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	<title>Wiedlisbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Albinfo: /* Bilder */ dunkles Bild ersetzt</title>
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		<updated>2026-04-12T13:41:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bilder: &lt;/span&gt; dunkles Bild ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Wiedlisbach&lt;br /&gt;
|BILD = 2004-Wiedlisbach-Wohnturm.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Wiedlisbach mit dem Wohnturm&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Wiedlisbach 2024.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Wiedlisbach COA.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Verwaltungskreis Oberaargau|Oberaargau]]&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Verwaltungskreis Oberaargau&lt;br /&gt;
|BFS = 0995&lt;br /&gt;
|PLZ = 4537&lt;br /&gt;
|UN/LOCODE = CH WBA&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.25&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 7.645&lt;br /&gt;
|HÖHE = 465&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 7.5&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.wiedlisbach.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiedlisbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Oberaargau]], dem nordöstlichsten Teil des [[Kanton Bern|Kantons Bern]] in der [[Schweiz]]. Der Name ist wohl abgeleitet von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;wîde&amp;#039;&amp;#039; ([[Weiden (Gattung)|Weide]], [[Silber-Weide#Weidenruten und Holz|Weidenrute]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Helfenstein: &amp;#039;&amp;#039;Das Namengut des Pilatusgebietes.&amp;#039;&amp;#039; Keller, Luzern 1982, ISBN 3-85766-004-X, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kern der Gemeinde ist das gleichnamige Städtchen mit seinem gut erhaltenen mittelalterlichen Ortskern,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Urs Niffeler, Korrektorat: Reto Marti |Hrsg=Schweizerischer Burgenverein SBV |Titel=Siedlungsbefunde und Fundkomplexe der Zeit zwischen 800 und 1350 |Verlag=Verlag Archäologie Schweiz |Ort=Basel |Datum=2011 |ISBN=978-3-908006-57-2 |Sprache=de fr |Kommentar=Akten des Kolloquiums zur Mittelalterarchäologie in der Schweiz, Frauenfeld, 28.–29.10.2010 |Online=https://archaeologie-schweiz.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kolloquium_SPM_VII_72dpi.pdf |Format=PDF |KBytes=38472}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für den die Gemeinde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurde (1974 [[Wakkerpreis|Henri-Louis-Wakker-Preis]] für beispielhafte Ortspflege, 1975 Auszeichnung durch den [[Europarat]]). Die meisten Gebäude sind in Privatbesitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burgenwelt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt am [[Jurasüdfuss]] zusammen mit den angrenzenden Gemeinden [[Attiswil]] im Westen, [[Rumisberg]] im Norden, [[Oberbipp]] im Osten sowie [[Wangen an der Aare]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Wiedlisbach v. S. aus 300 m-Inlandflüge-LBS MH01-004668.tif|mini|Luftbild aus 300&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] (1925)]]&lt;br /&gt;
In der Gegend um Wiedlisbach sind zahlreiche bronzezeitliche, römische und frühmittelalterliche Funde bekannt. Bis mindestens ins 3. Jahrhundert stand ca. 700 Meter südöstlich der Stadt ein Gutshof. Auf dem Walkihügel wird eine hochmittelalterliche Burganlage vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und Stadtbefestigung ===&lt;br /&gt;
Die Gründung und Stadtrechtsverleihung – vermutlich aufgrund seiner strategisch wichtigen Lage an den Nord-Süd-Handelswegen – dürfte um 1240 zu datieren sein. Wiedlisbach wurde vom [[Frohburg (Adelsgeschlecht)|Graf Ludwig dem Älteren von Frohburg]] gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burgenwelt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.burgenwelt.org/schweiz/wiedlisbach_sm/object.php |titel=Burgenwelt – Wiedlisbach – Schweiz |abruf=2020-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Städtchen liegt an der Strasse von Basel über Solothurn nach Biel.&lt;br /&gt;
Der Grundriss der Stadt bildet ein geschlossenes Rechteck, darin ist neben der Hauptgasse eine parallele Nebengasse.&lt;br /&gt;
Umgeben ist sie von einer 9 Meter hohen und 1,7 Meter dicken Ringmauer, die mit einem [[Zinne]]nkranz und einem hölzernen [[Wehrgang]] versehen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burgenwelt&amp;quot; /&amp;gt; Die Frohburger errichteten in der Nordwestecke einen Wehrturm &amp;#039;&amp;#039;(Städtliturm)&amp;#039;&amp;#039;, der dem örtlichen Vertreter des Stadtherrn vermutlich als Residenz diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der Nordostecke steht Schriftquellen zufolge seit der Gründung die Katharinenkapelle. Das Städtchen gehörte kirchlich zur Pfarrei Oberbipp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Erwähnung ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Oppidum Wiechtlispach&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1275 erstmals erwähnt, es enthält die ummauerte und bergseits durch einen Graben geschützte Stadt, die über je ein Tor auf der Westseite (Bieltor) und der Ostseite (Baseltor) verfügt. Später wurden die beiden Stadttore mit Türmen befestigt, vorher waren diese Durchlasstore.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burgenwelt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitzerwechsel ===&lt;br /&gt;
Wiedlisbach ging auf die Herrschaft Bipp über und spätestens 1313 nachweislich an den Grafen von Neuenburg-Nidau. Dieser stiftete 1338 eine Kaplanei an der Kapelle. Zoll und Markt sind seit dem 14. Jahrhundert nachgewiesen. 1375 ging der Besitz an den Grafen Simon von [[Thierstein (Adelsgeschlecht)|Thierstein]] über, und beim Überfall der Söldner aus Frankreich [[Gugler]] verbrannte es vermutlich. Vermutlich 1406 ging der Besitz an den damaligen Staat und jetzigen Kanton Bern sowie Solothurn. Definitiv ab 1463 war Bern alleiniger Eigentümer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burgenwelt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtvogt residierte in [[Bipp]], da der Städtliturm zum Kornhaus umfunktioniert worden war. Ab dem 15. Jahrhundert kann man weitere öffentliche Bauten nachweisen, wie das gestiftete Spital aus 1487. Die Badstube, die Mühle und das Rathaus sollen seit mindestens dem 16. Jahrhundert existieren. Im 16. Jahrhundert lebten ca. 250 Einwohner im Städtchen, im 18. Jahrhundert rund 500. 1653 schloss sich Wiedlisbach im Bauernkrieg den Aufständischen an, daher besetzte Bern die Stadt und liess sie entfestigen, die Mauern und Türme wurden jedoch nicht geschleift. 1827 wurden die Stadttore abgebrochen und die Ringmauer an vielen Stellen durch Neubauten ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burgenwelt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erforschung ===&lt;br /&gt;
1984 gab es erstmals archäologische Forschungen, da ein Brand mehrere Häuser zerstört hatte und Grabungen ermöglichte. 1994–95 wurden die Fundamente der beiden Stadttore freigelegt, da die Hauptstrasse saniert wurde. Mit einem dreitägigen Fest im Juni 2005 feierte Wiedlisbach sein 750-jähriges Bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burgenwelt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demenzdorf ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 eröffnete ein [[Demenzdorf]] namens Juradorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/premiere-in-der-schweiz-ein-dorf-nur-fuer-demente-so-funktioniert-s |titel=Premiere in der Schweiz. Ein Dorf nur für Demente – so funktioniert’s |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF News]] |datum=2022-04-03 |abruf=2022-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Wiedlisbach}}&lt;br /&gt;
* Kornhaus/Museum – Ehemaliges Kornhaus, mehrheitlich von 1693. Diverse Nutzungen, seit 1955 Ortsmuseum.&lt;br /&gt;
* Restaurant «Krone» – Als Gasthaus «zum Rappen» im 16. Jahrhundert urkundlich erwähnt, 1800 vollständig niedergebrannt, 1823 als Gasthof «Krone» wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
* Gasthof «Schlüssel» – Bau- und lokalhistorisch wertvolles Gebäude. Verschwörungsstätte der Grafen von Kyburg gegen die Stadt Solothurn (1382). Hans Roth aus Rumisberg rettete die Stadt. Unterkunft von Kaiser Joseph&amp;amp;nbsp;II.&lt;br /&gt;
* [[Wehrturm Wiedlisbach|Turm/Stadtmauer]] – Im 13. Jahrhundert erbauter Wohnturm. Diente vom 16. bis 19. Jahrhundert als Kornspeicher, heute wieder Wohnraum. Wahrzeichen von Wiedlisbach.&lt;br /&gt;
* Alte Mühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Wiedlisbach ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Seit 1918 gibt es eine direkte Eisenbahnverbindung nach [[Solothurn]] und über [[Niederbipp]] nach [[Langenthal]] (ehemalige [[Solothurn-Niederbipp-Bahn]]). Im Dezember 2012 wurde die Neubaustrecke Niederbipp–Oensingen (wieder-)eröffnet, womit nun ein direkter Anschluss an das SBB-Fernstreckennetz besteht. [[Wangen an der Aare]] und die Berggemeinden [[Rumisberg]] und [[Farnern]] sind über eine Buslinie erschlossen. Der Anschluss zur Autobahn A1 ([[Bern]]–[[Zürich]]) ist wenige Minuten vom Ort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Amport]] (um 1540–1590), evangelischer Geistlicher und Hochschullehrer an der Hohen Schule in Bern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 024.jpg|Gemeinde- und Kantonsfahne&lt;br /&gt;
Datei:St Katharinen-Kapelle 4537Wiedlisbach.jpg|St.-Katharinen-Kapelle im Hinterstädtli&lt;br /&gt;
Datei:Hinterstädtli Wiedlisbach 012.jpg|Hinterstädtli&lt;br /&gt;
Datei:Hinterstädtli Wiedlisbach 021.jpg|Haus im Hinterstädtli&lt;br /&gt;
Datei:Wikipedia-Stammtisch Solothurn 2026 Frühlingswanderung 13 40 52 132000.jpeg|Städtli&lt;br /&gt;
Datei:Mühle Wiedlisbach.jpg|Alte Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Wiedlisbach 026 stitch.jpg|Südansicht vom Städtli&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Wiedlisbach 009.jpg|Bahnhof Wiedlisbach mit neuem «Bipperlisi»&lt;br /&gt;
Datei:2004-Wiedlisbach-Kornhaus.jpg|Wohnturm und Kornhaus-Museum&lt;br /&gt;
Datei:2004-Wiedlisbach-Hinterstaedtli.jpg|Im Hinterstädtli&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Wietlispach |Band=1 |Seite=}}&lt;br /&gt;
* Adriano Boschetti-Maradi, Martin Portmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Städtchen Wiedlisbach. Bericht über die archäologischen Untersuchungen bis ins Jahr 2000.&amp;#039;&amp;#039; Rub Media, Bern 2004, ISBN 3-907663-01-2 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Erziehungsdirektion des Kantons Bern&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wiedlisbach.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Wiedlisbach]&lt;br /&gt;
* {{HLS|581|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|1296|Wiedlisbach|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/wiedlisbach_sm/object.php Stadtbefestigung Wiedlisbach] in Burgenwelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Verwaltungskreis Oberaargau&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadt und Republik Bern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4529930-4|VIAF=133333528}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiedlisbach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Bern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Albinfo</name></author>
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