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	<title>Wiegboldsbur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiegboldsbur&amp;diff=144459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mutti245 am 20. Dezember 2025 um 13:35 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-20T13:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                       = Wiegboldsbur&lt;br /&gt;
| Alternativname                 =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart                    =&lt;br /&gt;
| Gemeindename                   = Südbrookmerland&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen                     = Führt kein Wappen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung        = Der Ortsteil führt kein eigenes Wappen&lt;br /&gt;
| Breitengrad                    = 53/27/12/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                     = 07/20/36/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                     = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                           =&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                       =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                     = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                         =&lt;br /&gt;
| Einwohner                      = 508&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-07-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedbrookmerland.de/gemeinde/ueber-die-gemeinde Gemeinde Südbrookmerland], Stand: 1. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum            = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach              =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                  = 26624&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2                  =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                       = 04942&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                       =&lt;br /&gt;
| Lagekarte                      = Ortsteilesbl.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung         = Lagekarte der Gemeinde Südbrookmerland&lt;br /&gt;
| Poskarte                       =&lt;br /&gt;
| Bild                           = 2013-05-03 Fotoflug Leer Papenburg DSCF7222.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung              = Luftbild 2013, links die [[Wibadi-Kirche]] mit Friedhof&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Muehle Wiegboldsbur80.jpg|mini|Die Mühle in Wiegboldsbur]]&lt;br /&gt;
Der früher selbständige Ort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiegboldsbur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfriesisches Platt|plattdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wiebelsbur&amp;#039;&amp;#039;) in [[Ostfriesland]] ist seit der [[Gebietsreform|Gemeindegebietsreform]], die am 1. Juli 1972 in Kraft trat, ein Ortsteil der Gemeinde [[Südbrookmerland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 260}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wiegboldsbur ist eine Reihensiedlung und liegt am [[Großes Meer (Südbrookmerland)|Großen Meer]] etwa zehn Kilometer nordwestlich der Seehafenstadt [[Emden]]. Ortsvorsteher ist Jann Peters.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedbrookmerland.de/index.php?id=42 Gemeinde Südbrookmerland: &amp;#039;&amp;#039;Ortsvorsteher&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 15. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Geologie ==&lt;br /&gt;
Wiegboldsbur liegt etwa drei Kilometer südöstlich von Georgsheil auf Höhen zwischen 0,2&amp;amp;nbsp;Meter unter und 2&amp;amp;nbsp;Meter über [[Normalhöhennull]]. Das Reihendorf erstreckt sich entlang der Kreisstraße 113 in unmittelbarer Nähe des Flusses Wiegboldsburer Riede im Übergangsbereich von [[Marsch]], [[Geest]] und [[Moor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortschronisten&amp;quot;&amp;gt;Peter Feldkamp, Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Wiegboldsbur.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wiegboldsbur&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 654&amp;amp;nbsp;kB), eingesehen am 17. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Ortsnamens ==&lt;br /&gt;
Erstmals wird das Dorf im 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Uuibodasholta&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wibodi silva&amp;#039;&amp;#039; im Abteiregister des [[Kloster Werden|Klosters Werden]] genannt. Später taucht es als &amp;#039;&amp;#039;Wibadeshof&amp;#039;&amp;#039; (um 1250), &amp;#039;&amp;#039;Wilbaldingaszerspele&amp;#039;&amp;#039; (um 1300), &amp;#039;&amp;#039;Wiboldeshoff&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wibelsburen&amp;#039;&amp;#039; (im ausgehenden 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), &amp;#039;&amp;#039;Wiebelsbaur&amp;#039;&amp;#039; (um 1700) sowie &amp;#039;&amp;#039;Wiegboldsbuhr&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wibelsbur&amp;#039;&amp;#039; (im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert). Weitere überlieferte Varianten des Ortsnamens sind &amp;#039;&amp;#039;Wibolduskeriken&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wibbodeshoff&amp;#039;&amp;#039;. Der Name des Ortsnamens wird als Zusammensetzung des Rufnamens &amp;#039;&amp;#039;Wi(g)bald&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bur&amp;#039;&amp;#039; (=Bauerschaft) gedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt; Der Namen hat ein Gegenstück im [[Provinz Groningen|Groningerland]] mit dem nicht-identifizierten Kirchspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Wibadaskerikon]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wigbaldeswerf&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wiegboldsbur zählt zu den ältesten Gemeinwesen Ostfrieslands. Die Besiedelung des Ortes begann wahrscheinlich schon im 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Morsaten, Moorsiedler im frühmittelalterlichen Norder- und Brookmerland.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinrich Schmidt/Wolfgang Schwarz/Martin Tielke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tota Frisia in Teilansichten. Hajo van Lengen zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Aurich 2005, ISBN 3-932206-51-7, S. 13–40, hier S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf drei künstlich aufgeschütteten Warfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt; Eine erste Kirche errichteten die Bewohner des Dorfes im 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Um 1250 begann der Bau der heutigen Kirche aus Backstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brokmerbrief]], dem im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert niedergeschriebenen Gesetzbuch der &amp;#039;&amp;#039;Brocmanni&amp;#039;&amp;#039;, der Einwohner des bis zum Ende des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts urbargemachten Siedlungsgebietes westlich von [[Aurich]], steht in der 218ten Küre: „Die Brokmänner erheben dies zum Gesetz, daß kein gedungenes Gefolge innerhalb des Wiegboldsburer Kirchspiels sein darf bei Strafe von acht Mark und bei Verlust des Hauses.“ Das Verbot, „gedungenes Gefolge“ (Söldner) zu haben, spricht dafür, dass es sich bei dem Wiegboldsburer Kirchspiel um einen Ort handelte, der unter besonderem Schutz stand. Man darf daher davon ausgehen, dass sich in Wiegboldsbur die Gerichtsstätte des Brokmerlandes befand. Da sich solche Stätten fast immer bei Kirchen befanden, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, das in unmittelbarer Nähe der Kirche Recht für die Bewohner des Brokmerlandes gesprochen wurde. Bis heute existiert an der Kirchenmauer noch ein Halseisen des [[Pranger]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hochmittelalter entwickelte sich Wiegboldsbur zum Hauptort des so genannten &amp;#039;&amp;#039;Oprinerlandes&amp;#039;&amp;#039; (=Land an den Meeren und Gewässern),&amp;lt;ref&amp;gt;Jannes Ohling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Acht und ihre sieben Siele. Kulturelle, wasser- und landwirtschaftliche Entwicklung einer ostfriesischen Küstenlandschaft&amp;#039;&amp;#039;. Entwässerungsverband Emden, Pewsum 1963.  S. 142&amp;lt;/ref&amp;gt; als dessen Versammlungsort das Dorf 1401 urkundlich erwähnt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg der [[Ostfriesische Häuptlinge|Häuptlinge]] aus dem Hause [[tom Brok]] verlor Wiegboldsbur an Bedeutung. Hauptort des Brookmerlandes war anschließend [[Marienhafe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;  Die [[Cirksena]], die die Nachfolge der tom Brok antraten, teilten ihren Herrschaftsbereich für die Verwaltung in Ämter. Wiegboldsbur zählte fortan zum Amt Aurich und bildete in diesem mit den Kirchspielen Engerhafe, Victorbur, Bedekaspel und Forlitz-Blaukirchen die Südbrookmer Vogtei, dessen Hauptsitz [[Oldeborg]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Südbrookmerland.de: [http://www.suedbrookmerland.de/index.php?pageId=30 &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Brookmerlandes&amp;#039;&amp;#039;], eingesehen am 17. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wibadi-Church msu.jpg|mini|Die Wibadi-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:4720964 Wiegboldsbur Orgel.jpg|mini|Die Orgel]]&lt;br /&gt;
Die [[Wibadi-Kirche]] wurde um 1250 auf einer [[Warft|Warf]], einem künstlichen aufgeschütteten Hügel, auf 1,15&amp;amp;nbsp;Meter tiefen Fundamenten erbaut. An gleicher Stelle hatte zuvor eine Holzkirche gestanden, die abgebrannt ist. Die aus Backstein erbaute Kirche gehört zu den sieben Sendkirchen, also den ältesten Kirchen des Brookmerlandes. Die Orgel wurde 1818/1819 von [[Wilhelm Eilert Schmid]] mit acht [[Register (Orgel)|Registern]] erbaut und ist noch nahezu original erhalten. Seit 1985 trägt der alte Glockenturm wieder zwei [[Kirchenglocke]]n, nachdem eine im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingeschmolzen wurde. Wann die Kirche ihren Namen erhielt und wer Wibadus war, ist nicht zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Motto „Natur erleben - Natur verstehen“ bietet der [[Naturschutzbund Deutschland|NABU]]-Schulbauernhof &amp;#039;&amp;#039;Woldenhof&amp;#039;&amp;#039; seit 2002 Schulklassen und Jugendgruppen die Möglichkeit, naturnahe [[Landwirtschaft]] auf einem denkmalgeschützten ostfriesischen [[Gulfhaus|Gulfhof]] aus dem Jahre 1858 selbst zu erleben. In direkter Nachbarschaft zum Woldenhof (&amp;#039;&amp;#039;Wolde&amp;#039;&amp;#039; – aus ostfr. Platt &amp;#039;&amp;#039;woel&amp;#039;&amp;#039; = „Sumpfland“) steht die [[Mühle Wiegboldsbur|Windmühle Wiegboldsbur]], ein dreistöckiger [[Holländerwindmühle|Galerieholländer]] von 1812 mit Windrose und Jalousieklappen, die von einem Verein in ehrenamtlicher Arbeit erhalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Wiegboldsbur.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wiegboldsbur&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 654&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.nordwestreisemagazin.de/Woldenhof/start.htm Schulbauernhof der Nabu in Wiegboldsbur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Südbrookmerland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1026912687|VIAF=261746794}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Südbrookmerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mutti245</name></author>
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