehegau erstmals urkundlich belegt. Die Grafschaft Wiehe umfasste die Stadt Wiehe und zwanzig Dörfer, ferner drei Burgen (Rabenswalde, Wendelstein, [[Bucha (Kaiserpfalz)|Bucha]]) und drei Klöster (Donndorf, Hechendorf, Memleben). Kurzzeitig besaßen sie auch das Münzrecht, wie Münzfunde belegen. Die [[Rabenswalde (Adelsgeschlecht)|Grafen von Rabenswald]]-Wiehe waren von 1227 bis 1312 Herren auf Wiehe. 1233/37 entstand unter den Grafen von Rabenswalde die Burg [[Burg Rabenswalde|Rabenswalde]]. Wiehe selbst war ebenfalls befestigt und besaß bereits seit 1320 wichtige magistratische Eigenrechte. Nach wechselnden Besitzern, den [[Grafschaft Weimar-Orlamünde|Grafen von Weimar (Orlamünde)]] 1312, den Thüringer Landgrafen 1346, dem Herzog von Braunschweig 1367, den Edlen Herren von [[Querfurt (Adelsgeschlecht)|Querfurt]] 1369, den Herren von [[Heldrungen (Adelsgeschlecht)|Heldrungen]] 1412, den [[Grafen von Hohnstein]] 1413, den [[Beichlingen (Grafengeschlecht)|Grafen von Beichlingen-Wiehe]] 1415, wiederum den Edlen von Querfurt 1436, dann [[Apel Vitzthum der Jüngere|Apel Vitzthum]] 1446, die Grafen von [[Schwarzburg (Adelsgeschlecht)|Schwarzburg]] 1447, gelangte Wiehe 1461 an die Familie von [[Werthern (Adelsgeschlecht)|Werthern-Wiehe]]. Nach einem Großbrand im Jahr 1659, der Stadt, Kirche und Schloss zerstörte, wurde Wiehe neu aufgebaut. Nach dem Ort benannte sich auch ein gleichnamiges ritterliches Geschlecht, die [[Wiehe (Adelsgeschlecht)|von Wiehe]], das von 1231 bis 1629 belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;J. F. Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Historische Nachricht von der Herrschaft Wiehe.&amp;#039;&amp;#039; 1755 ([https://historiewiehe.wordpress.com/ historiewiehe.wordpress.com]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zu Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus]], die mit der Verfolgung von [[Sozialismus|Sozialisten]] und [[Kommunismus|Kommunisten]] begann, formierte sich eine [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] &amp;#039;&amp;#039;Tras&amp;#039;&amp;#039;, der Einwohner des Ortes angehörten. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten mindestens 50 [[Kriegsgefangene]] aus [[Polen]] und [[Frankreich]] sowie Frauen aus Polen [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] verrichten: auf dem &amp;#039;&amp;#039;Werthern’schen Rittergut&amp;#039;&amp;#039;, in der Maschinenfabrik &amp;#039;&amp;#039;W.Bosek&amp;#039;&amp;#039; und auf dem &amp;#039;&amp;#039;Pforta&amp;#039;ischen Schulgut&amp;#039;&amp;#039; in [[Hechendorf (Roßleben-Wiehe)|Hechendorf]]. Im April 1945 schleppte sich ein Zug von Häftlingen des KZ [[Dora-Mittelbau]] durch den Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039;) Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1976 bis zur Wiedervereinigung 1990 war Wiehe mit Roßleben, Langenroda und Donndorf Teil des Gemeindeverbandes Unstruttal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2019 schlossen sich die Städte Wiehe und [[Roßleben]] sowie die Gemeinden [[Donndorf (Roßleben-Wiehe)|Donndorf]] und [[Nausitz]] zur neuen Stadt und Landgemeinde [[Roßleben-Wiehe]] zusammen. Wiehe war [[Verwaltungsgemeinschaft und erfüllende Gemeinde (Thüringen)#Erfüllende Gemeinde|erfüllende Gemeinde]] für Donndorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stadt Wiehe gehörten die Ortsteile [[Langenroda]], [[Garnbach]] und [[Hechendorf (Roßleben-Wiehe)|Hechendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Bereits am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Garnbach eingegliedert. Am 25. März 1994 folgte Langenroda.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern |Verlag=Metzler-Poeschel |Ort=Stuttgart |Datum=1995 |ISBN=3-8246-0321-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;: &amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 1994: 2403&lt;br /&gt;
* 1995: 2372&lt;br /&gt;
* 1996: 2356&lt;br /&gt;
* 1997: 2395&lt;br /&gt;
* 1998: 2418&lt;br /&gt;
* 1999: 2398&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2000: 2311&lt;br /&gt;
* 2001: 2295&lt;br /&gt;
* 2002: 2283&lt;br /&gt;
* 2003: 2271&lt;br /&gt;
* 2004: 2236&lt;br /&gt;
* 2005: 2189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2006: 2156&lt;br /&gt;
* 2007: 2117&lt;br /&gt;
* 2008: 2103&lt;br /&gt;
* 2009: 2076&lt;br /&gt;
* 2010: 2051&lt;br /&gt;
* 2011: 1982&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2012: 1949&lt;br /&gt;
* 2013: 1935&lt;br /&gt;
* 2014: 1915&lt;br /&gt;
* 2015: 1909&lt;br /&gt;
* 2016: 1900&lt;br /&gt;
* 2017: 1871&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2018: 1862&lt;br /&gt;
* 2020: 1519&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2014&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2014&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=065&amp;amp;gemnr=65081 Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen – endgültiges Ergebnis für Wiehe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 50,2 %&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2009&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2014&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 61.7&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = UWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 21.1&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 17.2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Stadtrat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Wiehe.JPG|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2014|Kommunalwahl vom 25. Mai 2014]] mit einer Wahlbeteiligung von 50,2 % setzte sich der Stadtrat von Wiehe wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]:&amp;amp;nbsp;7 Sitze (2009: 8)&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]:&amp;amp;nbsp;2 Sitze (2009: 2)&lt;br /&gt;
* [[Wählergruppe|UWG]]: 3 Sitze  (2009: 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1945: [[Hugo Launicke]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]])&lt;br /&gt;
* 1990–2006: Wilhelm Willomitzer&lt;br /&gt;
* 2006–2018: Dagmar Dittmer (CDU), am  22. April 2012 bei einer Wahlbeteiligung von 52,2 % mit 97,7 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiehe, St. Bartholomäus.jpg|mini|hochkant|Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Wiehe 05.jpg|mini|[[Schloss Wiehe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rankedenkmal.JPG|mini|hochkant|Ranke-Denkmal neben dem Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiehe Friedhofskirche.JPG|mini|hochkant|Erbbegräbnis der Familie von Werthern an der Friedhofskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber ein nimbierter Heiliger im blauen Mantel, in der Rechten ein erhobenes silbernes Messer. in der Linken einen Stab haltend; zu seinen Füßen ein schwarzer Schild, darin ein schrägrechts gestellter goldener Ast mit drei goldenen Ahornblättern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt St. Bartholomäus, den Schutzheiligen der Stadtkirche in Wiehe, mit seinen Attributen. Der Schild zeigt das Stammwappen der Herren [[Werthern (Adelsgeschlecht)|von Werthern]], die seit 1453 zunächst wiederverkäuflich und ab 1461 erblich im Besitz der wiederholt geteilten Grafschaft Wiehe waren. Der Schild erscheint zuerst Mitte des 16. Jh. auf einem Siegel mit der Umschrift: SIGILLVM CIVITATIS WIHE. Auf früheren Siegeln ist Bartholomäus allein unter einem Baldachin zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neues Thüringer Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1998, ISBN 3-9804487-2-X, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Modellbahn Wiehe|Modellbahn-Wiehe]]&amp;#039;&amp;#039; (hinsichtlich der Ausstellungsfläche weltgrößte Modellbahn-Ganzjahresschau)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St.-Bartholomäus-Kirche&amp;#039;&amp;#039;: evangelische Stadtkirche. Sie steht wahrscheinlich auf den Grundmauern einer bereits 933 erwähnten Kirche. Die heutige Kirche ist die vierte und stammt von 1670. Sie hat eine wertvolle [[Kirchenausstattung|Ausstattung]]. Darunter befinden sich ein Opferstock, der noch aus der ersten Kirche stammen soll, Gedenktafeln und die Begräbnisstätte der Patrone von Werthern, eine hölzerne Christusfigur aus der Zeit um 1500 und die Grabstätte „Götzenkammer“. Gedenktafeln an der marktzugewandten Außenseite der Kirche führen namentlich die gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege aus Wiehe auf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St.-Ursula-Kirche&amp;#039;&amp;#039;: Die Kirche wurde vor 1250 erbaut und brannte 1659 fast völlig nieder. Die jetzige Kirche stammt aus den Baujahren 1742–1750. Von 1996 bis 2003 wurde das Innere und Äußere der Kirche grundlegend saniert. Sie dient heute als Friedhofskirche und seit 2009 als &amp;#039;&amp;#039;Radwege-Kirche&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alter Friedhof&amp;#039;&amp;#039;: Er umgibt die Ursula-Kirche und wurde 1659 eingeweiht. Der Friedhof enthält eine Vielzahl von Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten der Stadt und – an der Giebelseite der Kirche – die Familien-Grabstätte derer [[Werthern (Adelsgeschlecht)|von Werthern]] (von 1834 bis 1941). Gedenktafeln sind auch noch für den letzten Besitzer von Schloss und Rittergut Wiehe und seine Gattin angebracht, die in Westdeutschland verstorben sind. Seit 2003 sind wieder Erdbestattungen auf dem „Alten Friedhof“ möglich.&lt;br /&gt;
* Die [[Bockwindmühle]] Langenroda ({{Coordinate|text=dms|name=Langenroda, Technisches Denkmal &amp;#039;&amp;#039;Bockwindmühle&amp;#039;&amp;#039;|NS=51/17/4.08/N|EW=11/23/4.5/O|type=landmark|region=DE-TH}}) gehört zu den wenigen erhaltenen [[Windmühle]]n in Thüringen und ist 1732 auf freiem Feld beim Ortsteil Langenroda erbaut worden. Die [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz]] und ein Verein engagierter Mühlenfreunde halfen den Besitzern diese bereits stark verfallene Mühle wieder aufzubauen. Einer Spezialfirma gelang die aufwändige technische Restaurierung des Mühlwerks. Seit 2001 gilt die Mühle wieder als betriebsbereit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen |Titel=«Langenroda» |Sammelwerk=Kulturelle Entdeckungen. Landkreis Eichsfeld, Kyffhäuserkreis, Landkreis Nordhausen, Unstrut-Hainich-Kreis |Band=Band 1 (Thüringen) |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner |Ort=Regensburg |Datum=2009 |ISBN=978-3-7954-2249-3 |Seiten=234-237}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alte Schule&amp;#039;&amp;#039; (erbaut 1827; beherbergt heute Heimatmuseum, Stadtbibliothek und gelegentliche lokale Kunstausstellungen)&lt;br /&gt;
* [[Burg Rabenswalde|Burgruine Rabenswalde]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Wiehe]] mit Schlosspark und Schlossteich&lt;br /&gt;
* Tourismuszentrum „Stadtpark Wiehe“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rankedenkmal&amp;#039;&amp;#039; (instand gehalten vom Rankeverein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* Bartholomäusmarkt Wiehe (3. Augustwochenende) &lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt Wiehe (2. Adventswochenende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Förderverein der St. Bartholomäus- und St. Ursula-Kirche zu Wiehe e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Ranke-Verein Wiehe e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Wiehescher Carneval Club e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Feuerwehrverein Wiehe e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Schalmeienkapelle Rot-Weiß Wiehe e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Rassekaninchenzuchtverein e. V. T 66 Wiehe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rossleben-wiehe.de/freizeit/vereine/vereine-wiehe/rassekaninchenzuchtverein-e-v-t-66-wiehe.html |titel=Vereine Wiehe |sprache=de-DE |abruf=2024-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Aus Wiehe stammt die Gelehrtenfamilie [[Ranke]], als deren bekanntester Vertreter der Historiker [[Leopold von Ranke]] gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter von Wiehe ===&lt;br /&gt;
* Dietrich von Werthern (1468–1536), Kanzler des deutschen Ordens und Rat Herzog Georgs von Sachsen&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|42|116|122|Werthern, Dietrich von|[[Woldemar Lippert]]|ADB:Werthern, Dietrich von}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Anton Musa]] (um 1485–1547), evangelischer [[Theologe]] und Reformator&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich von Werthern]] (1665–1729), Reichs-Erbkammertürhüter, Domherr sowie Kreishauptmann des Thüringischen Kreises&lt;br /&gt;
* [[Karl Ernst Christoph Schneider]] (1786–1856), [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]]&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Ranke]] (1795–1886), [[Historiker]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Heinrich Ranke]] (1798–1876), evangelischer [[Theologe]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Ferdinand Ranke]] (1802–1876), [[Klassischer Philologe]] und Gymnasiallehrer&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ranke]] (1804–1871), Kunstsammler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Ernst Ranke]] (1814–1888), evangelischer [[Theologe]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Kaefer]] (1876–1923), Theologe, Pädagoge und Politiker (DVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leopold von Ranke ===&lt;br /&gt;
Wiehes größter Sohn ist der Historiker [[Leopold von Ranke]], der Begründer der modernen Geschichtswissenschaft. Mehrere Erinnerungsstätten im Ort verweisen auf ihn. Neben dem Rathaus steht das 1896 eingeweihte Ranke-Denkmal. Am Rankegraben außerhalb der Stadt errichteten Rankes Kinder einen Obelisken für ihre Voreltern. Rankes Geburtshaus, in der 1990 nach ihm benannten Straße, wurde 1995/96 aus Anlass seines 200. Geburtstages von einheimischen Handwerkern restauriert und ist mit einer Gedenktafel versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1993 neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Ranke-Verein&amp;#039;&amp;#039; wurde 1994 im Rathaus ein kleines &amp;#039;&amp;#039;Museum&amp;#039;&amp;#039; für ihn eingerichtet. Es enthält wieder eine Sammlung von Werken, Briefen und anderen Schriften, hinzu kommen Leihgaben hiesiger Einwohner und Geschenke von Rankes Nachfahren. Ein Ranke-Museum war bereits 1906 im Geburtshaus eröffnet worden, zog um 1930 in das Rathaus um und wurde im Mai 1945 geschlossen. Es kam 1945 zu Plünderungen, 1952 zum Abtransport der Kisten mit dem verbliebenen Inventar und so zum Totalverlust des Museumsbestandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Annekatrin Thiele]] (* 1984), Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin im Rudern, wuchs in Wiehe auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Der [[Unstrut-Radweg]] verläuft 5&amp;amp;nbsp;km nördlich von Wiehe und ist durch einen Radweg mit der Stadt verbunden.&lt;br /&gt;
* Wiehe ist Mitglied im [[Naturpark Saale-Unstrut-Triasland|Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Wiehe |Band=12 |Seite=191–192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4473614-9}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rossleben-wiehe.de/stadt/ortschaften/wiehe.html Wiehe auf der Homepage von Roßleben-Wiehe]&lt;br /&gt;
* [http://schlossarchiv.de/haeuser/w/WI/E/Wiehe.htm Informationen und Literatur zu Wiehe im Schlossarchiv Wildenfels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Roßleben-Wiehe}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4473614-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kyffhäuserkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kyffhäuserkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Roßleben-Wiehe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Unstrut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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