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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wiede</id>
	<title>Wiede - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:38:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiede&amp;diff=374363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)</title>
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		<updated>2026-02-19T09:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Blumenthal Flößer Wiedmachen.jpg|mini|hochkant=1| [[Karl Blumenthal (Fotograf)|Karl Blumenthal]]: Wiedofen (links) und Flößer beim Wiedmachen, 1910.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Blumenthal, Flößer beim Wiedmachen bei der Engen Brücke.jpg|mini|hochkant=1| [[Karl Blumenthal (Fotograf)|Karl Blumenthal]]: Flößer beim Wiedmachen, 1910.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiedel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein verdrehter Zweig aus pflanzlichem Material, aus dem Bänder oder Seile geflochten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Wiede ist ein verdrehter Zweig aus pflanzlichem Material, aus dem Bänder geflochten werden oder das etwa beim Decken eines [[Reetdach]]es verwendet wird. Sie bestehen aus [[Gemeine Hasel|Hasel]], [[Weiden (Gattung)|Weide]] oder Traubenkirsche oder auch aus Eschen-, Tannen- und Fichtenstämmchen und sind sehr belastbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von Wieden wurden die Stämmchen in Wasser eingeweicht und in vier bis fünf Meter langen Bäh- oder Wiedöfen erhitzt („gebäht“). Anschließend wurden jene im heißen Zustand an Wiedstöcken zu Wieden gedreht und zu Kränzen geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieden in [[Floßauge|Wiedlöchern]] wurden in der [[Flößerei]] zum Einbinden von Flößen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grimmsche Wörterbuch verzeichnet viele weitere Verwendungsarten der Wiede, unter anderem als Strang zur Hinrichtung, als Fessel, zum Garbenbinden und Bündeln von Holz, bei Türen anstatt der Türangeln oder anstatt des Riegels, zum Schuhbinden und zum Anbinden von Pflanzen (zum Beispiel Weinreben).&amp;lt;ref name=&amp;quot;DtWörterbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Wiede 1) im eigentlichen sinne |Band=29 |Sp=1499–1506 |lemid=W20073}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff findet sich im Zusammenhang mit pflanzlichen Bezeichnungen für:&lt;br /&gt;
* Die [[Korb-Weide|Hanf- oder Korbweide]] &amp;#039;&amp;#039;salix viminalis&amp;#039;&amp;#039;, Variante &amp;#039;&amp;#039;vitellina&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Färber-Wau]], Gelbkraut, &amp;#039;&amp;#039;reseda luteola&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Wolliger Schneeball]], &amp;#039;&amp;#039;viburnum lantana&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DtWörterbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;wiede&amp;#039;&amp;#039; hat sich aus {{gohS|witta}}, das Binde oder Band bedeutet, über {{gmhS|wide}} für gedrehten Strick und Band entwickelt. Vom selben Stamm leitet sich auch die Bezeichnung für den Baum Weide ab. Grundlage ist die [[Indogermanische Ursprache|indoeuropäische]] Wurzel &amp;#039;&amp;#039;*uieH-&amp;#039;&amp;#039;, die im Sinne von drehen bzw. biegen verwendet wurde, welches auf biegsame Zweige oder Flechtwerk übertragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Pfeifer: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen&amp;#039;&amp;#039;. 1997, ISBN 3-423-32511-9, S. 1548.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Pfeifer: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Q–Z.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1997, ISBN 3-423-32511-9, S. 1548.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von den Floßwieden und deren Zubereitung.&amp;#039;&amp;#039; In: C. F. Graf von Sponeck: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Flosswesens (Manuel du flottage).&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart 1825, S. 129–133, ([https://books.google.de/books?id=wWdVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA129 books.google.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karl Blumenthal|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schiltacher-floesser.de/Wiedofen.html Schiltacher Wiedofen], Technik des „Wieden-Bähens“ und des „Wieden-Drehens“ [der Schiltacher Flößer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holz-Halbzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flößerei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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